Germanische Sprachen (Cermen Dilleri)

Başlatan khoLpa$aLı, Ocak 25, 2008, 06:13:58 ÖS

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Germanische Sprachen

Die germanischen Sprachen sind ein Zweig der indogermanischen Sprachfamilie. Sie umfassen etwa 15 Sprachen mit rund 500 Millionen Muttersprachlern, über 700 Millionen einschließlich der Zweitsprecher. Ein charakteristisches Phänomen aller germanischen Sprachen gegenüber den anderen indogermanischen Sprachen sind die Veränderungen im Konsonantismus durch die Germanische Lautverschiebung.

Dieser Artikel dient der Gesamtdarstellung der germanischen Sprachen. Auf Untergruppen und einzelne Sprachen und ihre Dialekte wird verwiesen. Die germanische Protosprache wird in einem separaten Artikel behandelt.

Die großen germanischen Sprachen 
Insgesamt acht germanische Sprachen besitzen mehr als eine Million Sprecher.

Englisch ist die sprecherreichste germanische Sprache mit rund 340 Mio. Muttersprachlern und über 180 Mio. Zweit- und Drittsprechern.
Deutsch wird von etwa 100 Mio. Muttersprachlern und mindestens 30 Mio. Zweitsprechern gesprochen.
Weitere germanische Sprachen mit mehr als einer Million Sprecher sind:

Niederländisch (22 Mio.)
Schwedisch (9 Mio.)
Afrikaans (6 Mio.)
Dänisch (5,5 Mio.)
Norwegisch (5 Mio.) (Bokmål und Nynorsk)
Jiddisch (3 Mio.)

Die West-Nord-Ost - Gliederung der germanischen Sprachen
Die germanischen Sprachen werden in der Regel in West-, Nord- und Ostgermanisch eingeteilt (siehe unten die ausführliche Klassifikation). Die Sprachgrenze zwischen Nord- und Westgermanisch wird heute durch die deutsch-dänische Grenze markiert und lag früher etwas weiter südlich an der Eider. Innerhalb der beiden großen Sprachgruppen gibt es fließende Übergänge durch lokale Dialekte.

Westgermanische Sprachen
Zu den westgermanischen Sprachen gehören: Deutsch, Jiddisch, Luxemburgisch, Pennsylvanisch, Niederländisch, Afrikaans, Englisch und Friesisch.

Nordgermanische Sprachen
Dazu gehören: Schwedisch, Dänisch, Norwegisch, Färöisch und Isländisch.

Ostgermanische Sprachen
Alle ostgermanischen Sprachen sind ausgestorben. Die bestüberlieferte ostgermanische Sprache ist Gotisch.

Die Klassifikation der germanischen Sprachen
Einteilung der heutigen germanischen Sprachen 
Der germanische Zweig des Indogermanischen umfasst heute 14 Sprachen mit zusammen rund 500 Millionen Sprechern. Einige dieser Sprachen werden von manchen Forschern nur als Dialekte betrachtet (siehe unten). Diese 14 Sprachen können nach dem Grad ihrer Verwandtschaft wie folgt klassifiziert werden:

Germanisch 14 Sprachen mit insgesamt 490 Mio. Sprechern
Westgermanisch
Deutsch-Niederländisch
Deutsch
Deutsch (100 Mio.; 130 Mio. inkl. Zweitsprecher)
Jiddisch (3 Mio.)
Luxemburgisch (Lëtzebuergesch) (300.000)
Pennsylvanisch (100.000)
Plautdietsch (500.000)
Niederländisch
Niederländisch (22 Mio.) (V Holländisch, Flämisch)
Afrikaans (6 Mio.; 10 Mio. inkl. Zweitsprecher)
Anglo-Friesisch
Friesisch (720.000)
Englisch (340 Mio.; 510 Mio. inkl. Zweitsprecher)
Nordgermanisch
Skandinavisch (Festlandskandinavisch, Ostnordisch)
Dänisch (5,5 Mio.)
Schwedisch (9 Mio.)
Norwegisch (5 Mio.) (Bokmål und Nynorsk)
Isländisch-Färöisch (Inselskandinavisch, Westnordisch)
Isländisch (250.000)
Färöisch (65.000)
Ostgermanisch 
Sämtliche ostgermanischen Sprachen sind ausgestorben
Die Grundlage dieser Klassifikation ist der unten angegebene Weblink "Klassifikation der indogermanischen Sprachen", der für das Germanische vor allem auf Robinson 1992 basiert. Die aktuellen Sprecherzahlen entstammen Ethnologue 2005 und offiziellen Länderstatistiken.

Luxemburgisch, Plautdietsch und Pennsylvanisch werden nicht von allen Forschern als eigenständige Sprachen anerkannt, während andere Forscher wiederum Schwyzerdütsch als weitere westgermanische Sprache betrachten. Skandinavische Forscher werten manchmal die Varianten des Norwegischen (Bokmål und Nynorsk) als separate Sprachen, wobei Nynorsk dann eher der Gruppe Isländisch-Färöisch zuzuordnen ist.

Historische Klassifikation 
Während die obige Klassifikation lediglich eine Gliederung der heute existierenden germanischen Sprachen bietet, soll folgende Darstellung einen historischen Einblick vermitteln, da auch die ausgestorbenen germanischen Sprachen aufgeführt werden. Nicht belegte, aber erschließbare Zwischenglieder sind durch * gekennzeichnet. Insbesondere über die historische Gliederung der westgermanischen Sprachen gibt es bisher keinen vollständigen Konsens, die folgende historisch orientierte Darstellung gibt aber die mehrheitlich vertretene Forschungsrichtung wieder. Es wird aus dieser Darstellung klar, dass die Dialekte des Deutschen verschiedenen Zweigen des Westgermanischen angehören, Deutsch also nur in Form seiner Dialekte in einen historischen germanischen Stammbaum integrierbar ist.

Germanisch
Westgermanisch
Nordseegermanisch
Anglo-Friesisch
Altfriesisch
Mittelfriesisch
Friesisch
Angelsächsisch 
Altenglisch 
Mittelenglisch 
Englisch
Altsächsisch 
Altniederfränkisch
Mittelniederfränkisch (Mittelniederländisch) 
Niederfränkisch (Niederrheinisch)
Niederländisch (Holländisch, Flämisch)
Afrikaans
Altniedersächsisch 
Mittelniederdeutsch 
Niederdeutsch (Plattdeutsch)
Ostniederdeutsch
Mecklenburgisch-Vorpommersch
Mittelpommersch
Ostpommersch
Niederpreußisch
Brandenburgisch (Nord-, Mittel- und Südmärkisch)
Westniederdeutsch
Niedersächsisch
Ostfälisch
Westfälisch
Plautdietsch
Weser-Rhein-Germanisch
West
Rheinfränkisch
Mittelfränkisch (Ripuarisch, Moselfränkisch mit Saarländisch und Letzeburgisch)
Pfälzisch
Pennsylvanisch
Ost
Hessisch
Thüringisch
Sächsisch (mit Obersächsisch, Erzgebirgisch)
Böhmisch
Schlesisch
Hochpreußisch
Elbgermanisch
Langobardisch 
Ostfränkisch
Bairisch-Österreichisch (Nordbairisch, Südböhmisch; Mittelbairisch-Österreichisch; Südbairisch, Tirolisch)
Jiddisch
Alemannisch (Schwäbisch, Niederalemannisch mit Elsässisch, Mittel-, Hoch- und Höchstalemannisch mit Schwyzerdütsch)
Nordgermanisch
Altnordisch 
West-Nordisch 
Altfäröisch 
Färöisch
Altisländisch
Isländisch
Norn 
Altnorwegisch 
Norwegisch-Nynorsk
Ost-Nordisch 
Altschwedisch
Schwedisch
Altdänisch
Dänisch
Norwegisch-Bokmål
Ostgermanisch
Gotisch 
Krimgotisch
Vandalisch 
Burgundisch 
andere, schwach belegte Sprachen

Problemfall Deutsch 
Der offensichtliche "Problemfall" dieser historischen Klassifikation ist das Deutsche, besonders das Hochdeutsche. Die drei historischen Stadien - Althochdeutsch, Mittelhochdeutsch und Neuhochdeutsch - sind nur als Vereinigung von Dialekten greifbar, die verschiedenen Zweigen der obigen Klassifikation angehören.

So ist Althochdeutsch eine Zusammenfassung altmitteldeutscher und altoberdeutscher Dialekte und Dialektgruppen:

Althochdeutsch
Altmitteldeutsch
Rheinfränkisch
Mittelfränkisch
Altoberdeutsch
Ostfränkisch
Alemannisch
Bairisch
Mittelhochdeutsch setzt sich ebenfalls aus mittel- und oberdeutschen Dialekten zusammen:

Mittelhochdeutsch
Mittelmitteldeutsch
Rheinfränkisch
Mittelfränkisch
Thüringisch
Obersächsisch
Schlesisch
Mitteloberdeutsch
Ostfränkisch
Bairisch
Alemannisch
Das Neuhochdeutsche entwickelt sich aus mittel- und oberdeutschen Dialekten. Details im Artikel Deutsche Sprache.

Germanische Wortgleichungen 
Die folgende Tabellen stellen einige Wortgleichungen aus den Bereichen Verwandtschaftsbezeichnungen, Körperteile, Tiernamen, Umweltbegriffe, Pronomina, Verben und Zahlwörter für wichtige alt- und neugermanische Sprachen zusammen. Man erkennt den hohen Grad der Verwandtschaft der germanischen Sprachen insgesamt, die besondere Ähnlichkeit der westgermanischen und nordgermanischen Sprachen untereinander, die stärkere Abweichung des Gotischen von beiden Gruppen und letztlich die Beziehung des Germanischen zum Indogermanischen (letzte Spalte, hier sind die Abweichungen natürlich größer). Hier können auch die Gesetze der germanischen (ersten) und hochdeutschen (zweiten) Lautverschiebung überprüft werden (ausführliche Behandlung im nächsten Abschnitt).

Germanische Wortgleichungen I - Nomina

Deutsch Ah.deutsch Niederländ. Afrikaans Altsächsisch Altenglisch Englisch Altnord. Gotisch Germanisch Indogerm.
Vater fater vader vader fadar fæder father faair fadar fader  pátér
Mutter muoter moeder moeder modar modor mother móir moder mater
Bruder bruoder broeder broer brodar brodor brother bróir broar  broer bhrater
Schwester swester zuster suster swestar sweostor sister systir swistar swester suesor
Tochter tohter dochter dogter dohtar dohtar daughter dóttir dauhtar duhter dhugter
Sohn sunu zoon seun sunu sunu son sunr sunus sunuz sunu
Herz herza hart hart herta heorte heart hjarta hairto herton  kerd
Knie knio knie knie knio cneo knee kné kniu knewa genu
Fuß fuoz voet voet fot fot foot fótr fotus fot pod
(Schaf) Aue ouwi ooi skaap ewwi eowu ewe ær awei awi owi
Kuh kuo koe koei ko cu cow kyr  k(w)ou gwou
Schwein swin zwijn  swin swin swine svín swein swina sus/suino
Hund hunt hond hond hund hund hound hundr hunds hundaz kuon
Wasser wazzar water water watar wæter water vatn vato watar wod
Feuer fiur vuur vuur fiur fyr fire fúrr  fewur pehw
(Baum) . . . trio treo(w) tree tré triu trevam deru
(Rad) . wiel wiel  hweol wheel hvél  chwegula qweqwlo
neu niuwi nieuw nuut niuwi niwe new nyr niujis neuja neujo

Germanische Wortgleichungen II - Pronomina, Verben, Zahlwörter

Deutsch Ah.deutsch Niederländ. Afrikaans Altsächsisch Altenglisch Englisch Altnord. Gotisch Germanisch Indogerm.
ich ih ik ek ik ic I ek ik ek eg(om)
wer (h)wer wie wie hwe hwa who hvat hwas hwiz kwis
essen ezzan eten eet etan etan eat eta itan eta ed
(tragen) beran baren . beran beran wear bera bairan ber-a bher
[ich] weiß weiz weet weet wet wat (know) wot veit wait wait woida
ein(s) ein een een en an one einn ains aina oino
zwei zwa/zwo/zwei twee twee twa/two/twe twa/tu two tveir/tvær twai/twos twajina dwou
drei dri drie drie thria ri three rír reis rejes trejes
vier fior vier vier fi(u)war feower four fjórir fidwor fe(d)wor kwetwor
fünf fimf vijf vyf fif fif five fim(m) fimf  femf(e) penqwe
sechs sehs zes ses sehs siex six sex saihs sehs seks
sieben sibun zeven sewe sibun seofon seven sjau sibun sebun sept
acht ahto acht agt ahto eahta eight átta ahtau ahtau oktou
neun nium negen nege nigun nigon nine níu ni'un newun (e)new
zehn zehan tien tien tehan tien ten tíu taihun tehun dek
hund-ert hunt hond-erd hond-erd hund hund-red hund-red hund-rad hund hundam k?to

Quelle dieser Tabellen ist der unten angegebene Weblink "Germanische Wortgleichungen", der wiederum auf der Basis mehrerer etymologischer Wörterbücher zusammengestellt wurde, darunter Kluge 2002, Onions 1966 und Pokorny 1959.

Germanische Lautverschiebung 
Die germanischen Sprachen sind durch eine gemeinsame Lautverschiebung im Konsonantismus als Unterfamilie des Indogermanischen zu definieren (die sog. Erste oder Germanische Lautverschiebung). Die folgende Tabelle bringt Wortgleichungen, die diesen Übergang von den indogermanischen zu den entsprechenden protogermanischen Konsonanten belegen. Da auch die hochdeutschen Parallelen angegeben sind, belegt die Tabelle auch die Zweite Lautverschiebung vom (Proto-)Germanischen zum Hochdeutschen. Rekonstruierte protogermanische und indogermanische Formen sind durch * gekennzeichnet, entsprechende Konsonanten durch Fettdruck hervorgehoben.

Während z.B. das Lateinische und Griechische die "indogermanischen" Konsonanten weitgehend erhalten, erfährt das Germanische einen lautgesetzlichen Wandel der Tenues /p, t, k/, Mediae /b, d, g/ und Mediae-Aspiratae /bh, dh, gh/. Das Englische und das Niederdeutsche konservieren bis heute diese "germanischen" Konsonanten, dagegen erfolgt beim Übergang zum Hochdeutschen eine zweite Lautverschiebung dieser Konsonantengruppe. Insgesamt ergeben sich folgende Lautgesetze:
Germanische und hochdeutsche Lautverschiebung
Nr Indogerm. › Germanisch › Hochdeutsch
1 p › f › f
2 t › ? (th) › d
3 k › h (ch) › h
4 b › p › ff / pf
5 d › t › ss / tz
6 g › k › hh / ch
7 bh › b › b (alem./bair. p)
8 dh › d › t
9 gh › g › g (bair. k)

Bemerkungen zur Sprachgeschichte 
Protogermanisch und seine Abspaltungen 
Einige Forscher gehen davon aus, dass das Protogermanische mit den Vorläufern der baltischen und slawischen Sprachen eine Dialektgruppe innerhalb der indogermanischen Sprachen bildete. Das Protogermanische löste sich dann aus dieser Gruppe, wobei es möglicherweise von einer uralischen Sprache beeinflusst wurde. Zudem weist das Germanische eine auffallend eigenwillige Verwendung einiger indogermanischer Erbwörter auf (Beispiel: sehen = [mit den Augen] folgen, vgl. Lateinisch sequi).

Durch sprachwissenschaftliche Vergleiche konnte die protogermanische Sprache (auch "Urgermanisch" oder "Gemeingermanisch") weitgehend rekonstruiert werden. Die so erschlossene Sprache wurde bis zum Zeitpunkt der beginnenden Auflösung der germanischen Spracheinheit etwa 100 v. Chr. gesprochen (gemeingermanische Sprachperiode). Die westgermanischen und die nordgermanischen Sprachen trennten sich im 1. Jahrhundert n. Chr. Schon etwas früher spaltete sich das ausgestorbene, fast nur durch das Gotische überlieferte Ostgermanische ab.

Die nordgermanischen Sprachen stammen vom Altnordischen ab. Diese Vorform der heutigen skandinavischen Sprachen ist in Runendenkmälern sowie der reichen Literatur des mittelalterlichen Skandinaviens bezeugt. Bereits vor der frühesten Überlieferung der altnordischen Sprache teilte sich diese in Altwestnordisch und Altostnordisch. Aus dem ersten Zweig gingen das heutige Isländische und Färöische hervor, aus dem zweiten Zweig das heutige Dänische und Schwedische. Aufgrund des jahrhundertelangen Einflusses der dänischen Herrscher auf das Königreich Norwegen gilt dessen heutige Amtssprache Bokmål ebenfalls als ostnordisch, während die Dialekte Westnorwegens, aus denen der Sprachforscher Ivar Aasen die zweite Amtssprache Norwegens, das Nynorsk, schuf, dem westnordischen Zweig angehören.

Wortschatz, Lehnwörter 
Der protogermanische Wortschatz enthält eine Reihe von Lehnwörtern nicht-germanischen Ursprungs. Häufungen von Lehnwörtern gibt es besonders in den Bereichen sozialer Organisation sowie Navigation und Schifffahrt. Dies kann eine Beeinflussung durch eine zuvor im späteren germanischen Siedlungsgebiet vorhandene Sprache (Substrat) und/oder eine Entstehung des Germanischen als Einwanderersprache nahelegen. Lehnwörter belegen auch nähere Beziehungen zu den keltischen Sprachen. Das Finnische und andere uralische Sprachen haben bereits früh germanische Wörter entlehnt und in nahezu unveränderter Form bis heute bewahrt, so (im Finnischen) die Worte kuningas (König) - Germanisch: kuningaz - und rengas (Ring) - Germanisch: hrengaz; in beiden Wörtern steht /z/ für stimmhaftes /s/.

Artikel
Das Germanische kannte ursprünglich ebenso wenig den Artikel, der das Genus eines Substantivs anzeigt, wie das Lateinische. Das Westgermanische bildete dann die Artikel "der", "die, und "das" in Ableitung von den Demonstrativpronomen. Das Nordgermanische ging dagegen einen ganz anderen Weg. Hier wurden die Silben "-et" und "-en" an das Substantiv angehängt, "felletskön" und "indetskön", wodurch beide Sprachzweige einander morphologisch fremder gegenüber stehen, als sie in Wirklichkeit sind.

Historisch ist diese Entwicklung deswegen interessant, da ja Westgermanen - "Deutsche" - und Nordgermanen - "Dänen" - auf Jütland unmittelbar aneinander grenzend siedelten und man eigentlich auf diesem relativ engen Raum eine Sprachgemeinschaft vermuten müsste.




Cermen dilleri, Hint-Avrupa dil ailesinin bir alt birimidir. Batı Avrupa'daki ülkelerde konuşulan dillerin birçoğunu kapsar. Almanca, Hollandaca, İngilizce gibi diller bu aileye dahildir. Cermen dilleri, Batı Avrupa dışında; ABD, Güney Afrika, Asya (özellikle Hindistan), Avustralya, Yeni Zelanda'da da konuşulmaktadır. Anadil olarak yaklaşık toplam 550 milyon kişi tarafından konuşulmaktadırlar.

Bu diller genellikle bükümlüdür. Yani kendi içinde sözcük değişime uğrayarak çekilir. Mesela İngilizce "drink-drank-drunk" (Almanca "trinken-trank-getrunken")'ta olduğu gibi. Genellikle cümle yapısı Özne + Yüklem + Tümleç şeklindedir.

Cermen dilleri şunlardır:
İngilizce
Almanca
Hollandaca
Danca
İsveççe
Norveççe

Cermen dilleri ailesi
Demir Çağı
500 BC–AD 200 Proto-Cermence
Doğu Cermence Batı Cermence Kuzey Cermence
Güney Cermence Anglo-Frizce

Göç dönemi
AD 200–700 Gotça, Langobartça  Eski Frankça Eski Saksonca Eski Frizce Eski İngilizce Proto Nors dili Vandalca, Burgundça, Eski Yüksek Almanca 

Ortaçağ
700–1100  Eski Aşağı Frankonca Eski Batı Nors dili Eski Doğu Nors dili Ortaçağ
1100–1350  Orta Yüksek Almanca Orta Hollandaca Orta Aşağı Almanca Orta İngilizce Eski İskoçça Eski İzlandaca Eski Norveççe Eski Danca Eski İsveççe

Geç Ortaçağ
1350–1500 Eski İzlandaca Faroece Nornca Orta Norveççe  Eski Danca  Eski İsveççe

Erken Modern Çağ
1500–1700 Gotça Eski Modern Yüksek Almanca Hollandaca, Afrikaans Batı Aşağı Almanca, Doğu Aşağı Almanca Orta Frizce Erken Modern İngilizce Orta İskoçça İzlandaca Faroece Nornca Norveççe Danca İsveççe

Modern Çağ
1700 to present  Yüksek Almanca diyalektleri Friz diyalektleri İngiliz diyalektleri Modern İskoç diyalektleri.


                                                                      Alintidir.

zmerve

çok güzel yaa.kholpa$alı ellerine sağlık.daha ne diyeyim.tam da bu günlerde böyle bir araştırma yapmam gerekiyordu.tekrar teşekkürler....

khoLpa$aLı

rica ederim derslerinde başarılar kolay gelsin.