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Kopftuch

Başlatan Nazire, Aralık 20, 2006, 12:17:47 ÖÖ

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Nazire


Türkei
92-Jährige wegen Kopftuch-Beledigung vor Gericht
 
| 31.10.06, 20:20 |
Weil sie Frauen, die ein Kopftuch tragen, beleidgt haben soll, muss sich die 92 Jahre alte Historikerin Muazzez Ilmiye Cig vor einem türkischen Gericht verantworten.





Bei einer Verurteilung drohen ihr bis zu drei Jahren Gefängnis. „Für mich ist es, wie in einem Theaterstück mitzumachen“, sagte Cig der Nachrichtenagentur Reuters. „Das ist das erste Gerichtsverfahren, das sich gegen akademische Arbeit richtet.“ Die Wissenschaftlerin beschäftigt sich mit der Geschichte der Sumerer. Sie zählen zu den ersten niedergelassenen Gesellschaften, die als Zivilisation eingestuft wurden und regierten auf dem Gebiet des heutigen Irak von 3000 bis 2000 vor Christus.

In einem Buch kommt Cig zu dem Schluss, dass das Kopftuch in der sumerischen Kultur von Frauen getragen wurde, die als Prostituierte arbeiteten. „Der Anfang des Kopftuches kann bei den Sumerern gefunden werden“, heißt es in dem Werk. Obwohl die Autorin darin nicht sagt, dass es sich um dieselbe Art des Kopftuchs handelt, das heutzutage gläubige Musliminnen tragen, wird ihr nun vorgeworfen, muslimische Frauen zu beleidigen.

EU kritisiert Rechtslage

Das Verfahren gegen Cig in Istanbul ist das jüngste in einer Reihe von Prozessen, die die Meinungsfreiheit in dem säkularen, aber überwiegend muslimischen Land in Frage stellen. Das Strafgesetzbuch erlaubt es beispielsweise, Schriftsteller wegen der „Beleidigung des Türkentums“ zu verfolgen. Die Europäische Union (EU) hat die Regierung in Ankara wiederholt aufgefordert, die Rechtslage so anzupassen, dass das Recht zur freien Meinungsäußerung gewährleistet wird.

Die Beitrittsgespräche zwischen der EU und der Türkei wurden vor einem Jahr aufgenommen. Beobachter gehen davon aus, dass das Land – wenn überhaupt – frühestens in zehn Jahren EU-Mitglied wird.


(zk/Reuters)

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Warum tragen Frauen ein Kopftuch?

Die Gründe für das Tragen eines Kopftuches bzw. das Bedecken der Haare können sehr unterschiedlich sein. Wird es nicht wie z.B. in den 50er und 60er Jahren in Westeuropa und Nordamerika als „Mode“ getragen, so kann es sein, dass ein Kopftuch aufgrund kultureller Traditionen oder religiöser Überzeugungen getragen wird.

Weltweit gesehen sind die Gründe für das Tragen eines Kopftuches von Musliminnen vielfältig. Während einem Teil von Musliminnen gar keine andere Wahl bleibt, weil die Regime der Länder in denen sie leben, das Tragen eines Kopftuches vorschreiben oder der familiäre Druck so stark ist, dass sie keine Alternative sehen, lassen sich auch andere Gründe für das Tragen eines Kopftuches finden. So findet man muslimische Frauen, die von Zeit zu Zeit ein Kopftuch tragen, da dies Teil ihrer kulturellen Bekleidungsgewohnheiten ist und sie es einfach als schön empfinden, Frauen für die das Tragen eines Kopftuches aus einem eher traditionellen religiösen Verständnis heraus und einer damit verbundenen kulturellen Tradition selbstverständlich ist oder auch Frauen, die sich sehr bewusst aufgrund ihrer religiösen Überzeugung für das Tragen eines Kopftuches entscheiden.


Die religiösen Grundlagen

Die religiösen Grundlagen für das Tragen eines Kopftuches ergeben sich aus dem Qur’an und der Sunna. Die Sunna stellt die vorbildliche Lebensweise des Propheten Muhammad (s) dar, die durch Überlieferungen (Ahadith/singular Hadith) bezüglich all dessen, was der Prophet sagte, tat oder billigte übermittelt wurde.
Sicherlich gibt es immer wieder Stimmen, die behaupten, dass das Kopftuchtragen nicht als religiöses Gebot anzusehen ist. Das Auftreten dieser Auffassung ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass die Mehrheit der muslimischen GelehrtInnen und eine Vielzahl von Musliminnen für sich eindeutig das Gebot zum Tragen eines Kopftuches aus dem Qur’an und der Sunna ableiten.

Der Qur’an erhob die zur Zeit der Offenbarung geltende Sitte der Kopfbedeckung zur Vorschrift und präzisierte diese:
„(...) Und sie sollen ihre Kopftücher über ihre Kleiderausschnitte schlagen.“ (Qur’an Sure 24:31)
(Wa-l-jadribna bi-khumurihinna ‘ala Dschujubihinna)

Kopftücher ist die Übersetzung von arab.: khumûr, Sing.: khimâr

Der Gelehrte An-Nawawi (1233-1277) erläutert khumûr: „Mehrzahl von khimar und das ist das, was auf den Kopf der Frauen gelegt wird.“ [1]
Ähnlich führt der Gelehrte Ibn Dschauzi aus: „khumur ist das, womit die Frauen ihren Kopf bedecken.“ [2]

Folgender Hadith zeigt, dass dies von den Frauen zur Zeit des Propheten auch so verstanden wurde: In einer Überlieferung der Prophetengattin Aischa (r.a.) heißt es: „Als Allah herab sandte: ’Und sie sollen ihre Kopftücher über ihre Kleiderausschnitte schlagen’ zertrennten sie ihre Gewänder und verwendeten sie als Kopftücher für sich.“ (Aischa, Abu Dawud) (aus: Sunnan Abi Dawud)


(Quelle: Text zur Ausstellung “Muslimische Frauen stellen sich vor” der AG “Muslimische Frau in der Gesellschaft” anlässlich des Internationalen Frauentags 2004


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Warum tragen Frauen ein Kopftuch?

Die Gründe für das Tragen eines Kopftuches bzw. das Bedecken der Haare können sehr unterschiedlich sein. Wird es nicht wie z.B. in den 50er und 60er Jahren in Westeuropa und Nordamerika als „Mode“ getragen, so kann es sein, dass ein Kopftuch aufgrund kultureller Traditionen oder religiöser Überzeugungen getragen wird.

Weltweit gesehen sind die Gründe für das Tragen eines Kopftuches von Musliminnen vielfältig. Während einem Teil von Musliminnen gar keine andere Wahl bleibt, weil die Regime der Länder in denen sie leben, das Tragen eines Kopftuches vorschreiben oder der familiäre Druck so stark ist, dass sie keine Alternative sehen, lassen sich auch andere Gründe für das Tragen eines Kopftuches finden. So findet man muslimische Frauen, die von Zeit zu Zeit ein Kopftuch tragen, da dies Teil ihrer kulturellen Bekleidungsgewohnheiten ist und sie es einfach als schön empfinden, Frauen für die das Tragen eines Kopftuches aus einem eher traditionellen religiösen Verständnis heraus und einer damit verbundenen kulturellen Tradition selbstverständlich ist oder auch Frauen, die sich sehr bewusst aufgrund ihrer religiösen Überzeugung für das Tragen eines Kopftuches entscheiden.


Die religiösen Grundlagen

Die religiösen Grundlagen für das Tragen eines Kopftuches ergeben sich aus dem Qur’an und der Sunna. Die Sunna stellt die vorbildliche Lebensweise des Propheten Muhammad (s) dar, die durch Überlieferungen (Ahadith/singular Hadith) bezüglich all dessen, was der Prophet sagte, tat oder billigte übermittelt wurde.
Sicherlich gibt es immer wieder Stimmen, die behaupten, dass das Kopftuchtragen nicht als religiöses Gebot anzusehen ist. Das Auftreten dieser Auffassung ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass die Mehrheit der muslimischen GelehrtInnen und eine Vielzahl von Musliminnen für sich eindeutig das Gebot zum Tragen eines Kopftuches aus dem Qur’an und der Sunna ableiten.

Der Qur’an erhob die zur Zeit der Offenbarung geltende Sitte der Kopfbedeckung zur Vorschrift und präzisierte diese:
„(...) Und sie sollen ihre Kopftücher über ihre Kleiderausschnitte schlagen.“ (Qur’an Sure 24:31)
(Wa-l-jadribna bi-khumurihinna ‘ala Dschujubihinna)

Kopftücher ist die Übersetzung von arab.: khumûr, Sing.: khimâr

Der Gelehrte An-Nawawi (1233-1277) erläutert khumûr: „Mehrzahl von khimar und das ist das, was auf den Kopf der Frauen gelegt wird.“ [1]
Ähnlich führt der Gelehrte Ibn Dschauzi aus: „khumur ist das, womit die Frauen ihren Kopf bedecken.“ [2]

Folgender Hadith zeigt, dass dies von den Frauen zur Zeit des Propheten auch so verstanden wurde: In einer Überlieferung der Prophetengattin Aischa (r.a.) heißt es: „Als Allah herab sandte: ’Und sie sollen ihre Kopftücher über ihre Kleiderausschnitte schlagen’ zertrennten sie ihre Gewänder und verwendeten sie als Kopftücher für sich.“ (Aischa, Abu Dawud) (aus: Sunnan Abi Dawud)




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