Bulmaca

Başlatan mikail, Ekim 15, 2006, 09:11:23 ÖS

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Devami......




I, i [] das; -,-/gespr auch -s; der neunte Buchstabe des Alphabets <ein großes I; ein kleines i>


-i im Subst, sehr produktiv, gespr;
1 verwendet, um aus einer Bezeichnung oder einem Namen eine vertraute, freundliche Form der Anrede oder einen Kosenamen zu machen; die Anni, die Mami, die Mutti, der Papi, der Vati
2 verwendet, um Abkürzungen zu bilden; der Ami (Amerikaner), der Profi (Professionelle), der Pulli (Pullover), der Schiri (Schiedsrichter)


i! [] Interjektion; gespr; verwendet, um auszudrücken, dass man sich vor jemandem/etwas ekelt: I, da ist eine Fliege in meiner Suppe!


i. A. Abk für im Auftrag
|| NB: Auftrag (2)


Ian  Vorname


-ie•ren, -i•sie•ren als Suffix in Verben; oft verwendet, um ein Tun zu bezeichnen, durch das jemand/etwas in den Zustand gebracht wird, den die meist entlehnte Basis (Adj., Subst.) bezeichnet; etwas halbieren, komplettieren, etwas relativieren, legalisieren, modernisieren; etwas atomisieren, bagatellisieren, ritualisieren


-ig im Adj, sehr produktiv; verwendet, um Adjektive zu bilden
1 mit der im ersten Wortteil genannten Sache oder Eigenschaft; eifrig, fleißig, geizig, gierig, mutig; dreiseitig <ein Brief>, mehrgeschossig <ein Haus>, vierbändig <ein Roman>
2 wie das im ersten Wortteil Genannte; affig <ein Benehmen>, bullig <eine Figur>, flegelig <ein Benehmen>, glasig <Augen>, milchig, riesig, schwammig
3 in der Form dessen, was im ersten Wortteil genannt ist; bergig, bröselig, klumpig, kugelig


I•gel der; -s, -; ein kleines (Land)Tier mit vielen Stacheln auf dem Rücken 


-i•gen als Suffix in Verben, begrenzt produktiv; bezeichnet ein Tun, das sich auf ein Adj. oder auf ein Subst. als Ausgangswort bezieht; reinigen, festigen, jemanden sättigen; peinigen, schädigen, verdächtigen


Iken  Vorname


-i•ker der; -s, -; im Subst, begrenzt produktiv;
1 jemand, der etwas (beruflich) macht, sich mit etwas beschäftigt; Chemiker, Dramatiker, Satiriker, Sinfoniker
2 jemand, der eine Krankheit hat; Alkoholiker, Allergiker, Diabetiker
3 jemand, der ein Verhalten zeigt, das als negativ empfunden wird; Choleriker, Fanatiker, Neurotiker, Zyniker


il- im Adj; in-


Ilga  Vorname


Ilka  Vorname


in1 Präp;
1 mit Dat; verwendet, um anzugeben, dass sich jemand/etwas innerhalb eines Gebietes, Raumes o.Ä. befindet  außerhalb: Sie lebt in Italien; Ihr Schmuck liegt in einer Kassette
|| Abbildung unter Präpositionen
2 mit Dat; verwendet, um anzugeben, dass jemand zu einer Gruppe, Institution o.Ä. gehört oder etwas (Bestand)Teil von etwas ist  bei: in der Armee sein; in einer Partei sein; eine neue Anzeige in unserer Werbung
3 mit Dat; verwendet, um einen Zeitpunkt oder Zeitraum anzugeben, zu dem/innerhalb dessen etwas geschieht: In diesem Sommer bleibe ich zu Hause; In der letzten Woche war er krank
4 mit Dat; verwendet, um eine Zeit anzugeben, nach deren Ablauf etwas geschehen wird  vor: In zwei Stunden ist Mittagspause
5 mit Dat; verwendet zur Bezeichnung der Art und Weise: ein Glas in einem Zug austrinken; In aller Eile packte sie die Koffer
6 mit Dat; verwendet zur Bezeichnung eines Zustandes: etwas ist in Betrieb, jemand ist in Schwierigkeiten; ein Bild in Öl; ein Roman in drei Bänden
7 in etwas (Dat Pl) verwendet zur Bezeichnung einer relativ großen Menge <in Haufen, Massen, Mengen, Scharen>
8 in etwas (Dat Pl) verwendet, um eine Maßeinheit anzugeben: Die Amerikaner messen das Benzin in Gallonen, die Deutschen in Litern
|| NB: zu 7 und 8: das Subst. nach in wird ohne Artikel verwendet
9 mit Akk; verwendet, um anzugeben, dass sich jemand/etwas in ein Gebiet, einen Raum o.Ä. hinein bewegt; gibt eine Richtung, ein Ziel an: in die Stadt gehen, in (den) Urlaub fahren
|| Abbildung unter Präpositionen
10 mit Akk; verwendet, um auszudrücken, dass jemand/etwas Teil einer Gruppe, Institution o.Ä. wird: in die Schule kommen; in einen Verein eintreten; Sein Bericht über den Umweltskandal kommt in die Zeitung
11 (bis) in + Akk; verwendet, um auszudrücken, dass etwas bis zu einem Zeitpunkt dauert: bis spät in die Nacht; Der Winter reichte letztes Jahr bis weit in den April; Dieser Zustand blieb bis in die Zwanzigerjahre bestehen
12 mit Akk; verwendet zur Bezeichnung einer Zustandsänderung: etwas zerfällt in zwei Teile; Das Wasser verwandelte sich in Eis
13 verwendet mit bestimmten Substantiven, Adjektiven und Verben, um eine Ergänzung anzuschließen: in jemanden verliebt sein; sich in jemanden verlieben; in seinem Beruf Erfolg haben


in2 nur in etwas ist in gespr; (besonders von Jugendlichen verwendet) etwas ist modern, aktuell  etwas ist out: Kurze Röcke sind in; Surfen ist in


-in im Subst, sehr produktiv; verwendet, um aus maskulinen Personen- und Tierbezeichnungen die femininen Formen zu bilden; Arzt - Ärztin, Koch - Köchin, Lehrer - Lehrerin, Maler - Malerin, Professor - Professorin, Sänger - Sängerin, Sportler - Sportlerin, Zauberer - Zauberin; Hase - Häsin, Hund - Hündin, Löwe - Löwin


in- im Adj; betont, begrenzt produktiv, geschr; verwendet, um auszudrücken, dass jemand/etwas eine Eigenschaft nicht hat, nicht so ist; inakzeptabel <ein Vorschlag>, indiskret <eine Frage>, inhuman <eine Behandlung>, inkonsequent <ein Verhalten>, instabil <eine Lage>
|| NB: a) in- steht in Verbindung mit Fremdwörtern;
b) vor Wörtern, die mit l beginnen, steht il- (z.B. illegal), vor Wörtern mit m oder p steht im- (z.B. immateriell, impotent), vor Wörtern mit r steht ir- (z.B. irreal)


Ina  Vorname


Ine  Vorname


Ineke  Vorname


in•fra•ge, in Fra•ge Adv;
1 jemand/etwas kommt (für jemanden/etwas) infrage jemand/etwas ist die mögliche Lösung für ein Problem: Für diese Stelle kommt nur ein Bewerber mit langjähriger Berufserfahrung infrage
2 etwas stellt etwas infrage etwas gefährdet etwas, macht etwas ungewiss: Der Regen stellt unser Gartenfest am Wochenende infrage
3 etwas infrage stellen Zweifel an etwas haben oder äußern
|| ID meist das kommt (gar/mir) nicht infrage! Das erlaube ich nicht, das verbiete ich


Ing. Abk; Ingenieur


Inga  Vorname


Inge  Vorname


Inka  Vorname


Inke  Vorname


Inken  Vorname


in•nen Adv; in dem Bereich, der in einem Raum, Körper usw liegt  außen: Die Kokosnuss ist außen braun und innen weiß; Die Tür geht nach innen auf; Hast du schon einmal einen Computer von innen gesehen?


In•nen- im Subst, begrenzt produktiv; verwendet, um auszudrücken, dass sich etwas auf das Innere von etwas (z.B. von einem Raum, einem Gebäude) bezieht (und z.B. dort stattfindet, gemacht wird o.Ä.)  Außen-; die Innenaufnahme, die Innenausstattung <eines Hauses>, die Innenbeleuchtung <des Autos>, der Innendurchmesser <eines Balles>, die Inneneinrichtung, die Innenfläche, der Innenhof, der Innenraum, die Innenseite <eines Behälters, eines Mantels>, der Innenspiegel <des Autos>, die Innentemperatur, die Innenwand <eines Raumes>


-in•nen im Subst; wird besonders bei Berufsbezeichnungen einem Subst. hinzugefügt, wenn mit einem Wort ausgedrückt werden soll, dass sowohl Frauen als auch Männer gemeint sind; Autorinnen, Studentinnen, Lehrerinnen


in•ne•r-1 Adj; nur attr, nicht adv;
1 innen oder auf der Innenseite befindlich  äußer- : die inneren Teile eines Radios; die innere Tasche einer Jacke
2 jemandes Gefühle und Gedanken betreffend <die Gelassenheit, die Ruhe, die Spannung>: Seine innere Unruhe war ihm nicht anzusehen, er wirkte sehr gelassen
3 die inneren Organe die Organe (1), die sich im Körper befinden (z.B. Herz, Leber, Niere, Lunge usw)
4 die inneren (3) Organe des Menschen betreffend <eine Blutung, eine Krankheit>
5 das eigene Land (das Inland) betreffend <Angelegenheiten, Probleme>
6 als notwendiger Bestandteil in einer Sache enthalten <der Aufbau, die Ordnung, der Zusammenhang>
7 die innere Medizin ein Fachgebiet der Medizin, das sich mit Krankheiten der inneren Organe beschäftigt
8 nur Superlativ  intimst-, geheimst-: Seine innersten Wünsche/Gedanken erzählte er niemandem


in•ner-2 im Adj, betont, begrenzt produktiv; verwendet, um auszudrücken, dass etwas innerhalb eines bestimmten Systems, einer bestimmten Organisation stattfindet; innerbetrieblich <die Mitbestimmung>, innerkirchlich <die Diskussion>, innerparteilich <die Auseinandersetzung>, innerschulisch, innerstaatlich <(die) Regelungen>, innerstädtisch <der Verkehr>


In•ne•re das; -n; nur Sg; der innere Bereich: das Innere eines Hauses; Im Innersten hoffte sie, dass er ihr nicht glauben möge
|| NB: sein Inneres; das Innere; dem, des Inneren


ir- im Adj; in-


Ira  Vorname


Irena  Vorname


Irene  Vorname


irr Adj; meist präd; geisteskrank, verrückt, wahnsinnig <jemanden für irr halten>
|| NB: irre


Ir•re1 der/die; -n, -n; gespr, oft pej; jemand, der psychisch oder geistig krank ist  Geisteskranke(r), Verrückte(r), Wahnsinnige(r)
|| ID ein armer Irrer gespr; jemand, der einem wegen seiner Dummheit oder Naivität Leid tut; wie ein Irrer gespr; sehr schnell <fahren, rennen>
|| NB: ein Irrer; der Irre; den, dem, des Irren


Ir•re2 die; -; nur Sg; nur in in die Irre in eine falsche Richtung, auf einen falschen Weg <jemanden in die Irre führen, locken; in die Irre gehen>: Demagogen haben das Volk mit schönen Reden in die Irre geführt


ir•re Adj;
1  irr
2 gespr; (besonders von Jugendlichen verwendet) ungewöhnlich und sehr gut  toll: Der Film war echt irre
3 nicht adv, gespr; sehr groß, sehr intensiv: eine irre Hitze
4 nur adv, gespr; verwendet, um Verben, Adverbien oder Adjektive zu verstärken  sehr: sich irre freuen; irre aufgeregt sein


ir•re•al Adj; geschr;
1 nicht realistisch  unwirklich
2 <Forderungen, Vorstellungen> so, dass niemand sie verwirklichen kann  utopisch
|| hierzu Ir•re•a•li•tät die; -; nur Sg


Irrel  deutscher Ortsname


ir•ren1; irrte, hat geirrt;
[Vr]
1 sich (mit/in etwas (Dat)) irren etwas Falsches für echt, wahr oder richtig halten  sich täuschen (3): sich in der Richtung irren; sich mit einer Vermutung irren; Du hast dich geirrt - er hat im Juni Geburtstag, nicht erst im Juli; Er irrt sich sehr, wenn er glaubt, dass wir ihm helfen
|| K-: Irrglaube, Irrlehre
2 sich in jemandem irren einen falschen Eindruck von jemandem haben  sich in jemandem täuschen (4);
[Vi]
3 geschr  sich irren1 (1)
|| ID Irren ist menschlich alle Menschen machen Fehler


ir•ren2; irrte, ist geirrt; [Vi] irgendwohin irren in einem Gebiet von einem Punkt zum anderen (hin und her) gehen, fahren, ohne das Ziel, den richtigen Weg zu finden: durch die Straßen, durch den Wald irren; von Ort zu Ort irren
|| K-: Irrfahrt, Irrweg




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Devami.....



K, k [] das; -, -/gespr auch -s; der elfte Buchstabe des Alphabets <ein großes K; ein kleines k>


Kagel  deutscher Ortsname


Kai der; -s, -s; das Ufer im Hafen, an dessen Mauer die Schiffe liegen, wenn sie be- und entladen werden <ein Schiff macht am Kai fest, liegt am Kai>
|| K-: Kaimauer
|| NB: Damm


Kail  deutscher Ortsname


Kain  Vorname


Ka•li das; -s; nur Sg, Kurzw Kalisalz
|| K-: Kalibergbau, Kalidünger, Kaliindustrie


Kalk der; -(e)s; nur Sg; ein weißes Pulver (aus Kalkstein), das man beim Bauen braucht (besonders um die Mauern mit einer weißen Schicht zu bedecken) <gebrannter, (un)gelöschter Kalk; Kalk brennen, löschen>
|| K-: Kalkbrennerei, Kalkmörtel
|| hierzu kalk•hal•tig Adj; nicht adv; kal•kig Adj; nicht adv


Kalkar  deutscher Ortsname


kal•ken; kalkte, hat gekalkt; [Vt] etwas kalken Wände o.Ä. mit einer Mischung aus Wasser und Kalk streichen


Kanin  deutscher Ortsname


kann Präsens, 1. und 3. Person Sg; können1, können2


Kan•ne die; -, -n; ein (relativ hohes) Gefäß (aus Blech, Porzellan o.Ä.) mit einem Henkel und einem Schnabel o.Ä. (und meist auch einem Deckel): eine Kanne Kaffee
|| -K: Gieß-; Kaffeekanne, Milchkanne, Ölkanne, Teekanne; Blechkanne, Porzellankanne
|| ID Es gießt wie aus Kannen gespr; es regnet sehr stark
|| NB: Krug


Kap das; -s, -s; ein Teil einer (Felsen)Küste, der weit ins Meer ragt
|| NB: besonders in geographischen Namen, z.B.: Kap der Guten Hoffnung, Kap Horn


Ka•per die; -, -n; meist Pl; die (Blüten)Knospe eines Strauches, die man in Essig legt und als Gewürz verwendet
|| K-: Kapernsoße; Kapernstrauch


ka•pern; kaperte, hat gekapert;
[Vt]
1 <ein Pirat> kapert etwas hist; ein Pirat überfällt und raubt (erbeutet) ein fremdes Schiff
|| K-: Kaperfahrt, Kaperschiff
2 <ein Luftpirat> kapert etwas ein Luftpirat bringt ein Flugzeug in seine Gewalt (meist um ein politisches Ziel zu erreichen)
3 sich (Dat) jemanden/etwas kapern es (durch List o.Ä.) schaffen, jemanden/etwas für sich zu bekommen


ka•pie•ren; kapierte, hat kapiert; [Vt/i] (etwas) kapieren gespr  verstehen (1): Das kapiere ich einfach nicht!


Karel  Vorname


karg, karger/kärger, kargst-/kärgst-; Adj;
1 nicht sehr reichlich in der Menge  dürftig <ein Mahl, ein Lohn; etwas ist karg bemessen>
2 nicht adv; wenig fruchtbar <ein Boden>
|| hierzu Karg•heit die; nur Sg


Karin  Vorname


Karl  Vorname


Karnin  deutscher Ortsname


Kar•re die; -, -n;
1 ein kleiner Wagen zum Schieben (meist mit einem oder zwei Rädern und langen Griffen), auf dem man z.B. Mist, Erde oder Steine transportiert
|| Abbildung unter Gartengeräte
|| K-: Karrenrad; Karrenweg
|| -K: Mistkarre, Sackkarre; Schubkarre
2 gespr pej; ein altes Auto, Motorrad o.Ä. in schlechtem Zustand
|| ID die Karre (für jemanden) aus dem Dreck ziehen gespr; etwas (Unangenehmes), für das ein anderer verantwortlich ist, wieder in Ordnung bringen; jemandem an die Karre fahren gespr; jemanden scharf oder mit groben Worten kritisieren


Kar•ree das; -s, -s; meist in im Karree veraltend; in der Form eines Vierecks: Die Häuserblocks stehen im Karree


Kar•ren der; -s, -;  Karre (1)
|| ID jemandem an den Karren fahren gespr; jemanden scharf kritisieren jemanden vor seinen Karren spannen gespr; jemand anderen für sich arbeiten lassen, jemanden ausnutzen


kar•ren; karrte, hat gekarrt;
[Vt]
1 etwas (irgendwohin) karren etwas in einer Karre (oder einem kleinen Wagen) irgendwohin transportieren <Erde, Steine, Lasten>
2 jemanden irgendwohin karren gespr, meist pej; jemanden irgendwohin fahren


Kar•ri•e•re [-] die; -, -n; der Weg, der im Beruf zu Erfolg und zu einer guten Position führt <eine glänzende, steile, große Karriere vor sich haben; jemandem/sich die Karriere verderben>
|| -K: Beamtenkarriere
|| NB: Laufbahn2
|| ID (als etwas) Karriere machen auf einem bestimmten Gebiet beruflichen Erfolg haben und Anerkennung finden: Sie hat als Fotomodell Karriere gemacht


Kegan  Vorname


Ke•gel der; -s, -;
1 Geometrie; ein Körper, der einen Kreis als Grundfläche hat und nach oben immer schmaler wird <ein spitzer, stumpfer Kegel>
|| Abbildung unter geometrische Figuren
2 etwas, das die Form eines Kegels (1) hat, z.B. ein Berg oder das Licht eines Scheinwerfers
|| -K: Bergkegel, Lichtkegel
3 eine der 9 (Holz)Figuren, die man beim Kegeln umstößt <die Kegel aufstellen, abräumen, umwerfen; die Kegel fallen>
|| zu 1 ke•gel•för•mig Adj; nicht adv


ke•geln; kegelte, hat gekegelt;
[Vi]
1 (im Spiel) eine schwere Kugel so über eine Bahn rollen lassen, dass sie möglichst viele der 9 Figuren (Kegel) am Ende der Bahn umwirft
2 Kegeln (1) regelmäßig als Sport oder Spiel betreiben: Kegeln Sie?
|| K-: Kegelklub, Kegelspiel, Kegelsport


Kei  Vorname


kei•fen; keifte, hat gekeift; [Vt/i] (etwas) keifen pej; mit schriller Stimme schimpfen: ein keifendes Weib
|| NB: besonders in Bezug auf Frauen verwendet


Keil der; -(e)s, -e;
1 meist ein spitzes Stück Holz oder Metall, in Form eines Dreiecks, das als Werkzeug dient: Er trieb einen Keil in den Baumstamm, um ihn zu spalten
2 ein (dreieckiger) Klotz, den man vor das Rad eines Wagens legt, damit er nicht wegrollt
|| ID einen Keil zwischen jemanden und jemanden/zwischen zwei Personen / Gruppen o.Ä. (Akk) treiben die Liebe oder Freundschaft zwischen zwei Leuten, die Harmonie zwischen zwei Gruppen, Parteien o.Ä. zerstören  Zwietracht stiften
|| hierzu keil•för•mig Adj 


Keila  deutscher Ortsname


Kei•le die; -; nur Sg, gespr  Prügel <jemand kriegt Keile; es setzt (= gibt) Keile>


kei•len1; keilte, hat gekeilt; [Vt] etwas in etwas (Akk) keilen einen Keil (1) in einen Spalt o.Ä. schlagen oder klemmen: ein Stück Holz in einen Baumstamm keilen


kei•len2, sich ; keilte sich, hat sich gekeilt; [Vr] jemand keilt sich mit jemandem; <Personen> keilen sich gespr; zwei oder mehrere Personen prügeln sich


Kei•ler der; -s, -; ein männliches Wildschwein


kein Indefinitpronomen;
1 nicht ein (Einziger, Einziges), nicht eine (Einzige): Kein Mensch, kein Laut war zu hören; Sie fand keine saubere Tasse im Schrank; Es regnete keinen einzigen Tag
2 nichts an, nichts von: Sie hatte keine Lust, nach Hause zu gehen; Wir haben kein Geld; Sie hat keine Zeit; sich keine Sorgen, Gedanken machen
3 gespr; (vor Zahlwörtern) verwendet, um auszudrücken, dass ein Zeitraum, eine Zahl, eine Menge nicht ganz erreicht wird  nicht einmal: Das Fleisch hat keine zehn Euro gekostet. - Das war ein Sonderangebot
|| NB zu 1, 2 und 3: verwendet wie ein attributives Adj.
4 (allein stehend verwendet für Personen) niemand, nicht einer/eine/eines  jeder: Das glaubt dir keiner!; Ich kenne keinen von den beiden (Jungen); Kein(e)s der Kinder war müde
5 (allein stehend verwendet für Sachen) nicht einer/eine/eines davon: Gefällt dir das rote Tuch besser als das blaue? - Mir gefällt kein(e)s von beiden
|| NB: zu 4 und 5: verwendet wie ein Subst.
6 (allein in Endstellung verwendet, um das Gesagte hervorzuheben) überhaupt nicht: Lust habe ich keine; Geld hat er keins; Freunde hat er keine
7 verwendet vor einem Adjektiv, um das Gegenteil auszudrücken <kein schlechter Wein (= ein relativ guter Wein); keine schlechte Idee (= eine ziemlich gute Idee)>
|| NB: Die Formen von kein werden wie bei einem Possessivpronomen gebildet; Tabelle unter mein


kei•ne Indefinitpronomen; kein


kei•ner Indefinitpronomen; kein


Ken  Vorname


Kenn- im Subst, begrenzt produktiv; verwendet, um auszudrücken, dass etwas dazu dient, jemanden/etwas zu kennzeichnen, von anderen Personen/Dingen zu unterscheiden; die Kennfarbe, die Kennkarte, die Kennmarke, die Kennzahl, die Kennziffer


Kenn  deutscher Ortsname


ken•nen; kannte, hat gekannt;
[Vt]
1 jemanden/sich/etwas kennen (durch eigene Erfahrungen oder durch jemandes Hinweise) Informationen über jemanden/sich/etwas haben, besonders über die charakteristischen Eigenschaften <jemandes Schwächen, Stärken kennen>: Ich kenne ihn genau, er würde nie etwas Böses tun!; Ich kenne mich. - Wenn ich diese Arbeit nicht sofort erledige, bleibt sie noch lange liegen
|| NB: wissen
2 jemanden (irgendwie/von irgendwo/von irgendwann) kennen jemanden schon gesehen (und mit ihm gesprochen) haben  mit jemandem bekannt sein <jemanden flüchtig, persönlich, vom Sehen, von früher, von der Arbeit/Schule usw kennen>: Woher kennen wir uns bloß? - Ich glaube, wir kennen uns vom Studium her
3 jemanden/etwas kennen wissen, wer jemand oder wie etwas ist <jemanden dem Namen nach kennen; etwas vom Hörensagen kennen>: Ich kenne dieses Spiel, das haben meine Eltern immer gespielt
4 etwas kennen etwas nennen können  wissen (1) <jemandes Adresse, Alter, Name, Telefonnummer kennen; den Grund für etwas kennen>: Ich kenne ein nettes Lokal in der Nähe
5 etwas kennen etwas schon einmal erlebt, erfahren haben (und deshalb wissen, was und wie es ist): Kennst du dieses Glücksgefühl?; ein Winter (von) nie gekannter Härte
6 etwas kennen (Fachmann sein und) von einer Sache viel verstehen  sich mit etwas auskennen
7 jemanden/etwas irgendwie kennen bestimmte Eigenschaften von jemandem/etwas kennen (1) oder einen bestimmten Eindruck von jemandem/etwas haben: Ich kenne ihn nur als liebevollen Familienvater; Sie kennt Italien nur von seiner besten Seite; Wie ich dich kenne, schreibst du wieder nicht aus dem Urlaub
8 jemanden/etwas an etwas (Dat) kennen gespr  erkennen <jemanden an seinem Gang, seiner Stimme kennen>: Hunde kennen Menschen am Geruch
9 jemand/etwas kennt etwas etwas ist für jemanden/etwas typisch, charakteristisch: Dieses Land kennt keinen heißen Sommer; Wir kennen keinen Hass
|| NB: meist verneint
|| ID sich nicht mehr 'kennen <vor Wut> gespr; sich nicht mehr beherrschen können; meist Das 'kenne ich (schon) gespr; verwendet, um auszudrücken, dass man etwas (Unangenehmes) schon (öfter) gehört oder erlebt hat; meist Da kenne ich 'nichts! gespr; davon lasse ich mich nicht abhalten
|| ID Furcht, Pardon
|| Kenntnis, Bekannte


ken•nen ler•nen; lernte kennen, hat kennen gelernt;
[Vt]
1 jemanden kennen lernen jemandem zum ersten Mal begegnen und mit ihm sprechen  jemandes Bekanntschaft machen: Die beiden haben sich im Urlaub kennen gelernt; Sie lernte ihren späteren Ehemann beim Tanzen kennen
2 jemanden/etwas kennen lernen Erfahrungen mit jemandem/etwas machen: Wenn du die Arbeit erst besser kennen gelernt hast, wird sie dir vielleicht gefallen
|| ID meist Du sollst mich (noch) kennen lernen! gespr; verwendet, um jemandem zu drohen


Ken•ner der; -s, -; jemand, der von einer Sache sehr viel versteht  Fachmann, Experte: Er ist ein Kenner der feinen Küche; Das ist Musik für Kenner
|| hierzu Ken•ne•rin die; -, -nen


Kerken  deutscher Ortsname


Ker•ker der; -s, -;
1 hist; ein Gefängnis (meist unter der Erde), in dem die Gefangenen sehr streng behandelt wurden <jemanden in den Kerker werfen; im Kerker schmachten>
2 (A)  Gefängnisstrafe: zu 3 Jahren Kerker verurteilt werden


Kerl der; -s, -e/nordd -s; gespr;
1 ein Junge oder Mann <ein hübscher, dummer, frecher, unverschämter, komischer Kerl>: So ein blöder Kerl!; Ich kann den Kerl einfach nicht ausstehen!
|| -K: Prachtkerl, Riesenkerl
|| NB: meist mit Adjektiven verwendet. In Verbindung mit negativen Attributen wird Kerl meist als Schimpfwort verwendet
2 ein richtiger/ganzer Kerl ein Mann, auf den man sich verlassen kann (auch in schwierigen Situationen)
3 meist ein feiner/netter Kerl ein Mann oder eine Frau, die sehr sympathisch, liebenswert sind: Susi ist ein wirklich feiner Kerl!


Kern der; -(e)s, -e;
1 der innere Teil einer Frucht, aus dem eine neue Pflanze wachsen kann und der eine (harte) Schale hat <der Kern einer Aprikose, eines Pfirsichs usw; die Kerne eines Apfels, einer Melone, einer Sonnenblume usw; einen Kern ausspucken, verschlucken, mitessen>
|| Abbildung unter Obst
|| -K: Obstkern, Apfelkern, Aprikosenkern, Birnenkern, Kürbiskern, Mandarinenkern, Melonenkern, Orangenkern, Pfirsichkern, Pflaumenkern, Zitronenkern
2 der weiche innere, meist essbare Teil einer Nuss, eines Kerns (1)  Schale <die Kerne von Haselnüssen, Mandeln, Pistazien, Sonnenblumen usw; Kerne schälen, essen>: geröstete und gesalzene Kerne von Erdnüssen
|| -K: Erdnusskern, Kürbiskern, Mandelkern, Nusskern, Pistazienkern
3 der (wichtigste) Teil in der Mitte von etwas  Rand <der Kern der Erde, einer Körperzelle, einer Stadt>: ein Baum, dessen Kern fault; Die Sonne ist in ihrem Kern noch viel heißer als an der Oberfläche
|| K-: Kernholz
|| -K: Erdkern, Stadtkern, Zellkern
4 das Wesentliche, der wichtigste Teil einer Sache <der Kern einer Aussage, eines Problems>
|| K-: Kernfrage, Kerngedanke, Kernproblem, Kernpunkt, Kernstück
5 Phys; der Teil eines Atoms, der die Protonen und Neutronen enthält <ein leichter, schwerer Kern; einen Kern spalten>
|| K-: Kernfusion, Kernladung, Kernphysik, Kernspaltung, Kernverschmelzung, Kernzerfall
|| -K: Atomkern; Heliumkern, Sauerstoffkern, Urankern, Wasserstoffkern usw
6 der (harte) Kern <einer Gruppe> a) die Mitglieder einer (besonders radikalen, politischen) Gruppe, die sich am stärksten für ihre Ziele einsetzen und am aktivsten sind: der harte Kern einer Terroristengruppe;
b) hum; diejenigen aus einer Gruppe, die sich am meisten für etwas interessieren, die größte Ausdauer o.Ä. haben
|| ID jemand hat einen guten Kern; in jemandem steckt ein guter Kern jemand hat einen guten Charakter
|| zu 1 und 2 kern•los Adj; nicht adv
|| entkernen


Kern- im Subst, begrenzt produktiv; verwendet, um etwas zu bezeichnen, das mit der Spaltung oder Fusion von Atomkernen zu tun hat  Atom-; der Kernbrennstoff, die Kernenergie, die Kernexplosion, die Kernforschung, die Kernkraft, der Kernkraftbefürworter, der Kernkraftgegner, das Kernkraftwerk, der Kernreaktor, die Kernstrahlung, die Kerntechnik, die Kernwaffen
|| NB: a) Kern- wird besonders von Befürwortern, Atom- auch von Gegnern der (zivilen, militärischen) Nutzung von Atomenergie verwendet;
b) Kern (5) für weitere Komposita


Kernen  deutscher Ortsname


ker•nig Adj;
1 grob oder derb  fein <ein Fluch, jemandes Sprache, jemandes Worte>
2 stark, sportlich und gesund  weichlich <ein Typ; jemand hat eine kernige Natur>
|| NB: besonders für Männer verwendet
3 nicht adv; mit (vielen) Kernen (1): kernige Orangen


KG [] die; -, -s; Abk; Kommanditgesellschaft


Kie•fer1 der; -s, -; die beiden (Schädel)Knochen, aus denen die (oberen und unteren) Zähne wachsen <ein kräftiger, vorstehender Kiefer; die Kiefer öffnen, schließen; sich den Kiefer verrenken>
|| K-: Kieferbruch, Kiefergelenk
|| -K: Oberkiefer, Unterkiefer


Kie•fer2 die; -, -n; ein Baum, dessen Nadeln in Büscheln wachsen
|| Abbildung unter Nadelbäume
|| K-: Kiefernholz, Kiefernmöbel, Kiefernnadel, Kiefernschonung, Kiefernwald, Kiefernzapfen


kie•ken; kiekte, hat gekiekt; [Vi] nordd gespr  gucken


Kie•ker der; nur in jemanden auf dem Kieker haben gespr; ständig nach Gründen suchen, um jemanden tadeln oder bestrafen zu können


Kiel1 der; -(e)s, -e; der harte Teil in der Mitte einer (Vogel)Feder
|| -K: Federkiel


Kiel2 der; -(e)s, -e; der Teil eines Bootes oder Schiffes, der am tiefsten im Wasser liegt und von vorn nach hinten als eine Linie in der Mitte des (Schiffs)Bodens verläuft
|| -K: Bootskiel


Kiel  deutscher Ortsname


Kien der; -(e)s; nur Sg; (Kiefern)Holz, das viel Harz enthält
|| K-: Kienfackel, Kienspan


Kie•pe die; -, -n; nordd; ein (meist viereckiger) Korb, den man auf dem Rücken trägt: eine Kiepe (voll) Holz


King der; -s, -s; gespr; meist in Er hält sich wohl für den King gespr pej; er glaubt, er ist etwas Besonderes


Kinn das; -(e)s, -e; der Teil des Gesichts unterhalb des Mundes (der ein bisschen vorsteht) <ein eckiges, rundes, spitzes, fliehendes Kinn; ein Kinn mit einem Grübchen; das Kinn in/auf die Hand stützen>
|| Abbildung unter Kopf
|| K-: Kinnbart, Kinnspitze


Kip•ferl das; -s, -(n); südd (A)  Hörnchen


Kip•pe1 die; -, -n; gespr; der Rest einer Zigarette  Zigarettenstummel


Kip•pe2 die; -, -n;
1 Kurzw Müllkippe
2 meist in jemand/etwas steht auf der Kippe gespr; jemand/etwas ist in einer prekären Situation, etwas droht zu scheitern


kip•pen; kippte, hat/ist gekippt;
[Vt] (hat)
1 etwas kippen etwas in eine schräge Lage bringen: den Deckel der Schreibmaschine nach hinten kippen
|| K-: Kippfenster, Kipplore, Kippschalter
2 etwas irgendwohin kippen etwas aus einem Gefäß irgendwohin schütten, gießen <Wasser in den Ausguss, Müll auf die Straße kippen>;
[Vi] (ist)
3 jemand/etwas kippt jemand/etwas bewegt sich so aus einer festen Position, dass er/es schließlich umfällt  jemand/etwas stürzt um: ein Regal so ungleichmäßig beladen, dass es (nach hinten, vorne) kippt
4 etwas kippt etwas steht kurz vor einer (meist negativen) Wende <das Wetter kippt (= wird schlechter)>: Das Spiel kippte in der zweiten Halbzeit
|| ID einen kippen gespr; (ein Glas) Alkohol (besonders Schnaps) trinken
|| zu 1 kipp•bar Adj


Kira  Vorname


Kirf  deutscher Ortsname


Kirkel  deutscher Ortsname


Kirn  deutscher Ortsname


Kla•ge die; -, -n;
1 geschr; laute Worte, mit denen man zu erkennen gibt, dass man Kummer oder Schmerzen hat  Jubel: in laute Klagen ausbrechen
2 Klage (über jemanden/etwas) Worte, mit denen man zu erkennen gibt, dass man unzufrieden oder ängstlich ist  Beschwerde <Klagen werden laut, sind zu hören, kommen jemandem zu Ohren>: Das Betragen ihres Sohnes gibt keinen Grund zur Klage
3 Klage (auf etwas (Akk)) (gegen jemanden/etwas) die Einleitung eines (Zivil)Prozesses <das Gericht o.Ä. erhebt, prüft eine Klage, weist eine Klage ab; der Staatsanwalt gibt einer Klage statt>: Seine Klage auf Schmerzensgeld gegen den Hersteller des Medikaments hatte Erfolg
|| K-: Klageschrift
|| -K: Räumungsklage, Scheidungsklage
|| NB: Anklage


kla•gen; klagte, hat geklagt;
[Vt]
1 jemandem sein Leid/seine Not klagen jemandem erzählen, dass man Kummer, Sorgen oder Schmerzen hat;
[Vt/i]
2 (etwas) klagen geschr; mit Lauten oder Worten zu erkennen geben, dass man Kummer oder Schmerzen hat  jammern <laut, heftig klagen>: mit klagender Stimme; Es tut so weh! klagte er
|| K-: Klagelaut, Klagelied
|| NB: Das Objekt ist immer ein Satz;
[Vi]
3 über jemanden/etwas klagen jemandem sagen, dass man Sorgen mit jemandem/über etwas hat oder damit nicht zufrieden ist: Sie klagte beim Doktor über starke Schmerzen
|| NB: beklagen
4 (gegen jemanden/etwas) (auf etwas (Akk)) klagen versuchen, in einem Prozess zu seinem Recht zu kommen <vor Gericht klagen; auf Schmerzensgeld, Schadenersatz, Unterlassung, Wiedergutmachung klagen>: Mein Rechtsanwalt riet mir, gegen den Nachbarn zu klagen
|| NB: verklagen
|| zu 4 Klä•ger der; -s, -; Klä•ge•rin die; -, -nen


Klang der; -(e)s, Klän•ge;
1 ein meist angenehmer Ton <ein heller, hoher, lieblicher, metallischer, reiner, süßer, tiefer, voller, warmer, weicher Klang>
2 Unterton, Assoziation: Dieses Wort hat für mich einen angenehmen Klang - Es weckt in mir schöne Erinnerungen
3 nur Pl  Musik, Melodien <aufregende, moderne, romantische Klänge>
|| zu 1 klang•lich Adj; nur attr oder adv
|| Missklang


klang Imperfekt, 1. und 3. Person Sg; klingen


klar, klarer, klarst-; Adj;
1 so sauber, dass man gut hindurchsehen kann  trübe <Wasser, ein See, eine Fensterscheibe>
|| -K: kristallklar
2 ohne Wolken, Nebel o.Ä.  wolkenlos  bedeckt, dunstig <ein Himmel, eine Nacht, Sicht, Wetter>
3 wach und intelligent <Augen, ein Blick>
4 so, dass man genau versteht, was gemeint ist  verständlich, deutlich (3)  missverständlich <eine Antwort; sich klar ausdrücken; etwas wird jemandem klar>: Er hat mir ganz klar (und deutlich) gesagt, was er will
5 gut und deutlich zu hören <eine Aussprache, ein Ton>: klar und akzentuiert sprechen
6 <Umrisse> so (deutlich), dass man sie genau sehen, gut unterscheiden kann  scharf (9)  verschwommen
7 so, dass der Unterschied (Abstand) zu anderen deutlich ist  eindeutig <ein Vorsprung; jemanden klar besiegen>: Er hat das Rennen klar gewonnen
8 nur attr, nicht adv; ohne Mehl gekocht  gebunden <eine Brühe, eine Suppe>
9 meist einen klaren Verstand haben logisch denken und sachlich urteilen können
10 bei klarem Verstand sein (nicht verwirrt und deshalb) in der Lage sein, normal zu denken
11 sich (Dat) über etwas klar/im Klaren sein etwas genau wissen und deshalb sicher darüber urteilen können
|| ID (Na) klar! gespr  selbstverständlich, sicher!: Hilfst du mir? - Na klar!
|| aufklaren, (auf)klären


Kla•re der; -n, -n; gespr; ein heller, farbloser Schnaps, meist Korn2: zwei Klare bestellen
|| NB: ein Klarer; der Klare; den, dem, des Klaren


Klarina  Vorname


klar•krie•gen; kriegte klar, hat klargekriegt; [Vt] meist in Das werden wir schon klarkriegen! gespr; das werden wir in Ordnung bringen


Klee der; -s; nur Sg; eine niedrige (Futter)Pflanze mit drei (selten auch vier) runden Blättern
|| K-: Kleeernte, Kleefeld
|| ID jemanden/etwas über den grünen Klee loben gespr; jemanden/etwas übertrieben loben


Kleie die; -; nur Sg; der Rest (an Schalen und Hülsen), der beim Mahlen des Korns zu Mehl übrig bleibt
|| -K: Weizenkleie


klein, kleiner, kleinst-; Adj;
1 so, dass die Länge, Höhe, Größe, der Umfang, das Volumen o.Ä. unter dem Durchschnitt liegt  groß (2): Er hat nur eine kleine Wohnung; Unser Sohn ist so gewachsen, dass ihm alle seine Schuhe zu klein geworden sind; Die Maus ist ein kleines Tier
|| Abbildung unter Eigenschaften
|| K-: Kleinformat, Kleinstaat; klein gedruckt, klein gemustert, klein kariert; kleingewachsen
2 nicht adv; mit vergleichsweise wenigen Personen, Tieren oder Dingen  groß (3) <eine Familie, eine Gruppe, eine Herde, ein Verein usw>: Wir treffen uns regelmäßig im kleinen Kreis; ein kleines Angebot an Fachbüchern
3 nicht adv; in der Menge oder im Wert nicht sehr groß (4) oder hoch <ein Betrag, ein Gewinn, eine Summe, ein Verlust usw; ein (Geld)Schein>
4 meist attr, nicht adv; zeitlich relativ kurz  groß (5) <eine Pause, eine Weile, ein Zeitraum>: Warten Sie bitte einen kleinen Moment
5 nicht adv; von geringer Bedeutung, unwichtig  unerheblich, unbedeutend  groß (8), schwer <ein Fehler, ein Irrtum; ein Missgeschick; ein Unterschied>
6 nur attr, nicht adv; in einer niedrigen beruflichen oder gesellschaftlichen Position  unbedeutend <ein Angestellter, ein Handwerker; der kleine Mann (von der Straße), die kleinen Leute>
7 meist attr, nicht adv, gespr; (besonders von und gegenüber Kindern verwendet) jünger-  groß (12) <meist jemandes Bruder, jemandes Schwester>: Ist das deine kleine Schwester?
8 nicht adv, gespr; noch nicht erwachsen, (sehr) jung  groß (13) <ein Kind, ein Junge, ein Mädchen>: Als ich klein war, wollte ich Ärztin werden; Das schmeckt den Kleinen und den Großen
9 nur attr, nicht adv; mit wenig Aufwand, Kosten usw verbunden  groß (14) <eine Feier, ein Fest, ein Imbiss>
10 in der Form, die man z.B. innerhalb eines Wortes verwendet (z.B. a, b, c im Unterschied zu A, B, C)  groß (16) <Buchstaben>: In dem Satz Ich gehe heim schreibt man heim mit einem kleinen h
|| K-: Kleinbuchstabe
11 <das Gas, die Heizung, den Herd, die Platte usw> (auf) klein schalten, stellen, drehen mithilfe eines Schalters o.Ä. die Hitze oder Leistung eines Geräts auf die niedrigste Stufe stellen  etwas (auf) groß schalten, stellen, drehen
12 jemandem eine kleine Freude machen jemandem etwas Nettes schenken o.Ä.
|| ID von klein an/ auf seit der Kindheit; bis ins Kleinste so, dass alle Details berücksichtigt werden; klein beigeben (meist aus Feigheit) nachgeben; meist Er/Sie hat klein angefangen gespr; er/sie hat (bei der Gründung der Firma o.Ä.) mit wenig Geld angefangen (und ist jetzt sehr reich); meist Man muss ja klein anfangen gespr; man muss im Berufsleben auf der untersten Stufe anfangen; klein machen/müssen gespr; (besonders von und gegenüber Kindern verwendet) die Blase entleeren (müssen)  groß machen/müssen; klein und hässlich werden gespr; kleinlaut werden (meist weil man Unrecht hat); ein klein wenig/bisschen gespr  ein wenig/ bisschen; meist es klein haben gespr; das passende Kleingeld haben
|| NB: Übel (3)
|| zu 1-6 Klein•heit die; nur Sg


Klein  deutscher Ortsname


Klei•ne der/die; -n, -n; ein kleiner Junge/ein kleines Mädchen: Unsere Kleine kann schon sprechen
|| NB: a) mein Kleiner; der Kleine; den, dem, des Kleinen;
b) Bei Babys sagt man auch: das Kleine


Kleingera  deutscher Ortsname


Kle•ri•ker der; -s, -; geschr; ein (katholischer) Geistlicher


Klieken  deutscher Ortsname


Klinga  deutscher Ortsname


Klin•ge die; -, -n;
1 der Teil eines Messers oder einer (Stich)Waffe, mit dem man schneidet bzw. sticht <eine scharfe, stumpfe, rostige Klinge; die Klinge eines Dolches, eines Degens>
2 Kurzw Rasierklinge <die Klinge wechseln, eine neue Klinge einlegen>
|| ID jemanden über die Klinge springen lassen gespr; a) jemanden ermorden (lassen);
b) jemanden (meist im Beruf) ruinieren


klin•gen; klang, hat geklungen;
[Vi]
1 etwas klingt etwas gibt helle, schöne Töne von sich <die Glocken, die Gläser>
2 etwas klingt irgendwie etwas wirkt durch seinen Klang auf eine bestimmte Weise  etwas hört sich irgendwie an <ein Lied, eine Melodie klingt lustig, traurig, schwermütig; jemandes Stimme klingt sanft, zärtlich, abweisend>
3 jemand/etwas klingt irgendwie jemandes Aussagen o.Ä. erwecken einen bestimmten Eindruck  jemand/etwas wirkt irgendwie: Du klingst müde; jemandes Behauptungen klingen unglaubwürdig
|| ID die Gläser klingen lassen mit den Gläsern anstoßen (um so Prost zu sagen)


Klink  deutscher Ortsname


Klin•ke die; -, -n; Kurzw Türklinke
|| Abbildung unter Griff
|| ID die Leute o.Ä. geben sich die Klinke in die Hand gespr; die Leute o.Ä. kommen in großer Zahl zu derselben Person/Stelle; Klinken putzen gespr pej; (als Vertreter o.Ä.) von Haus zu Haus gehen und versuchen, etwas zu verkaufen


Klinken  deutscher Ortsname


Klin•ker der; -s, -; ein kleiner, sehr hart gebrannter Ziegelstein


klir•ren; klirrte, hat geklirrt; [Vi] etwas klirrt etwas gibt ein helles, vibrierendes Geräusch von sich <die Ketten, die Gläser>: Bei dem leichten Erdbeben klirrten die Fenster


Knar•re die; -, -n; gespr; ein Gewehr oder eine Pistole


knar•ren; knarrte, hat geknarrt; [Vi] etwas knarrt etwas macht ein Geräusch, wie es entsteht, wenn jemand über alte Bretter geht <ein Bett, ein Sofa, eine Tür, eine Holztreppe knarrt, die Dielen knarren>


knei•fen1; kniff, hat gekniffen;
[Vt]
1 jemanden (in etwas (Akk)) kneifen nordd; jemandes Haut an einer Stelle so mit den Fingern (zusammen)drücken, dass es wehtut  zwicken <jemanden in den Arm, in den Hintern kneifen>;
[Vt/i]
2 etwas kneift (jemanden) etwas drückt sich in jemandes Haut oder Fleisch und tut ihm dabei weh <ein Gummiband>: Die Hose kneift (mich) am Bauch


knei•fen2; kniff, hat gekniffen; [Vi] (vor etwas (Dat)) kneifen gespr; etwas nicht tun, weil man Angst hat oder faul ist  sich (vor etwas (Dat)) drücken


Knei•pe die; -, -n; gespr; ein einfaches Lokal, in das man geht, um etwas (besonders alkoholische Getränke) zu trinken <in die Kneipe gehen; in der Kneipe sitzen>
|| K-: Kneipenwirt
|| -K: Studentenkneipe
|| NB: Gasthaus, Wirtschaft


Knie das; -s, - [()];
1 das Gelenk in der Mitte des Beines, mit dem man das Bein abbiegt <ein eckiges, spitzes Knie; die Knie anziehen, beugen, durchdrücken; sich vor jemandem auf die Knie werfen; jemandem schlottern, zittern die Knie>: Ihr Rock reicht gerade bis zum Knie; sich bei einem Sturz die Knie aufschlagen
|| Abbildung unter Mensch
|| K-: Kniegelenk
2 die Stelle einer Hose, die das Knie (1) bedeckt <ausgebeulte, durchgescheuerte, geflickte Knie>
3 die Stelle, an der ein Fluss oder ein Rohr eine starke Krümmung macht oder einen rechten Winkel bildet
|| ID in die Knie gehen a) aus dem Stand die Knie (1) beugen, bis sie den Boden berühren;
b) seinen Widerstand aufgeben, weil man keine Kraft mehr hat; weiche Knie haben gespr; (aus Angst o.Ä.) sich (körperlich) schwach fühlen; jemanden übers Knie legen gespr; jemanden verhauen; jemanden in die Knie zwingen jemanden besiegen oder so auf ihn wirken, dass sein Widerstand bricht; etwas übers Knie brechen gespr; etwas (aus Ungeduld) zu schnell entscheiden oder machen (ohne es richtig zu überlegen und zu planen)
|| NB: die Knie; aber: auf (den) Knien
|| knien


knie•lang Adj; von einer Länge, die von oben hinab bis zu den Knien reicht <ein Kleid, ein Rock>


knien [()]; kniete, hat/südd (A) (CH) ist gekniet;
[Vi]
1 (irgendwo) knien eine Haltung einnehmen, bei der der Körper aufrecht ist und meist beide Knie am Boden sind: auf dem Boden knien; Er kniete vor dem Altar und betete;
[Vr]
2 sich irgendwohin knien die Beine beugen, bis man irgendwo kniet (1): Er kniete sich vor den Altar und betete
3 sich in etwas (Akk) knien gespr; etwas intensiv und mit voller Energie tun: sich in die Arbeit knien


Kra•gen der; -s, -/südd (A) (CH) Krä•gen; der (feste) Teil eines Hemds, einer Bluse o.Ä., der um den Hals geht <ein enger, weiter, steifer, mit Pelz besetzter Kragen>: den obersten Knopf des Hemdes am Kragen offen lassen; Als Schutz gegen den kalten Wind schlug er den Kragen seines Mantels hoch
|| K-: Kragenknopf
|| -K: Rollkragen, Stehkragen, Wechselkragen; Hemdenkragen, Jackenkragen, Mantelkragen; Papierkragen, Pelzkragen
|| ID jemanden am Kragen kriegen/packen; jemanden beim Kragen packen/nehmen gespr; jemanden (greifen und) zur Rede stellen; jemandem platzt der Kragen gespr; jemand verliert die Geduld; jemandem/einem Tier den Kragen umdrehen gespr; jemanden/ein Tier töten; jemandem geht es an den Kragen gespr; jemand gerät in Gefahr oder wird zur Verantwortung gezogen; jemandem an den Kragen wollen gespr; jemandem etwas Böses antun (oder nachweisen) wollen; etwas kostet jemandem/jemanden den Kragen gespr; etwas kostet jemanden seine (Arbeits)Stelle (bzw. veraltend auch sein Leben)


Kra•ke der; -n, -n; ein Tier mit acht langen (Fang)Armen, das im Meer lebt (und bei Gefahr eine dunkle Flüssigkeit ausstößt)
|| NB: der Krake; den, dem, des Kraken


kra•kee•len; krakeelte, hat krakeelt; [Vi] gespr pej; laut schreien, schimpfen oder streiten
|| hierzu Kra•kee•ler der; -s, -


Kra•ke•lei die; -, -en; gespr pej; eine Schrift, die man schlecht lesen kann (besonders weil jemand beim Schreiben gezittert hat oder nicht gut schreiben kann)
|| hierzu kra•ke•lig, krak•lig Adj; kra•keln (hat) Vt/i


Kran der; -(e)s, Krä•ne; eine Maschine mit einem langen, beweglichen (Quer)Balken, der (besonders auf Baustellen) große und schwere Dinge heben und bewegen kann
|| K-: Kranführer


Krangen  deutscher Ortsname


krank, kränker, kränkst-; Adj;
1 in dem Zustand, in dem sich ein Mensch oder ein Tier nicht wohl fühlt, schwach ist oder Schmerzen, Fieber o.Ä. hat  gesund <geistig, körperlich, schwer, unheilbar krank sein; krank im/zu Bett liegen; sich krank fühlen, stellen (= so tun, als wäre man k.); krank spielen>: Dieses Wetter macht mich krank, da bekomme ich Kopfweh; Geh doch zum Arzt, wenn du krank bist!; Ich habe gehört, du bist krank, was hast du denn? - Grippe!
|| -K: gallenkrank, geisteskrank, geschlechtskrank, herzkrank, magenkrank usw; fieberkrank, grippekrank, krebskrank usw; sterbenskrank, todkrank
||
2 <Pflanzen> so, dass sie Parasiten haben, nicht gut wachsen, die Blätter verlieren o.Ä.  gesund: Der Baum ist an der Wurzel krank; kranke Zweige entfernen
3 psychisch schwach und leidend <vor Eifersucht, Einsamkeit, Liebe usw krank sein>
|| -K: gemütskrank, liebeskrank
4 krank vor Sehnsucht nach jemandem/etwas sein sich nach jemandem/etwas sehr sehnen
5 sich krank ärgern gespr; sich sehr ärgern
|| ID meist Das macht mich (ganz) krank gespr; das geht mir auf die Nerven
|| Krankheit, erkranken


Kran•ke der/die; -n, -n; jemand, der krank (1) ist: einen Kranken pflegen
|| K-: Krankenbesuch, Krankenbett, Krankengeschichte, Krankengymnastik, Krankenkost, Krankenpflege, Krankentransport, Krankenversicherung, Krankenwagen, Krankenzimmer
|| NB: ein Kranker; der Kranke; den, dem, des Kranken


kran•ken; krankte, hat gekrankt; [Vi] etwas krankt an etwas (Dat) es gibt einen bestimmten Grund dafür, dass etwas nicht oder nicht richtig funktioniert: Die Sache krankt daran, dass sich niemand verantwortlich fühlt


Kran•ken•pfle•ger der; ein Mann, der beruflich kranke Menschen pflegt
|| NB: Krankenschwester


krank•fei•ern; feierte krank, hat krankgefeiert; [Vi] gespr hum; nicht zur Arbeit gehen, obwohl man nicht wirklich (ernsthaft) krank ist


Krap•fen der; -s, -; südd (A) ein rundes Gebäck aus (Hefe)Teig, das in heißem Fett gebacken wird  Pfannkuchen, Berliner


kre•gel Adj; nordd; munter und fröhlich, fit <Menschen>
|| NB: kregel  kregle Kinder


Kreien  deutscher Ortsname


kre•ie•ren []; kreierte, hat kreiert; [Vt] etwas kreieren (besonders in der Mode) ein neues Muster oder Modell machen: Dieses Modell wurde von Dior kreiert
|| Kreation


Kren der; -(e)s; nur Sg, südd (A)  Meerrettich


kre•pie•ren; krepierte, ist krepiert; [Vi] jemand/ein Tier krepiert gespr! ein Mensch oder ein Tier stirbt


Krieg der; -(e)s, -e;
1 ein Krieg (gegen jemanden/mit jemandem); ein Krieg (zwischen <Ländern, Völkern o.Ä.>) eine Auseinandersetzung, ein Konflikt über einen meist längeren Zeitraum, bei denen verschiedene Länder oder Teile eines Landes/Volkes mit Waffen gegeneinander kämpfen  Frieden <ein blutiger, grausamer, unerklärter, offener, verlorener/aussichtsloser Krieg; ein Land o.Ä. rüstet zum/für den Krieg, bereitet einen Krieg vor, fängt einen Krieg an, führt, beendet, gewinnt, verliert einen Krieg; irgendwo ist/herrscht Krieg; ein Land erklärt einem Land den Krieg, befindet sich mit einem Land im Krieg; in den Krieg ziehen, müssen; aus dem Krieg heimkehren>: einen Krieg durch einen Waffenstillstand unterbrechen, durch einen Friedensschluss, eine Kapitulation beenden; Viele Soldaten fallen im Krieg, und viele Zivilisten kommen im Krieg um
|| K-: Kriegsanfang, Kriegsausbruch, Kriegsbeginn, Kriegsbericht, Kriegsende, Kriegserklärung, Kriegsfilm, Kriegsflotte, Kriegsfolge, Kriegsgefangene(r), Kriegsgefangenschaft, Kriegsgegner, Kriegsgeneration, Kriegsgericht, Kriegsgrab, Kriegshetze, Kriegsinvalide, Kriegskamerad, Kriegsmarine, Kriegsopfer, Kriegsschauplatz, Kriegsschiff, Kriegsschulden, Kriegsteilnehmer, Kriegstote(r), Kriegsverbrechen, Kriegsverbrecher, Kriegsverletzung, Kriegsveteran, Kriegswirren, Kriegszustand; kriegsbedingt, kriegsentscheidend, kriegsgeschädigt
|| -K: Angriffskrieg, Bombenkrieg, Eroberungskrieg, Kolonialkrieg, Stellungskrieg, Vernichtungskrieg, Verteidigungskrieg, Weltkrieg
|| NB: Kampf
2 ein (politischer oder persönlicher) Kampf mit harten Worten und bösen Taten: mit den Nachbarn im Krieg liegen
|| -K: Nervenkrieg, Privatkrieg
3 der Kalte Krieg hist; eine Situation, in der zwei unterschiedliche (ideologische) Machtblöcke (besonders der NATO und der ehemaligen Sowjetunion) mit Krieg (1) drohten und wenig verhandelten, aber nicht mit Waffen gegeneinander kämpften
4 ein heiliger Krieg ein Krieg (1) aus religiösen Motiven
|| ID in ständigem/im Krieg mit jemandem leben ständig Streit mit jemandem haben; jemandem/etwas den Krieg erklären beginnen, jemanden/etwas offen zu bekämpfen
|| bekriegen


krie•gen; kriegte, hat gekriegt; [Vt] etwas kriegen gespr  bekommen1: Hat die Polizei den Einbrecher (zu fassen) gekriegt?; Ich kriege noch dreißig Euro von dir; Wenn er so weitermacht, kriegt er noch eine Ohrfeige
|| NB: kein Passiv!
|| ID sich nicht mehr kriegen <vor Lachen, Staunen> gespr; laut und lange lachen, sehr staunen (müssen); meist Das kriegen wir schon wieder (hin) gespr; verwendet, um auszudrücken, dass man etwas (Störendes, Kaputtes o.Ä.) wieder in Ordnung bringen wird


Krie•ger der; -s, -;
1 hist; ein Mann, der als Mitglied seines Volkes (z.B. bei den Germanen oder Indianern) Waffen trug
2 veraltend; ein Kämpfer im Krieg  Soldat
|| K-: Kriegerdenkmal, Kriegergrab, Kriegerwitwe
3 ein kalter Krieger Pol; ein Politiker, der die Methoden des Kalten Krieges (3) unterstützt
4 ein müder Krieger gespr hum; ein Junge oder ein Mann, der schon nach kurzer Zeit (beim Spiel oder Sport) matt und erschöpft ist


Kriele  deutscher Ortsname


Krien  deutscher Ortsname


Krina  deutscher Ortsname


Krin•gel der; -s, -;
1 ein kleiner, nicht exakt gezeichneter Kreis: aus Langeweile Kringel an den Heftrand malen
2 eine Art Keks mit der Form eines Kringels (1)
|| -K: Schokoladekringel, Zuckerkringel


krin•geln; kringelte, hat gekringelt;
[Vt]
1 etwas kringeln etwas nach Art einer Spirale formen: eine Haarsträhne um den Finger kringeln;
[Vr]
2 etwas kringelt sich etwas hat/bekommt die Form von Kringeln (1) <jemandes Haare>: Die Schwänze von Schweinen kringeln sich
3 sich kringeln (vor Lachen) gespr; herzhaft, intensiv lachen




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197

Devami......



L, l [] das; -, -/gespr auch -s; der zwölfte Buchstabe des Alphabets <ein großes L; ein kleines l>


la eine Silbe, mit der man die Worte eines Textes beim Singen ersetzt


Laer  deutscher Ortsname


lag Imperfekt, 1. und 3. Person Sg; liegen


La•ge die; -, -n;
1 die Art und Weise, in der sich jemand/ etwas im Raum befindet  Position <sich in horizontaler, schiefer, schräger Lage befinden>: die Lage des Kindes im Mutterleib, bei der Geburt
|| -K: Schräglage
2 meist Sg; der Ort, an dem etwas in Bezug auf seine Umgebung liegt <in ruhiger, sonniger, geographisch begünstigter, verkehrsgünstiger Lage>: ein Haus in sonniger Lage am Hang; ein Bungalow in ruhiger Lage am Stadtrand
|| K-: Lageplan
|| -K: Hanglage, Stadtrandlage
3 die äußeren Umstände, in denen sich jemand befindet  Situation <in einer günstigen, beneidenswerten, herrlichen, schlechten, misslichen Lage sein>: Er lieh seinem Freund 2000 Euro und half ihm so aus seiner misslichen finanziellen Lage; Um sie zu verstehen, musst du dich einmal in ihre Lage versetzen
|| K-: Lagebericht, Lagebesprechung
|| -K: Finanzlage, Rechtslage, Wirtschaftslage
4 gespr; die Getränke, die jemand (in einem Gasthaus) für seine Freunde bestellt und bezahlt  Runde (4) <eine Lage (Bier) ausgeben>
5  Schicht <eine Lage Stroh, Stoff>
|| ID (nicht) in der Lage sein, etwas zu tun (nicht) dazu fähig sein, etwas zu tun  etwas (nicht) tun können; meist Ich bin in der glücklichen Lage, ... ich freue mich (etwas Ehrenvolles tun zu dürfen, etwas Angenehmes zu haben oder zu empfangen); die Lage peilen gespr; sehen, beobachten, wie die momentane Lage (3) ist


La•gen die; nur Pl, Sport; eine Disziplin beim Schwimmen, in der man je ein Viertel der Strecke Delphin, Rücken, Brust und Kraul schwimmen muss: 400m Lagen; 4 x 100 m Lagen
|| K-: Lagenschwimmen, Lagenstaffel


La•ger das; -s, -;
1 ein Raum oder eine Halle, wo man Waren abstellt, die man im Augenblick nicht braucht <etwas auf Lager haben>: Ich schau mal im Lager nach, ob wir diese Größe noch da haben
|| K-: Lagerarbeiter, Lagerhalle, Lagerhaltung, Lagerhaus, Lagerraum, Lagerschuppen, Lagerverwalter
|| -K: Baustofflager, Getränkelager, Getreidelager, Schuhlager
2 Kollekt; mehrere Zelte oder Hütten, die man aufbaut, damit Menschen dort (meist vorübergehend) übernachten und leben können  Camp <ein Lager errichten, aufbauen, aufschlagen, abbrechen, auflösen>: Die Truppen schlugen ihr Lager am Rand des Waldes auf; Nach dem Erdbeben wurden Lager errichtet, um die Menschen zu versorgen
|| K-: Lagerleben, Lagerplatz
|| -K: Arbeitslager, Flüchtlingslager, Ferienlager, Gefangenenlager, Truppenlager
3 Kollekt; alle Personen oder Staaten, die die gleiche politische oder philosophische Meinung haben <das östliche, westliche L; das feindliche Lager>: Beim Thema Abtreibung ist das Parlament in zwei Lager gespalten
|| -K: Feindeslager
4 eine Schicht besonders eines Metalls, die sich im Felsen befindet  Mine <ein Lager ausfindig machen, abbauen>
|| -K: Erzlager, Kohlelager, Minerallager
|| ID etwas auf Lager haben gespr; etwas sofort erzählen oder zeigen können, besonders um andere zu unterhalten: eine Menge Witze auf Lager haben


la•gern; lagerte, hat gelagert;
[Vt]
1 etwas lagern etwas, das man im Augenblick nicht braucht, an eine Stelle tun, an der es bleiben kann  aufbewahren: Kartoffeln in einem dunklen Keller lagern; Holz muss trocken gelagert werden
2 jemanden/etwas irgendwie lagern jemanden/etwas in eine bestimmte Stellung bringen: den Ohnmächtigen fachgerecht lagern;
[Vi]
3 etwas lagert irgendwo etwas ist an der genannten Stelle, an der Waren bleiben können: Der Weinbrand lagert in alten Holzfässern
4 irgendwo lagern geschr; an der genannten Stelle (im Freien) übernachten oder sein Lager (2) aufbauen  nächtigen: Die Cowboys lagerten an einem Fluss
|| ID etwas ist irgendwie gelagert <ein Fall, ein Problem, eine Sache> ist irgendwie beschaffen
|| zu 1 und 3 La•ge•rung die; nur Sg


Laie der; -n, -n;
1 jemand, der auf einem speziellen Gebiet keine besonderen Kenntnisse hat  Nichtfachmann  Experte, Fachmann, Spezialist: Auf dem Gebiet der Astrophysik bin ich völliger Laie; etwas auch für den Laien verständlich machen
2 Rel; ein Mitglied einer Kirche, das nicht Geistlicher ist
|| K-: Laienprediger
|| NB: der Laie; den, dem, des Laien
|| zu 1 lai•en•haft Adj


La•ken das; -s, -;  Betttuch
|| -K: Bettlaken


lang1, länger, längst-; Adj;
1 so, dass es eine bestimmte Ausdehnung von einem Ende bis zum anderen hat (die meist größer ist als die der anderen Seiten)  breit: Das Zimmer hat eine Fläche von 20 Quadratmetern - es ist 5 Meter lang und 4 Meter breit; ein 50 Meter langes Schwimmbecken
|| NB: lang wird immer hinter die Maßangabe gestellt
2 so, dass es eine ziemlich oder überdurchschnittlich große Ausdehnung von einem Ende bis zum anderen hat  kurz (1): Ein endlos langer Weg führt hinauf zur Burg; Die Donau ist viel länger als der Rhein; die Ärmel eines Pullovers kürzer machen, weil sie zu lang sind; Ihr Mantel ist so lang, dass er ihr bis an die Fersen reicht; Seine Freundin hat lange blonde Haare
|| Abbildung unter Eigenschaften
3 so, dass es sich über einen relativ großen Zeitraum erstreckt  kurz (2) <unendlich, endlos, ewig lang>: ein langes Gespräch mit jemandem führen; Das Theaterstück war sehr lang - es dauerte volle drei Stunden; Im Frühjahr werden die Tage wieder länger und die Nächte kürzer; eine lange Fahrt, Reise hinter sich haben; Wir haben uns seit langer Zeit nicht mehr gesehen
|| -K: jahrelang, nächtelang, stundenlang, tagelang
4 so, dass es mehrere Seiten und viele Details umfasst  ausführlich  kurz (4), knapp <ein Brief, ein Schreiben>
5 Maßangabe + lang mit der genannten Ausdehnung, Dauer oder Seitenzahl: Meine Skier sind 2 Meter 10 lang; eine vier Meter lange Schlange; ein 18 cm langer Reißverschluss; ein eineinhalb Stunden langer Vortrag; Wir haben zwei Stunden lang auf dich gewartet!; jemandem einen vier Seiten langen Brief schreiben
6 gespr; von großer Körpergröße  groß  klein: Beim Basketball braucht man lange Spieler
7 lang und breit mit vielen Details  ausführlich, detailliert <etwas lang und breit erzählen>
8 seit langem seit einem großen Zeitraum: Wir haben uns seit langem nicht mehr gesehen


lang2 Adv; gespr  entlang: Ich glaube, wir müssen diese Straße lang, um zum Bahnhof zu kommen


Lang  Vorname


lan•ge, länger, längst-; Adv;
1 während einer relativ langen Zeit  kurz: Gestern Nachmittag schwammen wir lange im See; Das hat ja ziemlich lange gedauert, bis du mit deiner Arbeit fertig warst!
2 seit einem relativ großen Zeitraum  seit einiger Zeit, seit geraumer Zeit  gerade erst: Ich habe schon lange darauf gewartet, dass du mich mal besuchst; Das weiß ich schon lange!
|| NB: in der gesprochenen Sprache wird statt lange häufig lang1 (3) verwendet: Ihr habt euch ganz schön lang miteinander unterhalten


Langeln  deutscher Ortsname


lan•gen1; langte, hat gelangt; [Vi] irgendwohin langen gespr; mit der Hand irgendwohin fassen, um etwas zu greifen  greifen: in eine Dose langen, um ein Bonbon herauszuholen
|| ID jemandem eine langen gespr; jemandem eine Ohrfeige geben


Lanke  deutscher Ortsname


-le südd -lein


Lea  Vorname


Lee die; -; nur Sg; die Seite eines Schiffes oder einer Insel, die nicht dem Wind ausgesetzt ist  Windschatten  Luv <etwas liegt in Lee, neigt sich nach Lee>
|| K-: Leeseite


Leefka  Vorname


Leefke  Vorname


leer [] Adj;
1 ohne Inhalt  voll <Behälter, Gefäße: ein Schrank, ein Tank, eine Kiste, eine Schachtel, eine Flasche, ein Glas, ein Fass; der Magen>: Sobald sein Glas leer war, bestellte er sich ein neues; Mit großem Hunger kam er nach Hause, aber der Kühlschrank war leer; ein Glas in einem Zug leer trinken; seinen Teller leer essen
|| Abbildung unter Eigenschaften
|| K-: Leergewicht, Leergut
2 ohne Menschen darin unbewohnt, leer stehend  bewohnt <eine Wohnung, ein Haus, ein Zimmer>: Die Wohnung steht schon seit Monaten leer
3 (fast) ohne oder nur mit sehr wenigen Menschen (darin)  voll <ein Bus, ein Zugabteil, eine Konzerthalle, ein Saal, ein Kino; Straßen, eine Stadt>: Trotz des guten Wetters blieb das Stadion fast leer; Während der Sommermonate ist die Stadt fast leer
|| -K: menschenleer
4 so, dass nichts darauf geschrieben oder gedruckt ist  unbeschrieben, unbedruckt <meist ein Blatt (Papier)>
5 nur attr, nicht adv; wertlos und ohne Inhalt  nichtig, wertlos <Gerede, Sprüche>
|| -K: ausdrucksleer, inhaltsleer
6 nur attr, nicht adv; <Versprechungen, Verheißungen; Drohungen> so, dass man ihnen keinen Glauben schenken darf oder muss
7 nur attr, nicht adv; ohne Ausdruck oder Gefühl  ausdruckslos <meist jemanden mit leeren Augen anstarren>
|| ID leer ausgehen gespr; nichts bekommen


Leer  deutscher Ortsname


Lee•re1 die; -; nur Sg;
1 der Zustand, in dem etwas leer (2) ist: die Leere des Weltalls;
2 gähnende Leere vollkommene Leere1 (1): Es herrschte gähnende Leere


Lee•re2 nur in
1 ins Leere greifen irgendwohin greifen, wo nichts ist
2 ins Leere starren frustriert oder abwesend vor sich hin starren und dabei keinen festen Punkt ansehen
3 ein Schlag ins Leere gespr; eine erfolglose Aktion  Misserfolg, Scheitern


lee•ren; leerte, hat geleert;
[Vt]
1 etwas leeren ein Gefäß oder einen Behälter leer (1) machen  ausleeren  füllen: ein Glas in einem Zug leeren; Der Briefkasten wird jeden Tag zweimal geleert;
[Vr]
2 etwas leert sich etwas wird (allmählich) leer (3)  etwas füllt sich: Nach Ende des Konzerts leerte sich der Saal allmählich; Gegen Geschäftsschluss beginnen die Straßen sich zu leeren


le•gen; legte, hat gelegt;
[Vt]
1 jemanden/sich/etwas irgendwohin legen eine Person/sich/eine Sache so irgendwohin bringen, dass sie/man dort liegt <sich ins Bett legen, sich auf die Seite, auf den Bauch legen, sich in die Sonne, in den Schatten legen>: Sie legte das Baby auf den Tisch, um es zu wickeln; Er legte das Messer und die Gabel neben den Teller; Er legte ihr die Hand auf die Schulter, um sie zu trösten; Bretter über ein Loch legen, damit niemand hineinfällt; Als es ihnen in der Sonne zu heiß wurde, legten sie sich in den Schatten
2 etwas legen etwas an einer bestimmten Stelle oder auf einer Fläche befestigen  verlegen1 (4), installieren <Schienen, Rohre, Kabel, Fliesen legen>
3 sich/jemanden schlafen legen meist ins Bett gehen, um zu schlafen/meist ein Kind zu Bett bringen
|| NB: legen ist ein transitives Verb, liegen ist intransitiv, also: Er legte sein Fahrrad/sich unter einen Baum, aber: Sein Fahrrad/ Er lag unter einem Baum;
[Vt/i]
4 ein Tier legt (ein Ei/Eier) <ein Huhn, ein Vogel> produziert ein Ei/Eier
|| K-: Legehenne;
[Vr]
5 etwas legt sich etwas wird in seiner Stärke oder Intensität schwächer  etwas lässt nach, flaut ab, hört auf  etwas nimmt zu, wird stärker <der Wind, der Sturm; der Zorn, die Wut, die Aufregung, die Empörung>: Nachdem sich der Sturm gelegt hatte, fuhren sie auf den See hinaus
|| Lage, Gelege
|| NB: setzen, stellen


le•ger [] Adj;
1 so, wie man sich unter Freunden und in der Familie benimmt  locker (6), lässig, ungezwungen  steif (4) <jemandes Benehmen, Verhalten, Umgangsformen, der Umgangston>
2 nicht sehr vornehm, aber trotzdem passend  lässig, salopp  streng, zugeknöpft <jemandes Kleidung>: Ganz leger mit einem Pullover bekleidet ging er in die Oper


-lei im Zahladj, meist attr, indeklinabel, kaum produktiv;
1 nach Zahladj; verwendet, um eine bestimmte Anzahl verschiedener Arten von Personen/Dingen zu bezeichnen; einerlei, zweierlei, dreierlei, viererlei, fünferlei
2 nach Pronomen oder Zahladj; verwendet, um eine bestimmte Art oder eine unbestimmte Anzahl verschiedener Arten von Personen/Dingen zu bezeichnen; beiderlei, derlei, keinerlei, mancherlei, solcherlei, tausenderlei, verschiedenerlei


Lei  Vorname


Leia  Vorname


Lei•er die; -, -n; hist; (in der Antike) ein Musikinstrument mit Saiten
|| ID meist Das ist immer die gleiche/die alte/dieselbe Leier! gespr pej; das ist immer dasselbe (besonders was jemand erzählt)


lei•ern; leierte, hat geleiert; [Vt/i] (etwas) leiern etwas schnell und ohne Betonung sagen oder singen  herunterleiern <ein Gedicht, ein Lied leiern>


Leila  Vorname


Leilena  Vorname


-lein das; -s, -; sehr produktiv, besonders lit oder hum; verwendet, um die Verkleinerungsform eines Substantivs zu bilden (meist in Verbindung mit Umlaut des betonten Vokals)  -chen; Bäumlein, Blümlein, Häuslein, Hündlein, Kätzlein, Kindlein, Vöglein
|| NB: nicht nach einsilbigen Substantiven auf -l (Ball, Stuhl) oder nach mehrsilbigen Substantiven auf -le(n) (Bulle, Stollen)


Leina  deutscher Ortsname


Lei•ne die; -, -n;
1 ein dünnes Seil, an das man besonders die nasse Wäsche hängt, damit sie trocknet <Wäsche an die Leine hängen>
|| Abbildung unter Schnur
|| -K: Wäscheleine
2 ein dünnes Band meist aus Leder, an dem man besonders einen Hund führt <den Hund an die Leine nehmen, an der Leine führen; dem Hund die Leine abmachen>
|| Abbildung unter Schnur
|| ID jemanden an die Leine legen; jemanden an einer/der kurzen Leine halten gespr; jemandem (besonders im privaten Bereich) wenig Freiheiten lassen; Zieh Leine! gespr; verwendet, um jemandem (unhöflich) zu sagen, dass er weggehen soll  hau ab!


Lei•nen das; -s; nur Sg; ein sehr fester und glatter Stoff (aus Flachs): Die Tischdecke ist aus Leinen; ein in Leinen gebundenes Buch
|| K-: Leineneinband, Leinengarn, Leinengewebe, Leinentuch, Leinenweber


Leipa  deutscher Ortsname


Leipe  deutscher Ortsname


Lena  Vorname


Lene  Vorname


Leni  Vorname


Lenka  Vorname


len•ken; lenkte, hat gelenkt;
[Vt/i]
1 (etwas) lenken die Richtung eines Fahrzeugs bestimmen  steuern <ein Fahrzeug l.: einen Bus, ein Auto, einen Wagen, ein Fahrrad lenken>: Unser Sohn hat schon gelernt, (sein Fahrrad) mit einer Hand zu lenken;
[Vt]
2 etwas auf jemanden/ etwas lenken bewirken, dass sich ein Gespräch oder jemandes Aufmerksamkeit auf etwas (anderes) konzentriert  etwas auf etwas richten: den Verdacht auf einen Unschuldigen lenken; versuchen, das Gespräch auf ein anderes Thema zu lenken; jemandes Aufmerksamkeit auf wichtige Details lenken
3 etwas lenken die Entwicklung einer Sache bestimmen  führen (8) <die Verhandlungen, eine Debatte; die Wirtschaft, den Staat lenken>
|| zu 1 und 3 lenk•bar Adj; nicht adv


Len•ker der; -s, -;
1 die Stange am Fahrrad oder Motorrad, mit der man das Fahrzeug lenkt (1)  Lenkstange
|| Abbildung unter Fahrrad
|| -K: Fahrradlenker
2 (A) (CH) der Fahrer eines Autos oder Motorrads


Lenne  deutscher Ortsname


Lep•ra die; -; nur Sg; eine tropische (Infektions)Krankheit, bei der die Haut zerstört wird und Finger oder Zehen abfallen können  Aussatz < Lepra haben>
|| K-: leprakrank
|| hierzu lep•rös Adj


-ler der; -s, -; sehr produktiv;
1 -ler bezeichnet jemanden, der etwas Bestimmtes tut oder sich damit beschäftigt; Altsprachler, Arbeitsrechtler, Künstler, Sportler, Völkerkundler, Wissenschaftler
2 -ler bezeichnet jemanden, der zu einer Gruppe, einer Kategorie oder einem Gebiet gehört; CDUler, FKKler, Nordstaatler, Ruheständler, SPDler, Viertklässler, Westler, Zuchthäusler
3 -ler bezeichnet einen Menschen, ein Tier oder eine Sache, die etwas Bestimmtes haben; Frontantriebler (ein Auto mit Frontantrieb), Tausendfüßler (ein Tier mit vielen Füßen), Vierflügler (ein Insekt mit vier Flügeln)


ler•nen; lernte, hat gelernt;
[Vt]
1 (von jemandem) etwas lernen durch Erfahrung sein Verhalten ändern <Pünktlichkeit, Verlässlichkeit, Anstand, Sauberkeit lernen>: Er hat nie gelernt, pünktlich zu sein; Sie hat sehr schnell gelernt, wie man sich im Beruf verhalten muss
|| K-: Lernfähigkeit, Lernprozess; lernfähig
2 einen Beruf lernen eine Ausbildung für einen Beruf machen  in die Lehre gehen, eine Lehre machen <Bäcker, Schreiner, Maurer, Bankkaufmann lernen>: Ich glaube, Paul hat Maler gelernt;
[Vt/i]
3 (etwas) lernen ein besonderes Wissen erwerben, so dass man etwas beherrscht  verlernen, vergessen <eine Fremdsprache, Vokabeln lernen; Auto fahren, Rad fahren, Ski fahren, schwimmen, tauchen, kochen lernen>: Sie lernt Spanisch an der Volkshochschule; Er sitzt ständig in seinem Zimmer und lernt; Sie lernt gerade, wie man einen Computer bedient
|| K-: Lernbegierde, Lerneifer, Lernstoff; lernbegierig, lerneifrig
4 (etwas) auswendig lernen etwas so lernen, dass man es aus dem Gedächtnis wiederholen kann <ein Gedicht, ein Zitat auswendig lernen>: Wir müssen das Gedicht bis morgen auswendig lernen
5 (etwas) aus etwas lernen aufgrund bestimmter Erfahrungen sein Verhalten ändern  eine Lehre aus etwas ziehen <aus der Erfahrung, aus Fehlern, aus der Geschichte lernen>: Ich habe aus dieser Geschichte gelernt, dass ich mich nicht auf mein Glück verlassen sollte
|| zu 1 und 3 lern•bar Adj; meist präd, nicht adv
|| zu 3 Ler•ner der; -s, -
|| NB: In der gesprochenen Sprache kommt oft die Form jemandem etwas lernen vor. Es müsste jedoch heißen jemanden etwas lehren oder jemandem etwas beibringen; lehren (1)


-li (CH) -lein


Lia  Vorname


Li•a•ne die; -, -n; eine (Schling)Pflanze, die besonders in den Tropen wächst und sich um Bäume wickelt


lief Imperfekt, 1. und 3. Person Sg; laufen


lie•fern; lieferte, hat geliefert;
[Vt/i]
1 ((jemandem) etwas) liefern jemandem eine bestellte oder gekaufte Ware bringen  erhalten <etwas sofort, pünktlich, termingemäß, per Post, frei Haus liefern>: Wir können (Ihnen die Möbel) erst in sechs Wochen liefern
|| K-: Lieferbedingungen, Lieferfrist, Liefertermin, Lieferzeit;
[Vt]
2 ein Tier/etwas liefert etwas ein Tier/etwas bringt etwas Essbares bzw. Rohstoffe o.Ä. hervor: Bienen liefern Honig
3 jemand/etwas liefert (jemandem) etwas jemand/etwas stellt jemandem etwas zur Verfügung  jemand/etwas bietet (jemandem) etwas, gibt etwas her: Der Skandal lieferte der Presse viel Gesprächsstoff
4 zusammen mit einem Substantiv verwendet, um ein Verb zu umschreiben; einen Beweis (für etwas) liefern  etwas beweisen; einen Nachweis (für etwas) liefern  etwas nachweisen; sich (Pl) einen Kampf liefern  miteinander kämpfen; ein gutes/schlechtes Spiel liefern  gut/schlecht spielen
|| zu 1 lie•fer•bar Adj; nicht adv; Lie•fe•rant der; -en, -en


Lieg  deutscher Ortsname


Lienen  deutscher Ortsname


Liepe  deutscher Ortsname


Liepen  deutscher Ortsname


Li•ga die; -, Li•gen;
1 Sport; eine Anzahl von Mannschaften, die im Verlauf einer Saison jeweils gegeneinander spielen, um zu sehen, wer der Beste ist  Spielklasse <in eine höhere Liga aufsteigen; in eine niedrigere Liga absteigen>
|| K-: Ligaspiel
|| -K: Bezirksliga, Kreisliga, Landesliga, Regionalliga, Bundesliga
2 Pol; eine Union, die man schließt, damit man seine politischen Ziele leichter erreichen kann  Bündnis, Vereinigung: die Liga der Arabischen Staaten


Lina  Vorname


Line  Vorname


-ling der; -s, -e; begrenzt produktiv;
1 nach Verbstamm; jemand, mit dem etwas geschieht oder getan wird; Findling, Impfling, Lehrling, Pflegling, Schützling, Sträfling
2 meist pej; jemand, der das im ersten Wortteil Genannte ist oder tut; Dichterling, Eindringling, Feigling, Fremdling, Naivling, Schädling, Schreiberling, Schwächling
3 meist Pl; die genannte Zahl von Menschen, die dieselbe Mutter haben und gleich alt sind; Zwillinge (= zwei gleichaltrige Geschwister), Drillinge (= drei gleichaltrige Geschwister), Vierlinge, Fünflinge


Lingen  deutscher Ortsname


link Adj; nicht adv, gespr pej; <eine Tour, ein Typ; linke Geschäfte machen> so, dass andere dabei betrogen werden  fragwürdig  ehrlich


lin•k- Adj; nur attr, nicht adv;
1 auf der Seite, auf der das Herz ist  recht-: sich den linken Arm brechen; mit der linken Hand schreiben; Der kleine Junge vertauschte den linken mit dem rechten Schuh; Er hat eine Narbe auf der linken Wange
2 mit den Prinzipien des Kommunismus, des Sozialismus oder einer sozialdemokratischen Partei  recht- <eine Zeitung; ein Abgeordneter; der linke Flügel einer Partei>


Lin•ke1 die; -n, -n;
1 nur Sg; die linke Hand  Rechte
2 ein Schlag mit der linken Hand  Rechte <jemandem eine Linke verpassen>
3 nur Sg, Kollekt; alle Parteien und politischen Gruppen, die für Kommunismus und Sozialismus sind oder die sozialdemokratische Prinzipien haben  Rechte
4 zu jemandes Linken auf der linken1 (1) Seite  zu jemandes Rechten: Zu Ihrer Linken sehen Sie das Stadttheater


Lin•ke2 der/die; -n, -n; gespr; eine Person, die einer kommunistischen, sozialistischen oder sozialdemokratischen Partei angehört oder deren Ideen gut findet  Rechte
|| NB: ein Linker; der Linke; den, dem, des Linken


lin•ken; linkte, hat gelinkt; [Vt] jemanden linken gespr; jemanden betrügen  hereinlegen


Linn  Vorname


LP [] die; -, -s; gespr  Langspielplatte




-----------------------------------------------------------------------------

197

Devami......



N, n [] das; -, -/gespr auch -s; der vierzehnte Buchstabe des Alphabets <ein großes N; ein kleines n>


na Interjektion; gespr;
1 verwendet, um eine Frage auszudrücken oder einzuleiten: Na (wie gehts)?; Na, bist du bald fertig?; Na, wie hat dir der Film gefallen?
2 verwendet, um eine Aufforderung oder Feststellung einzuleiten und Ärger oder Ungeduld auszudrücken: Na endlich!; Na, dann eben nicht!; Na, das wurde aber auch Zeit!
3 besonders allein, ohne einen Satz, verwendet, um seine Einstellung zu einer Situation auszudrücken. Ob na Zustimmung oder Ablehnung ausdrückt, ergibt sich aus der Intonation und der Situation
4 na, na (na) verwendet, um jemandes Handlung oder Worte (auch im Scherz) zu kritisieren: Na, na, na, das tut man aber nicht!
5 na 'ja gespr; verwendet am Anfang des Satzes, drückt Zögern oder Skepsis aus: Na ja, ich weiß nicht so recht ...
6 na 'gut/na 'ja/na 'schön verwendet, um auszudrücken, dass man etwas akzeptiert, obwohl einem etwas anderes lieber gewesen wäre: Na gut, dann bleibe ich eben hier; Na ja, der Mantel ist zwar nicht schön, aber warm
7 na 'also!/na 'bitte! verwendet, um auszudrücken, dass man schon längere Zeit darauf gewartet hat, dass jemand etwas tut, einsieht, glaubt o.Ä.: Na bitte, da ist ja der Schlüssel - genau da, wo ich es dir gesagt habe!; Na also, warum nicht gleich so!
8 na 'so was! verwendet, um Erstaunen auszudrücken
9 na 'und? verwendet, um auf unhöfliche Weise auszudrücken, dass einen etwas nicht interessiert
10 na, 'warte! verwendet, um jemandem zu drohen: Na, warte, das wirst du noch bereuen!


Na•gel1 der; -s, Nä•gel; ein langer, dünner und spitzer Gegenstand meist aus Metall mit einem flachen Kopf, den man irgendwo hineinschlägt, um etwas zu befestigen <einen Nagel (mit dem Hammer) einschlagen, in die Wand schlagen, (mit der Zange) aus der Wand, aus dem Holz ziehen; einen Nagel krumm schlagen, etwas an einen Nagel hängen, an einem Nagel aufhängen; etwas mit Nägeln befestigen>
|| -K: Eisennagel, Stahlnagel
|| ID den Nagel auf den Kopf treffen gespr; das Wesentliche einer Sache erkennen und sagen; etwas an den Nagel hängen gespr; etwas nicht mehr weitermachen  aufgeben2 (2) <den Beruf an den Nagel hängen>; Nägel mit Köpfen machen eine Aufgabe o.Ä. konsequent durchführen 


Na•gel2 der; -s, Nä•gel; der harte, flache Teil am Ende von Fingern und Zehen <(jemandem/sich) die Nägel schneiden, feilen, polieren, lackieren; an den Nägeln kauen; kurze, lange, (un)gepflegte Nägel (haben)>
|| NB: Hunde, Katzen, Vögel usw haben Krallen
|| K-: Nagelbürste, Nagelfeile, Nagellack, Nagelschere
|| -K: Daumennagel, Fingernagel, Fußnagel, Zehennagel
|| zu Nagelbürste Abbildung unter Bürste
|| ID etwas brennt jemandem auf/unter den Nägeln gespr; etwas muss dringend getan werden, weil es einen beunruhigt; sich (Dat) etwas unter den Nagel reißen gespr; etwas nehmen, was jemand anderem gehört 


Nagel  deutscher Ortsname


na•geln; nagelte, hat genagelt;
[Vt]
1 etwas irgendwohin nageln etwas mit Nägeln irgendwo befestigen: ein Brett vor ein Fenster nageln
2 etwas nageln etwas mit Nägeln schließen oder (wieder) zu einem Ganzen machen <eine Kiste, einen Sarg aus Brettern nageln; einen Knochen(bruch), ein Bein nageln>
3 etwas nageln in etwas Nägel hineinschlagen <genagelte Schuhe>
|| NB: meist im Partizip Perfekt


na•gen; nagte, hat genagt;
[Vi]
1 an etwas (Dat) nagen mit den Zähnen sehr kleine Stücke von etwas Hartem entfernen: Der Hund nagte an einem Knochen; Die Maus nagt an einem Stück Käse
2 etwas nagt an jemandem etwas quält jemanden <Zweifel, Kummer; ein nagendes Hungergefühl>;
[Vt]
3 ein Tier nagt etwas (in etwas (Akk)) ein (Nage)Tier macht durch Nagen (1) ein Loch in etwas
4 ein Tier nagt etwas (von etwas) ein (Nage)Tier entfernt etwas durch Nagen (1)


Nane  Vorname


Nannerl  Vorname


Nanni  Vorname


Napf der; -(e)s, Näp•fe; eine kleine, meist flache Schüssel, in der man z.B. Hunden und Katzen das Futter gibt: der Katze einen Napf mit Milch hinstellen
|| -K: Blechnapf, Essnapf, Spucknapf; Fressnapf, Futternapf, Milchnapf, Trinknapf


Narr der; -en, -en;
1 jemand, der nicht richtig nachdenkt und sich (in einer bestimmten Situation) ganz falsch und unvernünftig verhält  Dummkopf: Er war ein Narr, ihren Lügen zu glauben
2 hist; jemand, der besonders am Hof eines Königs oder Fürsten die Aufgabe hatte, die Menschen zum Lachen zu bringen
|| -K: Hofnarr
3 jemand, der sich ein buntes lustiges Kleid anzieht und so Karneval feiert
|| ID jemanden zum Narren halten versuchen, jemanden zu täuschen, einen Spaß mit jemandem zu machen: Dieses teure Auto soll dir gehören? - Du willst mich wohl zum Narren halten!; an jemandem/etwas einen Narren gefressen haben gespr; jemanden/etwas sehr gern mögen
|| zu 1 und 3 När•rin die; -, -nen
|| NB: der Narr; den, dem, des Narren


-narr der; im Subst, begrenzt produktiv; jemand, der das, was genannt wird, so gern mag, dass er sich fast die ganze Zeit damit beschäftigt  -liebhaber, -fan, -freak; Blumennarr, Büchernarr, Computernarr, Hundenarr, Kindernarr, Pferdenarr


ne!1, nee! [] Partikel; gespr  nein


ne2 [] Partikel; betont, gespr  nicht wahr: Die Stimmung ist gut hier, ne?


nee  ne!1


ne!1, nee! [] Partikel; gespr  nein


Neef  deutscher Ortsname


Ne•ger der; -s, -; ein Mensch, dessen Haut dunkel oder schwarz ist und der einem Volk angehört, das (ursprünglich) aus Afrika kommt  Schwarzer  Weißer, Indianer, Asiate
|| hierzu Ne•ge•rin die; -, -nen
|| NB: Statt Neger verwendet man heute oft Schwarzer (besonders in politischem Zusammenhang), weil Neger oft als beleidigend empfunden wird


ne•gie•ren; negierte, hat negiert; [Vt] etwas negieren geschr  ablehnen <eine Ansicht, eine Vorstellung negieren>
|| hierzu Ne•gie•rung die


Nei•ge die; -; nur Sg, geschr; meist in
1 etwas geht zur Neige etwas ist bald fertig (aufgebraucht) oder zu Ende <das Geld, ein Vorrat, das Wasser, der Urlaub, die Ferien>
2 etwas bis auf die/zur Neige leeren etwas völlig austrinken <ein Glas bis zur Neige leeren>


nei•gen; neigte, hat geneigt;
[Vi]
1 zu etwas neigen so sein, dass ein bestimmter Zustand leicht eintreten kann oder dass man etwas oft tut <zu Depressionen, Erkältungen, Übertreibungen, Übergewicht neigen>: Eisen neigt dazu, schnell zu rosten
2 zu etwas neigen eine bestimmte Meinung einer anderen vorziehen  zu etwas tendieren: Ich neige zu der Ansicht/Auffassung, dass er Recht hat; Er neigt dazu, das Projekt aufzugeben
|| NB: geneigt;
[Vt]
3 etwas neigen etwas aus einer senkrechten Lage in eine schräge (Lage) bringen  aufrichten <den Kopf zur Seite, den Oberkörper nach vorn neigen>;
[Vr]
4 sich irgendwohin neigen den Oberkörper aus der senkrechten Lage in eine schräge (Lage) bringen  sich beugen  sich aufrichten: Er neigte sich über sein Buch; Sie neigte sich aus dem Fenster
5 etwas neigt sich (irgendwohin) etwas ändert seine senkrechte oder waagrechte Lage oder Richtung nach unten: Unter der Last des Schnees neigten sich die Bäume; Das Segelboot neigte sich zur Seite, als es vom Wind erfasst wurde


nein Partikel;
1 meist betont; als Antwort verwendet, um auszudrücken, dass man eine Bitte, Aufforderung o.Ä. ablehnt oder dass man einer Aussage nicht zustimmt  ja: Willst du noch ein Stück Kuchen?  Nein danke!; Bist du fertig? -  Nein, noch nicht.; Ich glaube, es regnet. -  Nein, da irrst du dich.
2 betont und unbetont; verwendet, um einen Ausruf des Erstaunens einzuleiten: Nein, dass es so etwas gibt!; Nein, wie schön!; O nein, wie schrecklich!
3 betont und unbetont; verwendet, um eine Aussage zu korrigieren oder genauer zu formulieren  ja (7): Das Wasser war angenehm warm, nein, geradezu heiß; Das gefällt mir hundert-, nein, tausendmal besser
4 nein? betont; verwendet am Ende von verneinten (rhetorischen) Fragesätzen, wenn der Sprecher eine Zustimmung erwartet  nicht wahr, oder: Du bist mir doch nicht mehr böse, nein?


Nein das; -(s); nur Sg;
1 die Antwort nein <ein eindeutiges, klares Nein; mit Nein stimmen; bei seinem Nein bleiben>
2 (zu etwas) Nein/nein sagen sagen, dass man etwas nicht will, etwas nicht akzeptiert  ablehnen  zustimmen: Er hat ihr einen Vorschlag gemacht, aber sie hat Nein dazu gesagt; Wenn du mich so ansiehst, kann ich einfach nicht Nein sagen
|| NB: Ja


Nele  Vorname


Nel•ke die; -, -n;
1 eine (Garten)Blume, die meist sehr stark riecht und weiße, rosa oder rote Blüten hat <eine Nelke im Knopfloch tragen>
|| K-: Nelkenstrauß
2 die getrocknete Blüte eines tropischen Baumes, die man als Gewürz verwendet: einen Schweinebraten mit Nelken spicken
|| -K: Gewürznelke


nen•nen; nannte, hat genannt;
[Vt]
1 jemanden/etwas + Name + nennen jemandem/etwas einen bestimmten Namen geben: Sie nannten ihre Tochter Christa; Er nennt seinen Hund Schnuffi
2 jemanden + Name + nennen jemanden mit einem bestimmten Namen ansprechen <jemanden bei/mit seinem Vornamen, Nachnamen nennen>: Du kannst mich ruhig Robbi nennen, wie alle meine Freunde
3 jemanden/etwas + Adj/Subst + nennen sagen, dass jemand/etwas eine bestimmte Eigenschaft hat oder dass er etwas ist  jemanden/etwas als etwas bezeichnen: Sie nannten ihn einen Dummkopf; Das nenne ich ein schönes Fest; Fleißig kann man ihn nicht gerade nennen (= er ist ein bisschen faul)
4 (jemandem) etwas nennen (jemandem) etwas sagen  verschweigen: Kannst du mir einen Vogel mit sechs Buchstaben nennen?; Der Mörder wollte die Gründe für seine Tat nicht nennen;
[Vr]
5 sich + Name nennen  Name + heißen: Und wie nennt sich eure Band?
6 jemand/etwas nennt sich etwas oft iron; jemand/etwas hat einen Namen, den er/es nicht verdient: Jeden Tag Regen - das nennt sich nun Sommer!; Er nennt sich Künstler - warum, ist mir unverständlich
|| NB: das Substantiv steht meist im Nominativ: Und so was nennt sich mein Freund!
|| so genannt


Nen•ner der; -s, -; Math; die Zahl, die bei einem Bruch unter dem Strich steht  Zähler: Der Nenner von 1/5 ist 5
|| ID einen gemeinsamen Nenner finden eine Grundlage für ein Vorgehen o.Ä. finden, die für alle akzeptabel ist; etwas auf einen (gemeinsamen) Nenner bringen unterschiedliche Meinungen, Interessen o.Ä. einander näher bringen


nie Adv;
1 zu keiner Zeit  immer <nie lügen; nie Zeit haben; etwas nie ganz verstehen>: Ich werde nie vergessen, wie schön der Urlaub war
2 kein einziges Mal: Er war noch nie in London; Er hat mich noch nie betrogen; Sie ist verliebt wie nie zuvor; Wenn ich anrufe, ist sie nie da
3 auf keinen Fall; unter keinen Umständen  problemlos: Diesen Mann wirst du nie dazu bringen, Geschirr zu spülen
4 nie wieder/nie mehr (in Zukunft) nicht noch einmal: Ich hoffe, dieser Fehler wird mir nie mehr passieren; Du wirst nie wieder so viel Glück haben!
5 nie wieder (...)! verwendet, um auszudrücken, dass etwas Bestimmtes nicht mehr vorkommen soll: nie wieder Krieg!
6 nie und nimmer! gespr  nie (3): Das ist so viel Arbeit, das schaffe ich nie und nimmer


Nie•re die; -, -n;
1 eines der beiden Organe, die den Urin produzieren
|| K-: Nierenentzündung, Nierenkolik, Nierenschrumpfung, Nierensteine, Nierentransplantation; nierenkrank
2 meist Pl; dieses Organ bestimmter Tiere, das man essen kann <saure, geschmorte Nieren>
|| K-: Nierenrollbraten
3 etwas geht jemandem an die Nieren gespr; etwas belastet jemanden psychisch
|| zu 1 nie•ren•för•mig Adj


Nila  Vorname


Nina  Vorname


Nr. Abk für Nummer




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197

Devami......




P, p [] das; -, - / gespr auch -s; der sechzehnte Buchstabe des Alphabets <ein großes P; ein kleines p>


Pa•ge [] der; -n, -n; ein (junger) Diener, der eine Uniform trägt
|| -K: Hotelpage
|| NB: der Page; den, dem, des Pagen


Palingen  deutscher Ortsname


pa•nie•ren; panierte, hat paniert; [Vt] etwas panieren etwas vor dem Braten in Ei und (Panier)Mehl tauchen <Blumenkohl, Fisch, ein Kotelett, ein Schnitzel panieren>


Pa•nik die; -, -en; meist Sg; eine Angst, die so stark ist, dass man nicht mehr denken kann und meist nur noch davonlaufen will <(eine) Panik bricht aus; in Panik geraten; Panik erfasst, ergreift jemanden; jemanden in Panik versetzen>: Als das Feuer ausbrach, rannten alle voller Panik zum Ausgang
|| K-: Panikstimmung
|| hierzu pa•nik•ar•tig Adj


Panker  deutscher Ortsname


Pan•ne die; -, -n;
1 ein plötzlicher Schaden an einem Fahrzeug, aufgrund dessen man dann nicht weiterfahren kann <eine Panne haben, beheben>: Er hatte mit seinem Fahrrad eine Panne - der Reifen war geplatzt; Das Auto hatte eine Panne und musste abgeschleppt werden
|| K-: Pannenhilfe, Pannenhilfsdienst
|| -K: Autopanne, Fahrradpanne, Reifenpanne
2 ein Fehler oder technisches Problem: Bei dem Empfang gab es mehrere Pannen: Erst funktionierte das Mikrofon des Redners nicht, und dann kam der Dolmetscher auch noch zu spät


pan-/Pan- im Adj und Subst, begrenzt produktiv; Ganz-, Gesamt-; panafrikanisch, panamerikanisch, panarabisch, der Panamerikanismus, der Panslawismus


pa•rie•ren; parierte, hat pariert;
[Vt/i]
1 (etwas) parieren einen Schlag oder Schuss abwehren <einen Hieb, einen Schlag, einen Stoß, einen Schuss parieren>;
[Vt]
2 ein Pferd parieren als Reiter ein Pferd dazu bringen, stehen zu bleiben oder langsamer zu werden;
[Vi]
3 (jemandem) parieren gespr  gehorchen <jemand muss parieren lernen>


Parin  deutscher Ortsname


Park der; -(e)s, -s; eine ziemlich große und gepflegte Fläche mit Gras, Blumen und Bäumen (besonders in einer Stadt), wo man sich erholen kann  Grünanlage <in den Park gehen, im Park spielen, spazieren gehen>
|| K-: Parkanlage, Parkbank, Parklandschaft, Parkweg
|| -K: Kurpark, Schlosspark, Stadtpark


-park der; im Subst, wenig produktiv;
1 Kollekt; alle Fahrzeuge, Maschinen, Anlagen o.Ä., die einem Betrieb o.Ä. zur Verfügung stehen; Fahrzeugpark, Fuhrpark, Maschinenpark, Wagenpark
2 ein Gebiet mit mehreren Anlagen, Gebäuden usw, die einem bestimmten Zweck dienen  -zentrum; Entsorgungspark <für Atommüll>, Forschungspark, Industriepark, Vergnügungspark


par•ken; parkte, hat geparkt;
[Vt/i]
1 (etwas) parken ein Auto oder Motorrad dorthin stellen, wo man aussteigen will: das Auto direkt vor dem Haus parken; Parken ist hier verboten; im Parkverbot parken
|| K-: Parkbucht, Parkdauer, Parkgebühr, Parkzeit;
[Vi]
2 jemand/etwas parkt irgendwo jemandes Auto ist irgendwo geparkt (1)  jemand/etwas steht irgendwo: Ich parke hier um die Ecke


par•kie•ren; parkierte, hat parkiert; (CH)
[Vt/i]
1 (etwas) parkieren  parken (1);
[Vi]
2 etwas parkiert  etwas parkt


Pearl  Vorname


Peer  Vorname


Pe•gel der; -s, -;
1 die Höhe, bis zu der (in einem Fluss oder See) das Wasser steht  Wasserstand <der Pegel steigt, fällt>
|| K-: Pegelhöhe, Pegelstand
2 ein Gerät zum Messen des Wasserstandes


pei•len; peilte, hat gepeilt; [Vt] etwas peilen mit einem Kompass oder mit elektrischen Geräten feststellen, wo oder in welcher Entfernung etwas ist <ein Schiff, eine Station, den Standpunkt eines Schiffes peilen>
|| hierzu Pei•lung die


Pein die; -; nur Sg; geschr; ein intensiver körperlicher oder psychischer Schmerz  Qual <körperliche, seelische Pein>


Peine  deutscher Ortsname


Pe•li•kan der; -s, -e; ein großer Vogel, der Fische fängt und unter seinem langen Schnabel einen großen Sack hat


peng! Interjektion; verwendet, um das Geräusch eines Schusses oder Knalls zu imitieren


Penig  deutscher Ortsname


Pen•ne die; -, -n; gespr hum  Schule


pen•nen; pennte, hat gepennt; [Vi] gespr  schlafen


Pen•ner der; -s, -; gespr pej;
1  Landstreicher, Obdachlose(r)
2 jemand, der viel oder lang schläft


per Präp; mit Akk;
1 per + Subst verwendet, um das Mittel zu nennen, mit dem jemand/etwas von einem Ort zu einem anderen gelangt  mit1(1) <per Bahn, per Schiff, per Luftpost, per Autostopp>
2 per + Subst geschr; verwendet, um das Mittel zu nennen, das man zu einem bestimmten Zweck verwendet: etwas per Vertrag regeln, einen Brief per Einschreiben schicken, eine Rechnung per Scheck zahlen
3 per + Subst (Admin) geschr; verwendet, um anzugeben, wie etwas gemessen oder gezählt wird  pro: ein Preis von fünf Euro per Stück, per Kilo; hundert Umdrehungen per Sekunde
|| NB zu 1, 2 und 3: Das folgende Subst. wird ohne Artikel verwendet
4 Ökon; verwendet, um den Zeitpunkt anzugeben, an dem man etwas tun soll: per sofort; Die Rechnung ist per 31. Dezember zu zahlen
5 (mit jemandem) per du, per Sie sein zu jemandem du, Sie sagen  jemanden duzen, siezen: Sie ist mit dem Chef per du
6 per pedes hum; zu Fuß


Per  Vorname


Perl  deutscher Ortsname


Perlin  deutscher Ortsname


Perne  deutscher Ortsname


Pf. hist; Abk für Pfennig


Pfan•ne die; -, -n;
1 ein meist rundes und flaches Gefäß mit einem langen Stiel, in dem man z.B. Fleisch und Kartoffeln braten kann: ein Schnitzel in der Pfanne braten; ein Ei in die Pfanne schlagen
|| -K: Bratpfanne
2 (CH) ein Kochtopf (mit Stiel)
|| ID jemanden in die Pfanne hauen gespr; jemandem absichtlich schaden oder ihn stark kritisieren


Pfar•rei die; -, -en;
1  Gemeinde (2)
2  Pfarrhaus


Pfar•rer der; -s, -; ein Mann, der in einer christlichen Kirche (als Priester) religiöse Aufgaben erfüllt und z.B. Gottesdienste hält <ein evangelischer, katholischer Pfarrer>
|| hierzu Pfar•re•rin die; -, -nen


Pfeil der; -(e)s, -e;
1 ein dünner gerader Stab, der vorne eine Spitze hat und den man meist mit einem Bogen1(4) abschießt <mit Pfeil und Bogen jagen, schießen, kämpfen; Pfeile in einem Köcher aufbewahren>
|| -K: Indianerpfeil
2 ein Zeichen, (das aussieht wie ein Pfeil (1) und) das in eine bestimmte Richtung zeigt: Ein Pfeil zeigt den Weg zum Ausgang
|| K-: Pfeilrichtung


Pfei•ler der; -s,-; eine Art dicke, senkrechte Säule aus Holz, Stein oder Metall, die ein Haus oder eine Brücke stützt  Träger: Die Brücke wird von mächtigen Pfeilern getragen
|| -K: Brückenpfeiler, Eckpfeiler, Stützpfeiler


Pfen•nig der; -s, -/-e; hist; die ehemals kleinste Einheit des Geldes in Deutschland; Abk Pf <keinen Pfennig (bei sich) haben; auf den Pfennig genau herausgeben, abrechnen>: Eine Mark hat 100 Pfennig
|| K-: Pfennigmünze
|| ID mit jedem Pfennig rechnen (müssen) gespr; wenig Geld haben; etwas ist keinen Pfennig wert gespr; etwas hat keinen Wert; für jemanden/etwas keinen Pfennig geben gespr; glauben, dass jemand/etwas nichts wert ist; jeden Pfennig (zweimal/dreimal) umdrehen gespr; sehr sparen oder geizig sein


Pfle•ge die; -; nur Sg;
1 alles, was jemand tut, der sich um die Gesundheit o.Ä. von jemandem/einem Tier kümmert <eine liebevolle, aufopfernde Pflege; die Pflege der Kranken; Pflege brauchen; ständiger Pflege bedürfen; bei jemandem in Pflege sein; jemanden/ein Tier zu jemandem in Pflege geben; ein Tier in Pflege nehmen>: Es war ihrer guten Pflege zu verdanken, dass er so schnell gesund wurde
|| K-: Pflegeheim, Pflegepersonal, Pflegestation; pflegebedürftig
|| -K: Altenpflege, Krankenpflege, Säuglingspflege
2 meist ein Kind in Pflege nehmen ein (fremdes) Kind in seine Familie aufnehmen und dort versorgen
3 das, was man tut, damit etwas in einem guten Zustand bleibt <etwas braucht, erfordert, verlangt viel, wenig Pflege; die Pflege der Zähne, des Körpers, der Pflanzen usw>
|| K-: Pflegemittel
|| -K: Fußpflege, Haarpflege, Körperpflege, Mundpflege, Zahnpflege; Denkmalpflege, Gesundheitspflege, Landschaftspflege
4 die Pflege + Gen das, was man tut, um etwas zu fördern oder zu erhalten <die Pflege nachbarlicher, freundschaftlicher, gesellschaftlicher Beziehungen; die Pflege des Brauchtums, der Musik>

Pfle•ge- im Subst, nicht produktiv; verwendet, um die Beziehungen in einer Familie zu bezeichnen, in der ein fremdes Kind für eine gewisse Zeit lebt; die Pflegeeltern, das Pflegekind, die Pflegemutter, die Pflegetochter, der Pflegesohn, der Pflegevater


pfle•gen1; pflegte, hat gepflegt;
[Vt]
1 jemanden pflegen für jemanden, der krank oder alt ist, alles tun, was nötig ist, damit er gesund wird oder damit es ihm gut geht  für jemanden sorgen, jemanden betreuen <jemanden aufopfernd, liebevoll pflegen; jemanden gesund pflegen>
2 etwas pflegen alles tun, was nötig ist, damit etwas in einem guten Zustand bleibt  vernachlässigen: sein Auto, den Garten, den Teppich pflegen
3 etwas/sich pflegen sich um sein Aussehen kümmern (indem man sich schön anzieht, frisiert usw) <seine Haare, sein Gesicht, seine Fingernägel pflegen; ein gepflegtes Äußeres/Aussehen haben; eine gepflegte Erscheinung sein>


pfle•gen2; pflegte, hat gepflegt;
[Vt]
1 etwas pflegen sich mit etwas beschäftigen, um es zu fördern oder zu erhalten <die Künste, die Wissenschaften, Geselligkeit, Beziehungen zu jemandem pflegen>
2 pflegen + zu + Infinitiv geschr; etwas immer wieder tun  die Gewohnheit haben + zu + Infinitiv: Als junger Mann pflegte er jeden Abend durch die Wälder zu reiten


Pfle•ger der; Kurzw Krankenpfleger


Pi das; -(s); nur Sg; der griechische Buchstabe p, der in der Mathematik eine Zahl bezeichnet, die das Verhältnis des Umfanges eines Kreises zu seinem Durchmesser angibt: Pi ist ungefähr 3,14


Pia  Vorname


Pief•ke der; -s, -s;
1 besonders nordd gespr; jemand, der dumm ist, aber angibt und sich für wichtig hält <ein eingebildeter, kleiner, frecher Piefke>
2 (A) gespr pej  Norddeutsche(r)


piek•fein Adj; gespr; sehr elegant oder vornehm <Leute; sich piekfein anziehen>


Pier der; -s, -e/-s; eine Art Brücke, die in einen See oder ins Meer geht. Am Pier halten Schiffe, damit man sie z.B. beladen kann <am Pier festmachen, liegen>


Pierre  Vorname


Pik das; -s, -; eine Spielfarbe im internationalen Kartenspiel oder eine Karte dieser Farbe
|| Abbildung unter Spielkarten
|| NB: Herz


Pi•ke die; nur in etwas von der Pike auf lernen gespr; etwas gründlich und von Anfang an lernen: einen Beruf von der Pike auf lernen


pi•ken; pikte, hat gepikt; [Vt/i] (jemanden) piken nordd gespr  stechen <jemanden mit einer Nadel piken; etwas pikt>


Pilar  Vorname


Pil•ger der; -s, -; jemand, der eine (weite) Reise zu einem heiligen Ort macht, um dort zu beten  Wallfahrer <ein frommer Pilger>
|| K-: Pilgerfahrt, Pilgerreise
|| -K: Mekkapilger, Rompilger
|| hierzu Pil•ge•rin die; -, -nen


pil•gern; pilgerte, ist gepilgert;
[Vi]
1 irgendwohin pilgern als Pilger zu einer religiösen Stätte reisen  wallfahren: nach Jerusalem, nach Mekka pilgern
2 irgendwohin pilgern hum; (meist in einer Gruppe) irgendwohin gehen oder wandern


pink Adj; nur präd oder adv; leuchtend rosa


Pin•ke die; -; nur Sg, gespr  Geld


Pin•kel der; -s, -; meist in ein feiner Pinkel gespr pej; jemand, der reich und vornehm ist (oder nur so tut)


pin•keln; pinkelte, hat gepinkelt; [Vi] gespr; die Blase entleeren
|| K-: Pinkelpause


Pin•ne die; -, -n; Seefahrt; die Stange, mit der man das Steuerruder bewegt
|| -K: Ruderpinne


pin•nen; pinnte, hat gepinnt; [Vt] etwas irgendwohin pinnen etwas z.B. mit Stecknadeln an der Wand o.Ä. befestigen <ein Plakat, eine Notiz an die Wand pinnen>


Pirk  deutscher Ortsname


Pirna  deutscher Ortsname


Pla•ge die; -, -n;
1 etwas, das für jemanden (lange) unangenehm und belastend ist  Qual <eine schreckliche, lästige Plage; jemandem das Leben zur Plage machen>: Ihre Allergie ist eine richtige Plage für sie
|| -K: Heuschreckenplage, Insektenplage, Mäuseplage, Mückenplage
2 gespr; eine Arbeit, die schwer und anstrengend ist  Mühsal


pla•gen; plagte, hat geplagt;
[Vt]
1 etwas plagt jemanden etwas ist für jemanden (meist ziemlich lange Zeit) unangenehm und belastend, weil Arbeit, Probleme oder Schmerzen damit verbunden sind  etwas quält jemanden <die Hitze, der Durst, Schmerzen, Gedanken>: Die Mücken plagten uns sehr
2 jemanden (mit etwas) plagen immer wieder etwas tun, sagen o.Ä., das für jemanden lästig oder unangenehm ist: Er plagte uns mit seinen Fragen;
[Vr]
3 sich (mit etwas) plagen viel Mühe mit etwas haben <sich in der Schule plagen; sich mit Problemen plagen müssen>


plan Adj; geschr  flach, eben <eine Fläche>


Plan der; -(e)s, Plä•ne;
1 eine Art Programm, das genau beschreibt, was man bis zu einem bestimmten Zeitpunkt tun muss <einen Plan ausarbeiten, erarbeiten, ausführen, durchführen, verwirklichen; einen Plan, Pläne machen>: Er überließ nichts dem Zufall, sondern hatte einen genauen Plan, wie alles gemacht werden sollte
|| K-: Planänderung
|| -K: Arbeitsplan, Dienstplan, Fahrplan, Sendeplan, Spielplan, Stundenplan, Terminplan, Veranstaltungsplan, Zeitplan
2  Absicht, Intention <einen Plan, Pläne haben; einen Plan fassen (= etwas beabsichtigen), verfolgen (= durchführen wollen), verwirklichen, aufrechterhalten (= weiterhin durchführen (wollen)), aufgeben; einen Plan fallen lassen (= aufgeben); jemandes Pläne durchkreuzen (= zerstören)>: Sie fassten den Plan, sich ein Haus zu kaufen
|| -K: Fluchtplan; Heiratsplan, Urlaubsplan, Zukunftsplan
3 eine Zeichnung, die zeigt, wie etwas gebaut ist oder gebaut werden soll  Entwurf <einen Plan zeichnen, entwerfen, ausarbeiten>: Die Pläne für den Umbau unseres Hauses sind inzwischen fertig
|| -K: Bauplan, Konstruktionsplan
4 eine Zeichnung, die meist eine Stadt in einem kleinen Maßstab darstellt  Karte (5): ein Plan von Salzburg; Auf diesem Plan sind alle Sehenswürdigkeiten eingezeichnet
|| -K: Lageplan, Stadtplan, Übersichtsplan
5 Pläne schmieden Pläne (1) machen
6 etwas steht auf dem Plan etwas ist geplant (2), steht bevor
7 etwas geht/(ver)läuft nach Plan etwas funktioniert so, wie man es gewünscht und geplant hat
|| ID jemand/etwas tritt auf den Plan jemand/etwas erscheint; etwas ruft jemanden auf den Plan etwas bewirkt, dass jemand aktiv wird (indem er z.B. protestiert oder sich gegen etwas wehrt)


Pla•ne die; -, -n; eine große Decke aus Stoff oder Plastik, die man (zum Schutz) über etwas legt <etwas mit einer Plane abdecken, zudecken>
|| -K: Plastikplane; Regenplane, Wagenplane, Zeltplane


pla•nen; plante, hat geplant;
[Vt]
1 etwas planen sich gut überlegen, wie man etwas machen will <etwas lange im Voraus planen; etwas auf lange Sicht planen; einen Diebstahl planen; seinen Urlaub planen>: Wir müssen genau planen, was wir tun wollen
2 etwas planen die Absicht haben, etwas zu tun  beabsichtigen, vorhaben: Wir planen, nächstes Jahr nach Japan zu fliegen
3 etwas planen eine Zeichnung, ein Modell o.Ä. von etwas machen, damit man weiß, wie man es bauen muss  entwerfen <ein Haus, einen Garten, eine Straße planen>


pla•nie•ren; planierte, hat planiert; [Vt/i] (etwas) planieren etwas mit Maschinen eben machen  einebnen <den Boden, ein Gelände planieren>
|| hierzu Pla•nie•rung die


Plan•ke die; -, -n; ein dickes und breites Brett
|| -K: Schiffsplanke


Plein  deutscher Ortsname


PR [|] ohne Artikel; (Abk für Public Relations) alles, womit man über ein Produkt oder über eine Institution informiert, um für sie zu werben <für PR zuständig sein>
|| K-: PR-Abteilung, PR-Manager


Pra•li•ne die; -, -n; ein kleines Stück Schokolade, das mit einer Masse gefüllt ist <eine Schachtel (mit) Pralinen>
|| K-: Pralinenschachtel


pran•gen; prangte, hat geprangt;
[Vi]
1 etwas prangt irgendwo etwas ist an einer Stelle so befestigt o.Ä., dass es jeder gut sieht: Mehrere Orden prangten an seiner Uniform
2 etwas prangt (in etwas (Dat)) geschr; etwas ist schön (und leuchtet): Die Stadt prangt im festlichen Weihnachtsschmuck


Pran•ger der; -s, -; hist; ein Pfahl auf einem öffentlichen Platz, an den man im Mittelalter Verbrecher zur Strafe angebunden hat, um sie allen zu zeigen <jemanden an den Pranger bringen, stellen>
|| ID jemanden/etwas an den Pranger stellen jemanden/etwas öffentlich kritisieren; am Pranger stehen öffentlich kritisiert werden


Pran•ke die; -, -n;
1 einer der (Vorder)Füße eines Löwen, Bären o.Ä.  Tatze
|| K-: Prankenhieb
|| -K: Löwenpranke
2 gespr pej oder hum; eine große, kräftige Hand


Prien  deutscher Ortsname




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197

Devami......




R, r [] das; -, -/gespr auch -s; der achtzehnte Buchstabe des Alphabets <ein großes R, ein kleines r>


RAF [||] die; -; nur Sg, Kurzw Rote-Armee-Fraktion

Ra•ge [] die; -; nur Sg; meist in in Rage gespr  wütend <in Rage kommen; jemanden in Rage bringen>


ra•gen; ragte, hat/ist geragt; [Vi] etwas ragt irgendwohin etwas reicht weiter nach oben, außen usw als die Umgebung: Ein Nagel ragt aus der Wand


Rain der; -(e)s, -e; ein schmales Stück Boden am Rand eines Feldes, auf dem Gras und Blumen wachsen
|| -K: Ackerrain, Feldrain, Wegrain


ran Adv; gespr; heran


ran- im Verb, sehr produktiv, gespr; heran-


Rang der; -(e)s, Rän•ge;
1 eine bestimmte Stufe in einer Ordnung (Hierarchie), die durch soziale oder dienstliche Wichtigkeit gekennzeichnet ist  Stellung (3) <einen hohen, niedrigen Rang haben, einnehmen, bekleiden>: der Rang eines Leutnants; Sie steht im Rang einer Ministerin
|| K-: Rangabzeichen, Rangfolge, Ranghöchste(r), Ranghöhere(r), Rangordnung, Rangstufe, Rangunterschied; ranghöchst-, rangniedrigst-
|| -K: Dienstrang; Generalsrang, Offiziersrang
2 nur Sg; verwendet, um die Qualität oder den Stellenwert von jemandem/etwas einzustufen: ein Komponist vom Rang Beethovens
3 der Platz, den man in e-mWettkampf erreicht: den ersten/letzten Rang belegen
4 der hintere und höher liegende Teil des Raumes, in dem man im Kino oder Theater sitzt
|| Abbildung unter Theater
5 von Rang mit einem hohen Wert, Rang (2): ein Schriftsteller von Rang
6 ersten Ranges von großer Bedeutung: ein Skandal ersten Ranges
|| ID jemandem den Rang ablaufen bessere Leistungen bringen als jemand  jemanden überflügeln; alles, was Rang und Namen hat sehr viele bekannte Leute  die Prominenz; zu Rang und Würden kommen bekannt und einflussreich werden
|| zu 1, 2 und 3 rang•gleich Adj; rang•mä•ßig Adv


rang Imperfekt, 1. und 3. Person Sg; ringen


Ran•ge die; -, -n; ein lebhaftes und freches Kind


ran•geln; rangelte, hat gerangelt; [Vi] (mit jemandem) (um etwas) rangeln gespr; mit jemandem kämpfen, ohne ihm wehtun zu wollen  (sich) um etwas raufen, balgen: Die Kinder rangelten um die besten Plätze


ran•gie•ren []; rangierte, hat rangiert;
[Vt/i]
1 (etwas) rangieren Eisenbahnwagen auf ein anderes Gleis bringen, besonders um neue Züge zusammenzustellen
|| K-: Rangierbahnhof, Rangiergleis, Rangierlok;
[Vi]
2 irgendwo rangieren einen bestimmten Rang (2), eine bestimmte Bedeutung haben: Der Urlaub rangiert auf der Prioritätsliste vieler Deutschen ganz oben


rank Adj; meist in rank und schlank sehr schlank


Ran•ke die; -, -n; ein langer, dünner und biegsamer Teil einer Pflanze, mit dem sie sich irgendwo festhält: die Ranken des Efeus, der Erbse, des Weines
|| K-: Rankengewächs
|| -K: Blattranke, Blumenranke, Bohnenranke, Brombeerranke, Efeuranke, Hopfenranke, Kürbisranke, Weinranke


ran•ken; rankte, hat/ist gerankt;
[Vi] (ist)
1 etwas rankt irgendwo etwas wächst an einer Stelle und hält sich mit Ranken fest <Pflanzen>;
[Vr] (hat)
2 etwas rankt sich irgendwohin etwas wächst an etwas entlang oder in die Höhe: An der Mauer rankt sich Efeu in die Höhe
3 etwas rankt sich um jemanden/etwas geschr; etwas existiert in Zusammenhang mit jemandem/etwas <Erzählungen, Geschichten, Legenden>: Viele Geschichten ranken sich um König Ludwigs Tod


ran•krie•gen (hat)
[Vt] gespr;
1 jemanden rankriegen jemandem eine schwere Arbeit geben
2 jemanden rankriegen jemanden zwingen, einen Schaden wieder gutzumachen
3 jemanden rankriegen  hereinlegen


rann Imperfekt, 3. Person Sg; rinnen


rar, rarer, rarst-; Adj;
1 nicht oft vorkommend  selten: Die Eulen sind in unseren Wäldern inzwischen rar geworden
|| NB: selten wird häufiger verwendet als rar
2 nur präd, nicht adv; nicht in genügender Menge vorhanden  knapp <Lebensmittel, Rohstoffe>
3 sich (bei jemandem) rar machen gespr; weniger Kontakt zu jemandem haben als früher, besonders weil man keine Zeit oder Lust mehr dazu hatre- im Verb, unbetont und nicht trennbar, begrenzt produktiv; Die Verben mit re- werden nach folgendem Muster gebildet: rekultivieren - rekultivierte - rekultiviert
1 re- drückt aus, dass etwas wieder so gemacht wird, wie es früher war; etwas reprivatisieren: Die Regierung hat die Banken reprivatisiert  Die Regierung hat die Banken, die früher in privatem Besitz waren, wieder in private Hände gegeben ebenso: etwas reaktivieren, etwas remilitarisieren
2 re- drückt aus, dass etwas neu oder anders gemacht wird; etwas reorganisieren: Nach dem Krieg wurde die Wirtschaft reorganisiert  Nach dem Krieg wurde die Wirtschaft neu und besser organisiert


re•a•gie•ren; reagierte, hat reagiert;
[Vi]
1 (auf jemanden/ etwas irgendwie) reagieren in einer bestimmten Weise handeln (als Antwort auf eine Handlung, Bemerkung o.Ä.): auf eine Frage unfreundlich reagieren; Sie hat blitzschnell reagiert und so einen Unfall vermieden; Wie hat sie auf die Einladung reagiert?
2 etwas reagiert (mit etwas) etwas verändert sich (chemisch), wenn eine Mischung entsteht oder etwas in Kontakt mit einer anderen Substanz kommt <etwas reagiert basisch, sauer, heftig, träge>: Wenn eine Säure mit einer Lauge reagiert, entsteht ein Salz

re•al [] Adj;
1 geschr; <eine Chance, die Gegebenheiten; die Welt> so, wie sie in Wirklichkeit sind  wirklich, tatsächlich  imaginär
2 der real existierende Sozialismus meist iron; der Sozialismus, wie er in kommunistischen Ländern in Wirklichkeit ist oder war
3  realistisch (1) <eine Einschätzung, eine Beurteilung; real denken, etwas real einschätzen>
4 Ökon; in Bezug auf den tatsächlichen Wert des Geldes  nominell <das Einkommen, der Zinsertrag>
|| K-: Realeinkommen, Reallohn, Realwert


Re•fe•ree [] der; -s, -s; (A) (CH) Sport  Schiedsrichter


re•fe•rie•ren; referierte, hat referiert;
[Vt/i]
1 (etwas) referieren einen mündlichen oder schriftlichen Bericht über etwas geben: den Stand der wissenschaftlichen Forschung referieren;
[Vi]
2 (über etwas (Akk)) referieren ein Referat (1) über ein Thema halten: über archäologische Ausgrabungen referieren


Re•gal das; -s, -e; eine Konstruktion aus Brettern, die man an einer Wand oder auf Stützen befestigt, damit man dort Dinge aufbewahren kann <etwas ins/auf das Regal stellen, legen; etwas liegt, steht im Regal; etwas aus dem/vom Regal nehmen>
|| K-: Regalbrett, Regalfach, Regalwand
|| -K: Aktenregal, Bücherregal, Wandregal 


rege, reger, regst -; Adj;
1 mit viel Bewegung, Aktivität und Energie  lebhaft, munter <Verkehr, der Handel, der Absatz, eine Nachfrage, eine Diskussion, ein Briefwechsel; körperlich rege sein; regen Anteil an etwas nehmen>
2 so, dass der Betreffende Zusammenhänge schnell versteht  lebhaft  träge <eine rege Intelligenz, Fantasie, Vorstellungskraft haben; geistig rege sein>
|| hierzu Reg•sam•keit die; nur Sg


Re•gel die; -, -n;
1 ein Prinzip oder eine Ordnung, die sagt, wie man bestimmte Dinge tun muss  Norm, Vorschrift <strenge, grammatische, mathematische Regeln; die Regeln anwenden, beachten, befolgen, übertreten, verletzen; eine Regel aufstellen; sich an eine Regel halten; gegen eine Regel verstoßen; die Regeln des Zusammenlebens, des Anstands, der Höflichkeit, eines Spiels>
|| K-: Regelbruch, Regelverstoß
|| -K: Anstandsregel, Grundregel, Klosterregel, Lebensregel, Ordensregel, Rechtschreibregel, Spielregel, Sprachregel, Verhaltensregel, Verkehrsregel, Vorfahrtsregel
2 nur Sg; das, was (bei jemandem oder etwas) normal oder üblich ist  das Übliche  Ausnahme <etwas bildet, ist die Regel; sich (Dat) etwas zur Regel machen>: Dass sie zu spät kommt, ist bei ihr die Regel
3 nur Sg  Menstruation <die monatliche Regel der Frau; die Regel haben, (nicht) bekommen; die Regel bleibt aus>
|| K-: Regelblutung, Regelzyklus
4 in der Regel/in aller Regel  meistens, normalerweise  selten: In der Regel ist er schon vor acht Uhr zu Hause
|| ID nach allen Regeln der Kunst gespr; gründlich, in jeder Hinsicht


re•geln; regelte, hat geregelt;
[Vt]
1 etwas regeln etwas (mit Regeln (1)) in eine bestimmte Ordnung bringen <etwas ist genau geregelt>: Der Polizist regelt den Verkehr; In unserem Haus ist genau geregelt, wann jeder Mieter die Treppe putzen muss
2 etwas regeln etwas so einstellen, dass es angenehm oder praktisch ist  regulieren <die Temperatur regeln; die Lautstärke regeln>;
[Vr]
3 etwas regelt sich (von selbst) etwas kommt (ohne Einflüsse von außen) in eine Ordnung, in der alles funktioniert


re•gen; regte, hat geregt;
[Vt]
1 etwas regen geschr; einen Teil des Körpers (ein wenig) bewegen  rühren <die Finger, einen Arm, ein Bein regen>;
[Vr]
2 sich regen sich (ein wenig) bewegen  sich rühren: Er schlief ganz ruhig und regte sich überhaupt nicht
3 etwas regt sich (bei jemandem) ein Wunsch, ein Gefühl o.Ä. macht sich bei jemandem bemerkbar <Eifersucht, Angst, ein Zweifel, Mitleid>: Bei ihm regte sich der Wunsch, ein bisschen mehr von der Welt zu sehen


Re•gen der; -s; nur Sg;
1 das Wasser, das (in Tropfen) aus den Wolken zur Erde fällt <ein leichter, starker, heftiger, anhaltender, kurzer Regen; der Regen prasselt>: Ich glaube, wir bekommen bald Regen
|| K-: Regenbekleidung, Regendach, Regenfront, Regengebiet, Regenlache, Regenmenge, Regenpfütze, Regenrinne, Regenschauer, Regenschutz, Regenspritzer, Regentag, Regentonne, Regentropfen, Regenwasser, Regenwetter, Regenwolke; regenarm, regenreich
|| -K: Dauerregen, Gewitterregen, Monsunregen, Nieselregen, Sprühregen
|| NB: als Plural wird Regenfälle verwendet
2 ein Regen von etwas (Pl) eine große Zahl von etwas <ein Regen von Blumen, Glückwünschen, Vorwürfen>
|| ID vom Regen in die Traufe kommen von einer schlechten Situation in eine noch schlechtere kommen; jemanden im Regen stehen lassen jemandem nicht helfen, der in einer schlechten Situation ist; ein warmer Regen Geld, das man bekommt und gut gebrauchen kann, aber nicht erwartet hatte


Re•gie [] die; -; nur Sg;
1 die Anweisungen des Regisseurs an die Schauspieler  Spielleitung <unter jemandes Regie spielen>
|| K-: Regieassistent, Regiekonzeption
|| -K: Bildregie, Tonregie
2 (die) Regie führen a) für die Inszenierung eines Theaterstücks o.Ä. verantwortlich sein;
b) ein Projekt leiten
|| ID in eigener Regie selbstständig, auf eigene Verantwortung; unter jemandes Regie unter der Leitung der genannten Person


re•gie•ren1; regierte, hat regiert;
[Vt/i]
1 (jemanden/etwas) regieren die höchste Macht über ein Land oder ein Volk haben  (über jemanden/etwas) herrschen <eine Regierung; ein Monarch regiert einen Staat, ein Volk>
2 (jemanden/etwas) regieren oft hum; über jemanden/etwas so viel Macht haben, dass man alles bestimmt <seine Angestellten regieren>;
[Vi]
3 über jemanden/etwas regieren  regieren (1) <über ein Land, ein Reich regieren>
4 irgendwo regieren oft hum; irgendwo die absolute Macht haben <im Haushalt, in der Küche regieren>
|| Regierung


re•gie•ren2; regierte, hat regiert; [Vt] etwas regiert etwas Ling; ein Wort zieht einen bestimmten Kasus nach sich: Mit regiert den Dativ
|| Rektion


Reg•ler der; -s, -; der Teil bei einem Gerät, mit dem man die Lautstärke, Temperatur, Frequenz o.Ä. steuern kann
|| -K: Helligkeitsregler, Kontrastregler, Lautstärkeregler


reg•nen; regnete, hat geregnet;
[Vimp]
1 es regnet es fällt Regen zur Erde <es regnet leicht, stark, heftig, in Strömen>
2 es regnet etwas (Pl) etwas fällt in großen Mengen herunter: Im Karneval regnet es Konfetti
3 es regnet etwas (Pl) gespr; jemand bekommt etwas in großen Mengen  es hagelt etwas: Es regnete Anfragen


Reif1 der; -(e)s; nur Sg; eine dünne weiße Schicht Eis, die besonders auf Gras und Zweigen entsteht, wenn es nachts sehr kalt ist (auch wenn kein Schnee liegt)
|| K-: Reifbildung
|| -K: Frühreif, Morgenreif, Nachtreif


Reif2 der; -(e)s, -e; ein kreisförmiges Schmuckstück, das besonders Frauen am Handgelenk oder am Unterarm tragen
|| -K: Armreif


reif Adj; nicht adv;
1 <Tomaten; Obst: Äpfel, Birnen, Pflaumen usw; Getreide: Weizen, Roggen, Gerste, Hafer usw> so weit entwickelt, dass man sie ernten (und essen) kann  unreif, grün (2)
2 so lange gelagert, dass der Geschmack gut ist <Käse, Wein, Cognac>
3 so vernünftig, wie man es von einem Erwachsenen erwartet  unreif <eine Frau, ein Mann>: Ihr Sohn ist sehr reif für sein Alter
4 klug und vernünftig gedacht oder gemacht <ein Urteil; ein Kunstwerk, eine Idee; eine Leistung, eine Arbeit>
5 für etwas reif sein etwas dringend benötigen: Wir sind reif für einen Urlaub
6 körperlich reif  geschlechtsreif
|| ID Insel


-reif im Adj, begrenzt produktiv;
1 drückt aus, dass jemand das im ersten Wortteil Genannte dringend braucht oder verdient; erholungsreif, pensionsreif, urlaubsreif
2 drückt aus, dass jemand/etwas für das im ersten Wortteil Genannte gut genug oder weit genug entwickelt ist; druckreif <eine Äußerung>, olympiareif <eine Leistung>, pflückreif <Obst>, serienreif <ein Prototyp>
3 oft iron; drückt aus, dass etwas sehr alt oder in schlechtem Zustand ist; abbruchreif <ein Haus>, museumsreif <ein Modell>, schrottreif <ein Auto>


Rei•fe die; -; nur Sg;
1 der Zustand, in dem jemand/etwas reif (3,6) ist  Unreife <jemandes geschlechtliche, körperliche, geistige, politische, sittliche Reife>: Für diese Aufgabe fehlt ihm die nötige Reife
|| -K: Geschlechtsreife
2 der Zustand, in dem etwas reif (1) ist: Diese Traubensorte erreicht ihre Reife im Oktober
|| K-: Reifedauer, Reifezeit
3 (D) (die) mittlere Reife der Abschluss, den man nach Bestehen der letzten Klasse in der Realschule oder der 10. Klasse im Gymnasium hat  Abitur <(die) mittlere Reife machen, haben>


rei•fen; reifte, ist gereift;
[Vi]
1 etwas reift etwas wird reif (1,2) <Obst, Getreide, Käse, Wein>
2 jemand reift jemand wird reif (3): Hans ist in den letzten Jahren sehr gereift
3 etwas reift in jemandem etwas entwickelt sich in jemandes Gedanken <ein Plan, ein Entschluss>


Rei•fen der; -s, -;
1 eine Art dickes Band aus Gummi, das beim Auto, Fahrrad usw um das Rad liegt und mit Luft gefüllt ist <den Reifen aufpumpen, flicken, wechseln; abgefahrene Reifen>: An seinem Fahrrad ist ein Reifen geplatzt; Die Reifen des Autos quietschten, als er um die Ecke fuhr
|| Abbildung unter Auto, Fahrrad
|| K-: Reifenpanne, Reifenprofil, Reifenschaden, Reifenwechsel
|| -K: Autoreifen, Fahrradreifen; Gummireifen, Reservereifen; Sommerreifen, Winterreifen
2 ein festes Band aus Eisen, Gummi, Holz, Metall o.Ä., das die Form eines Kreises hat
|| -K: Fassreifen; Eisenreifen, Gummireifen, Holzreifen, Metallreifen


Rei•gen der; -s, -; ein Tanz im Kreis mit Gesang
|| ID etwas eröffnet/schließt den Reigen geschr; etwas bildet den Anfang/Schluss von etwas (meist einer Feier)


rein1 Adj;
1 nicht mit anderen Stoffen gemischt  pur <Gold, Silber, Alkohol, Baumwolle; chemisch rein>: Das Kleid ist aus reiner Seide
2 nicht mit anderen Tönen oder Farben gemischt <ein Blau, ein Ton; rein weiß>
3 sehr klar <ein Klang, eine Stimme>: etwas klingt rein; jemand singt rein
4 ohne Akzent  akzentfrei <eine Aussprache>: ein reines Französisch sprechen
5 ganz sauber <ein Hemd, Wäsche; Luft, Wasser>
6 ohne schlechte Gedanken (besonders sexueller Art)  unschuldig  verdorben <Gedanken, eine Liebe; ein reines Herz haben>
7 nur attr oder adv, gespr; nichts anderes als  pur: Es war der reine Zufall, dass wir uns heute getroffen haben; Dieser Antrag ist eine reine Formalität
8 meist etwas ist der/die/das reinste + Subst, gespr, oft iron oder hum; verwendet, um eine Aussage zu verstärken: Im Vergleich zu Joggen ist Arbeiten die reinste Erholung; Das ist der reinste Wahnsinn!
|| ID etwas ins Reine bringen etwas in Ordnung bringen; mit jemandem/etwas ins Reine kommen Probleme, die man mit jemandem/etwas hat, lösen; mit sich (selbst) ins Reine kommen sich darüber klar werden, was man will; etwas ins Reine schreiben etwas noch einmal schreiben, damit es schön und sauber ist <einen Aufsatz, einen Brief ins Reine schreiben>
|| NB: Gewissen
|| zu 1-6 Rein•heit die; nur Sg


rein2 Adv; gespr; hinein, herein


rein3 Partikel; betont und unbetont;
1 verwendet, um auszudrücken, dass etwas ausschließlich im genannten Sinne erfolgt (ist): rein gefühlsmäßig handeln; Das ist ein rein privates Gespräch
2 verwendet, um eine Aussage zu verstärken: Sie glaubt mir rein gar nichts; Es ist rein zum Verzweifeln mit ihm!


rein- im Verb, sehr produktiv, gespr; hinein-, herein-


re•keln, sich; rekelte sich, hat sich gerekelt; [Vr] sich rekeln gespr; seinen Körper so strecken und dehnen, dass es angenehm ist: sich vor dem Aufstehen im Bett rekeln


Re•li•ef [] das; -s, -s;
1 eine Art Bild aus Stein, Ton o.Ä., dessen Oberfläche nicht eben ist, weil die Figuren, Muster o.Ä. höher (oder tiefer) als ihre Umgebung sind, wie z.B. bei einer Münze
|| -K: Flachrelief, Hochrelief; Giebelrelief; Steinrelief, Tonrelief
2 Geogr; die Form der Oberfläche eines Planeten, besonders der Erde <ein reich gegliedertes, geringes Relief>
|| -K: Bodenrelief, Tiefseerelief, Unterwasserrelief
3 eine Art (Land)Karte, bei der Gebirge usw wie bei einem Relief (1) gezeichnet sind
|| K-: Reliefglobus, Reliefkarte
|| zu 1 re•li•ef•ar•tig Adj


Re•ling die; -; nur Sg; das Geländer auf dem Deck eines Schiffes <an der Reling stehen; sich an die Reling lehnen; sich über die Reling beugen>


Ren•nen das; -s, -;
1 ein Wettkampf, bei dem man versucht, schneller als andere zu laufen, zu fahren oder zu reiten <ein Rennen findet statt; ein packendes, spannendes Rennen; ins Rennen gehen; ein Rennen machen, veranstalten, abhalten; ein Rennen gewinnen, verlieren; als Sieger aus einem Rennen hervorgehen>
|| K-: Rennauto, Rennboot, Rennfahrer, Rennleitung, Rennpferd, Rennrad, Rennreiter, Rennrodel, Rennsport, Rennstrecke, Rennwagen
|| -K: Autorennen, Bootsrennen, Pferderennen, Rodelrennen, Skirennen, Seifenkistenrennen; Hindernisrennen, Sandbahnrennen, Wettrennen
2 ein totes Rennen ein Rennen (1), bei dem zwei Teilnehmer genau zur gleichen Zeit ins Ziel kommen
|| ID das Rennen machen gespr; a) ein Rennen (1) gewinnen;
b) bei etwas Erfolg haben; gut im Rennen liegen gespr; gute Chancen haben, bei etwas Erfolg zu haben; Das Rennen ist gelaufen a) es ist bereits sicher, wer das Rennen (1) gewinnen wird;
b) gespr; etwas ist bereits entschieden oder vorbei


ren•nen; rannte, hat/ist gerannt;
[Vi] (ist)
1 (irgendwohin) rennen sich schnell auf den Füßen fortbewegen (sodass beide Füße kurze Zeit in der Luft sind)  laufen  gehen <mit jemandem um die Wette rennen; um sein Leben rennen>: Er ist so schnell gerannt, dass er jetzt völlig außer Atem ist
2 irgendwohin rennen gespr pej; immer wieder irgendwohin gehen: Musst du wirklich jeden Sonntag auf den Fußballplatz rennen?
3 gegen/an etwas (Akk) rennen gespr; beim Laufen oder Gehen heftig an etwas stoßen (und sich wehtun): mit dem Kopf gegen/an ein Bücherregal rennen
4 in etwas (Akk) rennen in eine gefährliche Situation kommen (ohne dass man es merkt) <ins Unglück, in sein Verderben rennen; blindlings in den Tod rennen>;
[Vt] (hat)
5 meist sich (Dat) ein Loch in etwas (Akk) rennen gespr; sich beim Laufen o.Ä. an einem Körperteil verletzen <sich ein Loch in den Kopf rennen>
6 meist jemandem/sich <ein Messer o.Ä.> in etwas (Akk) rennen gespr; jemandem/sich ein Messer o.Ä. in den Körper stoßen
|| zu Rennerei -ei


Ren•ner der; -s, -; gespr; ein Produkt, von dem in kurzer Zeit viel verkauft wird  Schlager (2): der Renner der Saison; Dieses Buch ist ein absoluter Renner


Rep der; -s, -s; gespr, Kurzw Republikaner (2)


Rep•lik die; -, -en; geschr; eine Rede oder ein Text, mit denen jemand auf die Äußerung eines Kritikers antwortet  Entgegnung <eine geschliffene, glänzende Replik>


rief Imperfekt, 1. und 3. Person Sg; rufen


Rie•ge die; -, -n; Sport; eine Mannschaft beim (Geräte)Turnen
|| -K: Frauenriege, Männerriege, Turnriege


Rie•gel der; -s, -;
1 ein Stab aus Metall oder Holz, den man vor etwas schiebt, um es so zu sichern <ein hölzerner, eiserner Riegel; einen Riegel vorschieben; etwas mit einem Riegel verschließen>: Wir konnten nicht in den Garten, weil das Tor mit einem Riegel verschlossen war
|| -K: Eisenriegel, Fensterriegel, Türriegel
2 ein schmales, langes Stück Schokolade o.Ä. <ein Riegel Schokolade>
|| -K: Schokoladenriegel
|| ID etwas (Dat) einen Riegel vorschieben etwas verhindern


Ring der; -(e)s, -e;
1 ein kleiner Gegenstand meist aus Gold oder Silber, der die Form eines Kreises hat und den man als Schmuck an einem Finger trägt <jemandem, sich einen Ring anstecken/an den Finger stecken; einen Ring (am Finger) tragen; den Ring vom Finger ziehen, streifen>: ein goldener, mit Diamanten besetzter Ring
|| -K: Goldring, Silberring; Ehering, Trauring, Verlobungsring
2 etwas, das ungefähr die Form eines Rings (1) hat <die olympischen Ringe>
|| K-: Ringform
|| -K: Eisenring, Gummiring, Holzring, Messingring; Baumring, Beißring, Dichtungsring, Gardinenring, Nasenring, Ohrring, Rettungsring, Serviettenring
3 eine Straße, die wie ein Ring (1) verläuft <am Ring wohnen, über den Ring fahren>
|| K-: Ringstraße
|| -K: Autobahnring
4 Kollekt; eine Gruppe von Menschen, die illegale Geschäfte machen: ein internationaler Ring von Waffenschmugglern
|| -K: Gangsterring, Rauschgiftring, Schmugglerring, Spionagering, Verbrecherring
5 Sport; der viereckige Platz, auf dem Boxer o.Ä. kämpfen <in den Ring klettern, steigen; den Ring verlassen>
|| -K: Boxring
|| ID <das Brautpaar o.Ä.> tauscht/wechselt die Ringe geschr; das Brautpaar heiratet; Ring frei! Sport; beim Boxen o.Ä. verwendet, um die nächste Runde anzukündigen; Ring frei für ...! verwendet, um jemandes Auftritt anzukündigen: Ring frei für unsere nächste Kandidatin!; Ringe unter den Augen haben dunkle Schatten unter den Augen haben (meist weil man zu wenig geschlafen hat); jemand (Kollekt oder Pl) bildet einen Ring um jemanden/etwas viele Leute stellen sich im Kreis um jemanden/etwas auf
|| zu 2 ring•ar•tig Adj; ring•för•mig Adj


Rin•gel der; -s, -; etwas, das die Form einer Spirale oder eines Ringes (2) hat: Socken mit weißen und roten Ringeln
|| K-: Ringellocke, Ringelmuster, Ringelpullover


rin•geln, sich; ringelte sich, hat sich geringelt; [Vr] ein Tier/etwas ringelt sich etwas formt sich zu Ringeln, rollt sich ein <die Haare, Schlangen>


rin•gen; rang, hat gerungen;
[Vi]
1 (mit jemandem) ringen mit jemandem kämpfen und dabei versuchen, ihn zu Boden zu drücken oder zu werfen: Die beiden rangen miteinander, bis ihnen die Luft ausging
2 (mit jemandem) ringen als Sport ringen (1)
3 um etwas ringen mit großer Mühe und Geduld versuchen, etwas zu erreichen  um etwas kämpfen <um Freiheit, Unabhängigkeit, Erfolg, Anerkennung ringen>
4 mit etwas ringen sich mit etwas auseinander setzen <mit einem Problem ringen>
5 mit sich ringen (ob, wie, bevor o.Ä. ...) versuchen, seine Bedenken o.Ä. zu überwinden: Ich habe lange mit mir gerungen, bevor ich beschloss, die Firma zu verlassen
6 nach Atem, Luft ringen nur mit Mühe atmen können, weil man zu wenig Luft bekommt
7 nach Worten ringen (mit großer Mühe) die richtigen, passenden Worte suchen
8 mit dem Tod ringen so schwer verletzt oder krank sein, dass man sterben könnte
|| zu 2 Rin•ger der; -s, -


Rin•gen das; -s; nur Sg; ein sportlicher Kampf, bei dem man mit jemandem um den Sieg ringt (2)


Rin•ne die; -, -n;
1 ein schmaler und meist langer Graben, in dem meist Wasser fließt: Die Wassermassen haben tiefe Rinnen in die Erde gezogen
|| -K: Wasserrinne
2 ein langer und schmaler Gegenstand meist aus Holz oder Metall, der aussieht wie eine R.(1)
|| -K: Abflussrinne, Dachrinne
|| hierzu rin•nen•för•mig Adj


rin•nen; rann, hat/ist geronnen;
[Vi]
1 etwas rinnt (irgendwohin) (ist) etwas fließt gleichmäßig mit wenig Druck <das Blut, Tränen, ein Bach, der Schweiß>: Das Regenwasser rinnt vom Dach
2 etwas rinnt (irgendwohin) (ist) kleine Körnchen (meist Sand, Salz oder Zucker) fallen irgendwohin: Wenn du die Sanduhr umdrehst, rinnt der Sand nach unten
3 etwas rinnt (hat) etwas ist nicht dicht, sodass Flüssigkeit nach außen kommt <die Kanne, die Flasche, die Packung, der Wasserhahn>
|| ID jemandem rinnt das Geld durch die Finger jemand gibt sein Geld zu schnell aus




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Hepsi bu kadar, umarim isinize yarar...  Isteyenlere tamamini Word olarak gönderebilirim..


Sevgi ve saygilarimla...

QUELLE35

Arkadaşım buna nasıl vakit bulabildin emeğine sağlık   :)

mikail


  ;D Das neue Wort: Lebensmittelgeschäft

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Alıntı yapılan: QUELLE35 - Aralık 25, 2007, 01:56:08 ÖÖ
Arkadaşım buna nasıl vakit bulabildin emeğine sağlık   :)

Rica ederim, cok zamanimi aldi ama, hepsini tek tek yazmadim :), Almanca'dan Almanca'ya bir sözlügüm var. (Pc'ye yükledim)

Isteyen arkadaslar varsa, (Göndermesini bilmiyorum, ama bir sekilde olur sanirim.) gönderebilirim.  ;)

Schönen Gruß

Sonsuzluk Yolcusu

Onur kardes elerine saglik. Bana gönderebilirsen sevinirim. Mümkünse sözlügün isminide verebilirmisin. Bende böyle sözlük ariyordum.

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Alıntı yapılan: Sonsuzluk Yolcusu - Aralık 29, 2007, 06:54:26 ÖÖ
Onur kardes elerine saglik. Bana gönderebilirsen sevinirim. Mümkünse sözlügün isminide verebilirmisin. Bende böyle sözlük ariyordum.

Rica ederim.. Tabi ki gönderirim. Sadece bana mail atman yeterli arkadasim. :)

mikail


Nerde bu Quelle, Sonsuzluk Yolcusu ve Zübeyde yaa? Bulmacam öylece kaldı. :'( :embarassed: :'(
  Yarışmanın yeni sözcüğü: "Lebensmittelgeschäft" idi.

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Alıntı yapılan: mikail - Nisan 06, 2008, 08:21:46 ÖS

Nerde bu Quelle, Sonsuzluk Yolcusu ve Zübeyde yaa? Bulmacam öylece kaldı. :'( :embarassed: :'(
  Yarışmanın yeni sözcüğü: "Lebensmittelgeschäft" idi.


ICh weiß nicht, wo sie sind, aber meine Schwester heißt auch Zübeyde und ich weiß, wo sie ist.. ;D ;D Sie schläft gerade aufm Couch.. :D :D

Hocam, ich werde beim Spiel weitermachen. Dieses Spiel kann nicht so einfach aufhören! :D Das Spiel ist sehr lustig! ;D ;D

mikail


  Onur, bitte nicht anfassen!!! ;D ;D ;D
   Nach deiner Bearbeitung haben die Jungs Angst bekommen,
  und haben damit aufgehört, zu wetten. :(

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Alıntı yapılan: mikail - Nisan 09, 2008, 09:11:54 ÖS

  Onur, bitte nicht anfassen!!! ;D ;D ;D
   Nach deiner Bearbeitung haben die Jungs Angst bekommen,
  und haben damit aufgehört, zu wetten. :(


;D ;D Ok, ok, ich schreibe nur was mir einfällt ;D ;D ;D Nicht das ganze Wörterbuch :D

mikail



    ;D Okay, das darfst du machen! :D