Satzarten_ ein Paar Übungen

Başlatan derwisch, Kasım 28, 2006, 11:03:04 ÖÖ

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derwisch

selam,

bir kac zaman önce kopyaladigim, ama kaynagini unuttugum bir kac güzel alistirma var. almancada farkli cümle cesitleri olusturmayla ilgili bunlar...

oldukca uzun... ve konu aciklamasi da var...

arkadaslar faydali bulursa onlari da göndermek isterim.


Wortstellung im Aussagesatz_________________________________________________________________________________________

1. Der Hauptsatz - Die neutrale Satzgliedstellung

REGEL 1: Neutrale Satzstellung heißt, dass kein Satzteil (Satzglied) besonders hervorgehoben wird. Im neutralen Hauptsatz (Aussagesatz) steht das finite (gebeugte, konjugierte) Verb an der 2. Stelle (= Zweitstellung).

Der Student geht heute in die Bibliothek.

REGEL 2: Im neutralen Hauptsatz (Aussagesatz) stehen die übrigen Bestandteile des Verbs an der letzten Stelle des Satzes (= Endstellung).
Die Beziehung zwischen dem finiten Verb und den übrigen Verbbestandteilen nennt man Satzrahmen.

Der Student wird heute in die Bibliothek gehen. ® Futur I
Der Student ist heute in die Bibliothek gegangen. ® Perfekt
Mehr als 70 Sprachen werden in Europa gesprochen. ® Vorgangspassiv
Er geht heute mit seinen Freunden spazieren. ® zusammengesetztes Verb
Der Student stellt dem Professor eine Frage. ® Funktionsverbgefüge
Der Student gibt die Bücher in der Bibliothek ab. ® trennbares Verb
(Hinweis: In den Beispielen sind auch die nichtfiniten Verbbestandteile rot dargestellt, um den Satzrahmen besser zu veranschaulichen.)

REGEL 3: Das Subjekt steht im neutralen Aussagesatz an der 1. Position (Spitzen-, Erststellung).

Der Student geht heute in die Bibliothek.

REGEL 4: Das Dativobjekt steht vor dem Akkusativobjekt.

Der Student gibt seinem Kommilitonen das Buch.

REGEL 5: Das Akkusativobjekt steht vor dem präpositionalen Objekt.

Der ausländische Student fragt den Professor nach der Formel.

REGEL 6: In der Regel steht die Temporalbestimmung (Zeitbestimmung) vor der Lokalbestimmung (Ortsbestimmung).

Er fährt am Freitag nach Dresden.

Anmerkung: Von der Regel TKML (Temporalbestimmung, Kausalbestimmung, Modalbestimmung, Lokalbestimmung) gibt es zu viele Ausnahmen, um sie halbwegs verbindlich formulieren zu können.


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2. Der Hauptsatz - Die hervorgehobene Satzgliedstellung

Bei der hervorhebenden Satzgliedstellung wird die neutrale Satzgliedstellung modifiziert/verändert mit dem Ziel, bestimmte Aussagen im Satz zu betonen.
Möglichkeiten der hervorhebenden Satzgliedstellung:

REGEL 1: Der zu betonende Teil des Satzes wird hinter den Satzrahmen gestellt. (= Ausrahmung).

neutrale Satzgliedstellung:
Mehr als 70 Sprachen werden heute in Europa gesprochen.
Ausrahmung:
Mehr als 70 Sprachen werden heute gesprochen in Europa.

REGEL 2: Die Spitzenstellung im Satz nimmt nicht das Subjekt, sondern ein anderes Satzglied ein.

neutrale Satzgliedstellung:
Der Student geht heute in die Bibliothek.
hervorgehonbene Satzgliedstellung:
Heute geht der Student in die Bibliothek.
In die Bibliothek geht der Student heute.


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3. Der Hauptsatz - Die Satzgliedstellung als Mittel der Satzverflechtung

Bei der Satzgliedstellung als Mittel der Satzverflechtung wird die neutrale Satzgliedstellung modifiziert mit dem Ziel, die Aussagen mehrerer Sätze miteinander zu verbinden.

Der Student geht heute in die Bibliothek. Dort möchte er ein Buch ausleihen.
in die Bibliothek ® dort
Er geht morgen in die Bibliothek. Dann kann er das Buch bestellen.
morgen ® dann


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4. Der Nebensatz

REGEL 1: Im mit einer Konjunktion eingeleiteten Nebensatz steht das finite Verb am Ende. (= Endstellung)

Er weiß, dass er die Prüfung nicht bestanden hat.

REGEL 2: Im uneingeleiteten Nebensatz, der dem Hauptsatz nachfolgt (= Nachsatz), steht das finite Verb an der zweiten Position.

Er könnte zum Wintersemester mit dem Studium beginnen, hätte er die Prüfung im September bestanden.

REGEL 3: Im uneingeleiteten Nebensatz, der vor dem Hauptsatz steht (= Vordersatz), steht das finite Verb an der ersten Position.

Hätte er die Prüfung im September bestanden, könnte er zum Wintersemester mit dem Studium beginnen.


Übungen__________________________________________________________________________________________________________

A) Aussagesatz

A1) Bilden Sie mithilfe der gegebenen Wörter bzw. Wortgruppen neutrale Aussagesätze.
1. wichtig sein für - ein intensives Selbststudium - ein erfolgreiches Studium (Tempus: Präsens)
2. zu Hause - gründlich - die Vorlesungsmitschriften - man - durcharbeiten müssen (Tempus: Präsens)
3. verschiedene Nachschlagewerke - die Studenten - benutzen müssen - im Selbststudium (Tempus: Präsens)
4. zwischen dem Lernen in der Schule und an der Hochschule - es gibt - einige wesentliche Unterschiede (Tempus: Präsens)
5. Maschinenbau - Ausländer - in Deutschland - studieren - häufig - in den vergangenen Jahren (Tempus: Perfekt)
6. verschiedene Probleme des E-Learning - die Studenten - diskutieren - in den Seminaren (Tempus: Futur)
7. schon einmal - Studienplatz an einer deutschen Hochschule - er - sich bewerben um (Tempus: Perfekt)
8. nach Grundstudium in Deutschland - ohne Zusatzprüfung - können - in der Schweiz - weiterstudieren - deutsche Studenten (Tempus: Präsens)
9. Einführungsvorlesungen - man - an seiner Universität - hören - in den ersten Wochen des neuen Semesters - können (Tempus: Präsens)
10. Zusatzstipendium - im vorigen Jahr - Studentin - für ihre ausgezeichneten Leistungen - bekommen (Tempus: ?)

A2) Formen Sie die hervorgehobene Satzstellung in eine neutrale Satzstellung um.
1. Ganze Sätze soll der Computer künftig selbstständig produzieren können.
2. Von Vortrags- und Diskussionsforen für junge Leute wird die Internationale Messe in Köln begleitet.
3. Kurse in vielen modernen Fremdsprachen bieten Volkshochschulen seit einigen Jahren an.
4. Eine Bezahlung kann man im Praktikum nicht beanspruchen.
5. Ständig gestiegen sind die Teilnehmerzahlen am Einstufungstest in den letzten Jahren.
6. Nur mit einem effektiven persönlichen Arbeits- und Lernstil kann ein erfolgreicher Studienabschluss gelingen.
7. Für die persönliche Entscheidung zwischen Universität und FH gibt der Berufsberater den Abiturienten wertvolle Hinweise.
8. Nach der schwierigen Anfangsphase hat ihr vor allem der Kontakt zu ihren Kommilitonen das Lernen erleichtert.
9. Die erforderlichen Kenntnisse für E-Learning bieten Hilfsprogramme oder eine Benutzer-Hotline.
10. Sehr wichtig können für ein Medizinstudium gute Kenntnisse der lateinischen Sprache sein.


Lösungen der Grammatikaufgaben_____________________________________________________________________________________

A1) 1. Ein intensives Selbststudium ist für ein erfolgreiches Studium wichtig.
A1) 2. Man muss die Vorlesungsmitschriften zu Hause gründlich durcharbeiten.
A1) 3. Die Studenten müssen im Selbststudium verschiedene Nachschlagewerke benutzen.
A1) 4. Es gibt einige wesentliche Unterschiede zwischen dem Lernen in der Schule und an der Hochschule.
A1) 5. Ausländer haben in den vergangenen Jahren in Deutschland häufig Maschinenbau studiert.
A1) 6. Die Studenten werden in den Seminaren verschiedene Probleme des E-Learning diskutieren.
A1) 7. Er hat sich schon einmal um einen Studienplatz an einer deutschen Hochschule beworben.
A1) 8. Deutsche Studenten können nach dem/einem Grundstudium in Deutschland ohne Zusatzprüfung in der Schweiz weiterstudieren.
A1) 9. Man kann in den ersten Wochen des neuen Semesters Einführungsvorlesungen an seiner Universität hören.
A1) 10. Die Studentin hat im vorigen Jahr für ihre ausgezeichneten Leistungen ein Zusatzstipendium bekommen.

A2) 1. Der Computer soll künftig selbstständig ganze Sätze produzieren können.
A2) 2. Die Internationale Messe in Köln wird von Vortrags- und Diskussionsforen für junge Leute begleitet.
A2) 3. Volkshochschulen bieten seit einigen Jahren Kurse in vielen modernen Fremdsprachen an.
A2) 4. Man kann eine Bezahlung im Praktikum nicht beanspruchen.
A2) 5. Die Teilnehmerzahlen am Einstufungstest sind in den letzten Jahren ständig gestiegen.
A2) 6. Ein erfolgreicher Studienabschluss kann nur mit einem effektiven persönlichen Arbeits- und Lernstil gelingen.
A2) 7. Der Berufsberater gibt den Abiturienten wertvolle Hinweise für die persönliche Entscheidung zwischen Universität und FH.
A2) 8. Vor allem der Kontakt zu ihren Kommilitonen hat ihr nach der schwierigen Anfangsphase das Lernen erleichtert.
A2) 9. Hilfsprogramme oder eine Benutzer-Hotline bieten die erforderlichen Kenntnisse für E-Learning.
A2) 10. Gute Kenntnisse der lateinischen Sprache können für ein Medizinstudium sehr wichtig sein.