Ünlülerin Biyografileri Almanca biyografi örnekleri

Başlatan Nazire, Mayıs 04, 2006, 11:48:34 ÖS

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Nazire

NAZIM HIKMET


Heute ist Sonntag


Heute haben sie mich das erste Mal in die Sonne
hinausgelassen.
Ich bin das erste mal in meinem Leben
so sehr verwundert darüber das der Himmel so sehr
weig weg von mir ist so sehr blau ist so sehr
großflächig ist
ohne mich zu rühren stand ich da.

Danach setze ich mich mit Ehrfrucht auf die Erde,
meinen Rücken lehnte ich an die Wand.
In diesem Moment dachte ich weder an das Fallen
der Wellen, noch an Streit, noch Freiheit, noch an
meine Frau.

Die Erde, die Sonne und ich... Ich bin
überglücklich....

Nazim Hikmet


Bugün Pazar

Bugün beni ilk defa günese
cikardilar.
Ve ben ömrümde ilk defa
gökyüzünün
bu kadar benden uzak
bu kadar mavi
bu kadar genis olduguna sasarak
kimidamadan durdum.

Sonfa saygiyla topraga oturdum,
dayadim sirtimi duvara
Bu anda ne düsmek dalgalara,
bu anda ne kavga, ne hürriyet, ne
karim.

Toprak, günes ve ben....

Bahtiyarim...

Nazire

Nazim Hikmet
türkischer Lyriker
geboren am 20. Januar 1902 in Saloniki
gestorben am 3. Juni 1963 in Moskau

Nazim Hikmet wurde am 20.01.1902 in Saloniki als Sohn eines
Paschas geboren.
Seine Familie stammt von den führenden Schichten der
osmanischen Geselschaft ab.

1921 Ab 1921 studiert er 4 Jahre an der Kommunistischen
         Universität
          für die Wektätigen des Orients in Moskau. Diese Zeit hat
         ihn entscheidend geprägt.

1925 kehrt er in die Türkei zurück und arbeitet an der Revue
         klarheit mit,
         die den den Sozialismus favorisiert.

1929 erscheint sein erster revolutionärer Gedichtband (835 Zeilen).
          Nazim Hikmet bricht darin völlig mit der Tradition der
         Osmanischen Poesie. Reimlos, frei im Rhythmus,
         mit vokstümlich-realistischem Vokabular und mit eigenen Wort-
         schöpfungen. Seine Themen entnimmt er dem Alltag, der bisher
         in Gedischten in der Türkei keinen Platz hatte.

1934 wird er zu 5 Jahren Haft verurteilt, gelang aber 1935 aufgrund
         einer allgemeinen Amnestie wieder in die Freiheit. Er schreibt
         und seine Bücher sind frei käuflich.

1937 Bei Militärschülern wurden 1937 bei einer Razzia Bücher von
        Nazim Hikmet gefunden - das sah man als Meuterei an.
1938  Wegen Aufhetzung zur Meuterei wurde Nazim Hikmet 1938 erneut verurteilt, das Urteil
        lautete:
        15 Jahre Haft. Im Gefängnis schrieb er wunderbare Gedichte. neue, zwischen Lyrik un Epos stehende Gattung (destan).
       Sein Epos vom Scheich Bedreddin wurde berühmt. Bedreddin war das geistige Oberhaupt einer Bewegung im 15. Jahrhundert, deren Devise lautete: Die  Gesamtheit der Güter ist der Besitz aller.

1950 Nach 12 Jahren Haft wird er aufgrund von weltweiten Protesten freigelassen, erhält aber kurz darauf einen Einberufungsbefehl zum Militär. Dies wäre eventuell sein Tod gewesen,
viele Unliebsama fanden dort ein mysteriöses Ende.

Er flüchtet, inzwischen 49 Jahre alt, mit einem Ruderboot auf dem Schwarzen Meer und wird von einem rumänischen Handelsschiff auf genommen. Über Rumänien gelangte er wieder nach Moskau.

nazim Hikmet kritisiert offen sehr mutig in einer Rede vor dem sovjetischen Schriftstellerkongress Stalin und erregte damit großes Aufsehen, Bewunderung und Ablehnung, Er bleibt bis zu seinem Tod in Moskau, wird aber vom KGB überwacht

Nazim Hikmet stirbt im Alter von 61 Jahren am 3 Juni 1963 im Moskauer Exil.

Jeder türkische Bürger kennt Texte von Nazim Hikmet. Er gehört zu den bedeutendsten Lyrikern der Welt.



Nazire

Sehnsucht

Heimkehren
will ich zum Meer,
hineintauchen in den blauen Wasserspiegel,
ins Meer!
Heimkehren will ich zum Meer!
Die Schiffe streben zum Horizont,
hell und weit,
ihre straffen Segel sind nicht gebläht vom Leid.
Ich wäre glücklich,
könnt ich einmal auf einem solchen Schiff Wach tun.
Da uns der Tod eines Tages gewiss ist,
nun so möcht ich wie ein in der Flut versickerndes Licht
verlöschen im Meer.
Hiemkehren will ich zum Meer!
Heimkehren zum Meer!

Nazire

Über dem Meer die bunte
Wolke
Darauf das silberne Schiff
Darinnen der gelbe Fisch

In der Tiefe blauer Tang
An der Küste ein nackter Mann
Der steht da und überlegt

Soll ich die Wolke sein?
Oder das Schiff?
Oder der Fisch?
Oder villeicht der Tang?

Weder noch!
Das Meer musst du sein,
mein Sohn!

Mit seiner Wolke,
Mit seinem Schiff,
Mit seinem Fisch,
Mit seinem Tang


Denizin üstünde ala bulut
Yüzünde gümüs gemi
Icinde sari balik

Dibinde mavi yosun
Kiyida bir ciplak adam
Durmus düsünür

Bulut mu olsam?
Gemi mi yoksa?
Balik mi olsam?
Yosun mu yoksa?

Ne o, ne o, ne o
Deniz olunmali,
oglum!

Bulutuyla,
Gemisiyle,
Baligiyle,
Yosunuyla

    NAZIM HIKMET

Nazire

Nazim Hikmet, 24 September 1945


Das schönste Meer:
es ist das noch unbefahrene...
Das schönste Kind:
es ist das noch nicht erwachsene.
Unsere schönsten Tage:
es sind die noch nicht gelebten.
Das allerschönste Wort was ich Dir
sagen wollte:
es ist das noch nicht ausgesprochene
Wort...

En güzel deniz:
henüz gidilmemis olanidir...
En güzel cocuk:
henüz büyümedi.
En güzel günlerimiz:
henüz yasamadilarimiz.
Ve sana söylemek istedigim en güzel
söz:
henüz söylememis oldugum sözdür

Nazire

"Beni görmek demek, zorunlu olarak
yüzümü görmek demek degildir. Benim
   düsüncelerimi anliyor, duyduklarimi
duyuyorsaniz, bu yeterlidier!"

Mustafa Kemal Atatürk

Nazire

Koca Mimar Sinan Ağa (*1489 - † 1588) war der bedeutendste osmanische Architekt zu Zeiten der Sultane Selim I., Süleyman I., Selim II. und Murad III.. Sein bekanntestes Bauwerk ist die Süleymaniye Moschee in İstanbul.



Als Sohn griechisch-orthodoxer Eltern in Ağrınaz bei Cäsarea (heute Kayseri) geboren, kam er 1511 durch die Knabenlese nach İstanbul und diente zunächst im Janitscharenheer im militärischen Ingenieurwesen. 1539 bekam er den Titel "Erster Baumeister". Sein erstes großes Werk war die şehzade Moschee in İstanbul 1548. Ein weiteres Meisterwerk ist die Selimiye Moschee in Adrianopel (heute Edirne).




Sinan errichtete an verschiedenen Orten im Osmanischen Reich insgesamt 84 große Moscheen (cami), 52 kleine Moscheen (mescit), 57 Koranschulen (medrese), 7 Lesesäle, 18 Karawansereien, 22 Mausoleen (türbe), 46 Badehäuser (hamam), 35 Paläste (saray), 17 Armenküchen (imaret), 3 Krankenhäuser, 5 Aquädukte, 8 Brücken und 8 Lagerhallen. Er starb im Jahr 1588 und ist begraben direkt nördlich außerhalb der Mauern der Süleymaniye Moschee in İstanbul.



Nazire




Evliya Çelebi



Evliya Çelebi ist der berühmte türkische Wanderer. Er wurde 1611 in Istanbul geboren. Sein Vater war ein Künstler und arbeitete als Führer der Goldschmiede im Sultanspalast. Er hatte die Innenausstattungsarbeiten der Sultanahmet Moschee in Istanbul durchgeführt und wurde spaeter für den Aufbau der Mihrap (Gebetsnische) nach Mekka geschickt.

Evliya Çelebis Interesse an der Wanderung stammt aus den Maerchen und Erzaehlungen, die ihm waehrend seiner Kindheit von seinem Vater erzaehlt wurden. Im Jahre 1635 hat er zuerst die beliebigen Stellen Istanbuls besucht und seine Beobachtungen aufgeschrieben. Er hat an allen besuchten Stellen die Lebensweise, Ordnung und Eigenschaften der Gesellschaft beobachtet. Nachher hat er die Gebiete Bursa, İzmit und Trabzon durchgewandert. Er wollte immer fernere Orte und Laender besuchen und wanderte zu den östlichen Provinzen der Türkei sowie zu Orte in Georgien und Aserbeidschan. Im Jahre 1648 zog er zurück nach Istanbul und reiste nach Damaskus, wo er ungefaehr drei Jahre lang wanderte.

Er wurde 1661 von Sultan Mehmet IV. nach Österreich geschickt und zwischen 1661 bis 1670, nach Österreich, hat er Albanien, Kahndia und Thessaloniki besucht. Nach den Angaben betraegt die gesamte Dauer seiner Wanderung 50 Jahre.

Die Wanderungen von Evliya Çelebi spiegeln die Beziehungen des osmanischen Reiches mit den Nachbarlaendern wieder. Seine Beschreibungen umfassen nicht nur Beobachtungen und Erzaehlungen, sondern geben den Forschern die Möglichkeit zur Interpretation und Untersuchung. Volkslieder, Volksgedichte, Erzaehlungen, Maerchen, Volkstaenze, Hochzeitsfeste, Glaubensarten, Feste, Vereine, gegenseitige menschliche Beziehungen, gesellschaftliches Verhalten, Kunst, Kultur, Handwerke, Bekleidungsstil von den durchgewanderten Gebieten geben den Forschern ein klares Bild über das damalige Leben in verschiedenen Laendern und Gebieten.

Evliya Çelebi hat sich als Schriftsteller nicht nach der Schriftform der damaligen klassischen, osmanischen Versliteratur gerichtet. Er hat für seine Texte eine leichte, fliessende, alltaegliche Sprache gebraucht.

In seinen Erzaehlungen sind nicht nur seine Beobachtungen zu finden, sondern auch eigene Gedanken und Interpretationen. Er beschreibt neben den Menschen auch sehr ausführlich die Umgebung, Haeuser, Brunnen, Moscheen, Palaeste, Hamams, Medrese (Theologieschulen), Kloster, Burgen, Stadtmauern, Synagogen, Kirchen, Architektur, Klima und Landschaft. An manchen Stellen seiner Werke werden auch die Regierungen, bekannte Menschen der Gesellschaft sowie Musikinstrumente detailliert dargestellt.

Sein bekanntestes Werk Seyahatname (Reisebeschreibungen) ist auch eine gute Quelle für Sprachenwissenschaftler, da darin viele Beispiele der lokalen Begriffe und Ausdrücke verschiedener Laender zu finden sind. Seyahatname besteht aus zwei Teilen. Die ersten 8 Baende wurden zwischen 1898-1928 und die letzten 2 Baende zwischen 1935-1938 publiziert.

Ausserdem war Evliya Çelebi ein Kalligraph, Dichter und Ausstattungskünstler. Als Musiker hatte er eine wunderschöne Stimme und Kenntnisse über fast alle Musikinstrumente.

Man vermutet, dass er waehrend einer Wanderung in Aegypten oder in Istanbul mit 73 Jahren gestorben ist.





 







 
       



Nazire



Karagöz & Hacivat




Karagöz (Schwarzauge) ist ein türkisches Schattenspiel, das seinen Namen von dem Helden des Spieles bekommen hat. Gemaess türkischen Wanderer Evliya Çelebi, wurde dieses Spiel schon im 14.Jhd. im osmanischen Reich vorgeführt.

Karagöz war das beliebteste Vergnügungsspiel waehrend der osmanischen Zeit und wurde zwischen dem 17. und 19.Jhd. vor allem im Monat Ramadan, bei Hochzeitsfeiern, Beschneidungsfeiern, in Gaerten und Spielhallen, sogar in Haeusern gespielt.

Die Bilder der Figuren sind 35-40 cm gross und sind aus Kamel- oder Kuhfell, die mit einem speziellen Verfahren durchsichtig gemacht werden. Spaeter werden sie mit scharfen Messern bearbeitet. Die Teile werden mit Katküt genannten Faeden verknüpft und mit Kacheltinte oder Wurzelfarbe bemalt. Den weissen Vorhang, auf dem Karagöz gespielt wird, nennt man ayna (Spiegel). Für die Beleuchtung des Vorhangs wird eine sem’a (Kerze) genannte Glühbirne benutzt. Der Schattenspieler wird Hayali (Imaginaer) genannt.

Karagöz war am Anfang besonders in Istanbul beliebt. Spaeter verbreitete sich dieses Schattenspiel durch die wandernden Künstler auch in Anatolien. Aber in Karagözspielen wird überwiegend der Alltag von Istanbul wiedergegeben. Das Spiel nimmt die gesellschaftlichen Themen aus einer kritischen Perspektive auf.

Heutzutage ist es eines der interessantesten Künste und wird in touristischen Hotels und Restaurants gespielt.

Die Hauptpersonen des Spieles sind Karagöz und Hacivat. Karagöz vertritt die Moral und Gerechtigkeit des Volkes. Hacivat dagegen hat studiert, ist aber nicht zuverlaessig, passt sich an alles an, spricht osmanisches Türkisch, also mit poetischen und literarischen Ausdrücken und Wörtern.

Die anderen Figuren sind der betrunkene Tuzsuz Deli Bekir, der in der Hand eine Weinflasche traegt, Uzun Efe mit einem langen Hals, Kambur Tiryaki, ein Opiumsüchtiger mit seiner Pfeife, Altıkarış Bebruhi (Sechs Handbreit Beberuhi), Denyo, Civan und Nigar.

Bei Karagöz gibt es überwiegend satirische Dialoge. Diese Satire geht mit einer lustigen Art auch auf die Politiker. Die Themen werden mit komischen und lustigen Worten bearbeitet. Doppelbedeutungen, Übertreibungen, Wortspiele und Nachahmungen sind die komischen Seiten des Spieles.

Das Spiel endet immer mit einem Dialog zwischen Karagöz und Hacivat, indem das Ende des Spieles verkündet wird und man sich für die Fehler im Spiel entschuldigt. Dann wird das naechste Spiel bekannt gemacht.

Unten finden Sie die Website über das Karagözspiel, die Charaktere, Spielleitung und Technik


Quelle:mymerhaba

Nazire



Hezarfen Ahmet Çelebi




Hezarfen Ahmet Çelebi (1609-1640) lebte im 17. Jhd. unter der Herrschaft des Sultan Murat IV.

Dieser aussergewöhnliche Mann war ein Forscher, der es fertig brachte zu fliegen mit Hilfe von Flügeln, die er selber entworfen hatte. Er zaehlte zu den Personen, die man “Wissensbrunnen” nannte, daher sein Spitzname Hezarfen. Als erster Mensch, der fliegen konnte, erfüllte er den Traum von seinem Vorgaenger, İsmail Cevheri, der viel früher als er, naemlich im 10. Jhd., lebte und energisch an diesem Projekt arbeitete.

Die Überraschung der damaligen Bewohner von İstanbul muss sehenswert gewesen sein, als sie eines Tages einen Mann von dem Galataturm sich in die Lüfte schwingen und über dem Bosporus bis zu Üsküdar an der asiatischen Küste schweben sahen! Daraufhin belohnte der Sultan, der dies von seinem Palast aus beobachtete, Ahmet Çelebi mit Goldstücken. Er sah jedoch in ihm eine Person, die alles was sie will verwirklichen kann und damit eine potentielle Bedrohung seiner Herrschaft, daher verbannte er ihn nach Algerien, wo dieser Vorlaeufer moderner Luftfahrt starb!


Quelle:mymerhaba

Nazire



Osman Hamdi Bey




(1842 - 1910)

Der berühmte Maler und Museumsgründer Osman Hamdi Bey wurde als der aelteste Sohn des Grosswesirs Ibrahim Ethem Pascha 1842 in Istanbul geboren. Er ist unter dem Einfluss der osmanischen und westlichen Kulturen aufgewachsen.

Er studierte in Istanbul. Mit sechszehn Jahren fing er an zu malen. Seine ersten Gemaelde waren für seine Familie und seinen Bekanntenkreis sehr überraschend. Als er mit seinem Vater nach Paris ging, fand er die Gelegenheit die Museen gründlich zu besuchen. Im Jahre 1860 wurde er zum Jurastudium nach Paris geschickt. Waehrend er Jura studierte, besuchte er gleichzeitig die Ateliers der bekannten Maler und entwickelte sein Talent für Malerei.

Als er nach neun Jahren wieder nach Istanbul zurückkehrte, wurde er als Direktor der Auslandvertretung nach Bagdad versetzt. Dort hat er angefangen sich für Archaeologie und Geschichte zu interessieren. Er nahm an zahlreichen Ausgrabungen teil. 1881 wurde er zum Museumsdirektor ernannt, er gründete das Archaeologie Museum in Istanbul mit dem Namen "Müze-i Hümayun (Museum des Imperatoriums)".

Im Jahre 1883 eröffnete er die Kunstschule "Sanayi- Nefise Mektebi (Schule der schönen Künste)", die als erste Einrichtung auf dem Gebiet der modernen Malerei unterrichtete. Spaeter wurde dieser Name in "Akademie der schönen Künste" geaendert.

Osman Hamdi Bey leistete wertvolle Beitraege für den Erlass des Gesetzes "Gesetz zum Schutz des antiken Kulturgutes und der Schaetzen. Dieses Gesetz war damals für die Osmanen sehr wichtig, weil es nur mit einem solchen Gesetz möglich war, die Ausfuhr antiker Kulturbesitze zu verhindern.

Auch in der Türkei nahm er an grossen Ausgrabungen und archaeologischen Projekten teil. Er ist der Gründer des Archaeologischen Museums in Istanbul. Das Museum wurde 1891 für den Besuch freigegeben.

Osman Hamdi Bey setzte seine künstlerischen Taetigkeiten als Maler fort. Seine Gemaelde, die er unter orientalischen Einflüssen mit figurativen Kompositionen schaffte, befinden sich heute in vielen Privatsammlungen und in Sammlungen der Museen.

Seine bekanntesten Werke sind:
Der Schildkrötenerzieher, Tor der Medrese von Karaman, Der lesende Mann, Waffenhaendler, Frauen im Hof der Moschee şehzadebaşı u.a.

Osman Hamdi Bey starb im Jahre 1910 in Istanbul.





Quelle:mymerhaba

Nazire

 
Bedri Rahmi Eyüboglu


Türkischer Maler und Dichter Bedri Rahmi Eyüboğlu wurde 1911 in Trabzon als zweites Kind einer grossen und bekannten Familie geboren. 1931 beendete er sein Studium an der Kunstakademie Istanbul und ging mit einem Stipendium nach Paris. Er führte seine künstlerischen Taetigkeiten dort in dem Atelier von Andre Lhote fort. Seine spaetere Ehefrau Eren (Ernestin Letoni) lernte er auch dort kennen.

Nach seiner Rückkehr in die Heimat beteiligte er sich an der Gruppe D (eine Gruppe zeitgenössischer Maler) und wurde einer der führenden Künstler der Gruppe. In den ersten Kunstjahren malte er vielfarbige Gemaelde, aber spaeter fing er an, sich für die Volkskunst zu interessieren. Er liess sich von Miniaturen inspirieren.

Zwischen den Jahren 1945 - 1950 fing er mit den Mosaikarbeiten an. Geometrische Formen der Anatolischen Kelims, die Harmonie der Farbtöne und Verzierungen benutzte er als Quelle und malte Bilder unter den Einflüssen der Volkskunst. Er versuchte seine Werke mit verschiedenen Materialien wie Mosaik, Keramik, Stoffe u.a. zu schaffen.

Im Jahre 1958 schaffte er eine 272 qm grosse Mosaiktafel für die Internationale Messe Brüssel und gewann damit den ersten Preis. Ein Jahr spaeter hat er eine andere 50 qm grosse Mosaik Malwand für das Nato - Gebaeude in Paris fertig gestellt. Er gewann 1969 die Ehrenmedaille in der Sao Paulo Biennale.

Zwischen 1960 - 1962 ging er mit seiner Frau Eren Eyüboğlu mehrmals in die USA, um dort Vortraege zu halten. Waehrend seines Aufenthaltes in den USA arbeitete er weiter. Er war von Rothko beeinflusst und versuchte wieder mit verschiedenen Materialen zu arbeiten und abstrakte Farbkombinationen anzuwenden.

Bedri Rahmi war auch ein Dichter. Seine Gedichte wurden ab dem Jahr 1930 in verschiedenen Zeitschriften veröffentlicht. Er hat insgesamt 6 Gedichtsbücher publiziert. Ausserdem wurden die Briefe, die er seiner Frau und seinem Bruder geschrieben hatte, zusammengefasst und als 2 Bücher veröffentlicht. Seine Artikel über Malerei wurden erst nach seinem Tode als Buch verfasst.

Seine zahlreichen Kunstwerke befinden sich in Privatsammlungen und in Sammlungen von türkischen Museen. In dem Museum für Moderne Kunst in New York ist auch ein Werk von ihm ausgestellt.

Die Familie Eyüboğlu veranstaltet staendig Ausstellungen mit den Werken von dem Ehepaar. Die Familienmitglieder setzen die Stoffdruckerei und Batikherstellung fort. Jedes Jahr im Juni veranstalten sie ein Batikfest im Garten der Familienwohnung und diese wunderschöne Werke werden hier verkauft.

Eren Eyüboğlu wurde 1912 in Rumaenien geboren. Nach ihrem Studium an der Kunstakademie Yaş ging sie auch nach Paris und lernte ihren Mann in dem Atelier von Andre Lothe kennen. Beide heirateten 1936 in Istanbul. Sie sagte immer, dass sie die Türkei nie als ihr zweites Land betrachtet habe, die Türkei sei seit 1936 ihr Vaterland, wo sie eindrucksvolle und wertvolle Inspirationen gefunden und schöne Gefühle erlebt hatte.

Sie starb im Jahre 1988. Ihre schönen Kunstwerke, vor allem die Mosaik- und Keramiktafeln, schmücken verschiedene Ecken in Istanbul und Ankara.

Nazire

 


Mevlana Dschelaleddin Rumi ist der bedeutendste und bekannteste islamische Mystiker und der Begründer des Mevlevi Sufi Ordens.

Er wurde 1207 in der Gegend von Horasan in Belh (Afghanistan) geboren. Sein Vater gehörte zu den wichtigsten Persönlichkeiten der Stadt und wurde "Sultan der Gelehrten" genannt. Er musste wegen politischen Faellen und der naehernden mongolischen Besatzung die Stadt Belh verlassen. Die Familie wanderte jahrelang durch verschiedene Staedte und endlich liess sie sich 1228 in Konya (Zentralanatolien) nieder. 1228 wurde er Professor der Theologie. Der Sultan der Gelehrten starb am 12. Januar 1231 in Konya. Er wurde im Derwischeskloster Mevlana, das heute als Museum benutzt wird, begraben. Seine Schüler haben sich um Mevlana, den sie als Nachfolger gesehen haben, versammelt. Mevlana, der inzwischen ein grosser Wissenschafts- und Religionsgelehrter geworden war, predigte in der İplikçi Medrese (Theologieschule). Mevlana begegnete 1244 şemsettin Tebrizi (şems-i Tebrizi), der ihm einige Fragen stellte, um seine Philosophie naeher kennenzulernen. Sie wurden in kurzer Zeit enge Freunde und hatten viele Tage, sogar Wochen zusammen verbracht und nur über Philosophie diskutiert. Nach dem plötzlichen Tod von şems zog sich Mevlana lange Jahre ins Einsiedlerleben zurück. Seine Liebe und seine Trauer hat er in seinem Werk Divani şamsi Tabrizi mit Musik, Tanz und Gedichten ausgedrückt.

Nach einiger Zeit versuchte Hüsamettin Çelebi den Platz von şems-i Tebrizi zu füllen. Er half, Mevlana seine Philosophie weiterzubearbeiten. Er begeisterte und ermutigte ihn, sein grösstes Werk, Mesnevi, zu schreiben. Mesnevi ist eines der klassischen Lehrbücher der Sufis. Es ist ein grosses Lehrgedicht, das der Mystiker und Dichter Mevlana nur einem Ziel geweiht hat: Das Licht der Erkenntnis und die umfassende Gottesliebe dem Menschen naeher zu bringen. Mesnevi ist in persischer Sprache verfasst und enthaelt 25.600 Doppelverse in 6 Baendern.

Mevlana starb am 17. Dezember 1273 und wurde in Konya seinem Wunsche entsprechend im Rosengarten von Alaaddin Keykubat begraben. Mevlevi Derwische machen jedes Jahr an seinem Todestag Sema Shows. Mevlana empfand den Todestag als Geburtstag, weil er an dem Tag seinen Gott wiederfinden würde. Deswegen nannte er den Todestag als "şeb-i Arus" (Nacht der Vereinigung).

Seine Ansichten

Mevlana war ein Mann der Liebe und Zuneigung. Sein Weg war nur der Gottesweg. Die folgenden Zeilen erklaeren seine göttliche Liebe am besten:

"Komm nur, ja komm nur, wer immer Du bist,
Sucher, Verehrer, Freund des Verlassens.
Es ist kein Problem, was es auch ist,
Mit Zweifeln müssen wir uns nicht befassen.
Hast du Eide gebrochen? Und das tausendmal?
Auch dann komme wieder, beginne noch mal."

Mevlevi Orden

Als Mevlevi (drehende Derwische) bezeichnen sich jene, die dem mystischen Weg Mevlanas folgen. Der durch ihn erschlossene lichtvolle und mit Gottesliebe erfüllte Weg hat eine über siebenhundert Jahre alte Tradition. Das Ziel der Mevlevis ist auf dem Weg zur göttlicher Liebe und Heiterkeit zu verschmelzen. Da die göttliche Liebe über allen Konfessionen steht, kann dieser Weg ebenso im westlich-christlichen Kulturraum wie im Orient beschritten werden.

Tanzende Derwische – Sema

Sema, der wunderschöne und mystische Tanz der Derwische, wird traditionell in der "Semahane" vorgetragen. Er symbolisiert verschiedene Ebenen der mystischen Vereinigung mit Gott und die Erreichung absoluter Vollkommenheit durch geistige Inbrunst und kontrollierte Ekstase. Laut Mevlana können die Derwische durch Sema die "Himmlische Macht" erreichen und berühren.

Sema Musik wird im allgemeinen von dem Chef-Trommler komponiert. Perkussionsinstrumente sind Kudüm (kleine Trommel) und Zimbel. Die Melodie wird mit ney (eine Art Flöte) und Streichinstrumenten gespielt. Die Stimme begleitet die Musik. Die Wörter,sogar die Silben der Gedichte sind mit den musikalischen Saetzen verbunden. "Die Musik der Derwische kann nicht mit Musiknoten geschrieben werden, das wiederspricht den Derwischseelen."

Der Tanz wird in 3 Sequenzen vorgenommen und jede dauert ca. 5 Minuten. Die Derwische drehen sich staendig in die gleiche Richtung. Dabei wird die Tanzflaeche umrundet. Die Handhaltung beim Tanzen symbolisiert folgendes: Die nach oben geöffnete Handflaeche empfaengt die göttliche Weisheit und die nach unten geöffnete Hand gibt sie an die anderen Menschen weiter.

Die Tanzgruppe besteht aus 8 Mönchen. Der Hut symbolisiert den Grabstein, der schwarze Umhang den Sarg und das weisse Kleid das Leichentuch. Die Drehzahl ist konstant.

Der Tanz wird von einer grossen Musikgruppe, wie oben erwaehnt, begleitet.


Quelle:mymerhaba

Nazire


Durch die Bemühungen des damaligen Staatspraesidenten Fahri Korutürk im Jahre 1974 wurde sein Leichnam in die Türkei gebracht und auf dem Friedhof Karacaahmet beerdigt.

1974 wurde zu seinem Gedenken eine Ausstellung, die aus 118 seiner Gemalden besteht, veranstaltet. Diese Gemaelde wurden mit Hilfe seiner Freunden und Verwandte aus verschiedenen Sammlungen zusammengestellt. Die Meisten seiner Werke befinden sich auch heute in Privatsammlungen.

Fikret Mualla, der lange Jahre in Paris verbrachte, hatte die Cafés, Zirkusszenen und charakteristischen Strassen von Paris gemalt. Er spiegelte in seinen Werken die Tatsachen und Einzelheiten des Lebens wider. Er fühlte sich immer von der Aquarell-Technik angezogen und arbeitet mit dieser Technik immer sehr schnell und leicht.

Die theoretischen Probleme des Malens interessierten ihn überhaupt nicht, er kümmerte sich nur um die aeusseren Auswirkungen und hat sich auch nicht an den zeitgenössischen Bewegungen beteiligt. Er malte immer individuell, spontan, instinktiv und mit lebhaftem Lyrismus.


Quelle:mymerhaba

zegroz


Nazire

 

Fatih Akin


Geburtsdatum: 25. August 1973
Geburtsort: Hamburg, Deutschland

Genau 18 Jahre hat es gedauert, bis der deutsche Film erstmals wieder einen Goldenen Bären einheimsen konnte (2004). Dies gelang dem türkischstämmigen, in Hamburg lebenden Regisseur Fatih Akin ("Solino") mit seinem ebenso spannenden wie berührenden Film "Gegen die Wand". In der leidenschaftlichen Liebesgeschichte erzählt er vom turbulenten Leben einer jungen Türkin mit deutschem Pass.



Nazire

 

Süreyya Ayhan
   

Ihr Erfolg riss auch in diesem Jahr nicht ab. 2002 gewann die Läuferin bei der Europameisterschaft in München das erste EM-Gold für die Türkei überhaupt. Bei der diesjährigen Weltmeisterschaft in Paris belegte das Golden Girl einen bombastischen zweiten Platz.