Anne ve Baba (Almanca)

Başlatan khoLpa$aLı, Ocak 21, 2008, 05:59:44 ÖS

0 Üyeler ve 1 Ziyaretçi konuyu incelemekte.

khoLpa$aLı

Eine Mutter ist der weibliche Elternteil eines Kindes.
Als Mutter bezeichnet man allgemein die Frau, die ein Kind gebärt bzw. geboren hat. Der daraus entstehende biologische, juristische und soziale Status der Mutterschaft erzeugt die Aufgabe der Mutter, sich – in den meisten Fällen gemeinsam mit einem Vater – um ihr Kind zu kümmern und es zu erziehen. Das Erziehungsrecht haben meist Vater und Mutter gemeinsam, es kann aber auch nur ein Elternteil (Alleinerziehende) das Erziehungsrecht haben. In verschiedenen Ländern können auch zwei Mütter oder zwei Väter in homosexueller Partnerschaft oder auch mehr Personen das Erziehungsrecht übernehmen.

Eine Pflegemutter ist nicht die biologische Mutter, übernimmt aber deren Funktion in der weiteren Entwicklung des Kindes.

Die Frau kann auch durch Adoption eines Kindes zur Mutter werden. In der deutschen Rechtsprechung ist die Mutter in erster Linie die leibliche Mutter: Mutter eines Kindes ist die Frau, die es geboren hat. (1591 BGB) (siehe Leihmutter).

Juristen sprechen in ihrer Terminologie häufig von der Kindsmutter.
Kinderreichste Mutter Deutschlands ist Barbara Stratzmann mit 53 beglaubigten Kindern (im 15./16. Jahrhundert). Die jüngste Mutter der Welt wurde die Peruanerin Lina Medina im Alter von fünf Jahren. Das Durchschnittsalter deutscher Mütter betrug 2007 26 Jahre, in den 1960er Jahren lag es bei 23 Jahren.

Eine zentrale Rolle spielt Die Mutter auch als Archetyp in der Analytischen Psychologie Carl Gustav Jungs, vgl. Mutterarchetyp.

Anrede
Die Anrede für die Mutter ist regional unterschiedlich. Die häufigsten Formen im deutschen Sprachraum sind „Mama“, „Mami“ und „Mutti“. Kinder, aber auch viele Erwachsene verwenden diese Wörter häufig anstelle des Namens, wenn sie die eigene Mutter anreden (siehe auch: Kindersprache). In früheren Zeiten war es in Kreisen des Bürgertums durchaus üblich, dass Kinder ihre Mutter mit Frau Mama ansprachen. Heute ist dies unüblich.

Das Wort „Mama“ oder ähnliche Formen gibt es weltweit in fast allen Sprachen. Weil die Silbe ma durch bloßes stimmhaftes Öffnen des Mundes entsteht und bereits für einen Säugling sehr leicht auszusprechen ist, ist es auch häufig das erste Wort, das Menschen lernen. Die weite Verbreitung wird auch mit einer gemeinsamen Herkunft des Wortes aus einer Ursprache erklärt, in der es schon für den Begriff Mutter gestanden haben könnte. Die Herkunft des Wortes Mama aus dieser Ursprache kann jedoch nicht bewiesen werden, weil aus den Zeiten der Sprachentstehung keine Sprachäußerungen überliefert sind.

Stillende Mutter in Madonna mit dem grünen Kissen von Andrea Solario
Gesellschaft
Die Rolle der Mutter ist von der Natur vorgegeben, wechselte aber im Laufe der Geschichte mehrmals ihre Wertigkeit. Generell ist sie mit der gesellschaftlichen Stellung der Frau vergleichbar.

Hervorzuheben ist die frühkulturelle Verehrung der Frauenfigur als Fruchtbarkeitssymbol, ein Beispiel ist die Venus von Willendorf. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Rolle der Mutter aufgewertet, allerdings wohl aus rassenideologischen Gründen. In der europäischen Moderne wurde im Zuge der Emanzipation und der damit einhergehenden Berufs- und Karrierewünsche der Frauen Ausgleich für die Umstände einer Geburt und der folgenden Kindererziehungszeit geschaffen. Dies betrifft sowohl den Mutterschutz, einen Erziehungsurlaub, Anrechnungzeiten auf die Rente, Arbeitsplatzgarantien als auch finanzielle Anreize wie Kindergeld und Kinderfreibetrag. Bei dem siebten Kind übernimmt der Bundespräsident die Patenschaft.

Trotzdem nahm in ganz Europa die Geburtenrate derart ab, dass ein Bevölkerungswachstum nicht mehr gegeben ist. Als Gründe werden hier vor allem die Verhütungsmittel verantwortlich gemacht, die Frauen die Möglichkeit geben, ihren Nachwuchs ohne sexuelle Entbehrung planen zu können. Als weitere Gründe werden gesteigerte Ausbildungszeiten, Konsumwünsche, Zukunftsängste und zunehmende Zeugungsunfähigkeit/ Unfruchtbarkeit genannt.

Stammwort „mater“
Das indogermanische Stammwort *matér- ("Mutter") ist der Ursprung für die heutige Bezeichnung der Mutter in den meisten indoeuropäischen Sprachen. Aus der lateinischen und griechischen Form leiten sich viele Fremd- und Lehnwörter der deutschen Sprache ab.

Kulturell
Mater Dolorosa (Schmerzensreiche Mutter) bezeichnet Maria, die Mutter von Jesus, unter dem Kreuz.
Matres war eine Bezeichnung für die Beten, die Dreiheit der keltischen Schicksalsgöttinnen.
Matri (Mütter) werden im asiatischen Tantra alle hilfreiche weiblichen Geister bezeichnet.
Matriarchat (von latein. mater „Mutter“, und griech. arché „Beginn, Ursprung“, auch „Herrschaft“), als „Frauen-orientierte Gesellschaftsform“ Gegenstand der Matriarchatsforschung.
Matrikadevis ist eine Bezeichnung aus dem indischen Hinduismus für die Urmatriarchinnen, die die Stämme der Ahnen verwalteten.
Matrikamantra ist im Hinduismus das Schöpferwort Om, mit dessen Klang die Urmutter das Universum hervorbrachte.
Matrikel ist ein öffentliches Verzeichnis, besonders an Universitäten, und leitet sich von lateinisch matricula (matrix „Stamm-Mutter“) ab. Diese Bedeutung geht zurück auf das Metroion von Athen, dem Tempel der Muttergottheit Kybele, in dem das Staatsarchiv aufgewahrt wurde.
Matrix (Mutterin: mater mit zusätzlicher weiblichen Endung), die gnostische, hermetische oder magische Bezeichnung für den Leib der Mutter, ist eine redundante Form (doppelt-gemoppelt).
Matronalia war ein hoher Festtag, den die Römerinnen im Frühling feierten.
Matrone aus dem Lateinischen für „ältere, würdevolle Frau“.
Matta (Mutter) nennen die Roma und Sinti u. a. ihre oberste Göttin.
Metropole (Zentrum, Hauptstadt) ist aus dem griechischen , mitrópoli „Mutterstadt“ entlehnt (von altgriech. meter „Mutter, Ursprung, Quelle“, und polis „Stadt“). Das Verhältnis des Stadtstaates zu seinen Kolonien wurde analog zum Bild von „Mutter und Tochter“ gesehen und rührt aus prähellenistischer Zeit her, als ausschließlich in weiblicher Linie vererbt wurde und neue Dörfer oder Städte von der Tochter einer Matriarchin gegründet wurden.

Linguistik
(alt)griechisch: (metér) mitéra,  oder mána
bulgarisch majka
lateinisch: mater, matrix, mamma
französisch: mère
russisch: mat' 
tschechisch: matka, matinka
slowakisch: matka, mamka
polnisch: matka
albanisch: matrice (Mutterleib)
serbokroatisch majka
spanisch: madre
bosnisch: majka
persisch: madar
alt-englisch: modor
alt-irisch: mathir
alt-indisch: matar
sanskrit: matr
Nicht-indoeuropäische Sprachen:
arabisch: 'umm 
hebräisch: 'êm
chinesisch mu , muqin
finnisch: emämaa (Mutterland)
thailändisch: mae
türkisch: Anne/Ana
ungarisch: anya 
japanisch: Okaasan  / Hahaoya 

Redewendungen
In der HipHop- und Jugendsprache wird häufig der Begriff „Deine Mutter“ verwendet. Dies bezieht sich allerdings nicht auf den leiblichen, im traditionellen Sinne verwendeten Begriff „Mutter“, sondern ist eine herabwürdigende Floskel für Frauen. Ebenfalls abfällig ist die Redewendung Muttersöhnchen für Männer, die stark an ihre Mutter gebunden, also unselbstständig sind.

Mutter wird auch als ehrender Titel verwendet, so z. B. bei Muttergottes, Queen Mum oder in anderer Form bei Mutter Theresa.

Die bedeutendsten Verwendungen findet das Wort sicherlich in Verbindung mit Mutter Erde und Muttersprache.

Der Begriff „Mutter aller ...“ bezeichnet umgangssprachlich in verschiedenen Sprachen oft eine besonders große Sache oder etwas, von denen kleinere Dinge abstammen könnten, z. B. Mutter aller Schlachten, umgangssprachlich Mutter aller Bomben. Eine ähnliche Verwendung hat der Begriff Mutter in Mutterschiff.

Während bis in den 1970er Jahren eine nur erziehende Mutter als Berufsbezeichnung noch ohne Beruf angab, wurde später Hausfrau und Mutter einer Berufsbezeichnung gleichgestellt. Im Jahr 2007 wertete ein Werbeslogan mit dem Satz Ich leite ein kleines erfolgreiches Familienunternehmen den Mutterstand gesellschaftlich auf.



Ein Vater ist der männliche Elternteil eines Kindes. Diese Elternschaft beinhaltet drei Bedeutungen:
Der Erzeuger der männlichen Keimzellen für die Zeugung eines Kindes (rechtlicher bzw. biologischer Vater),
die umfassende Verantwortung und Sorge für das Kind (sozialer Vater),
die juristische Verantwortung für das Kind (juristischer Vater).
In traditionellen Familien nimmt der Partner der Mutter in der Regel alle drei Funktionen wahr, wobei es auch zahlreiche andere Varianten gibt (z.B. Stiefvater in einer Stieffamilie, Samenspender, alleinerziehende Väter, Väter in schwuler Partnerschaft usw.).

Für die Funktion des Vaters im Tierreich siehe untenstehenden Abschnitt Vaterschaft im Tierreich.

Sozialwissenschaft 
Sozialwissenschaftliche Theorien – etwa die des sozialen Konstruktivismus – verstehen unter Vater denjenigen, der die soziale Rolle der Vaterschaft wahrnimmt (sozialer Vater).

Als sozialer Vater gelten der Ehepartner der Mutter eines unerkannt unehelichen Kindes, der Adoptivvater (siehe Adoption), Stiefvater und Pflegevater, im weiteren Sinne ein Lebenspartner eines Elternteils, das dem Kind gegenüber eine verbindliche Vaterrolle übernimmt. Die Vaterrolle entwickelt sich in der Beziehung zum Kind schrittweise und erfordert gegenseitige Bereitschaft. Bei einer Anmaßung der Vaterrolle kann das Kind überfordert werden. Rollenkonflikte zwischen Vaterrolle und Rolle des Lebenspartners oder Ehemanns sind ebenfalls möglich.

Vaterschaft und Psychologie 
Vater mit Baby
stolzer VaterDie Mainzer Psychologin Inge Seiffge-Krenke fasste die Forschungsergebnisse zusammen und erläuterte Unterschiede im Erziehungsverhalten der Väter und deren Rolle auf den Nachwuchs beim Menschen.

Mütter beschäftigen sich mit Babys eher pflegerisch (z. B. Baden, Windelwechsel) während Väter zu Imitationsspielen neigen. Sie stimulieren die Kleinen mit Geräuschen oder optischen Reizen.
Später stimulieren sie die Heranwachsenden mit Bewegung und Sport und fördern so insbesondere bei Söhnen die Autonomie und das geschlechtsspezifische Rollenverhalten. Während bei Söhnen mehr auf Disziplin geachtet wird, werden bei Töchtern mehr Emotionen und Nähe zugelassen.
Nach der Pubertät bleiben sie wichtiger Ansprechpartner vor allem in schulischen und beruflichen Fragen sowie für politische Themen.
Langzeituntersuchungen der Soziologen Paul Amato und Alan Booth von der Pennsylvania State University zeigten, dass dem Bildungsgrad und Einkommen der Väter entsprechend der Bildungserfolg der Kinder ausfiel. Zudem zeigte eine weitere Untersuchung des Oxford Centre for Research into Parenting and Children, dass großes Erziehungsengagement von Vätern bei Söhnen eine spätere Straffälligkeit deutlich vermindern und Töchter vor psychischem Stress im späteren Leben schützen kann, während bei Vernachlässigung der Erziehungsaufgaben oder dem gänzlichen Fehlen des Vaters vermehrt Schulleistungsstörungen auftreten können. Zudem können Heranwachsende unter mangelndem Selbstbewusstsein leiden und später anfälliger für psychische Erkrankungen und Suchtprobleme sein. Jedoch treten diese Anfälligkeiten nach einer Trennung nicht zwangsläufig auf, da eine Ersatzperson oder der aktive Scheidungsvater zu einer Stabilisierung beitragen kann.

Vaterschaft und Biologie 
Die Psychologin Anne Storey von der Memorial University of Newfoundland stellte im Jahr 2000 fest, dass die Eigenschaften der Vaterschaft hauptsächlich durch den Hormonspiegel schon während der Schwangerschaft der Frau geprägt werden. In einer Untersuchung mit Paaren entdeckte sie wesentliche Änderungen im Hormonhaushalt der werdenden Väter beim Cortisol-, Prolaktin- und Testosteronspiegel. Während der Prolaktingehalt um etwa 20 % stieg, sank der Testosteronspiegel nach der Geburt um durchschnittlich ein Drittel. Folge sei ein Verhaltenswechsel des Vaters hin zu mehr Fürsorglichkeit. Als Auslöser werden Pheromone der schwangeren Frau vermutet. Weiter wurden kaum Unterschiede zwischen biologischen Vätern und "Ersatzvätern" festgestellt.

Vaterschaft und Männlichkeitsbild
Als Patriarchat wird die Herrschaft der „Väter“ verstanden. Vaterschaft ist auch in der Moderne eng mit dem Status und der Bewertung von Männer und den Vorstellungen von Männlichkeit verbunden. Bereits in der Antike galt der aristokratische pater familias als der Idealtyp und Prototyp des Männlichen.

In einem für das Bundesfamilienministerium erstellte Gutachten „Facetten der Vaterschaft“ hat Wassilios Fthenakis das sich ändernde Bild des Vaters der letzten 300 Jahre nachgezeichnet: Er erwähnte die Veränderung der Vaterrolle vom Familienpatriarchen im 18. Jahrhunderts über den zunehmend an Autorität verlierenden Arbeitervater des 19. Jahrhunderts, den stolzen Alleinernährer im Wirtschaftswunder der 1950er Jahre, den ums Sorgerecht kämpfenden Scheidungsvater der 1980er bis hin zu den partnerschaftlichen sogenannten „neuen Vater“ der Gegenwart.

Ein Vater weckt die Wissbegierde seiner KinderTrotz dieser Veränderungen ist das Bild des Vaters im westlichen Kulturverständnis noch immer stark durch das Rollenverständnis des finanziellen Versorgers der Familie geprägt, der nur in Krisensituationen interveniert. Das erschwert es Vätern, mehr Zeit im Alltag mit ihren Kindern zu verbringen und berufliche Interessen dafür zurückzustecken. Hausmänner, die sich um die täglichen Belange der Kinder kümmern, sind quantitativ gesehen noch immer die Ausnahme.

Vaterschaft im Tierreich 
Eine aktive Vaterschaft im Tierreich wurde zum Beispiel bei den Kaiserpinguinen beobachtet. Der Sozialforscher Wassilios Fthenakis nannte 2005 in seinem Standardwerk „Väter“ weitere Beispiele aus der Tierwelt, wie etwa den Stichling. Hier zeichnen sich Väter vor allem durch Brutpflege aus. Die Anthropologin Sarah Blaffer Hrdy betonte, dass die Teilung von Erziehungsaufgaben sich vor allem bei monogamen Beziehungen in einer Spezies herausbildet, da die Männchen sich relativ sicher sein können, dass sie in ihren eigenen Nachwuchs investieren. So ist unter den Primaten die aktive Vaterrolle bei den monogamen Krallenäffchen deutlicher ausgeprägter als bei den polygamen Schimpansen.

Metaphorischer Gebrauch, Religion, Literatur 
Der Begriff Vater wird in anderen Zusammenhängen als Begründer, Verursacher oder Erzeuger verwendet; beispielsweise als „der Vater des Gedankens“ oder „der Vater des Erfolges“. In alten Redewendungen wie „die Väter sagten...“ steht „Väter“ für die Vorfahren. Genauso wird Vaterland auch im Sinne von Heimat gebraucht.

Im Christentum drückt sich in der Bezeichnung Gottvater die väterliche Wesensart des dreieinigen Gottes aus.

Auch in der Literatur ist die Vaterrolle vielfältig reflektiert worden. Wichtige Beispiele sind das Theaterstück Ödipus Rex von Euripides, für den sozialen Vater die Tragödie Hamlet von Shakespeare und – aus neuerer Zeit – der Film Fanny und Alexander von Ingmar Bergman.

Deutsches Recht 
Für die Vaterschaft kommen drei Möglichkeiten (in absteigender Reihenfolge) in Betracht (BGB § 1592):

Vater eines Kindes ist der Mann, der zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter verheiratet ist. Diese Regelung findet unter Umständen keine Anwendung, wenn das Kind zwar während der Ehe, aber nach einem Scheidungsantrag geboren wurde. Wird ein Kind innerhalb von 300 Tagen nach dem Tod des Ehemanns geboren, so gilt der verstorbene Ehemann grundsätzlich als Vater (§ 1593 BGB).
Vater ist der Mann, der die Vaterschaft anerkannt hat. Die Anerkennung bleibt schwebend unwirksam, solange ein anderer Mann – etwa wegen bestehender Ehe zum Zeitpunkt der Geburt – als Vater des Kindes gilt. Erst mit erfolgreicher Anfechtung der Scheinvaterschaft wird die Anerkennung des Vaters wirksam.
Vater ist der Mann, dessen Vaterschaft gerichtlich festgestellt ist.
Zur Vaterschaft nach 1. und 2. ist es nicht nötig, jedoch gemäß BGB erstrebenswert, dass der juristische Vater zugleich der biologische Vater des Kindes ist. Ehemänner sind – so lange keine Vaterschaftsanfechtung erfolgt – auch dann Väter der Kinder ihrer Ehefrau, wenn sie nicht die biologischen Erzeuger sind. Ein Mann kann die Vaterschaft auch anerkennen, wenn ihm und der Mutter bekannt ist, dass er nicht der biologische Vater ist. Bei einer gerichtlichen Feststellung (also auch bei 3.) oder bei einer Vaterschaftsanfechtung ist aber immer die biologische Vaterschaft entscheidend, eine anderslautende Anerkennung erlangt dann keine Gültigkeit mehr.

Der juristische Vater hat ein Recht darauf zu erfahren, ob er auch der biologische Vater ist.
Ferner kann durch Adoption eine juristische Vaterschaft begründet werden oder wechseln.
Die Vaterschaft begründet zugleich die Unterhaltspflicht und darüber hinaus auch die sittliche Pflicht, für den Unterhalt des Kindes bis zum Abschluss einer seiner Neigung entsprechenden Ausbildung aufzukommen.

§ 1600 (2) und (3) BGB besagen, daß der rechtliche Vater nicht die Vaterschaft des juristische Vaters anfechten kann, wenn der juristische Vater mit dem Kind in einer „sozial-familiären“ Beziehung lebt oder zum Zeitpunkt seines Todes gelebt hat.

Bitte beachten Sie den Hinweis zu Rechtsthemen!

„Vater“ in indogermanischen Sprachen und deren Veränderungen 
Der Begriff „Vater“ gehört ebenso wie viele andere Verwandtschaftsbezeichnungen zu den ältesten Teilen des Wortschatzes und geht auf eine vielen heutigen indogermanischen Sprachen gemeinsame Vorform zurück. Mit dem deutschen Begriff „Vater“ urverwandte Entsprechungen in anderen indogermanischen Sprachen sind im Sanskrit (Altindisch) pitar, griechisch pater, lateinisch pater, sowie alt-, neuirisch athir (ahir). Als deutschsprachige Varianten sind unter anderem zu nennen Ätti (in einigen deutschschweizer Dialekten), althochdeutsch fater und neuhochdeutsch Vater. Aus dem 4. Jahrhundert ist gotisch fadar überliefert.

1923Turk

güzel bir anlatım türkçeside olsa fena olmazdı

khoLpa$aLı