Devami.....K, k [] das; -, -/gespr auch -s; der elfte Buchstabe des Alphabets <ein großes K; ein kleines k>
Kagel deutscher Ortsname
Kai der; -s, -s; das Ufer im Hafen, an dessen Mauer die Schiffe liegen, wenn sie be- und entladen werden <ein Schiff macht am Kai fest, liegt am Kai>
|| K-: Kaimauer
|| NB: Damm
Kail deutscher Ortsname
Kain Vorname
Ka•li das; -s; nur Sg, Kurzw Kalisalz
|| K-: Kalibergbau, Kalidünger, Kaliindustrie
Kalk der; -(e)s; nur Sg; ein weißes Pulver (aus Kalkstein), das man beim Bauen braucht (besonders um die Mauern mit einer weißen Schicht zu bedecken) <gebrannter, (un)gelöschter Kalk; Kalk brennen, löschen>
|| K-: Kalkbrennerei, Kalkmörtel
|| hierzu kalk•hal•tig Adj; nicht adv; kal•kig Adj; nicht adv
Kalkar deutscher Ortsname
kal•ken; kalkte, hat gekalkt; [Vt] etwas kalken Wände o.Ä. mit einer Mischung aus Wasser und Kalk streichen
Kanin deutscher Ortsname
kann Präsens, 1. und 3. Person Sg; können1, können2
Kan•ne die; -, -n; ein (relativ hohes) Gefäß (aus Blech, Porzellan o.Ä.) mit einem Henkel und einem Schnabel o.Ä. (und meist auch einem Deckel): eine Kanne Kaffee
|| -K: Gieß-; Kaffeekanne, Milchkanne, Ölkanne, Teekanne; Blechkanne, Porzellankanne
|| ID Es gießt wie aus Kannen gespr; es regnet sehr stark
|| NB: Krug
Kap das; -s, -s; ein Teil einer (Felsen)Küste, der weit ins Meer ragt
|| NB: besonders in geographischen Namen, z.B.: Kap der Guten Hoffnung, Kap Horn
Ka•per die; -, -n; meist Pl; die (Blüten)Knospe eines Strauches, die man in Essig legt und als Gewürz verwendet
|| K-: Kapernsoße; Kapernstrauch
ka•pern; kaperte, hat gekapert;
[Vt]
1 <ein Pirat> kapert etwas hist; ein Pirat überfällt und raubt (erbeutet) ein fremdes Schiff
|| K-: Kaperfahrt, Kaperschiff
2 <ein Luftpirat> kapert etwas ein Luftpirat bringt ein Flugzeug in seine Gewalt (meist um ein politisches Ziel zu erreichen)
3 sich (Dat) jemanden/etwas kapern es (durch List o.Ä.) schaffen, jemanden/etwas für sich zu bekommen
ka•pie•ren; kapierte, hat kapiert; [Vt/i] (etwas) kapieren gespr verstehen (1): Das kapiere ich einfach nicht!
Karel Vorname
karg, karger/kärger, kargst-/kärgst-; Adj;
1 nicht sehr reichlich in der Menge dürftig <ein Mahl, ein Lohn; etwas ist karg bemessen>
2 nicht adv; wenig fruchtbar <ein Boden>
|| hierzu Karg•heit die; nur Sg
Karin Vorname
Karl Vorname
Karnin deutscher Ortsname
Kar•re die; -, -n;
1 ein kleiner Wagen zum Schieben (meist mit einem oder zwei Rädern und langen Griffen), auf dem man z.B. Mist, Erde oder Steine transportiert
|| Abbildung unter Gartengeräte
|| K-: Karrenrad; Karrenweg
|| -K: Mistkarre, Sackkarre; Schubkarre
2 gespr pej; ein altes Auto, Motorrad o.Ä. in schlechtem Zustand
|| ID die Karre (für jemanden) aus dem Dreck ziehen gespr; etwas (Unangenehmes), für das ein anderer verantwortlich ist, wieder in Ordnung bringen; jemandem an die Karre fahren gespr; jemanden scharf oder mit groben Worten kritisieren
Kar•ree das; -s, -s; meist in im Karree veraltend; in der Form eines Vierecks: Die Häuserblocks stehen im Karree
Kar•ren der; -s, -; Karre (1)
|| ID jemandem an den Karren fahren gespr; jemanden scharf kritisieren jemanden vor seinen Karren spannen gespr; jemand anderen für sich arbeiten lassen, jemanden ausnutzen
kar•ren; karrte, hat gekarrt;
[Vt]
1 etwas (irgendwohin) karren etwas in einer Karre (oder einem kleinen Wagen) irgendwohin transportieren <Erde, Steine, Lasten>
2 jemanden irgendwohin karren gespr, meist pej; jemanden irgendwohin fahren
Kar•ri•e•re [-] die; -, -n; der Weg, der im Beruf zu Erfolg und zu einer guten Position führt <eine glänzende, steile, große Karriere vor sich haben; jemandem/sich die Karriere verderben>
|| -K: Beamtenkarriere
|| NB: Laufbahn2
|| ID (als etwas) Karriere machen auf einem bestimmten Gebiet beruflichen Erfolg haben und Anerkennung finden: Sie hat als Fotomodell Karriere gemacht
Kegan Vorname
Ke•gel der; -s, -;
1 Geometrie; ein Körper, der einen Kreis als Grundfläche hat und nach oben immer schmaler wird <ein spitzer, stumpfer Kegel>
|| Abbildung unter geometrische Figuren
2 etwas, das die Form eines Kegels (1) hat, z.B. ein Berg oder das Licht eines Scheinwerfers
|| -K: Bergkegel, Lichtkegel
3 eine der 9 (Holz)Figuren, die man beim Kegeln umstößt <die Kegel aufstellen, abräumen, umwerfen; die Kegel fallen>
|| zu 1 ke•gel•för•mig Adj; nicht adv
ke•geln; kegelte, hat gekegelt;
[Vi]
1 (im Spiel) eine schwere Kugel so über eine Bahn rollen lassen, dass sie möglichst viele der 9 Figuren (Kegel) am Ende der Bahn umwirft
2 Kegeln (1) regelmäßig als Sport oder Spiel betreiben: Kegeln Sie?
|| K-: Kegelklub, Kegelspiel, Kegelsport
Kei Vorname
kei•fen; keifte, hat gekeift; [Vt/i] (etwas) keifen pej; mit schriller Stimme schimpfen: ein keifendes Weib
|| NB: besonders in Bezug auf Frauen verwendet
Keil der; -(e)s, -e;
1 meist ein spitzes Stück Holz oder Metall, in Form eines Dreiecks, das als Werkzeug dient: Er trieb einen Keil in den Baumstamm, um ihn zu spalten
2 ein (dreieckiger) Klotz, den man vor das Rad eines Wagens legt, damit er nicht wegrollt
|| ID einen Keil zwischen jemanden und jemanden/zwischen zwei Personen / Gruppen o.Ä. (Akk) treiben die Liebe oder Freundschaft zwischen zwei Leuten, die Harmonie zwischen zwei Gruppen, Parteien o.Ä. zerstören Zwietracht stiften
|| hierzu keil•för•mig Adj
Keila deutscher Ortsname
Kei•le die; -; nur Sg, gespr Prügel <jemand kriegt Keile; es setzt (= gibt) Keile>
kei•len1; keilte, hat gekeilt; [Vt] etwas in etwas (Akk) keilen einen Keil (1) in einen Spalt o.Ä. schlagen oder klemmen: ein Stück Holz in einen Baumstamm keilen
kei•len2, sich ; keilte sich, hat sich gekeilt; [Vr] jemand keilt sich mit jemandem; <Personen> keilen sich gespr; zwei oder mehrere Personen prügeln sich
Kei•ler der; -s, -; ein männliches Wildschwein
kein Indefinitpronomen;
1 nicht ein (Einziger, Einziges), nicht eine (Einzige): Kein Mensch, kein Laut war zu hören; Sie fand keine saubere Tasse im Schrank; Es regnete keinen einzigen Tag
2 nichts an, nichts von: Sie hatte keine Lust, nach Hause zu gehen; Wir haben kein Geld; Sie hat keine Zeit; sich keine Sorgen, Gedanken machen
3 gespr; (vor Zahlwörtern) verwendet, um auszudrücken, dass ein Zeitraum, eine Zahl, eine Menge nicht ganz erreicht wird nicht einmal: Das Fleisch hat keine zehn Euro gekostet. - Das war ein Sonderangebot
|| NB zu 1, 2 und 3: verwendet wie ein attributives Adj.
4 (allein stehend verwendet für Personen) niemand, nicht einer/eine/eines jeder: Das glaubt dir keiner!; Ich kenne keinen von den beiden (Jungen); Kein(e)s der Kinder war müde
5 (allein stehend verwendet für Sachen) nicht einer/eine/eines davon: Gefällt dir das rote Tuch besser als das blaue? - Mir gefällt kein(e)s von beiden
|| NB: zu 4 und 5: verwendet wie ein Subst.
6 (allein in Endstellung verwendet, um das Gesagte hervorzuheben) überhaupt nicht: Lust habe ich keine; Geld hat er keins; Freunde hat er keine
7 verwendet vor einem Adjektiv, um das Gegenteil auszudrücken <kein schlechter Wein (= ein relativ guter Wein); keine schlechte Idee (= eine ziemlich gute Idee)>
|| NB: Die Formen von kein werden wie bei einem Possessivpronomen gebildet; Tabelle unter mein
kei•ne Indefinitpronomen; kein
kei•ner Indefinitpronomen; kein
Ken Vorname
Kenn- im Subst, begrenzt produktiv; verwendet, um auszudrücken, dass etwas dazu dient, jemanden/etwas zu kennzeichnen, von anderen Personen/Dingen zu unterscheiden; die Kennfarbe, die Kennkarte, die Kennmarke, die Kennzahl, die Kennziffer
Kenn deutscher Ortsname
ken•nen; kannte, hat gekannt;
[Vt]
1 jemanden/sich/etwas kennen (durch eigene Erfahrungen oder durch jemandes Hinweise) Informationen über jemanden/sich/etwas haben, besonders über die charakteristischen Eigenschaften <jemandes Schwächen, Stärken kennen>: Ich kenne ihn genau, er würde nie etwas Böses tun!; Ich kenne mich. - Wenn ich diese Arbeit nicht sofort erledige, bleibt sie noch lange liegen
|| NB: wissen
2 jemanden (irgendwie/von irgendwo/von irgendwann) kennen jemanden schon gesehen (und mit ihm gesprochen) haben mit jemandem bekannt sein <jemanden flüchtig, persönlich, vom Sehen, von früher, von der Arbeit/Schule usw kennen>: Woher kennen wir uns bloß? - Ich glaube, wir kennen uns vom Studium her
3 jemanden/etwas kennen wissen, wer jemand oder wie etwas ist <jemanden dem Namen nach kennen; etwas vom Hörensagen kennen>: Ich kenne dieses Spiel, das haben meine Eltern immer gespielt
4 etwas kennen etwas nennen können wissen (1) <jemandes Adresse, Alter, Name, Telefonnummer kennen; den Grund für etwas kennen>: Ich kenne ein nettes Lokal in der Nähe
5 etwas kennen etwas schon einmal erlebt, erfahren haben (und deshalb wissen, was und wie es ist): Kennst du dieses Glücksgefühl?; ein Winter (von) nie gekannter Härte
6 etwas kennen (Fachmann sein und) von einer Sache viel verstehen sich mit etwas auskennen
7 jemanden/etwas irgendwie kennen bestimmte Eigenschaften von jemandem/etwas kennen (1) oder einen bestimmten Eindruck von jemandem/etwas haben: Ich kenne ihn nur als liebevollen Familienvater; Sie kennt Italien nur von seiner besten Seite; Wie ich dich kenne, schreibst du wieder nicht aus dem Urlaub
8 jemanden/etwas an etwas (Dat) kennen gespr erkennen <jemanden an seinem Gang, seiner Stimme kennen>: Hunde kennen Menschen am Geruch
9 jemand/etwas kennt etwas etwas ist für jemanden/etwas typisch, charakteristisch: Dieses Land kennt keinen heißen Sommer; Wir kennen keinen Hass
|| NB: meist verneint
|| ID sich nicht mehr 'kennen <vor Wut> gespr; sich nicht mehr beherrschen können; meist Das 'kenne ich (schon) gespr; verwendet, um auszudrücken, dass man etwas (Unangenehmes) schon (öfter) gehört oder erlebt hat; meist Da kenne ich 'nichts! gespr; davon lasse ich mich nicht abhalten
|| ID Furcht, Pardon
|| Kenntnis, Bekannte
ken•nen ler•nen; lernte kennen, hat kennen gelernt;
[Vt]
1 jemanden kennen lernen jemandem zum ersten Mal begegnen und mit ihm sprechen jemandes Bekanntschaft machen: Die beiden haben sich im Urlaub kennen gelernt; Sie lernte ihren späteren Ehemann beim Tanzen kennen
2 jemanden/etwas kennen lernen Erfahrungen mit jemandem/etwas machen: Wenn du die Arbeit erst besser kennen gelernt hast, wird sie dir vielleicht gefallen
|| ID meist Du sollst mich (noch) kennen lernen! gespr; verwendet, um jemandem zu drohen
Ken•ner der; -s, -; jemand, der von einer Sache sehr viel versteht Fachmann, Experte: Er ist ein Kenner der feinen Küche; Das ist Musik für Kenner
|| hierzu Ken•ne•rin die; -, -nen
Kerken deutscher Ortsname
Ker•ker der; -s, -;
1 hist; ein Gefängnis (meist unter der Erde), in dem die Gefangenen sehr streng behandelt wurden <jemanden in den Kerker werfen; im Kerker schmachten>
2 (A) Gefängnisstrafe: zu 3 Jahren Kerker verurteilt werden
Kerl der; -s, -e/nordd -s; gespr;
1 ein Junge oder Mann <ein hübscher, dummer, frecher, unverschämter, komischer Kerl>: So ein blöder Kerl!; Ich kann den Kerl einfach nicht ausstehen!
|| -K: Prachtkerl, Riesenkerl
|| NB: meist mit Adjektiven verwendet. In Verbindung mit negativen Attributen wird Kerl meist als Schimpfwort verwendet
2 ein richtiger/ganzer Kerl ein Mann, auf den man sich verlassen kann (auch in schwierigen Situationen)
3 meist ein feiner/netter Kerl ein Mann oder eine Frau, die sehr sympathisch, liebenswert sind: Susi ist ein wirklich feiner Kerl!
Kern der; -(e)s, -e;
1 der innere Teil einer Frucht, aus dem eine neue Pflanze wachsen kann und der eine (harte) Schale hat <der Kern einer Aprikose, eines Pfirsichs usw; die Kerne eines Apfels, einer Melone, einer Sonnenblume usw; einen Kern ausspucken, verschlucken, mitessen>
|| Abbildung unter Obst
|| -K: Obstkern, Apfelkern, Aprikosenkern, Birnenkern, Kürbiskern, Mandarinenkern, Melonenkern, Orangenkern, Pfirsichkern, Pflaumenkern, Zitronenkern
2 der weiche innere, meist essbare Teil einer Nuss, eines Kerns (1) Schale <die Kerne von Haselnüssen, Mandeln, Pistazien, Sonnenblumen usw; Kerne schälen, essen>: geröstete und gesalzene Kerne von Erdnüssen
|| -K: Erdnusskern, Kürbiskern, Mandelkern, Nusskern, Pistazienkern
3 der (wichtigste) Teil in der Mitte von etwas Rand <der Kern der Erde, einer Körperzelle, einer Stadt>: ein Baum, dessen Kern fault; Die Sonne ist in ihrem Kern noch viel heißer als an der Oberfläche
|| K-: Kernholz
|| -K: Erdkern, Stadtkern, Zellkern
4 das Wesentliche, der wichtigste Teil einer Sache <der Kern einer Aussage, eines Problems>
|| K-: Kernfrage, Kerngedanke, Kernproblem, Kernpunkt, Kernstück
5 Phys; der Teil eines Atoms, der die Protonen und Neutronen enthält <ein leichter, schwerer Kern; einen Kern spalten>
|| K-: Kernfusion, Kernladung, Kernphysik, Kernspaltung, Kernverschmelzung, Kernzerfall
|| -K: Atomkern; Heliumkern, Sauerstoffkern, Urankern, Wasserstoffkern usw
6 der (harte) Kern <einer Gruppe> a) die Mitglieder einer (besonders radikalen, politischen) Gruppe, die sich am stärksten für ihre Ziele einsetzen und am aktivsten sind: der harte Kern einer Terroristengruppe;
b) hum; diejenigen aus einer Gruppe, die sich am meisten für etwas interessieren, die größte Ausdauer o.Ä. haben
|| ID jemand hat einen guten Kern; in jemandem steckt ein guter Kern jemand hat einen guten Charakter
|| zu 1 und 2 kern•los Adj; nicht adv
|| entkernen
Kern- im Subst, begrenzt produktiv; verwendet, um etwas zu bezeichnen, das mit der Spaltung oder Fusion von Atomkernen zu tun hat Atom-; der Kernbrennstoff, die Kernenergie, die Kernexplosion, die Kernforschung, die Kernkraft, der Kernkraftbefürworter, der Kernkraftgegner, das Kernkraftwerk, der Kernreaktor, die Kernstrahlung, die Kerntechnik, die Kernwaffen
|| NB: a) Kern- wird besonders von Befürwortern, Atom- auch von Gegnern der (zivilen, militärischen) Nutzung von Atomenergie verwendet;
b) Kern (5) für weitere Komposita
Kernen deutscher Ortsname
ker•nig Adj;
1 grob oder derb fein <ein Fluch, jemandes Sprache, jemandes Worte>
2 stark, sportlich und gesund weichlich <ein Typ; jemand hat eine kernige Natur>
|| NB: besonders für Männer verwendet
3 nicht adv; mit (vielen) Kernen (1): kernige Orangen
KG [] die; -, -s; Abk; Kommanditgesellschaft
Kie•fer1 der; -s, -; die beiden (Schädel)Knochen, aus denen die (oberen und unteren) Zähne wachsen <ein kräftiger, vorstehender Kiefer; die Kiefer öffnen, schließen; sich den Kiefer verrenken>
|| K-: Kieferbruch, Kiefergelenk
|| -K: Oberkiefer, Unterkiefer
Kie•fer2 die; -, -n; ein Baum, dessen Nadeln in Büscheln wachsen
|| Abbildung unter Nadelbäume
|| K-: Kiefernholz, Kiefernmöbel, Kiefernnadel, Kiefernschonung, Kiefernwald, Kiefernzapfen
kie•ken; kiekte, hat gekiekt; [Vi] nordd gespr gucken
Kie•ker der; nur in jemanden auf dem Kieker haben gespr; ständig nach Gründen suchen, um jemanden tadeln oder bestrafen zu können
Kiel1 der; -(e)s, -e; der harte Teil in der Mitte einer (Vogel)Feder
|| -K: Federkiel
Kiel2 der; -(e)s, -e; der Teil eines Bootes oder Schiffes, der am tiefsten im Wasser liegt und von vorn nach hinten als eine Linie in der Mitte des (Schiffs)Bodens verläuft
|| -K: Bootskiel
Kiel deutscher Ortsname
Kien der; -(e)s; nur Sg; (Kiefern)Holz, das viel Harz enthält
|| K-: Kienfackel, Kienspan
Kie•pe die; -, -n; nordd; ein (meist viereckiger) Korb, den man auf dem Rücken trägt: eine Kiepe (voll) Holz
King der; -s, -s; gespr; meist in Er hält sich wohl für den King gespr pej; er glaubt, er ist etwas Besonderes
Kinn das; -(e)s, -e; der Teil des Gesichts unterhalb des Mundes (der ein bisschen vorsteht) <ein eckiges, rundes, spitzes, fliehendes Kinn; ein Kinn mit einem Grübchen; das Kinn in/auf die Hand stützen>
|| Abbildung unter Kopf
|| K-: Kinnbart, Kinnspitze
Kip•ferl das; -s, -(n); südd (A) Hörnchen
Kip•pe1 die; -, -n; gespr; der Rest einer Zigarette Zigarettenstummel
Kip•pe2 die; -, -n;
1 Kurzw Müllkippe
2 meist in jemand/etwas steht auf der Kippe gespr; jemand/etwas ist in einer prekären Situation, etwas droht zu scheitern
kip•pen; kippte, hat/ist gekippt;
[Vt] (hat)
1 etwas kippen etwas in eine schräge Lage bringen: den Deckel der Schreibmaschine nach hinten kippen
|| K-: Kippfenster, Kipplore, Kippschalter
2 etwas irgendwohin kippen etwas aus einem Gefäß irgendwohin schütten, gießen <Wasser in den Ausguss, Müll auf die Straße kippen>;
[Vi] (ist)
3 jemand/etwas kippt jemand/etwas bewegt sich so aus einer festen Position, dass er/es schließlich umfällt jemand/etwas stürzt um: ein Regal so ungleichmäßig beladen, dass es (nach hinten, vorne) kippt
4 etwas kippt etwas steht kurz vor einer (meist negativen) Wende <das Wetter kippt (= wird schlechter)>: Das Spiel kippte in der zweiten Halbzeit
|| ID einen kippen gespr; (ein Glas) Alkohol (besonders Schnaps) trinken
|| zu 1 kipp•bar Adj
Kira Vorname
Kirf deutscher Ortsname
Kirkel deutscher Ortsname
Kirn deutscher Ortsname
Kla•ge die; -, -n;
1 geschr; laute Worte, mit denen man zu erkennen gibt, dass man Kummer oder Schmerzen hat Jubel: in laute Klagen ausbrechen
2 Klage (über jemanden/etwas) Worte, mit denen man zu erkennen gibt, dass man unzufrieden oder ängstlich ist Beschwerde <Klagen werden laut, sind zu hören, kommen jemandem zu Ohren>: Das Betragen ihres Sohnes gibt keinen Grund zur Klage
3 Klage (auf etwas (Akk)) (gegen jemanden/etwas) die Einleitung eines (Zivil)Prozesses <das Gericht o.Ä. erhebt, prüft eine Klage, weist eine Klage ab; der Staatsanwalt gibt einer Klage statt>: Seine Klage auf Schmerzensgeld gegen den Hersteller des Medikaments hatte Erfolg
|| K-: Klageschrift
|| -K: Räumungsklage, Scheidungsklage
|| NB: Anklage
kla•gen; klagte, hat geklagt;
[Vt]
1 jemandem sein Leid/seine Not klagen jemandem erzählen, dass man Kummer, Sorgen oder Schmerzen hat;
[Vt/i]
2 (etwas) klagen geschr; mit Lauten oder Worten zu erkennen geben, dass man Kummer oder Schmerzen hat jammern <laut, heftig klagen>: mit klagender Stimme; Es tut so weh! klagte er
|| K-: Klagelaut, Klagelied
|| NB: Das Objekt ist immer ein Satz;
[Vi]
3 über jemanden/etwas klagen jemandem sagen, dass man Sorgen mit jemandem/über etwas hat oder damit nicht zufrieden ist: Sie klagte beim Doktor über starke Schmerzen
|| NB: beklagen
4 (gegen jemanden/etwas) (auf etwas (Akk)) klagen versuchen, in einem Prozess zu seinem Recht zu kommen <vor Gericht klagen; auf Schmerzensgeld, Schadenersatz, Unterlassung, Wiedergutmachung klagen>: Mein Rechtsanwalt riet mir, gegen den Nachbarn zu klagen
|| NB: verklagen
|| zu 4 Klä•ger der; -s, -; Klä•ge•rin die; -, -nen
Klang der; -(e)s, Klän•ge;
1 ein meist angenehmer Ton <ein heller, hoher, lieblicher, metallischer, reiner, süßer, tiefer, voller, warmer, weicher Klang>
2 Unterton, Assoziation: Dieses Wort hat für mich einen angenehmen Klang - Es weckt in mir schöne Erinnerungen
3 nur Pl Musik, Melodien <aufregende, moderne, romantische Klänge>
|| zu 1 klang•lich Adj; nur attr oder adv
|| Missklang
klang Imperfekt, 1. und 3. Person Sg; klingen
klar, klarer, klarst-; Adj;
1 so sauber, dass man gut hindurchsehen kann trübe <Wasser, ein See, eine Fensterscheibe>
|| -K: kristallklar
2 ohne Wolken, Nebel o.Ä. wolkenlos bedeckt, dunstig <ein Himmel, eine Nacht, Sicht, Wetter>
3 wach und intelligent <Augen, ein Blick>
4 so, dass man genau versteht, was gemeint ist verständlich, deutlich (3) missverständlich <eine Antwort; sich klar ausdrücken; etwas wird jemandem klar>: Er hat mir ganz klar (und deutlich) gesagt, was er will
5 gut und deutlich zu hören <eine Aussprache, ein Ton>: klar und akzentuiert sprechen
6 <Umrisse> so (deutlich), dass man sie genau sehen, gut unterscheiden kann scharf (9) verschwommen
7 so, dass der Unterschied (Abstand) zu anderen deutlich ist eindeutig <ein Vorsprung; jemanden klar besiegen>: Er hat das Rennen klar gewonnen
8 nur attr, nicht adv; ohne Mehl gekocht gebunden <eine Brühe, eine Suppe>
9 meist einen klaren Verstand haben logisch denken und sachlich urteilen können
10 bei klarem Verstand sein (nicht verwirrt und deshalb) in der Lage sein, normal zu denken
11 sich (Dat) über etwas klar/im Klaren sein etwas genau wissen und deshalb sicher darüber urteilen können
|| ID (Na) klar! gespr selbstverständlich, sicher!: Hilfst du mir? - Na klar!
|| aufklaren, (auf)klären
Kla•re der; -n, -n; gespr; ein heller, farbloser Schnaps, meist Korn2: zwei Klare bestellen
|| NB: ein Klarer; der Klare; den, dem, des Klaren
Klarina Vorname
klar•krie•gen; kriegte klar, hat klargekriegt; [Vt] meist in Das werden wir schon klarkriegen! gespr; das werden wir in Ordnung bringen
Klee der; -s; nur Sg; eine niedrige (Futter)Pflanze mit drei (selten auch vier) runden Blättern
|| K-: Kleeernte, Kleefeld
|| ID jemanden/etwas über den grünen Klee loben gespr; jemanden/etwas übertrieben loben
Kleie die; -; nur Sg; der Rest (an Schalen und Hülsen), der beim Mahlen des Korns zu Mehl übrig bleibt
|| -K: Weizenkleie
klein, kleiner, kleinst-; Adj;
1 so, dass die Länge, Höhe, Größe, der Umfang, das Volumen o.Ä. unter dem Durchschnitt liegt groß (2): Er hat nur eine kleine Wohnung; Unser Sohn ist so gewachsen, dass ihm alle seine Schuhe zu klein geworden sind; Die Maus ist ein kleines Tier
|| Abbildung unter Eigenschaften
|| K-: Kleinformat, Kleinstaat; klein gedruckt, klein gemustert, klein kariert; kleingewachsen
2 nicht adv; mit vergleichsweise wenigen Personen, Tieren oder Dingen groß (3) <eine Familie, eine Gruppe, eine Herde, ein Verein usw>: Wir treffen uns regelmäßig im kleinen Kreis; ein kleines Angebot an Fachbüchern
3 nicht adv; in der Menge oder im Wert nicht sehr groß (4) oder hoch <ein Betrag, ein Gewinn, eine Summe, ein Verlust usw; ein (Geld)Schein>
4 meist attr, nicht adv; zeitlich relativ kurz groß (5) <eine Pause, eine Weile, ein Zeitraum>: Warten Sie bitte einen kleinen Moment
5 nicht adv; von geringer Bedeutung, unwichtig unerheblich, unbedeutend groß (

, schwer <ein Fehler, ein Irrtum; ein Missgeschick; ein Unterschied>
6 nur attr, nicht adv; in einer niedrigen beruflichen oder gesellschaftlichen Position unbedeutend <ein Angestellter, ein Handwerker; der kleine Mann (von der Straße), die kleinen Leute>
7 meist attr, nicht adv, gespr; (besonders von und gegenüber Kindern verwendet) jünger- groß (12) <meist jemandes Bruder, jemandes Schwester>: Ist das deine kleine Schwester?
8 nicht adv, gespr; noch nicht erwachsen, (sehr) jung groß (13) <ein Kind, ein Junge, ein Mädchen>: Als ich klein war, wollte ich Ärztin werden; Das schmeckt den Kleinen und den Großen
9 nur attr, nicht adv; mit wenig Aufwand, Kosten usw verbunden groß (14) <eine Feier, ein Fest, ein Imbiss>
10 in der Form, die man z.B. innerhalb eines Wortes verwendet (z.B. a, b, c im Unterschied zu A, B, C) groß (16) <Buchstaben>: In dem Satz Ich gehe heim schreibt man heim mit einem kleinen h
|| K-: Kleinbuchstabe
11 <das Gas, die Heizung, den Herd, die Platte usw> (auf) klein schalten, stellen, drehen mithilfe eines Schalters o.Ä. die Hitze oder Leistung eines Geräts auf die niedrigste Stufe stellen etwas (auf) groß schalten, stellen, drehen
12 jemandem eine kleine Freude machen jemandem etwas Nettes schenken o.Ä.
|| ID von klein an/ auf seit der Kindheit; bis ins Kleinste so, dass alle Details berücksichtigt werden; klein beigeben (meist aus Feigheit) nachgeben; meist Er/Sie hat klein angefangen gespr; er/sie hat (bei der Gründung der Firma o.Ä.) mit wenig Geld angefangen (und ist jetzt sehr reich); meist Man muss ja klein anfangen gespr; man muss im Berufsleben auf der untersten Stufe anfangen; klein machen/müssen gespr; (besonders von und gegenüber Kindern verwendet) die Blase entleeren (müssen) groß machen/müssen; klein und hässlich werden gespr; kleinlaut werden (meist weil man Unrecht hat); ein klein wenig/bisschen gespr ein wenig/ bisschen; meist es klein haben gespr; das passende Kleingeld haben
|| NB: Übel (3)
|| zu 1-6 Klein•heit die; nur Sg
Klein deutscher Ortsname
Klei•ne der/die; -n, -n; ein kleiner Junge/ein kleines Mädchen: Unsere Kleine kann schon sprechen
|| NB: a) mein Kleiner; der Kleine; den, dem, des Kleinen;
b) Bei Babys sagt man auch: das Kleine
Kleingera deutscher Ortsname
Kle•ri•ker der; -s, -; geschr; ein (katholischer) Geistlicher
Klieken deutscher Ortsname
Klinga deutscher Ortsname
Klin•ge die; -, -n;
1 der Teil eines Messers oder einer (Stich)Waffe, mit dem man schneidet bzw. sticht <eine scharfe, stumpfe, rostige Klinge; die Klinge eines Dolches, eines Degens>
2 Kurzw Rasierklinge <die Klinge wechseln, eine neue Klinge einlegen>
|| ID jemanden über die Klinge springen lassen gespr; a) jemanden ermorden (lassen);
b) jemanden (meist im Beruf) ruinieren
klin•gen; klang, hat geklungen;
[Vi]
1 etwas klingt etwas gibt helle, schöne Töne von sich <die Glocken, die Gläser>
2 etwas klingt irgendwie etwas wirkt durch seinen Klang auf eine bestimmte Weise etwas hört sich irgendwie an <ein Lied, eine Melodie klingt lustig, traurig, schwermütig; jemandes Stimme klingt sanft, zärtlich, abweisend>
3 jemand/etwas klingt irgendwie jemandes Aussagen o.Ä. erwecken einen bestimmten Eindruck jemand/etwas wirkt irgendwie: Du klingst müde; jemandes Behauptungen klingen unglaubwürdig
|| ID die Gläser klingen lassen mit den Gläsern anstoßen (um so Prost zu sagen)
Klink deutscher Ortsname
Klin•ke die; -, -n; Kurzw Türklinke
|| Abbildung unter Griff
|| ID die Leute o.Ä. geben sich die Klinke in die Hand gespr; die Leute o.Ä. kommen in großer Zahl zu derselben Person/Stelle; Klinken putzen gespr pej; (als Vertreter o.Ä.) von Haus zu Haus gehen und versuchen, etwas zu verkaufen
Klinken deutscher Ortsname
Klin•ker der; -s, -; ein kleiner, sehr hart gebrannter Ziegelstein
klir•ren; klirrte, hat geklirrt; [Vi] etwas klirrt etwas gibt ein helles, vibrierendes Geräusch von sich <die Ketten, die Gläser>: Bei dem leichten Erdbeben klirrten die Fenster
Knar•re die; -, -n; gespr; ein Gewehr oder eine Pistole
knar•ren; knarrte, hat geknarrt; [Vi] etwas knarrt etwas macht ein Geräusch, wie es entsteht, wenn jemand über alte Bretter geht <ein Bett, ein Sofa, eine Tür, eine Holztreppe knarrt, die Dielen knarren>
knei•fen1; kniff, hat gekniffen;
[Vt]
1 jemanden (in etwas (Akk)) kneifen nordd; jemandes Haut an einer Stelle so mit den Fingern (zusammen)drücken, dass es wehtut zwicken <jemanden in den Arm, in den Hintern kneifen>;
[Vt/i]
2 etwas kneift (jemanden) etwas drückt sich in jemandes Haut oder Fleisch und tut ihm dabei weh <ein Gummiband>: Die Hose kneift (mich) am Bauch
knei•fen2; kniff, hat gekniffen; [Vi] (vor etwas (Dat)) kneifen gespr; etwas nicht tun, weil man Angst hat oder faul ist sich (vor etwas (Dat)) drücken
Knei•pe die; -, -n; gespr; ein einfaches Lokal, in das man geht, um etwas (besonders alkoholische Getränke) zu trinken <in die Kneipe gehen; in der Kneipe sitzen>
|| K-: Kneipenwirt
|| -K: Studentenkneipe
|| NB: Gasthaus, Wirtschaft
Knie das; -s, - [()];
1 das Gelenk in der Mitte des Beines, mit dem man das Bein abbiegt <ein eckiges, spitzes Knie; die Knie anziehen, beugen, durchdrücken; sich vor jemandem auf die Knie werfen; jemandem schlottern, zittern die Knie>: Ihr Rock reicht gerade bis zum Knie; sich bei einem Sturz die Knie aufschlagen
|| Abbildung unter Mensch
|| K-: Kniegelenk
2 die Stelle einer Hose, die das Knie (1) bedeckt <ausgebeulte, durchgescheuerte, geflickte Knie>
3 die Stelle, an der ein Fluss oder ein Rohr eine starke Krümmung macht oder einen rechten Winkel bildet
|| ID in die Knie gehen a) aus dem Stand die Knie (1) beugen, bis sie den Boden berühren;
b) seinen Widerstand aufgeben, weil man keine Kraft mehr hat; weiche Knie haben gespr; (aus Angst o.Ä.) sich (körperlich) schwach fühlen; jemanden übers Knie legen gespr; jemanden verhauen; jemanden in die Knie zwingen jemanden besiegen oder so auf ihn wirken, dass sein Widerstand bricht; etwas übers Knie brechen gespr; etwas (aus Ungeduld) zu schnell entscheiden oder machen (ohne es richtig zu überlegen und zu planen)
|| NB: die Knie; aber: auf (den) Knien
|| knien
knie•lang Adj; von einer Länge, die von oben hinab bis zu den Knien reicht <ein Kleid, ein Rock>
knien [()]; kniete, hat/südd (A) (CH) ist gekniet;
[Vi]
1 (irgendwo) knien eine Haltung einnehmen, bei der der Körper aufrecht ist und meist beide Knie am Boden sind: auf dem Boden knien; Er kniete vor dem Altar und betete;
[Vr]
2 sich irgendwohin knien die Beine beugen, bis man irgendwo kniet (1): Er kniete sich vor den Altar und betete
3 sich in etwas (Akk) knien gespr; etwas intensiv und mit voller Energie tun: sich in die Arbeit knien
Kra•gen der; -s, -/südd (A) (CH) Krä•gen; der (feste) Teil eines Hemds, einer Bluse o.Ä., der um den Hals geht <ein enger, weiter, steifer, mit Pelz besetzter Kragen>: den obersten Knopf des Hemdes am Kragen offen lassen; Als Schutz gegen den kalten Wind schlug er den Kragen seines Mantels hoch
|| K-: Kragenknopf
|| -K: Rollkragen, Stehkragen, Wechselkragen; Hemdenkragen, Jackenkragen, Mantelkragen; Papierkragen, Pelzkragen
|| ID jemanden am Kragen kriegen/packen; jemanden beim Kragen packen/nehmen gespr; jemanden (greifen und) zur Rede stellen; jemandem platzt der Kragen gespr; jemand verliert die Geduld; jemandem/einem Tier den Kragen umdrehen gespr; jemanden/ein Tier töten; jemandem geht es an den Kragen gespr; jemand gerät in Gefahr oder wird zur Verantwortung gezogen; jemandem an den Kragen wollen gespr; jemandem etwas Böses antun (oder nachweisen) wollen; etwas kostet jemandem/jemanden den Kragen gespr; etwas kostet jemanden seine (Arbeits)Stelle (bzw. veraltend auch sein Leben)
Kra•ke der; -n, -n; ein Tier mit acht langen (Fang)Armen, das im Meer lebt (und bei Gefahr eine dunkle Flüssigkeit ausstößt)
|| NB: der Krake; den, dem, des Kraken
kra•kee•len; krakeelte, hat krakeelt; [Vi] gespr pej; laut schreien, schimpfen oder streiten
|| hierzu Kra•kee•ler der; -s, -
Kra•ke•lei die; -, -en; gespr pej; eine Schrift, die man schlecht lesen kann (besonders weil jemand beim Schreiben gezittert hat oder nicht gut schreiben kann)
|| hierzu kra•ke•lig, krak•lig Adj; kra•keln (hat) Vt/i
Kran der; -(e)s, Krä•ne; eine Maschine mit einem langen, beweglichen (Quer)Balken, der (besonders auf Baustellen) große und schwere Dinge heben und bewegen kann
|| K-: Kranführer
Krangen deutscher Ortsname
krank, kränker, kränkst-; Adj;
1 in dem Zustand, in dem sich ein Mensch oder ein Tier nicht wohl fühlt, schwach ist oder Schmerzen, Fieber o.Ä. hat gesund <geistig, körperlich, schwer, unheilbar krank sein; krank im/zu Bett liegen; sich krank fühlen, stellen (= so tun, als wäre man k.); krank spielen>: Dieses Wetter macht mich krank, da bekomme ich Kopfweh; Geh doch zum Arzt, wenn du krank bist!; Ich habe gehört, du bist krank, was hast du denn? - Grippe!
|| -K: gallenkrank, geisteskrank, geschlechtskrank, herzkrank, magenkrank usw; fieberkrank, grippekrank, krebskrank usw; sterbenskrank, todkrank
||
2 <Pflanzen> so, dass sie Parasiten haben, nicht gut wachsen, die Blätter verlieren o.Ä. gesund: Der Baum ist an der Wurzel krank; kranke Zweige entfernen
3 psychisch schwach und leidend <vor Eifersucht, Einsamkeit, Liebe usw krank sein>
|| -K: gemütskrank, liebeskrank
4 krank vor Sehnsucht nach jemandem/etwas sein sich nach jemandem/etwas sehr sehnen
5 sich krank ärgern gespr; sich sehr ärgern
|| ID meist Das macht mich (ganz) krank gespr; das geht mir auf die Nerven
|| Krankheit, erkranken
Kran•ke der/die; -n, -n; jemand, der krank (1) ist: einen Kranken pflegen
|| K-: Krankenbesuch, Krankenbett, Krankengeschichte, Krankengymnastik, Krankenkost, Krankenpflege, Krankentransport, Krankenversicherung, Krankenwagen, Krankenzimmer
|| NB: ein Kranker; der Kranke; den, dem, des Kranken
kran•ken; krankte, hat gekrankt; [Vi] etwas krankt an etwas (Dat) es gibt einen bestimmten Grund dafür, dass etwas nicht oder nicht richtig funktioniert: Die Sache krankt daran, dass sich niemand verantwortlich fühlt
Kran•ken•pfle•ger der; ein Mann, der beruflich kranke Menschen pflegt
|| NB: Krankenschwester
krank•fei•ern; feierte krank, hat krankgefeiert; [Vi] gespr hum; nicht zur Arbeit gehen, obwohl man nicht wirklich (ernsthaft) krank ist
Krap•fen der; -s, -; südd (A) ein rundes Gebäck aus (Hefe)Teig, das in heißem Fett gebacken wird Pfannkuchen, Berliner
kre•gel Adj; nordd; munter und fröhlich, fit <Menschen>
|| NB: kregel kregle Kinder
Kreien deutscher Ortsname
kre•ie•ren []; kreierte, hat kreiert; [Vt] etwas kreieren (besonders in der Mode) ein neues Muster oder Modell machen: Dieses Modell wurde von Dior kreiert
|| Kreation
Kren der; -(e)s; nur Sg, südd (A) Meerrettich
kre•pie•ren; krepierte, ist krepiert; [Vi] jemand/ein Tier krepiert gespr! ein Mensch oder ein Tier stirbt
Krieg der; -(e)s, -e;
1 ein Krieg (gegen jemanden/mit jemandem); ein Krieg (zwischen <Ländern, Völkern o.Ä.>) eine Auseinandersetzung, ein Konflikt über einen meist längeren Zeitraum, bei denen verschiedene Länder oder Teile eines Landes/Volkes mit Waffen gegeneinander kämpfen Frieden <ein blutiger, grausamer, unerklärter, offener, verlorener/aussichtsloser Krieg; ein Land o.Ä. rüstet zum/für den Krieg, bereitet einen Krieg vor, fängt einen Krieg an, führt, beendet, gewinnt, verliert einen Krieg; irgendwo ist/herrscht Krieg; ein Land erklärt einem Land den Krieg, befindet sich mit einem Land im Krieg; in den Krieg ziehen, müssen; aus dem Krieg heimkehren>: einen Krieg durch einen Waffenstillstand unterbrechen, durch einen Friedensschluss, eine Kapitulation beenden; Viele Soldaten fallen im Krieg, und viele Zivilisten kommen im Krieg um
|| K-: Kriegsanfang, Kriegsausbruch, Kriegsbeginn, Kriegsbericht, Kriegsende, Kriegserklärung, Kriegsfilm, Kriegsflotte, Kriegsfolge, Kriegsgefangene(r), Kriegsgefangenschaft, Kriegsgegner, Kriegsgeneration, Kriegsgericht, Kriegsgrab, Kriegshetze, Kriegsinvalide, Kriegskamerad, Kriegsmarine, Kriegsopfer, Kriegsschauplatz, Kriegsschiff, Kriegsschulden, Kriegsteilnehmer, Kriegstote(r), Kriegsverbrechen, Kriegsverbrecher, Kriegsverletzung, Kriegsveteran, Kriegswirren, Kriegszustand; kriegsbedingt, kriegsentscheidend, kriegsgeschädigt
|| -K: Angriffskrieg, Bombenkrieg, Eroberungskrieg, Kolonialkrieg, Stellungskrieg, Vernichtungskrieg, Verteidigungskrieg, Weltkrieg
|| NB: Kampf
2 ein (politischer oder persönlicher) Kampf mit harten Worten und bösen Taten: mit den Nachbarn im Krieg liegen
|| -K: Nervenkrieg, Privatkrieg
3 der Kalte Krieg hist; eine Situation, in der zwei unterschiedliche (ideologische) Machtblöcke (besonders der NATO und der ehemaligen Sowjetunion) mit Krieg (1) drohten und wenig verhandelten, aber nicht mit Waffen gegeneinander kämpften
4 ein heiliger Krieg ein Krieg (1) aus religiösen Motiven
|| ID in ständigem/im Krieg mit jemandem leben ständig Streit mit jemandem haben; jemandem/etwas den Krieg erklären beginnen, jemanden/etwas offen zu bekämpfen
|| bekriegen
krie•gen; kriegte, hat gekriegt; [Vt] etwas kriegen gespr bekommen1: Hat die Polizei den Einbrecher (zu fassen) gekriegt?; Ich kriege noch dreißig Euro von dir; Wenn er so weitermacht, kriegt er noch eine Ohrfeige
|| NB: kein Passiv!
|| ID sich nicht mehr kriegen <vor Lachen, Staunen> gespr; laut und lange lachen, sehr staunen (müssen); meist Das kriegen wir schon wieder (hin) gespr; verwendet, um auszudrücken, dass man etwas (Störendes, Kaputtes o.Ä.) wieder in Ordnung bringen wird
Krie•ger der; -s, -;
1 hist; ein Mann, der als Mitglied seines Volkes (z.B. bei den Germanen oder Indianern) Waffen trug
2 veraltend; ein Kämpfer im Krieg Soldat
|| K-: Kriegerdenkmal, Kriegergrab, Kriegerwitwe
3 ein kalter Krieger Pol; ein Politiker, der die Methoden des Kalten Krieges (3) unterstützt
4 ein müder Krieger gespr hum; ein Junge oder ein Mann, der schon nach kurzer Zeit (beim Spiel oder Sport) matt und erschöpft ist
Kriele deutscher Ortsname
Krien deutscher Ortsname
Krina deutscher Ortsname
Krin•gel der; -s, -;
1 ein kleiner, nicht exakt gezeichneter Kreis: aus Langeweile Kringel an den Heftrand malen
2 eine Art Keks mit der Form eines Kringels (1)
|| -K: Schokoladekringel, Zuckerkringel
krin•geln; kringelte, hat gekringelt;
[Vt]
1 etwas kringeln etwas nach Art einer Spirale formen: eine Haarsträhne um den Finger kringeln;
[Vr]
2 etwas kringelt sich etwas hat/bekommt die Form von Kringeln (1) <jemandes Haare>: Die Schwänze von Schweinen kringeln sich
3 sich kringeln (vor Lachen) gespr; herzhaft, intensiv lachen
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