Der Panther

Başlatan esma 41, Ekim 26, 2007, 06:04:06 ÖS

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esma 41

Bu siiri de cok severim.


Der Panther

                                     

                                   


Der Panther

Im Jardin des Plantes, Paris

Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille -
und hört im Herzen auf zu sein.


Rainer Maria Rilke, 6.11.1902, Paris




Interpretation zu Rainer Maria Rilkes " Der Panther "

Bei diesem Gedicht von Rainer Maria Rilke handelt es sich um ein Dinggedicht, da hier eine Person (das Wesen des Panthers) im Mittelpunkt steht - enthüllt wird.
Das Gedicht beschreibt einerseits Unmenschlichkeit, andererseits jedoch auch die Bedeutung der Individualität und der Freiheit. Der Panther - äußerlich ein starkes und stolzes Tier - ist gefangen. Der triste, sich wiederholende Tagesablauf ist beschrieben. Das Gedicht ist eingeteilt in 3 Strophen zu je 4 Zeilen. Der Kreuzreim unterstreicht die Gefangenschaft und die ständige, ausweglose Wiederholung. Es wechseln sich betonte und unbetonte Silben ab. Das symbolisiert die gleichmäßigen Schritte des Tieres und macht die Wiederholung von Perspektiven sichtbar. Auch ist ein fünfhebiger Jambus zu finden, der die Hebung auf bewusst ausgewählte Wörter legt, wie zum Beispiel
" geschmeidiger Gang ".
Der Gebrauch des Wortes " Panther " ist an und für sich eine Metapher für ein äußerlich starkes und unantastbares Wesen. Im Gedicht sind aber auch noch weitere sprachliche Besonderheiten zu finden:
Wie zum Beispiel die Umkehrung der Bewegung (Stäbe gehen am Panther vorbei). Sie meint, dass das Leben an ihm vorbei läuft. Er kann es nicht beeinflussen oder stoppen - er möchte zwar, aber er ist gefangen.
Weiterhin das sprachliche Bild der " tausend Stäbe ". Der (wahrscheinliche) Käfig hat nur einige Stäbe, jedoch entstehen durch die ständige Wiederholung, durch den ständigen Kreislauf, in den Augen des Panthers unzählige undurchdringliche Stäbe. Deshalb kann er in seiner Gefangenschaft nie erfahren, was dahinter für eine Realität liegt (" hinter tausend Stäben keine Welt "). Er hat den Willen, Hindernisse zu überwinden, jedoch wird dieser immerzu unterdrückt (" betäubt ein großer Wille "). Der Panther bewegt sich ausweglos und eingeengt im Kreis (" im allerkleinsten Kreise ", " um eine Mitte ").
" Der Vorhang der Pupille " meint das Augenlied, dass jedoch sehr schwer ist (Bühnenvorhang) und man es selten öffnet. Gleichzeitig ist damit der Fenstervorhang (Gardine) gemeint, der, wenn er geschlossen ist, weder Sonnenlicht, noch jegliche Realität herein / an Menschen heran lässt. Was er sieht, berührt ihn zwar, jedoch ist seine Seele (Herz) schon lange nicht mehr die eines Panthers, der frei handeln kann (" und hört im Herzen auf zu sein ").
Diese Metaphern, Zweideutigkeiten und sprachlichen Bilder geben dem Gedicht einen nachdenklichen Charakter. Rilke kritisiert zu recht zum einen die Menschheit, wie sie zu stark in die Natur eingreift, sie nötigt und ausbeutet. Andererseits stellt er das Verlangen nach der Individualität jeden Lebewesens dar. Meiner Meinung nach bezieht er aber auch dabei den Panther auf einen Menschen, der nur an sich denkt und dann plötzlich - aber dennoch hilflos - seine Isolation bemerkt. Der Leser versetzt sich gefühlvoll in die Lage eines äußerlich Freien und innerlich Gefangenen, da das Gedicht heute wie früher aktuell ist.

esma 41

Simdide Türkcesi  :).

Panter


Gözleri parmaklıkların geçişinden
Öyle yorgun bakmaya dermansız;
Sanki binlerce parmaklık demirden,
Ve arkasında yitik dünya apansız.

Vakur salınır zarif zorlu adımlar,
En dar alanda dolanıp duran,
Ortada sanki bir güç dansı var;
Vurgun yemiş bir irade, doğadan

Bazen kalkar perde göz bebeğinden
Yavaşça � derken bir resim dalar derin;
Gider peyderpey sakin diri bedeninden �
Ve sona erer ömrü kalbinde resmin.


Rainer Maria Rilke´den
(Jardin des Plantes'da, Paris)



Bu siirde, Panterin özgürlügünü kaybetmis, yakalanmis, ve kafes icinde neler his ettigini anlatiyor.
Bir zamanlar özgür olup da sonradan kafesin icine konudlsa bir Insan ne yapar.
Bir düsünün.

Panteri anlatmis burda, fakat Insanlarda ayni, özgür olup özgürlüklerini kaybettiginde, Bir karenin icinde gezer dururlar, ve ordan cikamazlar.
Peki bu kare icinde, nasil yasanir? Ömür gecermi?

Panter sadece aklina hatiralari geldiginde, gözlerinde isildama baslayarak, bütün hücrelerini dolasip, canlandirarak kalbine dogru giden hissleri, ve sonucta kalbinde duraklayan hatiralariyla, o kare icinde bir heyecan buluyor.
Hatiralar, özgür olusu, istedigi gibi hareket edebilmesi, onu bu kafesin icinde, zor da olsa yasamasina neden oluyor.

gokmen


esma 41


gokmen

ich möchte auch andere beispiele. ich brauche viele. jetzt danke

197

Danke schön Tante-Esma! ;D :D

esma 41

Alıntı yapılan: 197 - Ocak 10, 2008, 12:30:43 ÖÖ
Danke schön Tante-Esma! ;D :D

Bitteschön.:D yegenim ... mein Neffe ..:D
Deine Tante esma ... :D


khoLpa$aLı

emeğine sağlık teşekkürler arkadaşım.

Eslao


197

Alıntı yapılan: esma 41 - Ocak 10, 2008, 10:34:08 ÖS
Alıntı yapılan: 197 - Ocak 10, 2008, 12:30:43 ÖÖ
Danke schön Tante-Esma! ;D :D

Bitteschön.:D yegenim ... mein Neffe ..:D
Deine Tante esma ... :D



Ich hoffe, dass du auf mich nicht sauer bist, da ich dich Tante genannt habe. ;D

Wenn du es nicht willst, kann ich dann damit aufhören! ;)

Melde dich einfach mal bei mir! :D :D

esma 41

Nein , du kannst weiter machen. :)

Ama bu aralar seni göremiyoruz Forumda.
Merak etmeye basladim yegenimi ...  ;)

sevval


esma 41