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Konu: Bulmaca

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18.12.2007 23:45:15

Selam Arkadaslar;

biraz gec oldu ama böyle bir sey yapmam cok vaktimi aldi, umarim isinize yarar.




„KRANKENPFLEGERINNEN“

a    eeee    f    g    i    kk    l    nnnnn    p    rr





A, a [] das; -, -/gespr auch -s;
1 der erste Buchstabe des Alphabets <ein großes A; ein kleines a>
2 Mus; der sechste Ton der C- Dur-Tonleiter
|| K-: A-Dur, a-Moll
|| ID das A und O + Gen/von etwas das Wichtigste; von A bis Z von Anfang bis Ende  gänzlich; Wer A sagt, muss auch B sagen wer eine Sache beginnt, muss sie auch zu Ende bringen


a•gie•ren; agierte, hat agiert;
[Vi]
1 irgendwie agieren geschr; irgendwie (meist überlegt) handeln <behutsam, selbstständig, vorsichtig agieren>
2 gegen jemanden agieren geschr; (heimlich) versuchen, jemanden bewusst zu schädigen: Viele seiner Kollegen agierten hinter seinem Rücken gegen ihn
3 Thea veraltend; als Schauspieler auftreten <auf der Bühne agieren>


a•gil Adj; geschr;
1 geistig und körperlich in einer sehr guten Verfassung: Trotz seines hohen Alters war er immer noch sehr agil
2 aktiv und beweglich <ein Fußballspieler>
|| hierzu A•gi•li•tät die; -; nur Sg


Aken  deutscher Ortsname


Ak•ne die; -; nur Sg; eine Erkrankung der Haut in Form von eitrigen Pickeln besonders im Gesicht, die meist bei Jugendlichen vorkommt


-al im Adj, betont, wenig produktiv;
1 in der Art und Weise von jemandem/etwas, wie jemand/etwas  -artig, -haft; horizontal, katastrophal, normal, triumphal
2 ohne Steigerung; von etwas ausgehend oder in Bezug auf etwas; formal, hormonal, kolonial, national, regional
|| NB: -ell


Alf  deutscher Ortsname


Al•ge die; -, -n; eine einfache, meist sehr kleine Pflanze, die im Wasser schwimmt
|| K-: Algenteppich


Alger  Vorname


Ali  Vorname


Alken  deutscher Ortsname


Alp die; -, -en; (CH)  Alm


Al•pe die; -, -n; (A)  Alm


Al•pen die; Pl; verwendet als Bezeichnung für das höchste europäische Gebirge
|| K-: Alpenflora, Alpenländer, Alpensalamander, Alpenverein


Alric  Vorname


an-1 im Verb, betont und trennbar, sehr produktiv; Die Verben mit an- werden nach folgendem Muster gebildet: anschreiben - schrieb an - angeschrieben
1 an- drückt aus, dass man jemanden/etwas irgendwo befestigt  ab- (2); etwas (an etwas (Dat/Akk)) annageln: Er nagelte die Latte am Zaum an  Er befestigte die Latte mit Nägeln am Zaun ebenso: jemanden/ein Tier/etwas (an etwas (Dat/Akk)) anbinden, etwas (an etwas (Dat/Akk)) anhängen, etwas (an etwas (Dat/Akk)) anheften, jemanden/ein Tier/etwas (an etwas (Dat/Akk)) anketten, etwas (an etwas (Dat/Akk)) ankleben, etwas (an etwas (Dat/Akk)) anknöpfen, etwas (an etwas (Dat/Akk)) anknoten, etwas (an etwas (Dat)) anknüpfen, etwas (an etwas (Dat/Akk)) anleimen, etwas (an etwas (Dat/Akk)) anlöten, etwas (an etwas (Dat/Akk)) annähen, etwas (an etwas (Dat/Akk)) anschrauben, etwas (an etwas (Dat/Akk)) anschweißen
2 an- drückt aus, dass eine Handlung nur für kurze Zeit oder nur zu einem geringen Grad (nur ansatzweise) ausgeführt wird; etwas anbraten: Sie brät das Fleisch bei hoher Hitze an  Sie brät das Fleisch nur kurze Zeit bei hoher Hitze; ein Tier frisst etwas an: Die Mäuse haben den Käse angefressen  Die Mäuse haben einen Teil des Käses gefressen ebenso: etwas anbeißen, etwas anbohren, etwas andünsten, etwas anknabbern, ein Tier nagt etwas an, etwas ansägen, etwas antrinken
3 an- drückt aus, dass die Handlung auf jemanden/etwas gerichtet ist; <ein Hund> bellt jemanden an: Der Hund bellte den Briefträger an  Der Hund bellte in die Richtung des Briefträgers ebenso: jemanden anbrüllen, jemanden anfauchen, jemanden anflehen, jemanden/etwas angaffen, jemanden angähnen, jemanden angrinsen, jemanden/etwas angucken, jemanden/etwas anhauchen, jemanden anhusten, jemanden anlächeln, jemanden anlügen, jemanden anniesen, jemanden/etwas anschauen, jemanden anschmunzeln, jemanden anschreien, jemanden anschwindeln, jemanden/etwas ansehen, jemanden anspucken, jemanden/etwas anstarren
4 an- drückt meist im Partizip Perfekt zusammen mit kommen aus, dass jemand/etwas sich dem Standort des Sprechers oder der genannten Person(en) nähert  her-, heran-; angebraust kommen: Wir warteten gerade auf den Bus, da kam er auf dem Motorrad angebraust  ..., da näherte er sich mit hoher Geschwindigkeit auf dem Motorrad ebenso: angerannt kommen, angerast kommen, angeritten kommen, angesegelt kommen, angeschlichen kommen


an1 Präp;
1 mit Dat; verwendet, um die räumliche Nähe zu etwas oder den Kontakt mit etwas anzugeben: an der Hauptstraße wohnen; (nahe) an der Tür; an der Bar sitzen; Die Lampe hängt an der Decke; Hamburg liegt an der Alster; an derselben Stelle; der Ort, an dem er starb
|| Abbildung unter Präpositionen
2 mit Dat; verwendet, um einen Zeitpunkt anzugeben, besonders südd auch vor der Bezeichnung von Festtagen ( zu): an einem Sonntagmorgen; an meinem Geburtstag; an diesem Abend; an Ostern, an Weihnachten
3 mit Dat  mit (Hilfe von): jemanden an der Stimme, an der Schrift erkennen; sich die Hände an einem Handtuch abwischen; an Krücken gehen
4 mit Dat; verwendet, um anzugeben, dass jemand bei einer Institution (beruflich) tätig ist: Lehrer an einem Gymnasium, Schauspieler an einem Theater sein
5 mit Dat; verwendet mit einem Subst., um auszudrücken, dass eine Tätigkeit oder Beschäftigung noch nicht beendet ist: an einem Buch schreiben, arbeiten; an der Arbeit sein
6 mit Dat; verwendet, um sich auf eine unbestimmte Menge zu beziehen: Was haben Sie an Kameras da?; Was besitzt er noch an Immobilien?
7 mit Dat; verwendet, um eine Eigenschaft anzudeuten: Sie hat nichts Aufregendes an sich
8 mit Dat; verwendet zur Angabe eines Grundes, einer Ursache: an einer Krankheit leiden; an Unterernährung sterben
9 mit Dat; verwendet mit bestimmten Verben, Substantiven und Adjektiven, um eine Ergänzung anzuschließen: an jemandem/etwas hängen, (ver)zweifeln, interessiert sein, Interesse haben; an etwas schuld sein; an einer Meinung festhalten; an etwas riechen; an etwas teilnehmen; an jemandem/etwas vorbeigehen, vorbeifahren; Es liegt an dir, nun etwas zu unternehmen
10 mit Akk; verwendet mit Tätigkeitsverben, um die Bewegung in eine bestimmte Richtung anzugeben: etwas an die Mauer lehnen, an die Wand hängen; sich an den Tisch setzen
|| Abbildung unter Präpositionen
11 mit Akk; verwendet mit bestimmten Verben, um eine Ergänzung anzuschließen: an jemanden/etwas denken, glauben, appellieren; sich an jemanden/etwas erinnern; sich an jemanden wenden
12 bis an etwas (Akk) verwendet, um anzugeben, wie weit, bis wohin sich etwas erstreckt  bis zu: Das Wasser ging mir bis an die Knie; Der Lärm drang bis an mein Fenster
13 etwas an etwas (zwischen jeweils dem gleichen Subst. ohne Artikel) verwendet, um die räumliche Nähe zweier Dinge oder die große Anzahl ähnlicher Dinge zu betonen: Tür an Tür (mit jemandem) wohnen; Kopf an Kopf (= dicht nebeneinander) stehen; Es reihten sich Häuser an Häuser
14 an was gespr  woran
15 verwendet, um bei einigen Verben ein Objekt anzuschließen: teilnehmen an, abtreten an, hindern an
|| ID an (und für) sich eigentlich, im Grunde; Bord1 (2), Deck, Land1


an-2 im Adj, wenig produktiv; a-


an2 Adv;
1 verwendet (auf Fahrplänen o.Ä.), um die Ankunft eines Verkehrsmittels anzugeben  ab: an München/München an: 12.20
2 von ... an verwendet, um einen örtlichen Ausgangspunkt anzugeben  von ... ab: Von hier an wird das Gelände sumpfig
3 von ... an verwendet, um den zeitlichen Ausgangspunkt von etwas anzugeben  ab1 (1): von jetzt, von heute an; von Jugend, von Kindheit an; Von Montag an bin ich im Urlaub
4 an die + Zahl; gespr; fast die genannte Zahl  um (die): Ich schätze, er ist so an die 30 Jahre alt; Bis Hamburg sind es noch an die 200 Kilometer


an•eig•nen, sich; eignete sich an, hat sich angeeignet;
[Vt]
1 sich (Dat) etwas aneignen etwas an sich nehmen, das einem nicht gehört: Er eignete sich unerlaubt mehrere Bücher seines Freundes an
2 sich (Dat) etwas aneignen etwas durch Lernen, Üben erwerben <sich Kenntnisse, einen besseren Stil, gutes Benehmen, Wissen aneignen>
|| hierzu An•eig•nung die; meist Sg
|| eigen (1)


an•ekeln (hat) [Vt] jemand/etwas ekelt jemanden an jemand/etwas hat eine abstoßende Wirkung auf jemanden, ruft Ekel bei jemandem hervor: Der schlechte Geruch ekelte mich an


aner•ken•nen; erkannte an/selten auch anerkannte, hat anerkannt;
[Vt]
1 jemanden/etwas anerkennen jemanden/etwas positiv beurteilen <jemandes Leistungen anerkennen>
2 etwas anerkennen etwas respektieren, achten und befolgen <eine Abmachung, eine Regel, eine Vorschrift anerkennen>
3 jemanden/etwas (als etwas (Akk)) anerkennen jemanden/etwas als gültig und rechtmäßig betrachten <einen Staat anerkennen; eine Prüfung anerkennen>
4 die Vaterschaft anerkennen (offiziell) sagen, dass man jemandes Vater ist


an•flie•gen
[Vt] (hat)
1 jemand/etwas fliegt etwas an ein Flugzeug bzw. dessen Besatzung fliegt in Richtung auf etwas <einen Flughafen, eine Stadt anfliegen>
2 <eine Fluggesellschaft> fliegt etwas an eine Fluggesellschaft hat eine Fluglinie zu einer bestimmten Stadt: Die Fluggesellschaft fliegt New York direkt an;
[Vi] (ist)
3 etwas/ein Vogel kommt angeflogen etwas/ein Vogel fliegt in jemandes Richtung: Die Vögel kamen angeflogen


an•frie•ren (ist) [Vi] etwas friert (an etwas (Dat)) an etwas klebt durch Einwirkung des Frosts an etwas: Die Scheibenwischer sind angefroren


An•gel1 die; -, -n; ein biegsamer Stab, an dem eine Schnur mit einem Haken befestigt ist, mit dem man Fische fangen kann <die Angel auswerfen; einen Fisch an der Angel haben>
|| K-: Angelhaken, Angelrute, Angelschnur


An•gel2 die; -, -n; ein kleines Stück aus Metall oder Eisen in Form eines kleinen Stabesonders, an dem Türen oder Fenster so befestigt sind, dass sie sich drehen können
|| -K: Türangel
|| ID etwas aus den Angeln heben etwas fundamental verändern; Tür


an•geln; angelte, hat geangelt;
[Vt/i]
1 (etwas) angeln Fische mit der Angel1 fangen;
[Vt]
2 (sich (Dat)) jemanden angeln gespr pej; einen Partner finden, den man heiraten kann: Am liebsten möchte sie sich einen Millionär angeln;
[Vi]
3 nach etwas angeln gespr; mühsam versuchen, etwas zu fassen, das man kaum erreichen kann


An•ger der; -s, -; veraltet  Dorfwiese


Angern  deutscher Ortsname


Ang•ler der; -s, -; jemand, der mit einer Angel1 Fische fängt
|| hierzu Ang•le•rin die; -, -nen


an•grei•fen (hat)
[Vt/i]
1 (jemanden/etwas) angreifen meist mit Waffen gegen jemanden/etwas zu kämpfen beginnen, um ihn/es zu schädigen oder zu zerstören  attackieren <den Feind, eine feindliche Stellung angreifen>
2 (etwas) angreifen gespr; eine Aufgabe oder Arbeit anfangen, beginnen  anpacken (3) <seine Hausaufgaben angreifen>
3 (jemanden) angreifen Sport; die Initiative ergreifen, um zum sportlichen Erfolg zu kommen  verteidigen;
[Vt]
4 jemanden/etwas angreifen jemanden/etwas mündlich oder schriftlich stark kritisieren: Der Redner griff die Politik der Regierung scharf an
5 etwas greift etwas angreifen etwas beschädigt (meist aufgrund von chemischen Reaktionen) etwas: Viele Säuren greifen Eisen an
6 etwas greift jemanden/etwas an etwas schwächt den Zustand einer Person oder Sache  etwas zehrt an jemandem/etwas: Die Reise hat ihn/seine Gesundheit stark angegriffen
7 etwas angreifen beginnen, Vorräte oder Reserven zu verbrauchen <seine Ersparnisse angreifen>
8 jemanden/etwas angreifen südd gespr  berühren;
[Vr]
9 etwas greift sich irgendwie an südd gespr; etwas vermittelt beim Anfassen oder Berühren ein bestimmtes Gefühl  etwas fühlt sich irgendwie an <sich hart, weich, angenehm angreifen>
|| zu 1 und 3 An•grei•fer der; -s, -; An•grei•fe•rin die; -, -nen
|| Angriff


Anke  Vorname


An•ker der; -s, -;
1 eine Art schwerer Haken, der an einem Seil oder an einer Kette ins Wasser gelassen wird und dann verhindert, dass sich ein Schiff oder Boot im Wasser fortbewegt <den Anker (aus)werfen, hieven, lichten>
|| K-: Ankerboje, Ankerkette, Ankerplatz, Ankerwinde
|| -K: Rettungsanker
2 jemand geht (irgendwo) vor Anker jemand wirft an einer bestimmten Stelle den Anker vom Boot (und geht an Land)
3 meist <ein Boot> liegt vor Anker ein Boot ist mit dem Anker am Grund befestigt
|| zu 1 an•kern (hat) Vi


an•klin•gen
[Vi]
1 etwas klingt an (ist) etwas wird in indirekter Weise deutlich <Untertöne, Meinungen>: In seinen Worten klang ein wenig Kritik an
2 etwas klingt an etwas (Akk) an (hat) etwas ist einer Sache unter einem bestimmten Gesichtspunkt ähnlich  etwas erinnert an etwas: Seine Ausdrucksweise klingt an die seines Vaters an
|| Anklang


an•le•gen (hat)
[Vt]
1 etwas anlegen etwas zu einem bestimmten Zweck entwerfen und gestalten <einen Park, ein Beet anlegen>
2 etwas anlegen etwas nach einem bestimmten System gestalten  erstellen <eine Kartei, ein Verzeichnis anlegen>
3 etwas (an etwas (Dat/Akk)) anlegen etwas so an etwas legen, setzen oder stellen, dass es damit in Berührung kommt: Er legte das Lineal an die Skizze an und zog einen dicken Strich
4 etwas anlegen geschr; (besonders elegante, teure) Kleidung anziehen <ein Abendkleid, eine Uniform anlegen>
5 etwas anlegen Kapital so einsetzen, dass es Gewinn bringt: sein Geld Gewinn bringend/in Aktien anlegen
6 etwas (für etwas) anlegen eine bestimmte Summe Geld für einen meist ziemlich großen (Gebrauchs)Gegenstand ausgeben: Wieviel wollen Sie für das neue Klavier anlegen?
7 (jemandem) etwas anlegen (bei jemandem) etwas so anbringen, befestigen, dass es hält <jemandem einen Verband, Fesseln anlegen>
8 (bei etwas (selbst) mit) Hand anlegen bei etwas mit körperlichem Einsatz helfen
9 einen strengen Maßstab (an jemanden/etwas) anlegen jemanden/etwas streng beurteilen
10 es auf etwas (Akk) anlegen bewusst so handeln, dass negative Konsequenzen daraus entstehen können: Er hat es nur auf einen Streit angelegt;
[Vi]
11 meist jemand legt irgendwo an jemand kommt mit einem Schiff (meist im Hafen) an und macht es dort (mit Tauen) fest  jemand legt ab
|| K-: Anlegeplatz, Anlegestelle
12 (auf jemanden/ein Tier/etwas) anlegen auf jemanden/ein Tier/etwas mit dem Gewehr zielen;
[Vr]
13 sich mit jemandem anlegen gespr; (absichtlich) einen Streit mit jemandem provozieren
|| Anlage


an•lei•ern (hat) [Vt] etwas anleiern gespr; dafür sorgen, dass etwas allmählich in Gang oder in Schwung kommt: Gespräche/Kontakte mit einem neuen Geschäftspartner anleiern


an•lie•fern (hat) [Vt] etwas anliefern bestellte oder schon bezahlte Waren (in ziemlich großen Mengen) liefern
|| hierzu An•lie•fe•rung die


an•lie•gen (hat)
[Vi]
1 etwas liegt eng an etwas berührt den Körper direkt, etwas liegt direkt am Körper <Kleidungsstücke>
2 etwas liegt an etwas muss bearbeitet oder erledigt werden: Was liegt denn heute an?


An•lie•gen das; -s, -; ein Problem o.Ä., das man meist als Frage oder Bitte an jemanden vorträgt <ein Anliegen an jemanden haben; ein Anliegen vorbringen>


An•lie•ger der; -s, -;
1 jemand, der an einer Straße wohnt und dort bestimmte Rechte und Pflichten hat: In dieser Straße dürfen nur Anlieger parken
2 Anlieger frei drückt aus, dass nur diejenigen die Straße befahren dürfen, die dort wohnen oder die Zugang zu einem Haus dort benötigen


Anne  Vorname


Annelie  Vorname


Annike  Vorname


Anning  deutscher Ortsname


an•pei•len (hat)
[Vt]
1 etwas anpeilen Tech; durch Peilen den Standort oder die Richtung der Bewegung von etwas bestimmen: einen Sender anpeilen
2 etwas anpeilen gespr hum; versuchen, ein bestimmtes Ziel zu erreichen: Ich peile in Mathematik eine 2 (= Note 2) an
|| zu 1 An•pei•lung die; nur Sg


an•re•gen (hat)
[Vt]
1 etwas anregen die Idee zu etwas geben: Sie regte an, das Haus zu verkaufen
2 jemanden zu etwas anregen versuchen, durch einen Vorschlag oder Hinweis jemanden dazu zu bringen, etwas zu tun  jemanden zu etwas ermuntern
3 etwas regt jemanden/etwas an etwas hat eine belebende, aktivierende Wirkung auf jemanden/etwas <etwas regt jemandes Fantasie, den Appetit an>: ein sehr anregendes Gespräch mit jemandem führen; Sekt regt den Kreislauf an


an•ren•nen (ist)
[Vi]
1 angerannt kommen schnell in jemandes Richtung laufen und zu ihm kommen: Gerade als sie das Geschäft schließen wollte, kam noch ein Kunde angerannt
2 gegen jemanden/etwas anrennen zu jemandem/etwas laufen, mit der Absicht, gegen ihn zu kämpfen oder es zu zerstören o.Ä. <gegen den Feind, die Festung, eine Mauer von Vorurteilen anrennen>
3 gegen jemanden/etwas anrennen gespr; (meist ohne Aussicht auf Erfolg) versuchen, besser zu sein als jemand anderer/etwas anderes <gegen die Konkurrenz anrennen>;
[Vt]
4 sich (Dat) etwas (an etwas (Dat)) anrennen gespr; beim Gehen oder Laufen gegen etwas stoßen und sich dabei verletzen


Apen  deutscher Ortsname


Ap•ril der; -(s), -e; meist Sg; der vierte Monat des Jahres <im April; Anfang, Mitte, Ende April; am 1., 2., 3. April; der launische April>
|| ID jemanden in den April schicken gespr; einen Aprilscherz mit jemandem machen; April, April! verwendet, um jemandem zu sagen, dass man gerade einen Aprilscherz mit ihm gemacht hat


Ar das; -s, -; verwendet als Bezeichnung für ein Flächenmaß von 100m2; Abk a: ein Wald mit 50 a


A•re•al das; -s, -e; geschr;
1  Fläche (1): ein Areal von 20km2
2 ein Gebiet oder Gelände, das meist zu einem bestimmten Zweck eingegrenzt ist: das Areal der Automobilausstellung


A•re•na die; -, Are•nen;
1 eine Art Stadion mit (in Stufen ansteigenden) Sitzreihen, in denen sportliche Wettkämpfe und andere Veranstaltungen stattfinden
|| -K: Stierkampfarena, Zirkusarena
2 geschr; der Ort, an dem ein politischer, wirtschaftlicher oder militärischer Kampf stattfindet  Schauplatz


arg, ärger, ärgst-; Adj;
1 mit sehr negativen Konsequenzen  schlimm, übel <eine List, ein Streich; auf das Ärgste gefasst sein (= mit dem Schlimmsten rechnen)>
2 (in negativer Weise) groß, stark  furchtbar, schrecklich <eine Enttäuschung, ein Gedränge, Schmerzen>
3 nur adv, gespr  sehr, äußerst: arg jung sein; sich arg freuen
|| ID etwas liegt im Argen etwas ist in Unordnung, in einem desolaten Zustand


Arian  Vorname


Ariane  Vorname


Arianne  Vorname


A•rie [] die; -, -n; ein Lied für einen einzelnen Sänger besonders in einer Oper <eine Arie singen>
|| -K: Opernarie


Arne  Vorname


Arnie  Vorname


Ar•ni•ka die; -, -s; eine Heilpflanze mit gelben Blüten




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18.12.2007 23:47:51

Devami.......



E, e [] das; -, -/gespr auch -s;
1 der fünfte Buchstabe des Alphabets <ein großes E; ein kleines e>
2 Mus; der dritte Ton der C-Dur-Tonleiter
|| K-: E-Dur; e-Moll


EG [] die; -; nur Sg; (Abk für Europäische Gemeinschaft) europäisch


e•gal Adj; nur präd, ohne Steigerung, nicht adv, gespr;
1 etwas ist egal etwas ist ohne Bedeutung für etwas: Es ist egal, ob du heute kommst oder morgen
2 egal + Fragewort drückt aus, dass es keine Rolle spielt, wie, wo, wann usw etwas passiert oder wer etwas macht: Egal was ich tue, niemand beachtet mich
3 etwas ist jemandem egal etwas interessiert jemanden nicht: Mir ist egal, wann du nach Hause kommst
4 jemandem egal sein für jemanden keinerlei Bedeutung (mehr) haben: Sie hat ihn früher geliebt, aber jetzt ist er ihr egal


Egan  Vorname


E•gel der; -s, -; Blutegel


Egeln  deutscher Ortsname


Ei das; -(e)s, -er;
1 ein meist ovales Gebilde, das aus dem Körper bestimmter weiblicher Tiere kommt und aus dem sich ein junges Tier entwickelt (z.B. ein Vogel, ein Reptil) <ein Vogel/Reptil legt Eier, brütet Eier aus, schlüpft aus dem Ei>
|| -K: Hühnerei, Schlangenei, Vogelei
2 das Ei (1) besonders eines Huhns als Nahrungsmittel <ein frisches, altes, faules, rohes, weiches/weich gekochtes, hartes/hart gekochtes Ei; Eier kochen>: sich zwei Eier in die Pfanne schlagen
|| Abbildung unter Frühstückstisch
|| K-: Eidotter; Eierschale
3 eine Geschlechtszelle eines weiblichen Lebewesens, aus der nach der Verschmelzung mit einer Samenzelle ein Mensch oder ein Tier heranwächst: Das reife Ei wird befruchtet und nistet sich in der Gebärmutter ein
|| K-: Eizelle
4 meist Pl, gespr!  Hoden
|| ID meist Das ist ein dickes Ei! gespr; verwendet, um auszudrücken, dass man über etwas empört ist; <Personen> gleichen sich wie ein Ei dem anderen zwei oder mehrere Personen sind/sehen sich sehr ähnlich; wie auf Eiern gehen gespr; sehr vorsichtig oder unsicher gehen; jemanden/etwas wie ein rohes Ei behandeln jemanden/etwas sehr vorsichtig behandeln; wie aus dem Ei gepellt aussehen gespr; sesehr elegant gekleidet sein und gepflegt aussehen; das Ei des Kolumbus geschr; eine sehr einfache, jedoch geschickte Lösung
|| NB: Apfel
|| zu 1 und 2 ei•för•mig Adj


ei Interjektion; (meist im Umgang mit Kindern) verwendet, um Erstauunnen o.Ä. auszudrücken oder um ein Kind zu trösten


-ei die; -, -en; im Subst, sehr produktiv;
1 nach Subst; der Betrieb, in dem der genannte Beruf ausgeübt wird; Bäckerei, Druckerei, Gärtnerei, Metzgerei, Tischlerei
2 nach Subst, meist pej; eine Handlung oder ein Verhalten wie das im ersten Wortteil Genannte; Barbarei, Besserwisserei, Betrügerei, Dieberei, Drückebergerei, Eigenbrötelei, Eselei, Ferkelei, Flegelei, Gaunerei, Geschäftemacherei, Lumperei, Philisterei, Preistreiberei, Prinzipienreiterei, Sauerei, Schurkerei, Schweinerei, Teufelei, Tölpelei, Tyrannei
3 nach Verb, nur Sg, besonders gespr pej; verwendet, um auszudrücken, dass die genannte Handlung lästig ist, dass sie oft geschieht oder lange dauert  Ge- (2); Brüllerei, Bummelei, Drängelei, Fahrerei, Fragerei, Fresserei, Herumhockerei, Heuchelei, Heulerei, Jammerei, Lauferei, Phrasendrescherei, Plackerei, Quengelei, Rennerei, Schlamperei, Schufterei, Schwarzseherei, Trödelei
4 nach Verb; etwas, das durch die genannte Handlung entsteht (entstanden ist); Bastelei, Häkelei, Malerei, Schmiererei, Schnitzerei, Stickerei
|| NB: zu 2, 3 und 4: oft mit -er vor –ei


ei•ern; eierte, hat geeiert; [Vi] etwas eiert gespr; etwas rollt oder dreht sich ungleichmäßig und wackelt <ein Rad, eine Schallplatte usw>


Ei•fer der; -s; nur Sg;
1 das starke Bemühen, ein Ziel zu erreichen <blinder Eifer; jemandes Eifer anstacheln, anspornen>: Heute gehe ich voller Eifer an die Arbeit, gestern war ich nicht so fleißig
|| -K: Arbeitseifer, Lerneifer
2 meist pej; eine leidenschaftliche Gefühlsbewegung, bei der jemand die Kontrolle über sich verliert <voller Eifer; in Eifer geraten>: Er war in seinem Eifer zu weit gegangen
3 mit missionarischem Eifer so, dass man dabei versucht, andere Leute von seiner Meinung zu überzeugen
|| ID im Eifer des Gefechts gespr; in der Eile, in der Aufregung


Ei•fe•rer der; -s, -; meist ein religiöser Eiferer jemand, der sich fanatisch für eine religiöse Idee einsetzt


eif•rig Adj; voll Eifer (1) <meist ein Schüler, ein Student; eifrig lernen, arbeiten>


ei•gen Adj; ohne Steigerung;
1 meist attr, nicht adv; verwendet, um auszudrücken, dass etwas jemandem/etwas gehört: Mit 18 Jahren hatte er schon ein eigenes Auto; Das kannst du mit deinem eigenen Geld kaufen!; Ich habe es mit eigenen Augen gesehen
2 meist attr, nicht adv; verwendet, um auszudrücken, dass etwas von einem selbst kommt oder einen selbst betrifft: etwas auf eigene Verantwortung tun; Er hat immer eine eigene Meinung; Es ist ihre eigene Schuld, wenn sie nicht auf uns hört
|| K-: Eigenanteil, Eigenbedarf, Eigenfinanzierung, Eigeninitiative, Eigenkapital, Eigenleistung, Eigenverbrauch
3 (etwas ist) jemandem/etwas eigen (etwas ist) für eine Person/Sache typisch oder charakteristisch: mit dem ihr eigenen Charme; Diese Gesten sind ihm eigen
4 nur präd, nicht adv; eigenartig, sonderbar: Sie ist zwar ganz nett, aber ein bisschen eigen
5 sich (Dat) etwas zu Eigen machen geschr  sich etwas aneignen


eig•nen, sich; eignete sich, hat sich geeignet;
[Vr]
1 sich (irgendwie) für etwas eignen die Eigenschaften oder Fähigkeiten haben, die nötig sind, um eine bestimmte Funktion zu erfüllen: Sie eignet sich gut für diesen Beruf
2 etwas eignet sich (irgendwie) als etwas etwas hat die Eigenschaften, die nötig sind, um einen bestimmten Zweck zu erfüllen: Kork eignet sich gut als Isoliermaterial


Eig•ner der; -s, -; veraltend  Eigentümer
|| -K: Schiffseigner


Eike  Vorname


Eila  Vorname


Ei•le die; -; nur Sg;
1 das Bemühen oder der Zwang, etwas schnell zu tun <etwas in aller/großer/fieberhafter Eile tun; zur Eile getrieben werden>: Ich habe in der Eile vergessen, einen Schirm mitzunehmen
|| K-: Eilschritt, Eiltempo
2 in Eile sein (zu) wenig Zeit haben: Ich kann jetzt nicht reden, ich bin in Eile
|| ID mit etwas hat es (keine) Eile gespr; etwas ist (nicht) sehr dringend, etwas muss (nicht) sehr schnell erledigt werden


Eileen  Vorname


ei•len; eilte, hat/ist geeilt;
[Vi]
1 irgendwohin eilen (ist) geschr; schnell irgendwohin gehen oder fahren: Sie eilte nach Hause
2 etwas eilt (hat) etwas ist eilig (1): Der Brief eilt, er muss sofort zur Post;
[Vimp] (hat)
3 jemandem eilt es mit etwas jemand will, dass etwas so schnell wie


ei•lig Adj;
1 sehr wichtig und daher schnell zu erledigen: Dieser Brief ist sehr eilig, bring ihn bitte gleich zur Post!
2 (zu) schnell gemacht (und dabei manchmal unachtsam): Er hat den Brief so eilig geschrieben, dass man ihn nur mit Mühe lesen kann
3 es eilig haben keine oder nur wenig Zeit haben
4 es (mit etwas) eilig haben etwas möglichst bald tun wollen


ein1, eine, ein; unbestimmter Artikel; unbetont;
1 verwendet, um eine bestimmte Person/Sache zu bezeichnen, die vorher noch nicht genannt wurde: Ich wohne allein in einem großen Haus; Dieses Jahr hatten wir einen regnerischen Sommer; Er kam durch einen Verkehrsunfall ums Leben; Sie ist Tochter eines Richters
2 verwendet, um eine (beliebige) einzelne von mehreren möglichen Sachen zu bezeichnen: Hast du eine Zigarette für mich?; Gib mir bitte einen Stift!
3 verwendet, um eine nicht näher bestimmte Person/Sache als Vertreter einer Menge, Art oder Gattung zu bezeichnen: Ein Hund bleibt dir immer treu; Ein Schotte trägt nicht immer einen Schottenrock
4 verwendet vor abstrakten Begriffen, die (meist durch einen Relativsatz) näher bestimmt sind: Er ging mit einer Begeisterung an die Arbeit, die ich bei ihm gar nicht kannte
5 verwendet vom Sprecher, um auszudrücken, dass ihm jemand unbekannt ist: Ein (gewisser) Herr Sommer möchte Sie sprechen
|| NB: a) Der unbestimmte Artikel wird im Plural nicht verwendet: Sg: ein altes Haus, Pl: alte Häuser;
b) Ein wird in der gesprochenen Sprache oft abgekürzt: Sone/So'ne Katze; da kommtn/kommt'n Hund mit 'nem langen Schwanz;
c) Tabelle unter Artikel


ei•n-1 Indefinitpronomen;
1  jemand: Das muss einer machen, der etwas davon versteht
|| NB: Endungen wie beim stark gebeugten Adjektiv
2 einer gespr  man: Das kann einer doch nicht wissen (= Das kann man doch nicht wissen)
3 einen/einem verwendet als Akk./Dat. von man: Das macht einen ja ganz nervös; Das kann einem schon mal passieren
|| NB unter man1
4 gespr; verwendet in bestimmten Wendungen: jemandem eine reinhauen (= jemandem eine Ohrfeige geben); einen trinken (= ein Getränk mit Alkohol trinken); einen sitzen haben (= betrunken sein)


ein-2 im Verb, betont und trennbar, sehr produktiv; Die Verben mit ein- werden nach folgendem Muster gebildet: einbauen - baute ein - eingebaut
1 ein- drückt aus, dass sich jemand/etwas von außen her in das Innere von etwas bewegt; eintreten: Sie trat in das Zimmer ein  Sie war außerhalb des Zimmers und kam in das Zimmer hinein ebenso: einfahren, einlaufen, einmarschieren, einreisen
2 ein- drückt aus, dass man etwas in das Innere von etwas bringt oder es zu einem Teil von etwas macht; etwas (in etwas (Akk)) einbauen: Er hat neue Bremsen in meinen Wagen eingebaut  Er hat die alten Bremsen herausgenommen und neue hineingetan ebenso: etwas (in etwas (Akk)) einfüllen, etwas (in etwas (Akk)) eingießen, etwas (in etwas (Akk)) einheften, etwas (in etwas (Akk)) einmontieren, etwas (in etwas (Akk)) einschütten
3 ein- drückt aus, dass bei einer Handlung tiefere Stellen auf einem Material entstehen; etwas (in etwas (Akk)) einritzen: Er ritzte seinen Namen in die Rinde des Baums ein  Er kratzte/schrieb seinen Namen mit einem Messer o.Ä. in die Rinde, wodurch Kratzer oder Schnitte in der Rinde entstanden ebenso: etwas (in etwas (Akk)) einbrennen, etwas (in etwas (Akk)) eingravieren, etwas (in etwas (Akk)) einkerben, etwas (in etwas (Akk)) einkratzen, etwas (in etwas (Akk)) einmeißeln, etwas (in etwas (Akk)) einschneiden
4 ein- drückt aus, dass man um jemanden/etwas herum etwas macht oder bildet; etwas einrahmen: ein Bild einrahmen  einen Rahmen um ein Bild machen ebenso: etwas eingittern, etwas (mit etwas) einfassen, jemanden/etwas einkreisen
5 ein- drückt aus, dass man etwas zerstört oder beschädigt; etwas einwerfen: mit dem Ball ein Fenster einwerfen  einen Ball so werfen, dass er ein Fenster trifft und das Glas beschädigt ebenso: etwas eindrücken, etwas einreißen, etwas einschießen
6 ein- drückt aus, dass das im zweiten Wortteil Genannte mit etwas gemacht wird; etwas einebnen: im Garten die Erde einebnen  im Garten die Erde (z.B. mit einem Rechen) eben oder flach machen ebenso: etwas eindeutschen, etwas einfeuchten
7 ein- drückt aus, dass man um einen Gegenstand herum etwas (als Verpackung) legt; etwas einwickeln: ein Geschenk einwickeln  Papier um ein Geschenk wickeln (als Verpackung oder um es schöner aussehen zu lassen) ebenso: etwas (in etwas (Akk)) einbinden, etwas (in etwas (Akk)) einhüllen, etwas (in etwas (Akk)) einpacken


ein2, eine, ein; Zahladj; betont;
1 verwendet, um bei zählbaren Begriffen den Zahlenwert 1 auszudrücken: Jetzt warten wir schon eine Stunde; ein Pfund Äpfel; Hat sie zwei Autos oder nur ein(e)s?
|| NB: a) oft durch nur oder einzig- verstärkt: Ich hatte nur noch einen Euro/einen einzigen Euro in der Tasche;
b) Wenn ein vor einem Subst. steht, wird es wie der unbestimmte Artikel flektiert
2 verwendet, um eine einzelne von mehreren Personen/Sachen zu bezeichnen: Einer von euch muss hier bleiben; Hier im Wald gibt es Rehe. - Ja, da läuft eins
|| NB: a) verwendet wie ein Substantiv;
b) Endungen wie beim stark gebeugten Adjektiv
3 der/die/das eine verwendet, um eine von zwei Personen/Sachen zu bezeichnen: Der eine Bruder lebt in Amerika (und der andere hier in Köln)
|| NB: Endungen wie beim schwach gebeugten Adjektiv
4 nicht flektiert; verwendet zur Bezeichnung der Uhrzeit 1 Uhr bzw. 13 Uhr: Es ist schon ein Uhr
|| NB: aber: Es ist eins
5 ein oder zwei/ein bis zwei/ein, zwei nicht flektiert; verwendet, um eine geringe Zahl auszudrücken  ein paar: Kann ich ein, zwei Tage bei dir übernachten?; Es dauert vielleicht ein bis zwei Stunden
6 ein und derselbe/dieselbe/dasselbe verwendet, um derselbe (usw) zu intensivieren: Das ist alles an ein und demselben Tag passiert
|| NB: ein bleibt unflektiert
7 jemand/etwas ist jemandes Ein und Alles jemand/etwas ist für jemanden sehr wichtig: Ihr Pferd ist ihr Ein und Alles
|| ID Mal1


ei•ne  ein1, ein2


ei•nen1; einte, hat geeint; [Vt] jemanden/etwas einen geschr; einzelne Personen oder Gruppen von Personen zu einer Einheit verbinden: ein Volk einen


ei•nen2  ein
|| auch NB unter man1


ein•en•gen; engte ein, hat eingeengt;
[Vt]
1 etwas engt jemanden ein etwas ist so eng, dass sich jemand darin nicht richtig bewegen kann <sich eingeengt fühlen>: In dieser kleinen Wohnung fühlen wir uns richtig eingeengt
2 meist jemanden in seinen Rechten/in seiner Freiheit einengen; jemandes Rechte/Freiheit einengen jemandem die Möglichkeit nehmen, das zu tun, was er tun möchte oder bisher getan hat
|| hierzu Ein•en•gung die; nur Sg


Ei•ner der; -s, -; Sport; ein Ruderboot, in dem nur eine Person sitzen kann
|| K-: Einerkajak


ei•ner  ein1, ein2


ein•fan•gen (hat)
[Vt]
1 jemanden/etwas einfangen jemanden/etwas fangen und in einen Käfig (oder ein Gefängnis) sperren: Die Polizei fing den entlaufenen Zirkuslöwen wieder ein
2 sich (Dat) etwas einfangen gespr; sich mit einer Krankheit anstecken: Ich habe mir einen Schnupfen eingefangen
3 sich (Dat) etwas einfangen gespr; besonders Schläge, Prügel bekommen: Er hat sich von seinem Bruder eine Ohrfeige eingefangen
4 etwas einfangen geschr; etwas Typisches festhalten und darstellen: Auf dem Bild hat er den Ausdruck ihrer Augen genau eingefangen


ein•ker•kern; kerkerte ein, hat eingekerkert; [Vt] jemanden einkerkern hist; jemanden in einen Kerker sperren
|| hierzu Ein•ker•ke•rung die


ein•kla•gen (hat) [Vt] etwas einklagen vor Gericht gehen, um etwas zu erreichen, worauf man ein Recht hat: Wenn Sie nicht freiwillig zahlen, werde ich die Schulden einklagen
|| hierzu ein•klag•bar Adj


Ein•klang der; -s; nur Sg; geschr;
1 in/im Einklang (mit jemandem/etwas) in einem Zustand, in dem sich zwei Dinge miteinander so vereinbaren lassen, dass sie nicht widersprüchlich sind <etwas ist, steht in/im Einklang mit etwas; etwas (Pl) in Einklang bringen>: Er ist sehr zufrieden, weil er seine privaten und beruflichen Interessen miteinander in Einklang bringen konnte
2 sich (mit jemandem) in Einklang (über etwas (Akk)) befinden die gleiche Meinung haben (wie ein anderer/andere)


Ein•la•ge die;
1 eine meist künstlerische Vorstellung, die Abwechslung in ein festes Programm bringen soll <eine Einlage bringen>: Auf dem Ball gab es als Einlage einen Zauberer
|| -K: Gesangseinlage
2 meist Pl, Bank; das Geld, das jemand auf einem Konto bei einer Bank hat: ein Sparbuch mit einer Einlage von 2000 Euro; Die Bank verfügt über Einlagen in Höhe von 50 Millionen Euro
3 Med; eine provisorische Füllung in einem Zahn
4 meist Pl; eine zusätzliche Sohle, die in einen Schuh gelegt wird (um Plattfüße o.Ä. zu stützen)
5 etwas (z.B. Nudeln oder Fleisch), das in eine Suppe getan wird: eine Brühe mit Einlage
|| -K: Fleischeinlage


ein•la•gern (hat)
[Vt]
1 etwas (irgendwo) einlagern etwas als Vorrat in einen Raum bringen und dort aufbewahren: Kartoffeln (im Keller) einlagern;
[Vr]
2 etwas lagert sich in etwas (Akk) ein eine Substanz oder ein Stoff1 (1) dringt tief in einen festen Körper, einen Organismus (1) o.Ä. ein und setzt sich dort fest: In den Stein haben sich Kristalle eingelagert
|| hierzu Ein•la•ge•rung die


ein•le•gen (hat)
[Vt]
1 etwas (in etwas (Akk)) einlegen etwas irgendwo so anbringen oder hineintun, dass es benutzt werden kann  herausnehmen <einen Film, eine Kassette, eine Diskette, eine CD einlegen; eine Sohle in einen Schuh einlegen>
|| K-: Einleg(e)sohle
2 etwas (in etwas (Akk)) einlegen Lebensmittel konservieren und würzen, indem man sie in eine Flüssigkeit legt  einmachen: Gurken, Bohnen (sauer, in Essig), Kirschen (in Rum) einlegen
3 etwas in etwas (Akk) einlegen etwas als Ornament (Einlegearbeit) irgendwo anbringen: Elfenbein in einen Tisch einlegen
4 etwas mit etwas einlegen etwas mit etwas als Ornament (Einlegearbeit) versehen: einen Tisch mit Elfenbein einlegen
5 <Beschwerde, Einspruch, sein Veto, Widerspruch> (gegen etwas) einlegen förmlich gegen etwas protestieren: Sie legten bei der Stadtverwaltung Beschwerde gegen den Bau der neuen Straße ein
6 <Berufung, Revision> (gegen etwas) einlegen Jur; ein Gerichtsurteil durch ein höheres Gericht überprüfen lassen
7 etwas einlegen eine Zeit der Entspannung zwischen Zeiten der Arbeit, Aktivität legen <eine Pause, eine Rast, einen Ruhetag einlegen>
8 etwas einlegen etwas Zusätzliches oder Außergewöhnliches machen (meist um mit etwas schneller fertig zu werden) <einen Spurt einlegen; eine zusätzliche Schicht einlegen>: eine Sonderschicht einlegen, um einen Auftrag rechtzeitig zu erfüllen
9 etwas einlegen in einen bestimmten Gang4 schalten, besonders beim Autofahren <meist den ersten, zweiten, usw Gang, den Rückwärtsgang einlegen>


ein•len•ken (hat) [Vi] in einem (Streit)Gespräch oder in einem Konflikt nicht weiter auf seiner Position bestehen, sondern nachgeben oder kompromissbereit sein: Er lenkte ein, um einen Kompromiss zu ermöglichen


ein•par•ken (hat) [Vi] (irgendwo) einparken mit einem Fahrzeug in eine Parklücke fahren


ein•pla•nen (hat) [Vt] etwas (bei etwas) einplanen etwas bei einem Plan, den man macht, berücksichtigen: Diese Verzögerung war bei dem Projekt nicht eingeplant
|| hierzu Ein•pla•nung die


ein•ren•ken; renkte ein, hat eingerenkt;
[Vt]
1 (jemandem) etwas einrenken (jemandem) ein Körperglied, das z.B. durch einen Unfall aus seiner richtigen Lage gekommen ist, wieder in die richtige Stellung bringen <jemandem den Arm, den Fuß, den Kiefer einrenken>
2 etwas einrenken ein Verhältnis zwischen zwei oder mehreren Personen, das z.B. durch einen Streit schlecht geworden ist, wieder in Ordnung bringen: Er hat die peinliche Angelegenheit wieder eingerenkt;
[Vr]
3 etwas renkt sich ein ein schlechtes Verhältnis zwischen Personen wird nach einiger Zeit (von selbst) wieder besser
|| zu 1 Ein•ren•kung die


E•kel1 der; -s; nur Sg; Ekel (vor/gegenüber jemandem/etwas) eine sehr starke Abneigung gegen jemanden/etwas, die sich oft in einer physischen Reaktion zeigt < Ekel vor etwas haben; etwas erregt Ekel in j-m>: Ich empfinde Ekel vor/gegenüber Schlangen und Spinnen
|| K-: Ekelgefühl


E•kel2 das; -s, -; gespr; ein sehr unangenehmer, unsympathischer Mensch


e•keln; ekelte, hat geekelt;
[Vr]
1 sich (vor jemandem/etwas) ekeln Ekel1 (vor/gegenüber jemandem/etwas) empfinden: Er ekelte sich vor dem Geruch;
[Vimp]
2 es ekelt jemandem/jemanden vor jemandem/etwas jemand empfindet Ekel1 vor/gegenüber jemandem/etwas: Es ekelte ihr/sie vor Würmern
|| ID jemanden aus dem Haus ekeln gespr; sich so unfreundlich verhalten, dass jemand freiwillig das Haus verlässt


EKG [] Abk Elektrokardiogramm


ek•lig Adj;
1 Ekel1 verursachend <ein Geruch, ein Geschmack>
2 gespr  unfreundlich, unhöflich: Unser Chef kann ganz schön eklig werden


Ela  Vorname


E•lan der; -s; nur Sg; eine große innere Kraft oder Begeisterung, die jemanden zum Handeln treibt <jugendlicher Elan; etwas mit (großem) Elan tun>


E•le•gie die; -, -n [-]; eine bestimmte Art von Gedicht, das meist von Sehnsucht, Trauer, Abschied oder vom Tod handelt


Elena  Vorname


elf Zahladj; (als Zahl) 11; Anhang (4)
|| NB: Gebrauch Beispiele unter vier


Elf die; -, -en;
1 die Zahl 11
2 nur Sg  Fußballmannschaft
|| -K: Nationalelf
3 jemand/etwas mit der Ziffer/Nummer 11 (z.B. ein Spieler, ein Bus o.Ä.)


El•fe die; -, -n; ein zartes, weibliches Wesen aus der Märchenwelt
|| hierzu Elf der; -en, -en; el•fen•haft Adj


Elfi  Vorname


Elfie  Vorname


Elga  Vorname


Elia  Vorname


Elian  Vorname


Eliane  Vorname


Elin  Vorname


Elina  Vorname


Elka  Vorname


Elke  Vorname


E•ner•gie die; -, -n [-];
1 meist Sg; jede Art von (körperlicher, geistiger, seelischer) Kraft, die ein Mensch hat, um etwas zu leisten <voller Energie sein; mit Energie an etwas herangehen; alle Energie aufbieten; mit Energie geladen sein>
2 meist Sg, Kollekt; eine Art Kraft, die durch Bewegung, Verbrennung, Kernspaltung o.Ä. frei wird und die in andere Energien (wie z.B. Strom) umgewandelt werden kann
|| K-: Energiebedarf, Energieeinsparung, Energieerzeugung, Energiegewinnung, Energiequelle, Energieverbrauch, Energieverschwendung, Energieversorgung
|| -K: Atomenergie, Solarenergie, Sonnenenergie, Windenergie
3 meist Sg, Phys; eine physikalisch messbare Größe, die ein Körper besitzt (z.B. Magnetismus, Elektrizität, Bewegung, Wärme)
|| -K: Bewegungsenergie, Ruheenergie, Masseenergie
|| zu 1 e•ner•gie•los Adj


eng Adj;
1 von relativ geringer Ausdehnung  breit <eine Gasse, eine Straße, ein Tal>
|| Abbildung unter Eigenschaften
2 (von mehreren Personen/Sachen) sehr dicht nebeneinander: eng schreiben; eine enge Umarmung, eng umschlungen
3 (von Kleidungsstücken) so, dass sie direkt am Körper liegen  weit <eng anliegend; etwas wird (jemandem) zu eng>: eine enge Jeans
|| Abbildung unter Eigenschaften
4 sehr gut oder freundschaftlich <Beziehungen, Kontakte; mit jemandem eng befreundet sein>
5 nur adv; so, dass man sich sehr genau an Vorschriften hält <etwas eng auslegen, befolgen>
|| ID im engeren Sinne verwendet, um die Bedeutung eines Begriffs in einem bestimmten Zusammenhang einzuschränken: Demokratie im engeren Sinne schließt soziale Gerechtigkeit mit ein; im engsten Familienkreis nur mit den Mitgliedern der Familie; meist Das darf man nicht so eng sehen hier muss man toleranter oder großzügiger sein; einen engen Horizont haben geistig beschränkt sein, ungebildet sein


En•ge die; -, -n;
1 nur Sg; der Mangel an Platz
2 veraltend; eine enge Stelle  Engpass
|| ID jemanden in die Enge treiben jemanden meist mit Fragen oder Argumenten in eine Situation bringen, in der er nicht mehr weiß, was er sagen soll


En•gel der; -s, -;
1 ein überirdisches Wesen in Gestalt eines Menschen mit Flügeln, das (nach christlicher Vorstellung) von Gott als Bote zu den Menschen geschickt wird
|| K-: Engelschar
|| -K: Schutzengel
2 ein guter Mensch, der anderen hilft <ein guter, hilfreicher, rettender Engel>: Du bist wirklich ein Engel
|| ID meist du ahnungsloser Engel! gespr; du weißt von nichts, du bist naiv; die Engel/Englein im Himmel singen hören gespr; (plötzlich) starke Schmerzen haben
|| zu 1 en•gel•haft Adj


Engeln  deutscher Ortsname


Engen  deutscher Ortsname


Enger  deutscher Ortsname


Eningen  deutscher Ortsname


En•kel [] der; -s, -;
1 das Kind von jemandes Sohn oder Tochter
|| K-: Enkelkind, Enkelsohn, Enkeltochter
2 nur Pl  Nachkommen
|| zu 1 En•ke•lin die; -, -nen


E•pik die; -; nur Sg, Kollekt, Lit; alle erzählenden literarischen Gattungen, z.B. Roman, Novelle
|| hierzu e•pisch Adj


-er1 der; -s, -; sehr produktiv;
1 bezeichnet den, der etwas tut oder sich damit beschäftigt; Arbeiter, Fahrer, Leser, Spieler; Aufsteiger, Fußballer, Sportler usw
2 bezeichnet jemanden, der an dem Ort wohnt, zu einer Gruppe gehört; Berliner, Bremer, Österreicher usw; Gewerkschafter, Metaller
3 bezeichnet das Instrument, mit dem die genannte Arbeit getan wird; Öffner, Bohrer, Entsafter, Rasenmäher
4 bezeichnet Lebewesen oder Dinge nach einem wichtigen Merkmal oder auch nur nach einer Zahlgröße; Paarhufer, Dickhäuter, Vierbeiner; Fünfakter, Sechser, Hunderter, Dreitausender


-er2 Adj; nur attr, produktiv; in Verbindung mit Ortsnamen; der Bremer/bremer Stadtrand, das Thüringer Würstchen, Lübecker Marzipan
|| NB: Diese Adjektive werden großgeschrieben, wenn sie zu festen Warenbezeichnungen gehören


er Personalpronomen der 3. Person Sg; verwendet anstatt eines Substantivs, um eine Person oder Sache zu bezeichnen, deren grammatisches Geschlecht maskulin ist: Mein Bruder ist im Moment nicht da - er kommt erst am Abend wieder; Was ist denn mit dem Hund los? Er bellt die ganze Zeit; Ich habe mir den roten Rock gekauft. Er hat mir am besten gefallen
|| NB: Tabelle unter Personalpronomen


Er der; -, -s; gespr; ein Mensch oder Tier männlichen Geschlechts  Sie: Ist euer Hund ein Er?


er- im Verb, unbetont und nicht trennbar, sehr produktiv; Die Verben mit er- werden nach folgendem Muster gebildet: erglühen - erglühte - erglüht
1 er- drückt aus, dass etwas zu etwas wird, jemand/etwas eine bestimmte Eigenschaft annimmt. Die Verben mit er-, die so gebildet werden, gehören meist einer relativ gehobenen Sprache an; erkalten: den Pudding vor dem Servieren erkalten lassen  den Pudding vor dem Servieren kalt werden lassen ebenso: erblassen, erblinden, ergrauen, ergrünen, erkranken, erlahmen, erröten, erstarren
2 er- drückt aus, dass jemand durch eine Handlung oder einen Denkprozess ein bestimmtes Ergebnis erreicht; etwas ertasten: Sie ertastete im Dunkeln den Lichtschalter  Sie fand durch Tasten im Dunkeln den Lichtschalter ebenso: etwas erahnen, (sich (Dat)) etwas erbetteln, (sich (Dat)) etwas erbitten, (sich (Dat)) etwas erdenken, etwas erflehen, etwas erforschen, (sich (Dat)) etwas ergaunern, (sich (Dat)) etwas erkaufen, etwas erklettern, etwas erlernen, jemanden ermorden, etwas errechnen, (sich (Dat)) etwas erschwindeln, (sich (Dat)) etwas erwandern
3 er- drückt aus, dass ein Vorgang beginnt, dass etwas beginnt, irgendeine Reaktion zu zeigen. Die Verben mit er-, die so gebildet werden, gehören meist der geschriebenen Sprache an; erbeben: Als das alte Haus gesprengt wurde, erbebten die umliegenden Gebäude  Als das alte Haus gesprengt wurde, fingen die umliegenden Gebäude an zu beben ebenso: erglänzen, erglimmen, erglühen, erstrahlen


-e•rei -ei


er•ei•fern, sich; ereiferte sich, hat sich ereifert; [Vr] sich (über jemanden/etwas) ereifern oft pej; mit viel Emotion und heftigem Engagement über ein Thema reden: sich unnötig ereifern
|| hierzu Er•ei•fe•rung die
|| Eifer (2)


er•eig•nen, sich; ereignete sich, hat sich ereignet; [Vr] etwas ereignet sich etwas (meist Ungewöhnliches) geschieht  etwas passiert <ein Unfall, ein Unglück, ein Vorfall, ein Zwischenfall>: Das Zugunglück ereignete sich am frühen Morgen; Heute hat sich bei mir den ganzen Tag nicht viel/nichts Besonderes/nichts Außergewöhnliches ereignet



er•ei•len; ereilte, hat ereilt; [Vt] etwas ereilt jemanden geschr; etwas (Unangenehmes oder Gefährliches) passiert jemandem <ein Schicksalsschlag, der Tod, ein Unglück>: Auf dem Heimweg ereilte ihn ein Herzinfarkt
|| Eile


er•grei•fen; ergriff, hat ergriffen;
[Vt]
1 jemanden irgendwo/etwas ergreifen jemanden/etwas mit der Hand fassen und (fest)halten: Er ergriff sie am Arm/bei der Hand und führte sie auf den Balkon; Er ergriff sein Glas und hob es hoch
2 jemanden ergreifen jemanden (der gesucht wird oder auf der Flucht ist) fangen oder verhaften  fassen: Die Polizei ergriff den Dieb, als er über die Grenze fliehen wollte
3 etwas ergreift jemanden/etwas etwas wirkt plötzlich und meist zerstörerisch auf jemanden/etwas ein: Das Haus wurde vom Feuer ergriffen
|| NB: meist im Passiv!
4 etwas ergreift jemanden ein starkes Gefühl wirkt plötzlich auf jemanden: Er wurde von Angst/Panik/Zorn ergriffen
|| NB: meist im Passiv!
5 etwas ergreift jemanden etwas ruft ein starkes Mitgefühl bei jemandem hervor  etwas erschüttert jemanden: Die Nachricht vom Tod seines Freundes hat ihn tief ergriffen
|| NB: kein Passiv!
6 verwendet (als Funktionsverb) in Verbindung mit einem Subst., um auszudrücken, dass sich der Betroffene für eine bestimmte Handlungsweise o.Ä. entscheidet oder mit etwas anfängt: einen Beruf ergreifen einen Beruf wählen; von etwas Besitz ergreifen etwas in Besitz nehmen; die Flucht ergreifen flüchten; die Gelegenheit (zu etwas) ergreifen die Gelegenheit nutzen, etwas zu tun; die Initiative ergreifen als Erster aktiv werden; Maßnahmen ergreifen versuchen, mit bestimmten Mitteln etwas zu ändern; die Macht ergreifen die Herrschaft über etwas (oft mit Gewalt) übernehmen; für jemanden Partei ergreifen sich für jemanden einsetzen; das Wort ergreifen (meist in einer Debatte, Diskussion o.Ä.) über etwas zu sprechen anfangen
|| zu 2 Er•grei•fung die


Eri  Vorname


Erik  Vorname


E•ri•ka die; -, -s/E•ri•ken; meist Sg; eine Pflanze mit vielen kleinen rosa bis violetten Blüten, die im Moor und auf der Heide wächst  Heidekraut


Ering  deutscher Ortsname


er•in•nern; erinnerte, hat erinnert;
[Vt]
1 jemanden an etwas (Akk) erinnern jemanden ermahnen etwas nicht zu vergessen oder jemanden veranlassen an etwas zu denken: jemanden an einen Termin, an sein Versprechen erinnern;
[Vt/i]
2 jemand/etwas erinnert (jemanden) an jemanden/etwas jemand/etwas lässt jemanden an jemanden/etwas denken (meist wegen bestimmter Ähnlichkeiten): Seine Art zu lächeln erinnerte mich an seinen Vater;
[Vr]
3 sich (an jemanden/etwas) erinnern jemanden/etwas im Gedächtnis behalten oder wieder an ihn/daran denken: sich genau/nur dunkel/vage an ein Erlebnis, an seine Großmutter erinnern; Wenn ich mich recht erinnere, haben wir uns schon einmal getroffen; Jetzt erinnere ich mich wieder, wo ich die Tasche hingelegt habe


er•ken•nen; erkannte, hat erkannt;
[Vt]
1 jemanden/etwas erkennen jemanden/etwas so deutlich sehen, dass man weiß, wen oder was man vor seinen Augen hat: Aus dieser Entfernung kann ich die Zahlen nicht erkennen
2 jemanden/etwas (an etwas (Dat)) erkennen aufgrund bestimmter Merkmale sofort wissen, um welche Person oder Sache es sich handelt: jemanden an einer typischen Geste erkennen; Der Experte erkannte sofort, dass das Gemälde eine Fälschung war
|| K-: Erkennungszeichen
3 etwas erkennen etwas richtig beurteilen oder einschätzen (das man bisher nicht so gesehen hatte): seinen Fehler, Irrtum erkennen; den Ernst der Lage erkennen; jemandes Absichten zu spät erkennen
4 etwas als etwas erkennen etwas als etwas akzeptieren: etwas als seine Pflicht erkennen
5 etwas erkennen lassen  etwas zeigen: Sie lässt ihre Hilfsbereitschaft erkennen;
[Vi]
6 auf etwas (Akk) erkennen Jur; ein gerichtliches Urteil fällen: Das Gericht erkannte auf Freispruch
|| zu 1, 2 und 3 er•kenn•bar Adj


Er•ker der; -s, -; ein Teil eines Raumes in einem Haus, der (nach außen) aus der Mauer hervorragt und Fenster hat
|| K-: Erkerfenster, Erkerzimmer


er•klin•gen; erklang, ist erklungen; [Vi] etwas erklingt etwas ist zu hören <meist ein Lied, eine Stimme, eine Glocke, ein Instrument>


Erkner  deutscher Ortsname


er•kran•ken; erkrankte, ist erkrankt; [Vi] (an etwas (Dat)) erkranken krank werden <ernstlich, schwer, an einer Lungenentzündung erkranken>
|| hierzu Er•kran•kung die


Erla  deutscher Ortsname


er•lan•gen; erlangte, hat erlangt;
[Vt]
1 etwas erlangen etwas (meist Positives) erreichen oder bekommen <Achtung, Berühmtheit, die Freiheit, Geltung, Gewissheit, die Herrschaft über jemanden/etwas erlangen>
2 etwas erlangen geschr; zu einem Ziel kommen oder gelangen


Erlangen  deutscher Ortsname


Er•le die; -, -n; ein Laubbaum, der der Birke ähnlich sieht und an feuchten Orten wächst


er•le•gen; erlegte, hat erlegt; [Vt] ein Tier erlegen geschr; ein relativ großes Tier bei der Jagd töten, meist durch einen Schuss


-er•lei im Zahladj und Indefinitpronomen, betont und unbetont, indeklinabel, wenig produktiv; verwendet, um auszudrücken, dass etwas in der im ersten Wortteil genannten Zahl oder Menge von Sorten/Arten vorkommt; zweierlei, dreierlei usw; mancherlei, mehrerlei, verschiedenerlei, vielerlei


er•ler•nen; erlernte, hat erlernt; [Vt] etwas erlernen etwas, das viel Zeit beansprucht, so lernen, dass man es beherrscht <einen Beruf, ein Handwerk, eine Sprache erlernen>
|| hierzu er•lern•bar Adj; ohne Steigerung, nicht adv


er•lie•gen; erlag, ist erlegen;
[Vi]
1 etwas (Dat) erliegen (meist nach anfänglichem Zögern) etwas schließlich nicht widerstehen können <jemandes Charme, einer Verlockung, einer Versuchung o.Ä. erliegen>
2 etwas (Dat) erliegen an etwas sterben: Er erlag gestern seiner Krankheit/seinen schweren Verletzungen
3 einem Irrtum/einer Täuschung erliegen sich irren/sich täuschen
4 jemandem/etwas erliegen von jemandem im Kampf besiegt werden: Er erlag der feindlichen Übermacht und musste sich ergeben
5 etwas bringt etwas zum Erliegen etwas setzt etwas (eine Zeit lang) außer Betrieb oder bringt es zum Stillstand <meist etwas bringt die Arbeiten, den Betrieb, die Produktion, den Verkehr zum Erliegen>: Das Gewitter brachte den Funkverkehr zum Erliegen
6 etwas kommt zum Erliegen etwas wird durch jemanden/etwas zum Stillstand gebracht


Erna  Vorname


er•nen•nen; ernannte, hat ernannt;
[Vt]
1 jemanden (als etwas/zu etwas) ernennen jemandem ein Amt oder eine Funktion geben: jemanden als seinen/zu seinem Nachfolger, zum Bürgermeister, zum Minister ernennen
2 jemanden zu etwas ernennen jemandem einen Titel verleihen, um ihn damit zu ehren: jemanden zum Ehrenbürger ernennen
|| hierzu Er•nen•nung die


Er•pel der; -s, -; eine männliche Ente1 (1)  Enterich


er•re•gen; erregte, hat erregt;
[Vt]
1 etwas erregt jemanden etwas macht jemanden sehr wütend oder sehr nervös: Er war so erregt, dass er zitterte
|| NB: meist im Zustandspassiv
2 jemanden erregen jemanden sexuell anregen
3 jemand/etwas erregt etwas jemand/etwas verursacht eine bestimmte Reaktion bei den Menschen <jemand/etwas erregt Aufsehen, (jemandes) Besorgnis, Misstrauen, Mitleid, Widerwillen usw>;
[Vr]
4 sich über jemanden/etwas erregen über jemanden/etwas sehr wütend werden und meist deswegen schimpfen
|| hierzu Er•regt•heit die; nur Sg


er•rin•gen; errang, hat errungen; [Vt] etwas erringen geschr; etwas dadurch bekommen, dass man sich sehr anstrengt oder sehr darum bemüht  erlangen (1) <einen Erfolg, einen Sieg, jemandes Freundschaft, jemandes Vertrauen erringen>



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18.12.2007 23:49:20

Devami.......




F, f [] das; -, -/gespr auch -s;
1 der sechste Buchstabe des Alphabets <ein großes F; ein kleines f>
2 Mus; der vierte Ton der C-Dur-Tonleiter
|| K-: F-Dur; f-Moll


Fa. Abk für Firma


Fae  Vorname


fair [] Adj;
1 gespr; so, dass die Rechte des anderen berücksichtigt werden, niemand benachteiligt wird  anständig, gerecht  unfair <ein Urteil, ein Verhalten; fair bleiben, handeln, sein>
2 (besonders beim Sport) so, dass die Regeln genau beachtet und keine Tricks angewendet werden <ein Wettkampf; fair kämpfen, spielen; jemanden fair vom Ball trennen>


Fa•kir [-] der; -s, -e; (besonders in Indien) jemand, der sich durch Konzentration so unempfindlich gegen Schmerzen machen kann, dass er z.B. auf einem Brett mit Nägeln liegen kann


Falk  Vorname


Fal•ke der; -n, -n;
1 ein mittelgroßer Raubvogel, mit dem man besonders früher gern gejagt hat: einen Falken zur Jagd abrichten
|| K-: Falkenhorst, Falkenjagd
2 meist Pl; geschr; jemand, der besonders im politischen Bereich sehr hart und rigoros gegen seine Gegner vorgeht
|| NB: der Falke; den, dem, des Falken


Falken  deutscher Ortsname


Falk•ner der; -s, -; jemand, der Falken (1) für die Jagd dressiert


Falk•ne•rei die; -, -en;
1 nur Sg; das Dressieren von Falken (1) für die Jagd
2 nur Sg; die Jagd mit Falken (1)
3 der Ort, die Anlage, in der Falken (1) gehalten und dressiert werden


Fan [] der; -s, -s; ein Fan (von jemandem/etwas) gespr; jemand, der von jemandem/etwas (immer wieder) begeistert ist
|| K-: Fanclub, Fanpost
|| -K: Fußballfan, Jazzfan, Krimifan


Fang der; -(e)s; nur Sg;
1 das Fangen (1) von Tieren
|| K-: Fangsaison
|| -K: Fischfang, Vogelfang, Walfang
2 Kollekt; alle Tiere, die man gefangen (1) hat  Beute <einen guten, fetten Fang machen>
|| K-: Fangquote
|| ID mit jemandem/etwas einen guten Fang gemacht haben gespr; mit jemandem/etwas eine gute Wahl getroffen haben


fan•gen; fängt, fing, hat gefangen;
[Vt]
1 ein Tier fangen ein Tier (das man gejagt hat) zu fassen bekommen, ihm die Freiheit nehmen  freilassen: Schmetterlinge mit einem Netz, Fische mit der Angel, einen Fuchs in einer Falle fangen
|| K-: Fangergebnis, Fanggebiet, Fanggerät, Fangnetz, Fangschiff
2 jemanden fangen jemandem, der wegläuft, nachlaufen und ihn festhalten;
[Vt/i]
3 (etwas) fangen einen Gegenstand, der durch die Luft fliegt, ergreifen und festhalten: einen Ball mit beiden Händen sicher fangen; Hier, fang!;
[Vr]
4 ein Tier fängt sich irgendwo ein Tier gerät in eine Falle und kann sich nicht mehr befreien: Zahlreiche Fische haben sich im Netz gefangen
5 sich fangen (nachdem man geschwankt hat oder gestolpert ist) wieder ins Gleichgewicht kommen: Die Seiltänzerin verlor für einen Augenblick die Balance, konnte sich aber wieder fangen
6 sich (wieder) fangen gespr; nach einer schlechten Leistung, einer schlimmen Nachricht oder einer Enttäuschung seine alte Form, seine innere Ruhe und Harmonie wiedergewinnen  sich fassen


Farn der; -(e)s, -e; eine Pflanze mit Blättern ähnlich wie Federn, die an schattigen und feuchten Plätzen wächst und keine Blüten hat


Fee die; -, -n []; meist eine (schöne) Frau im Märchen, die übernatürliche Kräfte hat (und oft den Menschen hilft und ihre Wünsche erfüllt) <eine gute, böse Fee erscheint j-m>
|| K-: Feenkönigin, Feenreich
|| -K: Glücksfee, Märchenfee, Zauberfee


Fee•ling [] das; -s; nur Sg, gespr; (besonders von Jugendlichen verwendet)  Gefühl (2): Es ist schon ein tolles Feeling, über den Wolken zu schweben!


fe•gen; fegte, hat/ist gefegt; besonders nordd;
[Vt] (hat)
1 etwas fegen etwas sauber machen, indem man mit einem Besen o.Ä. den Staub und Schmutz entfernt  kehren2 (2) <den Fußboden fegen>
2 etwas von etwas fegen mit einem Besen etwas von einem Ort entfernen  kehren2 (1): die Scherben von der Straße fegen
3 etwas von etwas fegen gespr; etwas mit einer schnellen Bewegung seiner Hand bzw. seines Arms von irgendwo herunterwerfen: Sie hat mit einer heftigen Bewegung das Glas vom Tisch gefegt;
[Vi] (ist)
4 etwas fegt irgendwo(hin) etwas weht heftig irgendwo(hin) <der Wind>


fei•ern; feierte, hat gefeiert;
[Vt]
1 etwas feiern die Bedeutung eines Ereignisses dadurch ausdrücken, dass man eine Feier macht <(den) Geburtstag, (die) Hochzeit, Weihnachten, Abschied, Wiedersehen feiern>
2 jemanden (als etwas) feiern jemanden wegen seiner Verdienste ehren, indem man ihn (öffentlich) lobt, ihm zujubelt (und Feiern für ihn veranstaltet) <das Geburtstagskind, den Star feiern; jemanden als Retter feiern>;
[Vt/i]
3 (ein Fest) feiern ein Fest veranstalten: Am Samstag feiern wir


feig, fei•ge Adj;
1 ohne Mut, ängstlich  mutig, tapfer: Er ist zu feig, um seine Meinung offen zu sagen
2 so, dass das Opfer keine Chance hat, zu fliehen oder sich zu wehren <ein Attentat, ein Mord o.Ä.; ein Mörder>
|| hierzu Feig•heit die; nur Sg


Fei•ge die; -, -n;
1 die Frucht des Feigenbaums: getrocknete Datteln und Feigen
2  Feigenbaum


Fei•le die; -, -n; ein Werkzeug in Form eines Metallstabesonders mit vielen kleinen Zähnen oder Rillen, mit dem man die Oberflächen besonders von Holz- und Metallstücken glatt macht


fei•len; feilte, hat gefeilt;
[Vt]
1 etwas feilen etwas mit einer Feile bearbeiten <ein Brett, einen Eisenstab feilen; sich (Dat) die Fingernägel feilen>;
[Vi]
2 an etwas (Dat) feilen gespr; immer wieder an einem Aufsatz, einer Rede o.Ä. arbeiten, um elegantere Formulierungen zu finden: Er feilt schon seit Tagen an seiner Rede


fein Adj;
1 sehr dünn  grob (1), dick <Gewebe; Haar; eine Linie, ein Wasserstrahl>
2 (besonders vom menschlichen Körper) zart, ästhetisch wirkend, zierlich  grob (3) <Hände, ein Gesicht, ein Profil>
3 aus sehr kleinen Teilchen (bestehend)  grob (2) <Mehl, Zucker; Sand; fein gemahlener Kaffee>
4 nur attr, nicht adv; fähig, mit seinen Sinnesorganen auch ganz leise Geräusche, schwache Gerüche usw wahrzunehmen  empfindlich <ein Gehör, eine Nase>
5 sensibel auf äußere Eindrücke reagierend <ein feines Empfinden, Gespür für etwas haben>
6 <Humor, Spott, Ironie> so, dass man sie erst bemerkt, wenn man nachdenkt  subtil
7 von sehr guter, exquisiter Qualität  erlesen, hochwertig  billig (2) <Gebäck, Obst, Weine; etwas schmeckt fein; Seife>
8 oft iron  elegant, vornehm <eine Dame, ein Herr>
9 gering oder nicht leicht zu merken <Unterschiede>
10 gespr; (besonders als Lob verwendet) nett, anständig <sich fein verhalten>: Du bist wirklich ein feiner Kerl!
11 gespr; verwendet, um auszudrücken, dass etwas positiv, schön ist: Das hast du fein gemacht
12 nur adv, gespr; verwendet, um Adjektive zu verstärken  sehr: etwas fein säuberlich abschreiben
|| ID vom Feinsten gespr; mit sehr guter Qualität: Musik, Gebäck vom Feinsten; fein heraus sein gespr; in einer glücklichen, günstigen Lage sein (besonders nachdem man eine Schwierigkeit überwunden hat): Peter hat eine Lehrstelle gefunden. - Der ist fein heraus


Fel•ge die; -, -n; der Teil eines Rades, auf dem der Reifen festgemacht ist
|| -K: Zierfelge


Feli  Vorname


Fe•ri•en [-] die; Pl;
1 der Zeitraum, in dem Institutionen (wie z.B. Schulen, Universitäten oder Ämter) geschlossen sind < Ferien haben, machen; in den Ferien sein>: Die Ferien beginnen dieses Jahr am ersten August
|| K-: Ferienbeginn, Ferienende, Ferientag, Ferientermin, Ferienzeit
|| -K: Parlamentsferien, Schulferien; Semesterferien, Sommerferien, Weihnachtsferien
2  Urlaub <in die Ferien gehen, fahren; Ferien machen, haben; die Ferien irgendwo verbringen; in Ferien sein>: Ferien an der See
|| K-: Ferienaufenthalt, Ferienfahrt, Ferienhaus, Ferienjob, Ferienreise, Ferienwohnung
3 die großen Ferien die langen Ferien (1) im Sommer an Schulen und Universitäten  Sommerferien


Fer•kel das; -s, -;
1 ein junges Schwein: Die Ferkel quieken
|| K-: Ferkelzucht
2 gespr! verwendet als Schimpfwort für jemanden, der schmutzig oder unordentlich ist: Wasch dir mal den Hals, du Ferkel!
3 gespr! verwendet als Schimpfwort für jemanden, der etwas tut, das gegen die (Sexual)Moral ist


fern1 Adj;
1 fern (von jemandem/etwas) räumlich weit (vom Sprecher) entfernt, in großer Distanz  nahe1 (1) <Länder; etwas von fern beobachten, hören>: Von fern sah man den Zug kommen
2 (vom Standpunkt des Sprechers aus) zeitlich weit in der Zukunft oder Vergangenheit  nahe1 (3) <in ferner Zukunft, Vergangenheit>: Der Tag ist nicht mehr fern, an dem wir uns wiedersehen werden


fern2 Präp; mit Dat, geschr; in großer räumlicher Distanz, weit entfernt von  nahe2 < fern der Heimat>: fern dem lauten Treiben der Stadt


-fern im Adj, begrenzt produktiv; verwendet, um auszudrücken, dass jemand/etwas keinen Bezug zu dem Genannten hat  -fremd  -nah; gegenwartsfern <eine Utopie>, lebensfern <eine Illusion>, praxisfern <ein Studium>, realitätsfern <eine Einstellung>, wirklichkeitsfern <ein Denker>


Ferna  deutscher Ortsname


Fer•ne die; -; nur Sg;
1 eine große räumliche Distanz (von einem bestimmten Punkt aus gesehen)  Weite  Nähe (1): träumend in die Ferne blicken; In der Ferne zeichnen sich die Berge am Horizont ab
2 geschr; Gebiete oder Länder, die von einem bestimmten Punkt weit weg (entfernt) liegen  Fremde  Heimat: Sehnsucht nach der Ferne haben; in die Ferne reisen
3 in weiter Ferne von einem bestimmten Zeitpunkt aus gesehen weit in der Vergangenheit oder Zukunft: Der Tag, an dem es der Medizin gelingen wird, den Krebs zu besiegen, liegt noch in weiter Ferne
4 aus der/aus weiter Ferne von einem Punkt, einem Gebiet o.Ä., die weit weg sind: etwas aus der Ferne beobachten, miterleben


fer•ner Konjunktion; geschr  außerdem, des Weiteren: Für das Dessert brauchen Sie Erdbeeren und Zucker, ferner Wein, Sahne und ...
|| ID unter  ferner liefen <erscheinen, rangieren> besonders in einem Wettbewerb einen sehr schlechten Platz belegen: Obwohl er Chancen auf den Sieg hatte, rangierte er am Schluss unter  ferner liefen


fern•len•ken; lenkte fern, hat ferngelenkt; [Vt] etwas fernlenken  fernsteuern
|| hierzu Fern•len•kung die; nur Sg


fern lie•gen; lag fern, hat fern gelegen; [Vi] etwas liegt jemandem fern geschr; jemand hat keine Absicht, etwas zu tun: Es lag ihm fern, seinen Kollegen zu beleidigen


Fi•a•ker [] der; -s, -; eine Kutsche mit zwei Pferden, mit der (besonders in Wien) Touristen durch die Stadt (zu den Sehenswürdigkeiten) gefahren werden


fiel Imperfekt, 1. und 3. Person Sg; fallen


Fi•na•le das; -s, -/-s;
1 der letzte Wettkampf einer Reihe von Wettkämpfen, dessen Sieger dann einen Pokal oder einen Titel gewinnt  Endkampf, Endspiel <ins Finale kommen, sich fürs Finale qualifizieren, im Finale stehen>
|| K-: Finalgegner, Finalspiel, Finalteilnehmer
|| -K: Weltmeisterschaftsfinale
2 der letzte Teil eines längeren musikalischen Werks, z.B. einer Oper: das Finale von Beethovens 9. Sinfonie


fing Imperfekt, 1. und 3. Person Sg; fangen


Fin•ger [-] der; -s, -;
1 eines der fünf Glieder an der Hand des Menschen oder des Affen, mit denen er greift <geschickte, flinke Finger haben; die Finger krümmen, spreizen, nach etwas ausstrecken; mit den Fingern schnipsen>: einen goldenen Ring am Finger tragen
|| Abbildung unter Hand
|| K-: Fingernagel, Fingerspitze; fingerdick, fingerlang
|| zu Fingernagel Abbildung unter Nagel 2
|| NB: Die fünf Finger heißen Daumen, Zeigefinger, Mittelfinger, Ringfinger, kleiner Finger
2 der kleine Finger der kürzeste und schmalste Finger (1) der Hand
3 der Teil des Handschuhs, der einen einzelnen Finger (1) umgibt
|| ID keinen Finger rühren/krumm machen gespr, meist pej; sehr faul sein und nichts tun (wollen); sich (Dat) nicht gern die Finger schmutzig machen meist pej; versuchen, unangenehme Arbeiten o.Ä. zu vermeiden (meist weil man sich zu fein dafür fühlt); die Finger von etwas lassen gespr; sich absichtlich nicht mit etwas beschäftigen, etwas nicht tun (meist weil es zu riskant erscheint); sich (Dat) (bei jemandem/etwas) die Finger verbrennen gespr; bei jemandem/etwas einen Misserfolg haben (besonders weil man ohne Vorsicht gehandelt oder ein Risiko unterschätzt hat); (bei etwas) die Finger im Spiel haben gespr pej; heimlich, indirekt an etwas meist Negativem (z.B. einem kriminellen Unternehmen) beteiligt sein; seine Finger überall drinhaben gespr pej; (heimlich) an vielen meist negativen Unternehmen beteiligt sein, großen Einfluss haben; jemandem auf die Finger schauen/sehen gespr; bei jemandem aus Misstrauen genau darauf achten, was er tut; jemandem auf die Finger klopfen gespr; jemanden streng tadeln; sich (Dat) etwas aus den Fingern saugen gespr, meist pej; sich etwas ohne Vorbereitung ausdenken oder etwas erfinden (müssen); etwas in die Finger bekommen/kriegen gespr; zufällig in den Besitz einer Sache kommen; sich (Dat) etwas an den fünf Fingern abzählen können gespr; etwas leicht vorhersehen können; jemanden um den (kleinen) Finger wickeln gespr; (besonders durch Charme) so großen Einfluss auf jemanden haben, dass man alles von ihm bekommt: Dieser Casanova wickelt jede Frau um den kleinen Finger; jemand macht lange Finger gespr euph; jemand stiehlt; sich (Dat) die Finger nach etwas lecken gespr; etwas sehr gern haben wollen


fin•gern; fingerte, hat gefingert; gespr;
[Vt]
1 etwas aus etwas fingern etwas nach längerem Suchen, mit Mühe, aus etwas hervorholen: Schließlich fingerte er noch zwei Geldstücke aus der Hosentasche;
[Vi]
2 irgendwo (nach etwas) fingern (nervös) mit den Fingern nach etwas suchen oder mit etwas spielen  etwas tasten: Im Dunkeln fingerte er an der Tür, ohne das Schloss zu finden


Fink der; -en, -en; ein kleiner (Sing)Vogel mit kurzem dickem Schnabel und bunten Federn
|| NB: der Fink; den, dem, des Finken


Firn der; -s; nur Sg; der Schnee weit oben im (Hoch)Gebirge, der an der Oberfläche meist sehr rau und hart gefroren ist


Firrel  deutscher Ortsname


FKK [] indeklinabel; (Abk für Freikörperkultur) meist in FKK machen/treiben gespr; sich im Freien, in der Natur nackt bewegen, besonders nackt baden
|| K-: FKK-Gelände, FKK-Strand, FKK-Urlaub


FKK [] indeklinabel; (Abk für Freikörperkultur) meist in FKK machen/treiben gespr; sich im Freien, in der Natur nackt bewegen, besonders nackt baden
|| K-: FKK-Gelände, FKK-Strand, FKK-Urlaub


fla•nie•ren; flanierte, hat/ist flaniert; [Vi] geschr; (ohne ein bestimmtes Ziel) durch die Straßen einer Stadt gehen  schlendern, spazieren


Flan•ke die; -, -n;
1 die weiche Seite des Körpers von Tieren zwischen Brust(korb) und Becken: Der Reiter drückte dem Pferd die Sporen in die Flanken
2 Mil; die rechte oder linke Seite einer Truppe, die marschiert oder bereits (im Gelände) eine Position zum Kämpfen eingenommen hat
3 Sport; (besonders beim Fußball) ein Schuss, der den Ball von einer Seite des Spielfelds vor das Tor des Gegners bringt <eine (hohe) Flanke schlagen>
4 Sport; ein Sprung von der Seite über ein Turngerät, Brett o.Ä., bei dem man eine Hand aufstützt <eine Flanke machen>
|| zu 3 und 4 flan•ken (hat) Vt/i


Fle•gel der; -s, -; gespr pej; verwendet als Schimpfwort für einen Mann oder Jungen, der sich schlecht (besonders frech und unhöflich) benimmt
|| zu Flegelei -ei


Flein  deutscher Ortsname


flen•nen; flennte, hat geflennt; [Vi] gespr pej; (heftig) weinen


Flie•ge1 die; -, -n; ein meist schwarzes Insekt mit zwei Flügeln und kurzen Fühlern: eine lästige Fliege fangen; Die Larve der Fliege heißt Made
|| K-: Fliegennetz, Fliegenschwarm
|| ID <Personen> fallen um/sterben wie die Fliegen gespr; Personen sterben in großer Zahl; zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen gespr; mit einer Handlung zwei Ziele zugleich erreichen; keiner Fliege (et)was zuleide tun (können) gespr; einen sehr sanften Charakter haben und niemanden verletzen (können); die Fliege machen gespr; einen Ort (schnell) verlassen


Flie•ge2 die; -, -n; eine Art Krawatte, die zu einer Schleife gebunden wird und die Herren besonders zu sehr eleganten Anzügen (z.B. zum Smoking) tragen


flie•gen; flog, hat/ist geflogen;
[Vt]
1 etwas fliegen (hat) als Pilot etwas steuern: einen Hubschrauber, ein Flugzeug fliegen
2 etwas fliegen (ist/hat) einen bestimmten Weg durch die Luft zurücklegen <eine Kurve, einen Looping fliegen>: einen Umweg, die Strecke London-Paris fliegen
3 jemanden/etwas irgendwohin fliegen (hat) jemanden/etwas durch die Luft an einen bestimmten Ort bringen: Die Ärzte wurden mit einem Hubschrauber in das Katastrophengebiet geflogen;
[Vi] (ist)
4 <ein Vogel, ein Insekt o.Ä.> fliegt ein Vogel, ein Insekt o.Ä. bewegt sich mit Flügeln aus eigener Kraft durch die Luft fort: Der Schmetterling fliegt von Blüte zu Blüte
5 etwas fliegt etwas bewegt sich mit technischer Hilfe in der Luft fort <ein Flugzeug, ein Hubschrauber, ein Raumschiff>: Die Rakete fliegt (zum Mond)
6 (irgendwohin) fliegen (als Pilot oder als Passagier) durch die Luft an einen bestimmten Ort reisen: Ich fliege im Urlaub nach Amerika; Fährst du mit dem Auto nach Paris? - Nein, ich fliege
7 etwas fliegt irgendwo(hin) etwas wird durch eine von außen wirkende Kraft (wie z.B. Wind) durch die Luft bewegt: Durch den Windstoß flogen die Blätter vom Schreibtisch; Ihre langen Haare flogen im Wind; Der Ball flog durchs Fenster (= wurde von jemandem durchs Fenster geworfen)
8 irgendwohin fliegen gespr; sich sehr schnell (z.B. durch Laufen) irgendwohin bewegen: Sie flog in seine Arme
9 irgendwohin fliegen gespr  fallen (1,2)
10 gespr; (meist aufgrund von unkorrektem Verhalten) den Job verlieren oder aus der Schule entlassen werden
11 durch etwas fliegen gespr; eine Prüfung nicht bestehen  durchfallen
12 auf jemanden/etwas fliegen gespr; eine Person/Sache sehr attraktiv finden und somit sehr stark von ihr angezogen sein: Er fliegt auf große Frauen mit langen, schlanken Beinen


Flie•ger der; -s, -; gespr  Flugzeug


flink, flinker, flink(e)st-; Adj;
1 schnell, leicht und geschickt in den Bewegungen <ein Bursche, ein Mädchen; ein Arbeiter>
2 eine flinke Zunge/ein flinkes Mundwerk haben hum veraltend  schlagfertig sein
|| zu 1 Flink•heit die; nur Sg


Fr. Abk für Frau


Fra•ge die; -, -n;
1 eine Frage (nach jemandem/etwas) eine mündliche oder schriftliche Äußerung, mit der sich jemand an jemanden wendet, weil er von ihm eine Information haben will  Antwort <eine dumme, kluge, peinliche, verfängliche, vorsichtige Frage; jemandem/an jemanden eine Frage stellen; an jemanden eine Frage richten; jemanden mit Fragen bombardieren, löchern; eine Frage beantworten, bejahen, verneinen; einer Frage (Dat) ausweichen>
|| K-: Fragesatz, Fragesteller
|| -K: Prüfungsfrage, Quizfrage, Rätselfrage, Scherzfrage
2 ein Problem, das gelöst werden muss <eine offene, strittige, ungelöste Frage; eine Frage anschneiden, aufwerfen, diskutieren, erörtern, klären, lösen>: Die Außenminister beschäftigten sich mit Fragen der Abrüstung
3 meist Das/Es ist (nur) eine Frage + Gen; verwendet um auszudrücken, dass die genannte Sache das Problem ist, dass von ihr alles abhängt: Es ist nur eine Frage des Geldes, ob wir dieses Jahr in Urlaub fahren können
|| -K: Erziehungsfrage, Geldfrage, Geschmacksfrage, Kostenfrage, Prestigefrage, Qualitätsfrage, Zeitfrage
4 etwas steht außer Frage geschr; etwas ist ganz sicher, gewiss
5 ohne Frage ganz sicher, zweifellos
|| ID meist Das/Es ist nur eine Frage von <Sekunden, Minuten usw> das dauert nur ein paar Sekunden, Minuten o.Ä.; Das ist noch die Frage; Das ist die große Frage das ist noch nicht entschieden (und davon hängt viel ab); Das ist keine Frage das ist ganz sicher
|| NB: infrage


fra•gen; fragte, hat gefragt;
[Vt/i]
1 (jemanden) (etwas) fragen zu jemandem sprechen, um etwas von ihm zu erfahren  eine Frage (1) an jemanden richten: Gehst du mit mir ins Kino?, fragte er (sie); Er fragte (sie), ob sie mit ihm ins Kino gehe
2 (jemanden) nach jemandem/etwas fragen eine Frage (1) stellen, um eine bestimmte Auskunft, Information über jemanden/etwas zu bekommen: einen Fremden nach seinem Namen, einen Passanten nach der Zeit, eine Verkäuferin nach dem Preis einer Ware, einen Freund nach seiner Meinung, einen Bekannten nach seiner Frau fragen; Hat er nach mir gefragt?
3 (jemanden) (um Erlaubnis) fragen jemanden bitten, dass er einem erlaubt, etwas zu tun: Er fragte seine Mutter um Erlaubnis, bevor er ihr Auto benutzte; Er nahm das Auto, ohne zu fragen
4 (jemanden) um Rat fragen jemanden bitten, dass er einem mit Ideen und Vorschlägen hilft;
[Vr]
5 sich fragen, ob/warum/wie ... über ein Problem nachdenken, zu dem man noch keine Antwort weiß: Ich frage mich, wie sie es schafft, mit drei Kindern auch noch berufstätig zu sein;
[Vi]
6 nach etwas fragen geschr; etwas berücksichtigen: Niemand fragt nach den Kosten; Er fragt nicht danach, was andere über ihn denken
|| NB: meist verneint;
[Vimp]
7 es fragt sich, ob ... es ist zweifelhaft, ob ...: Es fragt sich, ob du mit deiner Behauptung wirklich Recht hast
8 es fragt sich nur, wann/wie o.Ä. ... verwendet, um auszudrücken, dass noch nicht bekannt ist, wann/wie o.Ä. etwas geschehen soll  es ist fraglich, wann/wie o.Ä.: Er kommt bestimmt zum Fest, es fragt sich nur, wann; Ich würde gern wegfahren, es fragt sich nur, wohin und von welchem Geld
|| NB: Die Formen du frägst, er frägt werden mitunter in der gesprochenen Sprache verwendet, sie gelten jedoch für die Schriftsprache als nicht korrekt
|| zu Fragerei -ei


frank Adj; nur in frank und frei offen und ehrlich: frank und frei reden, seine Meinung sagen


Frank  Vorname


Franka  Vorname


Fran•ken der; -s, -; (Schweizer) Franken die Währung des Geldes in der Schweiz: Ein Franken hat hundert Rappen


Frankena  deutscher Ortsname


fran•kie•ren; frankierte, hat frankiert; [Vt] etwas frankieren einen Brief o.Ä., den man mit der Post schickt, mit einer Briefmarke versehen <einen Brief frankieren>


Freak [] der; -s, -s;
1 jemand, der nicht so lebt, wie es den Normen der Gesellschaft entspricht, der seltsame Ideen, einen seltsamen Geschmack hat o.Ä.
2 jemand, der sich übertrieben für etwas begeistert
|| -K: Computerfreak, Motorradfreak, Musikfreak


frei, freier, frei(e)st-; Adj;
1 nicht in jemandes Abhängigkeit, Gewalt oder Besitz  unabhängig <ein Mann; ein Land, ein Volk>: Nach jahrhundertelanger Kolonialherrschaft wurde Ceylon 1948 frei
2 nicht in einem Gefängnis oder Käfig, sondern in der Lage, überall hingehen zu können, wo man will: Nach zehn Jahren Gefängnis ist der Verurteilte jetzt wieder frei
3 meist attr; nur vom eigenen Willen, der eigenen Entscheidung abhängig: Es war ihr freier Wille zu heiraten; Er konnte frei über sein Erbe verfügen
4 frei von etwas meist geschr; ohne etwas: frei von Fieber, Schmerzen, Schuld, Sorgen, Verpflichtungen sein; Das Brot ist f.von Konservierungsmitteln
|| NB: -frei
5 frei (nach jemandem/etwas) nicht streng nach dem Original, der Vorlage <eine Übersetzung>: Das Drehbuch für den Film wurde frei nach einer Novelle von Stefan Zweig gestaltet
6 ohne Hilfsmittel (wie z.B. ohne ein Manuskript beim Vortrag einer Rede oder ohne ein Lineal beim Zeichnen): Der Redner hielt einen einstündigen freien Vortrag; einen Kreis frei zeichnen
7 nicht adv  gratis, kostenlos: Der Eintritt ist für Schüler und Studenten frei
|| K-: Freiexemplar
8 nicht von anderen Personen benutzt oder besetzt  unbesetzt: Ist dieser Platz noch frei?
9 nicht durch ein Hindernis versperrt  offen (5): einen freien Blick auf die Berge haben
10 meist attr; nicht von beruflichen oder schulischen Pflichten bestimmt, sondern für Hobbys und Erholung verfügbar: Die Mutter von den drei kleinen Kindern beklagte sich, dass sie nie eine freie Minute hätte
11 nicht von Kleidung bedeckt  nackt, bloß: Das Abendkleid lässt die Schultern frei
|| -K: kniefrei, rückenfrei, schulterfrei
12 meist attr; <ein Journalist, ein Fotograf, ein Schriftsteller> so, dass sie nicht fest angestellt sind (sondern auf der Basis von Honoraren arbeiten)  freischaffend: Er arbeitet als freier Mitarbeiter bei einer Zeitung
13 ohne eine Begrenzung, wie z.B. einen Zaun, eine Mauer oder ein Dach: unter freiem Himmel schlafen; über das freie Feld laufen
14 frei ab <12, 16, 18 Jahren> in der Kino- und Filmwerbung verwendet, um anzuzeigen, dass der Film ab 12, 16 oder 18 Jahren besucht werden darf
15 sich frei nehmen sich (für kurze Zeit) Urlaub nehmen: Ich habe mir für heute Nachmittag frei genommen, weil ich zum Zahnarzt muss
16 frei und offen <über etwas reden> ohne etwas zu verschweigen (über etwas reden)
|| ID (Danke,) ich bin so frei verwendet als Antwort auf die Aufforderung, sich etwas zu nehmen, um auszudrücken, dass man das Angebot annimmt
|| befreien


frei- imVerb, trennbar und betont, wenig produktiv; Die Verben mit frei- werden nach folgendem Muster gebildet: freikehren - kehrte frei - freigekehrt; frei- drückt aus, dass etwas von etwas (Störendem) befreit wird; etwas (von etwas) freikehren: Er musste den Weg vom Schnee freikehren  Er musste (mit einem Besen) den Schnee vom Weg entfernen; ebenso: etwas freikämpfen, etwas (von etwas) freikratzen, etwas (von etwas) freischaufeln


-frei im Adj, begrenzt produktiv;
1 verwendet, um auszudrücken, dass jemand/etwas das Genannte nicht hat; akzentfrei <sprechen>; alkoholfrei <Bier>; fehlerfrei, störungsfrei <ein Fernsehbild;Verkehr>
2 verwendet, um auszudrücken, dass das Genannte nicht bezahlt werden muss  -pflichtig; beitragsfrei, gebührenfrei, portofrei, steuerfrei, zollfrei
3 verwendet, um auszudrücken, dass etwas das Genannte nicht tut; knitterfrei <ein Stoff>, rostfrei <ein Messer>
4 verwendet, um auszudrücken, dass das Genannte nicht getan werden muss; bügelfrei <ein Hemd>, reparaturfrei, wartungsfrei <eine Maschine>


frei•en; freite, hat gefreit;
[Vt] veraltet;
1 jemanden freien  heiraten;
[Vi]
2 um jemanden freien um eine Frau werben (4)


Frei•er der; -s, -;
1 euph; ein Mann, der zu einer Prostituierten geht
2 veraltend; jemand, der ein Mädchen heiraten will


frei•le•gen (hat) [Vt] etwas freilegen geschr; etwas (wieder) sichtbar machen, indem man darüber liegende Schichten entfernt: Archäologen haben Reste eines römischen Amphitheaters freigelegt
|| hierzu Frei•le•gung die


Freren  deutscher Ortsname


frie•ren; fror, hat/ist gefroren;
[Vi]
1 (an etw (Dat)) frieren (hat) eine starke, unangenehme Kälte fühlen: In den dünnen Schuhen wirst du im Winter (an den Füßen) frieren
2 etwas friert (zu etwas) (ist)  etwas gefriert (zu etwas)  etwas taut (auf): Das Tauwasser ist zu Eiszapfen gefroren;
[Vimp] (hat)
3 es friert die Temperatur ist unter 0° Celsius  es herrscht Frost: Laut Wetterbericht wird es heute Nacht frieren
4 jemanden friert (es) gespr; jemand friert (1): Mich friert!; Ohne Handschuhe hat es mich (an den Händen) gefroren



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18.12.2007 23:50:33

Devami......




G, g [] das; -, -/gespr auch -s;
1 der siebente Buchstabe des Alphabets <ein großes G; ein kleines g>
2 Mus; der fünfte Ton der C-Dur-Tonleiter
|| K-: G-Dur; g-Moll


Ga•le•rie1 die; -, -n [-];
1 ein großer Raum (oder ein Geschäft), in dem Kunstwerke ausgestellt (und verkauft) werden
|| -K: Gemäldegalerie
2 eine Halle, ein Gang o.Ä. in Schlössern und Burgen, in denen eine Sammlung von Kunstwerken ist
|| -K: Ahnengalerie, Bildergalerie, Gemäldegalerie
|| ID eine ganze Galerie + Gen/von etwas (Pl) hum; sehr viele Dinge der gleichen Art: Er hat eine ganze Galerie von Pfeifen


Ga•le•rie2 die; -, -n [-];
1 ein Gang mit einem Dach, der innen oder außen an eine Mauer gebaut ist und der durch Säulen oder ein Geländer vom Garten, Hof oder einem großen Raum abgetrennt ist
|| -K: Holzgalerie, Seitengalerie, Spiegelgalerie
2 veraltend; die obersten (billigsten) Sitzreihen in einem Theater


gar1 [], garer, garst-; Adj; meist präd; <Fleisch, Gemüse o.Ä.> so, dass sie durch Kochen, Braten o.Ä. weich sind und gegessen werden können: das Fleisch gar kochen; Das Gemüse ist noch nicht gar


gar2 [] Adv;
1 verwendet, um eine Verneinung zu verstärken  überhaupt <gar kein, gar nicht(s)>: Er war vor der Prüfung gar nicht nervös; Diese Unverschämtheit lasse ich mir auf gar keinen Fall bieten!
2 'gar so, 'gar zu verwendet, um zu und so zu verstärken: Er hätte gar zu gern gewusst, was sie über ihn denkt; Sei doch nicht gar so aggressiv!
3  sogar: Das Problem der Umweltverschmutzung betrifft viele, wenn nicht gar alle Menschen
4 (CH), sonst veraltet  sehr: Sie ist ein gar schönes Mädchen


gar3 [] Partikel; unbetont;
1 verwendet, um eine (meist negative) Vermutung oder rhetorische Frage zu verstärken, auf die man eine negative Antwort erwartet  etwa: Er wird doch nicht gar einen Unfall gehabt haben?
|| NB: meist verneint
2 verwendet, um eine Aussage zu verstärken und Erstaunen auszudrücken  tatsächlich, wirklich: Er hat gar geglaubt, dieses Problem existiere überhaupt nicht


ga•ren; garte, hat gegart;
[Vt]
1 etwas garen Speisen gar1 werden lassen <Gemüse, Fleisch garen>;
[Vi]
2 etwas gart etwas wird gar1: Während das Gemüse garte, bereitete er die Soße vor


Garlin  deutscher Ortsname


Garn das; -(e)s/-e; ein Faden aus mehreren Fasern zum Nähen oder Stricken <Baumwolle, Flachs, Wolle zu Garn spinnen; etwas aus grobem Garn stricken, weben; mit feinem Garn nähen, sticken>
|| Abbildung unter nähen
|| K-: Garnknäuel, Garnrolle, Garnspule
|| -K: Nähgarn, Stopfgarn, Wollgarn
|| ID (s)ein Garn spinnen eine erfundene Geschichte erzählen; jemandem ins Garn gehen veraltend; von jemandem gefangen werden  jemandem in die Falle gehen


Gar•ne•le die; -, -n; ein kleiner Krebs mit langen Fühlern und zehn Beinen, dessen Fleisch als Delikatesse gegessen wird
|| Abbildung unter Schalentiere


Garner  Vorname


Garnier  Vorname


gar•nie•ren; garnierte, hat garniert; [Vt] etwas (mit etwas) garnieren Speisen mit essbaren Dingen schmücken: eine Torte mit Weintrauben und Kirschen garnieren; eine Fleischplatte mit Salatblättern und Kräutern garnieren
|| hierzu Gar•nie•rung die


Garrel  deutscher Ortsname


Ge- im Subst, sehr produktiv;
1 verwendet, um aus einem Verb ein Substantiv zu machen; das Gebell (= das Bellen), das Gebrüll (= das Brüllen) <des Löwen>, das Geflüster, das Geheul <der Wölfe>, das Geläut, das Gemetzel, das Gemurmel, das Geplapper, das Geraschel, das Gerangel, das Geschrei, das Geschwätz, das Gezwitscher
|| NB: meist hat Ge- einen negativen Charakter. Bei einigen Begriffen kann durch Anhängen von -e am Ende des Wortes das Pejorative verstärkt werden: das Gebelle, das Gekläffe
2 besonders gespr pej; verwendet, um auszudrücken, dass die genannte Handlung lästig ist, dass sie oft geschieht oder lange dauert  -ei (3); das Gebrabbel, das Gedudel, das Gefasel, das Gegrinse, das Gehämmer(e), das Gehupe, das Gejammer, das Gekicher, das Geklimper, das Gelärme, das Gemecker, das Genuschel, das Gequassel, das Gequatsche, das Geschwafel, das Getuschel
|| NB: auch mit zusammengesetzen Verben: das Herumgehopse
3 etwas, das durch die genannte Handlung entsteht; das Gedränge, das Gedrängel, das Gekritzel, das Gemisch, das Geschmier, das Gestammel, das Gewimmel
4 Kollekt; verwendet, um eine Gruppe von Dingen, Tieren o.Ä. zu bezeichnen; das Geäst (= die Äste eines Baumes), das Gebäck, das Gebälk, das Gebüsch, das Gedärm, das Getier (= die Tiere, besonders kleine Tiere), das Gewässer


Ge•frier- im Subst; verwendet meist in Bezeichnungen für Geräte und Behälter, in denen man Lebensmittel durch Gefrieren konserviert; das Gefrierfach, der Gefrierschrank, die Gefriertruhe, der Gefrierbeutel, die Gefrierdose


ge•frie•ren; gefror, ist gefroren; [Vi] etwas gefriert etwas wird durch Kälte zu Eis oder fest und hart: Der Boden ist gefroren


Gei•er [] der; -s, -;
1 ein großer Vogel, der besonders vom Fleisch toter Tiere lebt  Aasgeier
2 gespr pej; ein sehr habgieriger Mensch
|| ID Hol dich/Hols der Geier! gespr! verwendet, um seinen Ärger über jemanden/etwas auszudrücken


Gei•fer der; -s; nur Sg; Speichel, der einem Tier aus dem Maul rinnt


gei•fern; geiferte, hat gegeifert;
[Vi]
1 ein Tier geifert ein Hund, ein Wolf o.Ä. lässt Speichel aus dem Maul fließen
2 (gegen jemanden) geifern pej; mit wütenden und gehässigen Worten über jemanden schimpfen
|| zu 2 Gei•fe•rer der; -s, -


geil Adj; gespr;
1 meist pej; begierig auf Sex <jemanden geil machen>: Er ist ein geiler Bock!
2 (besonders von Jugendlichen) verwendet, um Anerkennung auszudrücken  super, toll: Echt geil, dein neues Auto!
3 auf etwas (Akk) geil sein (besonders von Jugendlichen verwendet) etwas sehr gern tun, haben oder erreichen wollen  auf etwas scharf/wild sein: Er ist ganz geil auf den Job
|| hierzu Geil•heit die; nur Sg


-geil im Adj, begrenzt produktiv, gespr, meist pej; verwendet, um auszudrücken, dass jemand etwas sehr gern tun, haben oder erreichen möchte  -gierig; arbeitsgeil, karrieregeil, machtgeil, profitgeil, sensationsgeil


Ge•lee [] das, der; -s, -s; Fruchtsaft, der mit Zucker gekocht wurde und der dadurch so dickflüssig geworden ist, dass man ihn auf Brot streichen kann
|| -K: Apfelgelee, Himbeergelee, Johannisbeergelee usw
|| NB: Konfitüre, Marmelade


Ge•lenk das; -(e)s, -e;
1 eine bewegliche Verbindung zwischen Knochen <ein entzündetes, gebrochenes, geschwollenes, schmerzendes, steifes Gelenk>
|| K-: Gelenkentzündung, Gelenkschmerzen, Gelenkversteifung
|| -K: Handgelenk, Hüftgelenk, Kniegelenk
2 eine bewegliche Verbindung zwischen Maschinenteilen o.Ä.


Ge•lenk•pfan•ne die; Med; eine Vertiefung an einem Knochen, die Teil eines Gelenks ist


ge•lie•ren [-]; gelierte, hat geliert; [Vi] etwas geliert etwas wird zu Gelee <eine Brühe, ein Fruchtsaft, eine Sülze>
|| K-: Geliermittel, Gelierzucker


Gen das; -s, -e; meist Pl, Biol; der kleinste Träger von Eigenschaften in den Zellen eines Lebewesens, durch den ein Merkmal vererbt wird  Erbanlage: Gene sind die Träger der Erbinformation
|| K-: Genforscher, Genforschung, Genmanipulation, Genmaterial, Genmutation


gen Präp; mit Akk, veraltet  gegen1 (1), nach (3): Die Vögel fliegen gen Süden


Ge•ne•ral der; -s, -e/Ge•ne•rä•le; Mil; der höchste Offizier in einer Armee
|| K-: Generalsrang, Generalstitel


Ge•ne•ral- im Subst, begrenzt produktiv;
1 drückt aus, dass etwas (fast) alles/alle betrifft; die Generalamnestie, der Generalbevollmächtigte, die Generalinspektion, die Generalvollmacht
2 drückt aus, dass jemand den höchsten Rang hat bzw. dass etwas die höchste Instanz ist; der Generaldirektor, der Generalintendant, der Generalstaatsanwalt


Genia  Vorname


ge•ni•al [-] Adj;
1 nicht adv; mit einer außergewöhnlich großen intellektuellen und/oder künstlerischen Begabung  hoch begabt <ein Erfinder, ein Künstler>
2 außergewöhnlich klug, gut (gemacht)  mittelmäßig <eine Erfindung, eine Idee, ein Kunstwerk>
|| hierzu Ge•ni•a•li•tät die; nur Sg


Ge•nie [] das; -s, -s;
1 ein Mensch mit ganz außergewöhnlicher Begabung <ein großes, verkanntes Genie>: Sie ist ein mathematisches Genie
2 nur Sg; geniale Fähigkeiten < Genie besitzen, haben>: das Genie eines Malers; Seine Bilder zeugen von großem Genie


ge•nie•ren, sich [-]; genierte sich, hat sich geniert; [Vr] sich genieren sich unsicher und verlegen fühlen, weil man etwas als peinlich empfindet  sich schämen <sich vor jemandem genieren>: Sie genierte sich in ihrem neuen Bikini


Gen•re [] das; -s, -s; geschr; eine Art von Werken (der bildenden Kunst, Literatur oder Musik), die in Inhalt und Form (zum Teil) übereinstimmen


Ger  Vorname


Gera  deutscher Ortsname


Ge•ra•nie [-] die; -, -n; eine Blume mit großen, leuchtend roten oder rosaroten Blüten, mit der man besonders Balkons schmückt


ge•rann Imperfekt, 3. Person Sg; gerinnen


Gere  Vorname


ge•rin•nen; gerann, ist geronnen; [Vi] etwas gerinnt eine Flüssigkeit (bildet Flocken oder Klumpen und) wird fest  etwas stockt <Blut, Milch>
|| hierzu Ge•rin•nung die; nur Sg


gern, ger•ne, lieber, am liebsten; Adv;
1 mit Freude und Vergnügen <etwas gern tun, etwas gern haben (wollen), etwas gern mögen>: Im Sommer gehe ich gern zum Schwimmen; Meinen alten Mantel trage ich viel lieber als den neuen; Am liebsten würde ich jetzt einen Spaziergang machen
2  bereitwillig, ohne weiteres: Das glaube ich dir gern!; Du kannst gern ein Stück von meinem Kuchen haben
3 gespr; gewöhnlich  leicht3 (1): In diesen Ecken sammelt sich gern der Staub
4 jemanden gern haben jemanden mögen: Ich habe ihn wirklich gern, aber ich liebe ihn nicht
|| ID meist Du kannst/Der/Die kann mich (mal) gern haben! gespr iron; verwendet, um auszudrücken, dass man mit jemandem nichts mehr zu tun haben will oder jemandes Wünsche nicht erfüllen will
|| NB: geschehen, gut


Gianni  Vorname


Gier [] die; -; nur Sg; die Gier (nach etwas) das starke (oft ungezügelte) Verlangen, etwas zu haben oder zu bekommen  Begierde <unersättliche, maßlose, grenzenlose Gier>: die grenzenlose Gier nach Macht und Reichtum


gie•ren; gierte, hat gegiert; [Vi] nach etwas gieren ein sehr starkes Verlangen nach etwas haben


Gina  Vorname


Gip•fel der; -s, -;
1 die oberste Spitze eines Berges <einen Gipfel besteigen, bezwingen, mit letzter Kraft erreichen>
2 der Gipfel + Gen der höchste Grad, das höchste Ausmaß der genannten Sache: Er hat den Gipfel seines Ruhmes längst überschritten; Das ist der Gipfel der Geschmacklosigkeit
3 Verhandlungen zweier oder mehrerer Regierungen auf höchster Ebene  Gipfelkonferenz, Gipfeltreffen: Der Gipfel über Umweltprobleme findet nächste Woche in Brüssel statt
|| -K: Wirtschaftsgipfel
|| ID Das ist (doch) der Gipfel! gespr; das ist eine Unverschämtheit!


gip•feln; gipfelte, hat gegipfelt; [Vi] etwas gipfelt in etwas (Dat) geschr; etwas erreicht mit etwas seinen (oft negativen) Höhepunkt: Seine Rede gipfelte in einem Aufruf an alle Mitglieder zum Streik; Die Demonstration gipfelte schließlich in einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen Demonstranten und Polizei


Gleina  deutscher Ortsname


Glen  Vorname


Glenn  Vorname


Glienke  deutscher Ortsname


Graf der; -en, -en; ein Adeliger (mit einem Rang zwischen Freiherr und Fürst)
|| K-: Grafenstand, Grafentitel
|| NB: a) der Graf; den, dem, des Grafen;
b) der Titel Graf ist heute in Deutschland und in der Schweiz nur noch Bestandteil des Familiennamens
|| hierzu Grä•fin die; -, -nen; gräf•lich Adj


Gra•fik die; -, -en;
1 nur Sg; die Kunst und Technik des Zeichnens und der Vervielfältigung durch verschiedene Arten des Druckens (z.B. als Holzschnitt, Kupferstich oder Radierung)
2 ein Blatt (Papier) mit einer (gedruckten) künstlerischen Zeichnung
|| -K: Druckgrafik, Originalgrafik
3 eine Zeichnung, mit der ein Sachverhalt (meist mathematisch, prozentual o.Ä.) illustriert wird  Diagramm
|| zu 1 Gra•fi•ker der; -s, -; Gra•fi•ke•rin die; -, -nen


Grafing  deutscher Ortsname


Gran•ne die; -, -n; eine Art dicke Borste an den Körnern von Gräsern und Getreide: Die Gerste hat sehr lange Grannen


Greif der; -(e)s/-en, -e/-en; geschr  Raubvogel
|| NB: der Greif; den, dem Greif/Greifen, des Greif(e)s/Greifen


grei•fen; griff, hat gegriffen;
[Vt]
1 sich (Dat) etwas greifen gespr; sich etwas nehmen (1,9): Er griff sich eine Zeitschrift und machte es sich auf dem Sofa bequem;
[Vi]
2 nach jemandem/etwas greifen die Hand nach jemandem/etwas ausstrecken und ihn/es festhalten oder versuchen, ihn/es mit der Hand zu fassen: Sie griff rasch nach dem fallenden Glas; Das Kind griff ängstlich nach der Hand der Mutter
3 zu etwas greifen geschr; etwas meist regelmäßig tun: Wenn sie Zeit hat, greift sie gern zu einem guten Buch (= liest sie gern); Er greift gern zur Flasche (= trinkt viel Alkohol); Sie griff zur Feder (= wurde Schriftstellerin)
4 zu etwas greifen etwas (meist Negatives) anwenden: zu einer List, zu unkorrekten Mitteln greifen
5 etwas greift um sich etwas breitet sich schnell aus <eine Epidemie, ein Feuer>
6 in die Saiten, Tasten greifen auf einem Saiten- bzw. Tasteninstrument spielen
7 etwas greift etwas stellt eine Berührung oder Verbindung her, damit ein technischer Vorgang ablaufen kann: Auf der regennassen Fahrbahn griffen die Räder nicht mehr
8 etwas greift etwas hat eine bestimmte Wirkung und den gewünschten Erfolg: Die Maßnahmen zur Verringerung der Arbeitslosigkeit haben gegriffen
|| ID (etwas ist) zum Greifen nah(e) (etwas ist) sehr nahe; etwas ist zu hoch/niedrig gegriffen geschr; eine geschätzte Zahl ist zu hoch/zu niedrig
|| Griff1


Grei•fer der; -s, -; der Teil eines Baggers, Krans o.Ä., mit dem man nach etwas greift


grei•nen; greinte, hat gegreint;
[Vi] gespr pej;
1 leise und jammernd weinen
2  jammern


grie•nen; griente, hat gegrient; [Vi] nordd gespr  grinsen




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18.12.2007 23:51:32

Devami......




I, i [] das; -,-/gespr auch -s; der neunte Buchstabe des Alphabets <ein großes I; ein kleines i>


-i im Subst, sehr produktiv, gespr;
1 verwendet, um aus einer Bezeichnung oder einem Namen eine vertraute, freundliche Form der Anrede oder einen Kosenamen zu machen; die Anni, die Mami, die Mutti, der Papi, der Vati
2 verwendet, um Abkürzungen zu bilden; der Ami (Amerikaner), der Profi (Professionelle), der Pulli (Pullover), der Schiri (Schiedsrichter)


i! [] Interjektion; gespr; verwendet, um auszudrücken, dass man sich vor jemandem/etwas ekelt: I, da ist eine Fliege in meiner Suppe!


i. A. Abk für im Auftrag
|| NB: Auftrag (2)


Ian  Vorname


-ie•ren, -i•sie•ren als Suffix in Verben; oft verwendet, um ein Tun zu bezeichnen, durch das jemand/etwas in den Zustand gebracht wird, den die meist entlehnte Basis (Adj., Subst.) bezeichnet; etwas halbieren, komplettieren, etwas relativieren, legalisieren, modernisieren; etwas atomisieren, bagatellisieren, ritualisieren


-ig im Adj, sehr produktiv; verwendet, um Adjektive zu bilden
1 mit der im ersten Wortteil genannten Sache oder Eigenschaft; eifrig, fleißig, geizig, gierig, mutig; dreiseitig <ein Brief>, mehrgeschossig <ein Haus>, vierbändig <ein Roman>
2 wie das im ersten Wortteil Genannte; affig <ein Benehmen>, bullig <eine Figur>, flegelig <ein Benehmen>, glasig <Augen>, milchig, riesig, schwammig
3 in der Form dessen, was im ersten Wortteil genannt ist; bergig, bröselig, klumpig, kugelig


I•gel der; -s, -; ein kleines (Land)Tier mit vielen Stacheln auf dem Rücken 


-i•gen als Suffix in Verben, begrenzt produktiv; bezeichnet ein Tun, das sich auf ein Adj. oder auf ein Subst. als Ausgangswort bezieht; reinigen, festigen, jemanden sättigen; peinigen, schädigen, verdächtigen


Iken  Vorname


-i•ker der; -s, -; im Subst, begrenzt produktiv;
1 jemand, der etwas (beruflich) macht, sich mit etwas beschäftigt; Chemiker, Dramatiker, Satiriker, Sinfoniker
2 jemand, der eine Krankheit hat; Alkoholiker, Allergiker, Diabetiker
3 jemand, der ein Verhalten zeigt, das als negativ empfunden wird; Choleriker, Fanatiker, Neurotiker, Zyniker


il- im Adj; in-


Ilga  Vorname


Ilka  Vorname


in1 Präp;
1 mit Dat; verwendet, um anzugeben, dass sich jemand/etwas innerhalb eines Gebietes, Raumes o.Ä. befindet  außerhalb: Sie lebt in Italien; Ihr Schmuck liegt in einer Kassette
|| Abbildung unter Präpositionen
2 mit Dat; verwendet, um anzugeben, dass jemand zu einer Gruppe, Institution o.Ä. gehört oder etwas (Bestand)Teil von etwas ist  bei: in der Armee sein; in einer Partei sein; eine neue Anzeige in unserer Werbung
3 mit Dat; verwendet, um einen Zeitpunkt oder Zeitraum anzugeben, zu dem/innerhalb dessen etwas geschieht: In diesem Sommer bleibe ich zu Hause; In der letzten Woche war er krank
4 mit Dat; verwendet, um eine Zeit anzugeben, nach deren Ablauf etwas geschehen wird  vor: In zwei Stunden ist Mittagspause
5 mit Dat; verwendet zur Bezeichnung der Art und Weise: ein Glas in einem Zug austrinken; In aller Eile packte sie die Koffer
6 mit Dat; verwendet zur Bezeichnung eines Zustandes: etwas ist in Betrieb, jemand ist in Schwierigkeiten; ein Bild in Öl; ein Roman in drei Bänden
7 in etwas (Dat Pl) verwendet zur Bezeichnung einer relativ großen Menge <in Haufen, Massen, Mengen, Scharen>
8 in etwas (Dat Pl) verwendet, um eine Maßeinheit anzugeben: Die Amerikaner messen das Benzin in Gallonen, die Deutschen in Litern
|| NB: zu 7 und 8: das Subst. nach in wird ohne Artikel verwendet
9 mit Akk; verwendet, um anzugeben, dass sich jemand/etwas in ein Gebiet, einen Raum o.Ä. hinein bewegt; gibt eine Richtung, ein Ziel an: in die Stadt gehen, in (den) Urlaub fahren
|| Abbildung unter Präpositionen
10 mit Akk; verwendet, um auszudrücken, dass jemand/etwas Teil einer Gruppe, Institution o.Ä. wird: in die Schule kommen; in einen Verein eintreten; Sein Bericht über den Umweltskandal kommt in die Zeitung
11 (bis) in + Akk; verwendet, um auszudrücken, dass etwas bis zu einem Zeitpunkt dauert: bis spät in die Nacht; Der Winter reichte letztes Jahr bis weit in den April; Dieser Zustand blieb bis in die Zwanzigerjahre bestehen
12 mit Akk; verwendet zur Bezeichnung einer Zustandsänderung: etwas zerfällt in zwei Teile; Das Wasser verwandelte sich in Eis
13 verwendet mit bestimmten Substantiven, Adjektiven und Verben, um eine Ergänzung anzuschließen: in jemanden verliebt sein; sich in jemanden verlieben; in seinem Beruf Erfolg haben


in2 nur in etwas ist in gespr; (besonders von Jugendlichen verwendet) etwas ist modern, aktuell  etwas ist out: Kurze Röcke sind in; Surfen ist in


-in im Subst, sehr produktiv; verwendet, um aus maskulinen Personen- und Tierbezeichnungen die femininen Formen zu bilden; Arzt - Ärztin, Koch - Köchin, Lehrer - Lehrerin, Maler - Malerin, Professor - Professorin, Sänger - Sängerin, Sportler - Sportlerin, Zauberer - Zauberin; Hase - Häsin, Hund - Hündin, Löwe - Löwin


in- im Adj; betont, begrenzt produktiv, geschr; verwendet, um auszudrücken, dass jemand/etwas eine Eigenschaft nicht hat, nicht so ist; inakzeptabel <ein Vorschlag>, indiskret <eine Frage>, inhuman <eine Behandlung>, inkonsequent <ein Verhalten>, instabil <eine Lage>
|| NB: a) in- steht in Verbindung mit Fremdwörtern;
b) vor Wörtern, die mit l beginnen, steht il- (z.B. illegal), vor Wörtern mit m oder p steht im- (z.B. immateriell, impotent), vor Wörtern mit r steht ir- (z.B. irreal)


Ina  Vorname


Ine  Vorname


Ineke  Vorname


in•fra•ge, in Fra•ge Adv;
1 jemand/etwas kommt (für jemanden/etwas) infrage jemand/etwas ist die mögliche Lösung für ein Problem: Für diese Stelle kommt nur ein Bewerber mit langjähriger Berufserfahrung infrage
2 etwas stellt etwas infrage etwas gefährdet etwas, macht etwas ungewiss: Der Regen stellt unser Gartenfest am Wochenende infrage
3 etwas infrage stellen Zweifel an etwas haben oder äußern
|| ID meist das kommt (gar/mir) nicht infrage! Das erlaube ich nicht, das verbiete ich


Ing. Abk; Ingenieur


Inga  Vorname


Inge  Vorname


Inka  Vorname


Inke  Vorname


Inken  Vorname


in•nen Adv; in dem Bereich, der in einem Raum, Körper usw liegt  außen: Die Kokosnuss ist außen braun und innen weiß; Die Tür geht nach innen auf; Hast du schon einmal einen Computer von innen gesehen?


In•nen- im Subst, begrenzt produktiv; verwendet, um auszudrücken, dass sich etwas auf das Innere von etwas (z.B. von einem Raum, einem Gebäude) bezieht (und z.B. dort stattfindet, gemacht wird o.Ä.)  Außen-; die Innenaufnahme, die Innenausstattung <eines Hauses>, die Innenbeleuchtung <des Autos>, der Innendurchmesser <eines Balles>, die Inneneinrichtung, die Innenfläche, der Innenhof, der Innenraum, die Innenseite <eines Behälters, eines Mantels>, der Innenspiegel <des Autos>, die Innentemperatur, die Innenwand <eines Raumes>


-in•nen im Subst; wird besonders bei Berufsbezeichnungen einem Subst. hinzugefügt, wenn mit einem Wort ausgedrückt werden soll, dass sowohl Frauen als auch Männer gemeint sind; Autorinnen, Studentinnen, Lehrerinnen


in•ne•r-1 Adj; nur attr, nicht adv;
1 innen oder auf der Innenseite befindlich  äußer- : die inneren Teile eines Radios; die innere Tasche einer Jacke
2 jemandes Gefühle und Gedanken betreffend <die Gelassenheit, die Ruhe, die Spannung>: Seine innere Unruhe war ihm nicht anzusehen, er wirkte sehr gelassen
3 die inneren Organe die Organe (1), die sich im Körper befinden (z.B. Herz, Leber, Niere, Lunge usw)
4 die inneren (3) Organe des Menschen betreffend <eine Blutung, eine Krankheit>
5 das eigene Land (das Inland) betreffend <Angelegenheiten, Probleme>
6 als notwendiger Bestandteil in einer Sache enthalten <der Aufbau, die Ordnung, der Zusammenhang>
7 die innere Medizin ein Fachgebiet der Medizin, das sich mit Krankheiten der inneren Organe beschäftigt
8 nur Superlativ  intimst-, geheimst-: Seine innersten Wünsche/Gedanken erzählte er niemandem


in•ner-2 im Adj, betont, begrenzt produktiv; verwendet, um auszudrücken, dass etwas innerhalb eines bestimmten Systems, einer bestimmten Organisation stattfindet; innerbetrieblich <die Mitbestimmung>, innerkirchlich <die Diskussion>, innerparteilich <die Auseinandersetzung>, innerschulisch, innerstaatlich <(die) Regelungen>, innerstädtisch <der Verkehr>


In•ne•re das; -n; nur Sg; der innere Bereich: das Innere eines Hauses; Im Innersten hoffte sie, dass er ihr nicht glauben möge
|| NB: sein Inneres; das Innere; dem, des Inneren


ir- im Adj; in-


Ira  Vorname


Irena  Vorname


Irene  Vorname


irr Adj; meist präd; geisteskrank, verrückt, wahnsinnig <jemanden für irr halten>
|| NB: irre


Ir•re1 der/die; -n, -n; gespr, oft pej; jemand, der psychisch oder geistig krank ist  Geisteskranke(r), Verrückte(r), Wahnsinnige(r)
|| ID ein armer Irrer gespr; jemand, der einem wegen seiner Dummheit oder Naivität Leid tut; wie ein Irrer gespr; sehr schnell <fahren, rennen>
|| NB: ein Irrer; der Irre; den, dem, des Irren


Ir•re2 die; -; nur Sg; nur in in die Irre in eine falsche Richtung, auf einen falschen Weg <jemanden in die Irre führen, locken; in die Irre gehen>: Demagogen haben das Volk mit schönen Reden in die Irre geführt


ir•re Adj;
1  irr
2 gespr; (besonders von Jugendlichen verwendet) ungewöhnlich und sehr gut  toll: Der Film war echt irre
3 nicht adv, gespr; sehr groß, sehr intensiv: eine irre Hitze
4 nur adv, gespr; verwendet, um Verben, Adverbien oder Adjektive zu verstärken  sehr: sich irre freuen; irre aufgeregt sein


ir•re•al Adj; geschr;
1 nicht realistisch  unwirklich
2 <Forderungen, Vorstellungen> so, dass niemand sie verwirklichen kann  utopisch
|| hierzu Ir•re•a•li•tät die; -; nur Sg


Irrel  deutscher Ortsname


ir•ren1; irrte, hat geirrt;
[Vr]
1 sich (mit/in etwas (Dat)) irren etwas Falsches für echt, wahr oder richtig halten  sich täuschen (3): sich in der Richtung irren; sich mit einer Vermutung irren; Du hast dich geirrt - er hat im Juni Geburtstag, nicht erst im Juli; Er irrt sich sehr, wenn er glaubt, dass wir ihm helfen
|| K-: Irrglaube, Irrlehre
2 sich in jemandem irren einen falschen Eindruck von jemandem haben  sich in jemandem täuschen (4);
[Vi]
3 geschr  sich irren1 (1)
|| ID Irren ist menschlich alle Menschen machen Fehler


ir•ren2; irrte, ist geirrt; [Vi] irgendwohin irren in einem Gebiet von einem Punkt zum anderen (hin und her) gehen, fahren, ohne das Ziel, den richtigen Weg zu finden: durch die Straßen, durch den Wald irren; von Ort zu Ort irren
|| K-: Irrfahrt, Irrweg




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18.12.2007 23:52:48




Devami.....



K, k [] das; -, -/gespr auch -s; der elfte Buchstabe des Alphabets <ein großes K; ein kleines k>


Kagel  deutscher Ortsname


Kai der; -s, -s; das Ufer im Hafen, an dessen Mauer die Schiffe liegen, wenn sie be- und entladen werden <ein Schiff macht am Kai fest, liegt am Kai>
|| K-: Kaimauer
|| NB: Damm


Kail  deutscher Ortsname


Kain  Vorname


Ka•li das; -s; nur Sg, Kurzw Kalisalz
|| K-: Kalibergbau, Kalidünger, Kaliindustrie


Kalk der; -(e)s; nur Sg; ein weißes Pulver (aus Kalkstein), das man beim Bauen braucht (besonders um die Mauern mit einer weißen Schicht zu bedecken) <gebrannter, (un)gelöschter Kalk; Kalk brennen, löschen>
|| K-: Kalkbrennerei, Kalkmörtel
|| hierzu kalk•hal•tig Adj; nicht adv; kal•kig Adj; nicht adv


Kalkar  deutscher Ortsname


kal•ken; kalkte, hat gekalkt; [Vt] etwas kalken Wände o.Ä. mit einer Mischung aus Wasser und Kalk streichen


Kanin  deutscher Ortsname


kann Präsens, 1. und 3. Person Sg; können1, können2


Kan•ne die; -, -n; ein (relativ hohes) Gefäß (aus Blech, Porzellan o.Ä.) mit einem Henkel und einem Schnabel o.Ä. (und meist auch einem Deckel): eine Kanne Kaffee
|| -K: Gieß-; Kaffeekanne, Milchkanne, Ölkanne, Teekanne; Blechkanne, Porzellankanne
|| ID Es gießt wie aus Kannen gespr; es regnet sehr stark
|| NB: Krug


Kap das; -s, -s; ein Teil einer (Felsen)Küste, der weit ins Meer ragt
|| NB: besonders in geographischen Namen, z.B.: Kap der Guten Hoffnung, Kap Horn


Ka•per die; -, -n; meist Pl; die (Blüten)Knospe eines Strauches, die man in Essig legt und als Gewürz verwendet
|| K-: Kapernsoße; Kapernstrauch


ka•pern; kaperte, hat gekapert;
[Vt]
1 <ein Pirat> kapert etwas hist; ein Pirat überfällt und raubt (erbeutet) ein fremdes Schiff
|| K-: Kaperfahrt, Kaperschiff
2 <ein Luftpirat> kapert etwas ein Luftpirat bringt ein Flugzeug in seine Gewalt (meist um ein politisches Ziel zu erreichen)
3 sich (Dat) jemanden/etwas kapern es (durch List o.Ä.) schaffen, jemanden/etwas für sich zu bekommen


ka•pie•ren; kapierte, hat kapiert; [Vt/i] (etwas) kapieren gespr  verstehen (1): Das kapiere ich einfach nicht!


Karel  Vorname


karg, karger/kärger, kargst-/kärgst-; Adj;
1 nicht sehr reichlich in der Menge  dürftig <ein Mahl, ein Lohn; etwas ist karg bemessen>
2 nicht adv; wenig fruchtbar <ein Boden>
|| hierzu Karg•heit die; nur Sg


Karin  Vorname


Karl  Vorname


Karnin  deutscher Ortsname


Kar•re die; -, -n;
1 ein kleiner Wagen zum Schieben (meist mit einem oder zwei Rädern und langen Griffen), auf dem man z.B. Mist, Erde oder Steine transportiert
|| Abbildung unter Gartengeräte
|| K-: Karrenrad; Karrenweg
|| -K: Mistkarre, Sackkarre; Schubkarre
2 gespr pej; ein altes Auto, Motorrad o.Ä. in schlechtem Zustand
|| ID die Karre (für jemanden) aus dem Dreck ziehen gespr; etwas (Unangenehmes), für das ein anderer verantwortlich ist, wieder in Ordnung bringen; jemandem an die Karre fahren gespr; jemanden scharf oder mit groben Worten kritisieren


Kar•ree das; -s, -s; meist in im Karree veraltend; in der Form eines Vierecks: Die Häuserblocks stehen im Karree


Kar•ren der; -s, -;  Karre (1)
|| ID jemandem an den Karren fahren gespr; jemanden scharf kritisieren jemanden vor seinen Karren spannen gespr; jemand anderen für sich arbeiten lassen, jemanden ausnutzen


kar•ren; karrte, hat gekarrt;
[Vt]
1 etwas (irgendwohin) karren etwas in einer Karre (oder einem kleinen Wagen) irgendwohin transportieren <Erde, Steine, Lasten>
2 jemanden irgendwohin karren gespr, meist pej; jemanden irgendwohin fahren


Kar•ri•e•re [-] die; -, -n; der Weg, der im Beruf zu Erfolg und zu einer guten Position führt <eine glänzende, steile, große Karriere vor sich haben; jemandem/sich die Karriere verderben>
|| -K: Beamtenkarriere
|| NB: Laufbahn2
|| ID (als etwas) Karriere machen auf einem bestimmten Gebiet beruflichen Erfolg haben und Anerkennung finden: Sie hat als Fotomodell Karriere gemacht


Kegan  Vorname


Ke•gel der; -s, -;
1 Geometrie; ein Körper, der einen Kreis als Grundfläche hat und nach oben immer schmaler wird <ein spitzer, stumpfer Kegel>
|| Abbildung unter geometrische Figuren
2 etwas, das die Form eines Kegels (1) hat, z.B. ein Berg oder das Licht eines Scheinwerfers
|| -K: Bergkegel, Lichtkegel
3 eine der 9 (Holz)Figuren, die man beim Kegeln umstößt <die Kegel aufstellen, abräumen, umwerfen; die Kegel fallen>
|| zu 1 ke•gel•för•mig Adj; nicht adv


ke•geln; kegelte, hat gekegelt;
[Vi]
1 (im Spiel) eine schwere Kugel so über eine Bahn rollen lassen, dass sie möglichst viele der 9 Figuren (Kegel) am Ende der Bahn umwirft
2 Kegeln (1) regelmäßig als Sport oder Spiel betreiben: Kegeln Sie?
|| K-: Kegelklub, Kegelspiel, Kegelsport


Kei  Vorname


kei•fen; keifte, hat gekeift; [Vt/i] (etwas) keifen pej; mit schriller Stimme schimpfen: ein keifendes Weib
|| NB: besonders in Bezug auf Frauen verwendet


Keil der; -(e)s, -e;
1 meist ein spitzes Stück Holz oder Metall, in Form eines Dreiecks, das als Werkzeug dient: Er trieb einen Keil in den Baumstamm, um ihn zu spalten
2 ein (dreieckiger) Klotz, den man vor das Rad eines Wagens legt, damit er nicht wegrollt
|| ID einen Keil zwischen jemanden und jemanden/zwischen zwei Personen / Gruppen o.Ä. (Akk) treiben die Liebe oder Freundschaft zwischen zwei Leuten, die Harmonie zwischen zwei Gruppen, Parteien o.Ä. zerstören  Zwietracht stiften
|| hierzu keil•för•mig Adj 


Keila  deutscher Ortsname


Kei•le die; -; nur Sg, gespr  Prügel <jemand kriegt Keile; es setzt (= gibt) Keile>


kei•len1; keilte, hat gekeilt; [Vt] etwas in etwas (Akk) keilen einen Keil (1) in einen Spalt o.Ä. schlagen oder klemmen: ein Stück Holz in einen Baumstamm keilen


kei•len2, sich ; keilte sich, hat sich gekeilt; [Vr] jemand keilt sich mit jemandem; <Personen> keilen sich gespr; zwei oder mehrere Personen prügeln sich


Kei•ler der; -s, -; ein männliches Wildschwein


kein Indefinitpronomen;
1 nicht ein (Einziger, Einziges), nicht eine (Einzige): Kein Mensch, kein Laut war zu hören; Sie fand keine saubere Tasse im Schrank; Es regnete keinen einzigen Tag
2 nichts an, nichts von: Sie hatte keine Lust, nach Hause zu gehen; Wir haben kein Geld; Sie hat keine Zeit; sich keine Sorgen, Gedanken machen
3 gespr; (vor Zahlwörtern) verwendet, um auszudrücken, dass ein Zeitraum, eine Zahl, eine Menge nicht ganz erreicht wird  nicht einmal: Das Fleisch hat keine zehn Euro gekostet. - Das war ein Sonderangebot
|| NB zu 1, 2 und 3: verwendet wie ein attributives Adj.
4 (allein stehend verwendet für Personen) niemand, nicht einer/eine/eines  jeder: Das glaubt dir keiner!; Ich kenne keinen von den beiden (Jungen); Kein(e)s der Kinder war müde
5 (allein stehend verwendet für Sachen) nicht einer/eine/eines davon: Gefällt dir das rote Tuch besser als das blaue? - Mir gefällt kein(e)s von beiden
|| NB: zu 4 und 5: verwendet wie ein Subst.
6 (allein in Endstellung verwendet, um das Gesagte hervorzuheben) überhaupt nicht: Lust habe ich keine; Geld hat er keins; Freunde hat er keine
7 verwendet vor einem Adjektiv, um das Gegenteil auszudrücken <kein schlechter Wein (= ein relativ guter Wein); keine schlechte Idee (= eine ziemlich gute Idee)>
|| NB: Die Formen von kein werden wie bei einem Possessivpronomen gebildet; Tabelle unter mein


kei•ne Indefinitpronomen; kein


kei•ner Indefinitpronomen; kein


Ken  Vorname


Kenn- im Subst, begrenzt produktiv; verwendet, um auszudrücken, dass etwas dazu dient, jemanden/etwas zu kennzeichnen, von anderen Personen/Dingen zu unterscheiden; die Kennfarbe, die Kennkarte, die Kennmarke, die Kennzahl, die Kennziffer


Kenn  deutscher Ortsname


ken•nen; kannte, hat gekannt;
[Vt]
1 jemanden/sich/etwas kennen (durch eigene Erfahrungen oder durch jemandes Hinweise) Informationen über jemanden/sich/etwas haben, besonders über die charakteristischen Eigenschaften <jemandes Schwächen, Stärken kennen>: Ich kenne ihn genau, er würde nie etwas Böses tun!; Ich kenne mich. - Wenn ich diese Arbeit nicht sofort erledige, bleibt sie noch lange liegen
|| NB: wissen
2 jemanden (irgendwie/von irgendwo/von irgendwann) kennen jemanden schon gesehen (und mit ihm gesprochen) haben  mit jemandem bekannt sein <jemanden flüchtig, persönlich, vom Sehen, von früher, von der Arbeit/Schule usw kennen>: Woher kennen wir uns bloß? - Ich glaube, wir kennen uns vom Studium her
3 jemanden/etwas kennen wissen, wer jemand oder wie etwas ist <jemanden dem Namen nach kennen; etwas vom Hörensagen kennen>: Ich kenne dieses Spiel, das haben meine Eltern immer gespielt
4 etwas kennen etwas nennen können  wissen (1) <jemandes Adresse, Alter, Name, Telefonnummer kennen; den Grund für etwas kennen>: Ich kenne ein nettes Lokal in der Nähe
5 etwas kennen etwas schon einmal erlebt, erfahren haben (und deshalb wissen, was und wie es ist): Kennst du dieses Glücksgefühl?; ein Winter (von) nie gekannter Härte
6 etwas kennen (Fachmann sein und) von einer Sache viel verstehen  sich mit etwas auskennen
7 jemanden/etwas irgendwie kennen bestimmte Eigenschaften von jemandem/etwas kennen (1) oder einen bestimmten Eindruck von jemandem/etwas haben: Ich kenne ihn nur als liebevollen Familienvater; Sie kennt Italien nur von seiner besten Seite; Wie ich dich kenne, schreibst du wieder nicht aus dem Urlaub
8 jemanden/etwas an etwas (Dat) kennen gespr  erkennen <jemanden an seinem Gang, seiner Stimme kennen>: Hunde kennen Menschen am Geruch
9 jemand/etwas kennt etwas etwas ist für jemanden/etwas typisch, charakteristisch: Dieses Land kennt keinen heißen Sommer; Wir kennen keinen Hass
|| NB: meist verneint
|| ID sich nicht mehr 'kennen <vor Wut> gespr; sich nicht mehr beherrschen können; meist Das 'kenne ich (schon) gespr; verwendet, um auszudrücken, dass man etwas (Unangenehmes) schon (öfter) gehört oder erlebt hat; meist Da kenne ich 'nichts! gespr; davon lasse ich mich nicht abhalten
|| ID Furcht, Pardon
|| Kenntnis, Bekannte


ken•nen ler•nen; lernte kennen, hat kennen gelernt;
[Vt]
1 jemanden kennen lernen jemandem zum ersten Mal begegnen und mit ihm sprechen  jemandes Bekanntschaft machen: Die beiden haben sich im Urlaub kennen gelernt; Sie lernte ihren späteren Ehemann beim Tanzen kennen
2 jemanden/etwas kennen lernen Erfahrungen mit jemandem/etwas machen: Wenn du die Arbeit erst besser kennen gelernt hast, wird sie dir vielleicht gefallen
|| ID meist Du sollst mich (noch) kennen lernen! gespr; verwendet, um jemandem zu drohen


Ken•ner der; -s, -; jemand, der von einer Sache sehr viel versteht  Fachmann, Experte: Er ist ein Kenner der feinen Küche; Das ist Musik für Kenner
|| hierzu Ken•ne•rin die; -, -nen


Kerken  deutscher Ortsname


Ker•ker der; -s, -;
1 hist; ein Gefängnis (meist unter der Erde), in dem die Gefangenen sehr streng behandelt wurden <jemanden in den Kerker werfen; im Kerker schmachten>
2 (A)  Gefängnisstrafe: zu 3 Jahren Kerker verurteilt werden


Kerl der; -s, -e/nordd -s; gespr;
1 ein Junge oder Mann <ein hübscher, dummer, frecher, unverschämter, komischer Kerl>: So ein blöder Kerl!; Ich kann den Kerl einfach nicht ausstehen!
|| -K: Prachtkerl, Riesenkerl
|| NB: meist mit Adjektiven verwendet. In Verbindung mit negativen Attributen wird Kerl meist als Schimpfwort verwendet
2 ein richtiger/ganzer Kerl ein Mann, auf den man sich verlassen kann (auch in schwierigen Situationen)
3 meist ein feiner/netter Kerl ein Mann oder eine Frau, die sehr sympathisch, liebenswert sind: Susi ist ein wirklich feiner Kerl!


Kern der; -(e)s, -e;
1 der innere Teil einer Frucht, aus dem eine neue Pflanze wachsen kann und der eine (harte) Schale hat <der Kern einer Aprikose, eines Pfirsichs usw; die Kerne eines Apfels, einer Melone, einer Sonnenblume usw; einen Kern ausspucken, verschlucken, mitessen>
|| Abbildung unter Obst
|| -K: Obstkern, Apfelkern, Aprikosenkern, Birnenkern, Kürbiskern, Mandarinenkern, Melonenkern, Orangenkern, Pfirsichkern, Pflaumenkern, Zitronenkern
2 der weiche innere, meist essbare Teil einer Nuss, eines Kerns (1)  Schale <die Kerne von Haselnüssen, Mandeln, Pistazien, Sonnenblumen usw; Kerne schälen, essen>: geröstete und gesalzene Kerne von Erdnüssen
|| -K: Erdnusskern, Kürbiskern, Mandelkern, Nusskern, Pistazienkern
3 der (wichtigste) Teil in der Mitte von etwas  Rand <der Kern der Erde, einer Körperzelle, einer Stadt>: ein Baum, dessen Kern fault; Die Sonne ist in ihrem Kern noch viel heißer als an der Oberfläche
|| K-: Kernholz
|| -K: Erdkern, Stadtkern, Zellkern
4 das Wesentliche, der wichtigste Teil einer Sache <der Kern einer Aussage, eines Problems>
|| K-: Kernfrage, Kerngedanke, Kernproblem, Kernpunkt, Kernstück
5 Phys; der Teil eines Atoms, der die Protonen und Neutronen enthält <ein leichter, schwerer Kern; einen Kern spalten>
|| K-: Kernfusion, Kernladung, Kernphysik, Kernspaltung, Kernverschmelzung, Kernzerfall
|| -K: Atomkern; Heliumkern, Sauerstoffkern, Urankern, Wasserstoffkern usw
6 der (harte) Kern <einer Gruppe> a) die Mitglieder einer (besonders radikalen, politischen) Gruppe, die sich am stärksten für ihre Ziele einsetzen und am aktivsten sind: der harte Kern einer Terroristengruppe;
b) hum; diejenigen aus einer Gruppe, die sich am meisten für etwas interessieren, die größte Ausdauer o.Ä. haben
|| ID jemand hat einen guten Kern; in jemandem steckt ein guter Kern jemand hat einen guten Charakter
|| zu 1 und 2 kern•los Adj; nicht adv
|| entkernen


Kern- im Subst, begrenzt produktiv; verwendet, um etwas zu bezeichnen, das mit der Spaltung oder Fusion von Atomkernen zu tun hat  Atom-; der Kernbrennstoff, die Kernenergie, die Kernexplosion, die Kernforschung, die Kernkraft, der Kernkraftbefürworter, der Kernkraftgegner, das Kernkraftwerk, der Kernreaktor, die Kernstrahlung, die Kerntechnik, die Kernwaffen
|| NB: a) Kern- wird besonders von Befürwortern, Atom- auch von Gegnern der (zivilen, militärischen) Nutzung von Atomenergie verwendet;
b) Kern (5) für weitere Komposita


Kernen  deutscher Ortsname


ker•nig Adj;
1 grob oder derb  fein <ein Fluch, jemandes Sprache, jemandes Worte>
2 stark, sportlich und gesund  weichlich <ein Typ; jemand hat eine kernige Natur>
|| NB: besonders für Männer verwendet
3 nicht adv; mit (vielen) Kernen (1): kernige Orangen


KG [] die; -, -s; Abk; Kommanditgesellschaft


Kie•fer1 der; -s, -; die beiden (Schädel)Knochen, aus denen die (oberen und unteren) Zähne wachsen <ein kräftiger, vorstehender Kiefer; die Kiefer öffnen, schließen; sich den Kiefer verrenken>
|| K-: Kieferbruch, Kiefergelenk
|| -K: Oberkiefer, Unterkiefer


Kie•fer2 die; -, -n; ein Baum, dessen Nadeln in Büscheln wachsen
|| Abbildung unter Nadelbäume
|| K-: Kiefernholz, Kiefernmöbel, Kiefernnadel, Kiefernschonung, Kiefernwald, Kiefernzapfen


kie•ken; kiekte, hat gekiekt; [Vi] nordd gespr  gucken


Kie•ker der; nur in jemanden auf dem Kieker haben gespr; ständig nach Gründen suchen, um jemanden tadeln oder bestrafen zu können


Kiel1 der; -(e)s, -e; der harte Teil in der Mitte einer (Vogel)Feder
|| -K: Federkiel


Kiel2 der; -(e)s, -e; der Teil eines Bootes oder Schiffes, der am tiefsten im Wasser liegt und von vorn nach hinten als eine Linie in der Mitte des (Schiffs)Bodens verläuft
|| -K: Bootskiel


Kiel  deutscher Ortsname


Kien der; -(e)s; nur Sg; (Kiefern)Holz, das viel Harz enthält
|| K-: Kienfackel, Kienspan


Kie•pe die; -, -n; nordd; ein (meist viereckiger) Korb, den man auf dem Rücken trägt: eine Kiepe (voll) Holz


King der; -s, -s; gespr; meist in Er hält sich wohl für den King gespr pej; er glaubt, er ist etwas Besonderes


Kinn das; -(e)s, -e; der Teil des Gesichts unterhalb des Mundes (der ein bisschen vorsteht) <ein eckiges, rundes, spitzes, fliehendes Kinn; ein Kinn mit einem Grübchen; das Kinn in/auf die Hand stützen>
|| Abbildung unter Kopf
|| K-: Kinnbart, Kinnspitze


Kip•ferl das; -s, -(n); südd (A)  Hörnchen


Kip•pe1 die; -, -n; gespr; der Rest einer Zigarette  Zigarettenstummel


Kip•pe2 die; -, -n;
1 Kurzw Müllkippe
2 meist in jemand/etwas steht auf der Kippe gespr; jemand/etwas ist in einer prekären Situation, etwas droht zu scheitern


kip•pen; kippte, hat/ist gekippt;
[Vt] (hat)
1 etwas kippen etwas in eine schräge Lage bringen: den Deckel der Schreibmaschine nach hinten kippen
|| K-: Kippfenster, Kipplore, Kippschalter
2 etwas irgendwohin kippen etwas aus einem Gefäß irgendwohin schütten, gießen <Wasser in den Ausguss, Müll auf die Straße kippen>;
[Vi] (ist)
3 jemand/etwas kippt jemand/etwas bewegt sich so aus einer festen Position, dass er/es schließlich umfällt  jemand/etwas stürzt um: ein Regal so ungleichmäßig beladen, dass es (nach hinten, vorne) kippt
4 etwas kippt etwas steht kurz vor einer (meist negativen) Wende <das Wetter kippt (= wird schlechter)>: Das Spiel kippte in der zweiten Halbzeit
|| ID einen kippen gespr; (ein Glas) Alkohol (besonders Schnaps) trinken
|| zu 1 kipp•bar Adj


Kira  Vorname


Kirf  deutscher Ortsname


Kirkel  deutscher Ortsname


Kirn  deutscher Ortsname


Kla•ge die; -, -n;
1 geschr; laute Worte, mit denen man zu erkennen gibt, dass man Kummer oder Schmerzen hat  Jubel: in laute Klagen ausbrechen
2 Klage (über jemanden/etwas) Worte, mit denen man zu erkennen gibt, dass man unzufrieden oder ängstlich ist  Beschwerde <Klagen werden laut, sind zu hören, kommen jemandem zu Ohren>: Das Betragen ihres Sohnes gibt keinen Grund zur Klage
3 Klage (auf etwas (Akk)) (gegen jemanden/etwas) die Einleitung eines (Zivil)Prozesses <das Gericht o.Ä. erhebt, prüft eine Klage, weist eine Klage ab; der Staatsanwalt gibt einer Klage statt>: Seine Klage auf Schmerzensgeld gegen den Hersteller des Medikaments hatte Erfolg
|| K-: Klageschrift
|| -K: Räumungsklage, Scheidungsklage
|| NB: Anklage


kla•gen; klagte, hat geklagt;
[Vt]
1 jemandem sein Leid/seine Not klagen jemandem erzählen, dass man Kummer, Sorgen oder Schmerzen hat;
[Vt/i]
2 (etwas) klagen geschr; mit Lauten oder Worten zu erkennen geben, dass man Kummer oder Schmerzen hat  jammern <laut, heftig klagen>: mit klagender Stimme; Es tut so weh! klagte er
|| K-: Klagelaut, Klagelied
|| NB: Das Objekt ist immer ein Satz;
[Vi]
3 über jemanden/etwas klagen jemandem sagen, dass man Sorgen mit jemandem/über etwas hat oder damit nicht zufrieden ist: Sie klagte beim Doktor über starke Schmerzen
|| NB: beklagen
4 (gegen jemanden/etwas) (auf etwas (Akk)) klagen versuchen, in einem Prozess zu seinem Recht zu kommen <vor Gericht klagen; auf Schmerzensgeld, Schadenersatz, Unterlassung, Wiedergutmachung klagen>: Mein Rechtsanwalt riet mir, gegen den Nachbarn zu klagen
|| NB: verklagen
|| zu 4 Klä•ger der; -s, -; Klä•ge•rin die; -, -nen


Klang der; -(e)s, Klän•ge;
1 ein meist angenehmer Ton <ein heller, hoher, lieblicher, metallischer, reiner, süßer, tiefer, voller, warmer, weicher Klang>
2 Unterton, Assoziation: Dieses Wort hat für mich einen angenehmen Klang - Es weckt in mir schöne Erinnerungen
3 nur Pl  Musik, Melodien <aufregende, moderne, romantische Klänge>
|| zu 1 klang•lich Adj; nur attr oder adv
|| Missklang


klang Imperfekt, 1. und 3. Person Sg; klingen


klar, klarer, klarst-; Adj;
1 so sauber, dass man gut hindurchsehen kann  trübe <Wasser, ein See, eine Fensterscheibe>
|| -K: kristallklar
2 ohne Wolken, Nebel o.Ä.  wolkenlos  bedeckt, dunstig <ein Himmel, eine Nacht, Sicht, Wetter>
3 wach und intelligent <Augen, ein Blick>
4 so, dass man genau versteht, was gemeint ist  verständlich, deutlich (3)  missverständlich <eine Antwort; sich klar ausdrücken; etwas wird jemandem klar>: Er hat mir ganz klar (und deutlich) gesagt, was er will
5 gut und deutlich zu hören <eine Aussprache, ein Ton>: klar und akzentuiert sprechen
6 <Umrisse> so (deutlich), dass man sie genau sehen, gut unterscheiden kann  scharf (9)  verschwommen
7 so, dass der Unterschied (Abstand) zu anderen deutlich ist  eindeutig <ein Vorsprung; jemanden klar besiegen>: Er hat das Rennen klar gewonnen
8 nur attr, nicht adv; ohne Mehl gekocht  gebunden <eine Brühe, eine Suppe>
9 meist einen klaren Verstand haben logisch denken und sachlich urteilen können
10 bei klarem Verstand sein (nicht verwirrt und deshalb) in der Lage sein, normal zu denken
11 sich (Dat) über etwas klar/im Klaren sein etwas genau wissen und deshalb sicher darüber urteilen können
|| ID (Na) klar! gespr  selbstverständlich, sicher!: Hilfst du mir? - Na klar!
|| aufklaren, (auf)klären


Kla•re der; -n, -n; gespr; ein heller, farbloser Schnaps, meist Korn2: zwei Klare bestellen
|| NB: ein Klarer; der Klare; den, dem, des Klaren


Klarina  Vorname


klar•krie•gen; kriegte klar, hat klargekriegt; [Vt] meist in Das werden wir schon klarkriegen! gespr; das werden wir in Ordnung bringen


Klee der; -s; nur Sg; eine niedrige (Futter)Pflanze mit drei (selten auch vier) runden Blättern
|| K-: Kleeernte, Kleefeld
|| ID jemanden/etwas über den grünen Klee loben gespr; jemanden/etwas übertrieben loben


Kleie die; -; nur Sg; der Rest (an Schalen und Hülsen), der beim Mahlen des Korns zu Mehl übrig bleibt
|| -K: Weizenkleie


klein, kleiner, kleinst-; Adj;
1 so, dass die Länge, Höhe, Größe, der Umfang, das Volumen o.Ä. unter dem Durchschnitt liegt  groß (2): Er hat nur eine kleine Wohnung; Unser Sohn ist so gewachsen, dass ihm alle seine Schuhe zu klein geworden sind; Die Maus ist ein kleines Tier
|| Abbildung unter Eigenschaften
|| K-: Kleinformat, Kleinstaat; klein gedruckt, klein gemustert, klein kariert; kleingewachsen
2 nicht adv; mit vergleichsweise wenigen Personen, Tieren oder Dingen  groß (3) <eine Familie, eine Gruppe, eine Herde, ein Verein usw>: Wir treffen uns regelmäßig im kleinen Kreis; ein kleines Angebot an Fachbüchern
3 nicht adv; in der Menge oder im Wert nicht sehr groß (4) oder hoch <ein Betrag, ein Gewinn, eine Summe, ein Verlust usw; ein (Geld)Schein>
4 meist attr, nicht adv; zeitlich relativ kurz  groß (5) <eine Pause, eine Weile, ein Zeitraum>: Warten Sie bitte einen kleinen Moment
5 nicht adv; von geringer Bedeutung, unwichtig  unerheblich, unbedeutend  groß (8), schwer <ein Fehler, ein Irrtum; ein Missgeschick; ein Unterschied>
6 nur attr, nicht adv; in einer niedrigen beruflichen oder gesellschaftlichen Position  unbedeutend <ein Angestellter, ein Handwerker; der kleine Mann (von der Straße), die kleinen Leute>
7 meist attr, nicht adv, gespr; (besonders von und gegenüber Kindern verwendet) jünger-  groß (12) <meist jemandes Bruder, jemandes Schwester>: Ist das deine kleine Schwester?
8 nicht adv, gespr; noch nicht erwachsen, (sehr) jung  groß (13) <ein Kind, ein Junge, ein Mädchen>: Als ich klein war, wollte ich Ärztin werden; Das schmeckt den Kleinen und den Großen
9 nur attr, nicht adv; mit wenig Aufwand, Kosten usw verbunden  groß (14) <eine Feier, ein Fest, ein Imbiss>
10 in der Form, die man z.B. innerhalb eines Wortes verwendet (z.B. a, b, c im Unterschied zu A, B, C)  groß (16) <Buchstaben>: In dem Satz Ich gehe heim schreibt man heim mit einem kleinen h
|| K-: Kleinbuchstabe
11 <das Gas, die Heizung, den Herd, die Platte usw> (auf) klein schalten, stellen, drehen mithilfe eines Schalters o.Ä. die Hitze oder Leistung eines Geräts auf die niedrigste Stufe stellen  etwas (auf) groß schalten, stellen, drehen
12 jemandem eine kleine Freude machen jemandem etwas Nettes schenken o.Ä.
|| ID von klein an/ auf seit der Kindheit; bis ins Kleinste so, dass alle Details berücksichtigt werden; klein beigeben (meist aus Feigheit) nachgeben; meist Er/Sie hat klein angefangen gespr; er/sie hat (bei der Gründung der Firma o.Ä.) mit wenig Geld angefangen (und ist jetzt sehr reich); meist Man muss ja klein anfangen gespr; man muss im Berufsleben auf der untersten Stufe anfangen; klein machen/müssen gespr; (besonders von und gegenüber Kindern verwendet) die Blase entleeren (müssen)  groß machen/müssen; klein und hässlich werden gespr; kleinlaut werden (meist weil man Unrecht hat); ein klein wenig/bisschen gespr  ein wenig/ bisschen; meist es klein haben gespr; das passende Kleingeld haben
|| NB: Übel (3)
|| zu 1-6 Klein•heit die; nur Sg


Klein  deutscher Ortsname


Klei•ne der/die; -n, -n; ein kleiner Junge/ein kleines Mädchen: Unsere Kleine kann schon sprechen
|| NB: a) mein Kleiner; der Kleine; den, dem, des Kleinen;
b) Bei Babys sagt man auch: das Kleine


Kleingera  deutscher Ortsname


Kle•ri•ker der; -s, -; geschr; ein (katholischer) Geistlicher


Klieken  deutscher Ortsname


Klinga  deutscher Ortsname


Klin•ge die; -, -n;
1 der Teil eines Messers oder einer (Stich)Waffe, mit dem man schneidet bzw. sticht <eine scharfe, stumpfe, rostige Klinge; die Klinge eines Dolches, eines Degens>
2 Kurzw Rasierklinge <die Klinge wechseln, eine neue Klinge einlegen>
|| ID jemanden über die Klinge springen lassen gespr; a) jemanden ermorden (lassen);
b) jemanden (meist im Beruf) ruinieren


klin•gen; klang, hat geklungen;
[Vi]
1 etwas klingt etwas gibt helle, schöne Töne von sich <die Glocken, die Gläser>
2 etwas klingt irgendwie etwas wirkt durch seinen Klang auf eine bestimmte Weise  etwas hört sich irgendwie an <ein Lied, eine Melodie klingt lustig, traurig, schwermütig; jemandes Stimme klingt sanft, zärtlich, abweisend>
3 jemand/etwas klingt irgendwie jemandes Aussagen o.Ä. erwecken einen bestimmten Eindruck  jemand/etwas wirkt irgendwie: Du klingst müde; jemandes Behauptungen klingen unglaubwürdig
|| ID die Gläser klingen lassen mit den Gläsern anstoßen (um so Prost zu sagen)


Klink  deutscher Ortsname


Klin•ke die; -, -n; Kurzw Türklinke
|| Abbildung unter Griff
|| ID die Leute o.Ä. geben sich die Klinke in die Hand gespr; die Leute o.Ä. kommen in großer Zahl zu derselben Person/Stelle; Klinken putzen gespr pej; (als Vertreter o.Ä.) von Haus zu Haus gehen und versuchen, etwas zu verkaufen


Klinken  deutscher Ortsname


Klin•ker der; -s, -; ein kleiner, sehr hart gebrannter Ziegelstein


klir•ren; klirrte, hat geklirrt; [Vi] etwas klirrt etwas gibt ein helles, vibrierendes Geräusch von sich <die Ketten, die Gläser>: Bei dem leichten Erdbeben klirrten die Fenster


Knar•re die; -, -n; gespr; ein Gewehr oder eine Pistole


knar•ren; knarrte, hat geknarrt; [Vi] etwas knarrt etwas macht ein Geräusch, wie es entsteht, wenn jemand über alte Bretter geht <ein Bett, ein Sofa, eine Tür, eine Holztreppe knarrt, die Dielen knarren>


knei•fen1; kniff, hat gekniffen;
[Vt]
1 jemanden (in etwas (Akk)) kneifen nordd; jemandes Haut an einer Stelle so mit den Fingern (zusammen)drücken, dass es wehtut  zwicken <jemanden in den Arm, in den Hintern kneifen>;
[Vt/i]
2 etwas kneift (jemanden) etwas drückt sich in jemandes Haut oder Fleisch und tut ihm dabei weh <ein Gummiband>: Die Hose kneift (mich) am Bauch


knei•fen2; kniff, hat gekniffen; [Vi] (vor etwas (Dat)) kneifen gespr; etwas nicht tun, weil man Angst hat oder faul ist  sich (vor etwas (Dat)) drücken


Knei•pe die; -, -n; gespr; ein einfaches Lokal, in das man geht, um etwas (besonders alkoholische Getränke) zu trinken <in die Kneipe gehen; in der Kneipe sitzen>
|| K-: Kneipenwirt
|| -K: Studentenkneipe
|| NB: Gasthaus, Wirtschaft


Knie das; -s, - [()];
1 das Gelenk in der Mitte des Beines, mit dem man das Bein abbiegt <ein eckiges, spitzes Knie; die Knie anziehen, beugen, durchdrücken; sich vor jemandem auf die Knie werfen; jemandem schlottern, zittern die Knie>: Ihr Rock reicht gerade bis zum Knie; sich bei einem Sturz die Knie aufschlagen
|| Abbildung unter Mensch
|| K-: Kniegelenk
2 die Stelle einer Hose, die das Knie (1) bedeckt <ausgebeulte, durchgescheuerte, geflickte Knie>
3 die Stelle, an der ein Fluss oder ein Rohr eine starke Krümmung macht oder einen rechten Winkel bildet
|| ID in die Knie gehen a) aus dem Stand die Knie (1) beugen, bis sie den Boden berühren;
b) seinen Widerstand aufgeben, weil man keine Kraft mehr hat; weiche Knie haben gespr; (aus Angst o.Ä.) sich (körperlich) schwach fühlen; jemanden übers Knie legen gespr; jemanden verhauen; jemanden in die Knie zwingen jemanden besiegen oder so auf ihn wirken, dass sein Widerstand bricht; etwas übers Knie brechen gespr; etwas (aus Ungeduld) zu schnell entscheiden oder machen (ohne es richtig zu überlegen und zu planen)
|| NB: die Knie; aber: auf (den) Knien
|| knien


knie•lang Adj; von einer Länge, die von oben hinab bis zu den Knien reicht <ein Kleid, ein Rock>


knien [()]; kniete, hat/südd (A) (CH) ist gekniet;
[Vi]
1 (irgendwo) knien eine Haltung einnehmen, bei der der Körper aufrecht ist und meist beide Knie am Boden sind: auf dem Boden knien; Er kniete vor dem Altar und betete;
[Vr]
2 sich irgendwohin knien die Beine beugen, bis man irgendwo kniet (1): Er kniete sich vor den Altar und betete
3 sich in etwas (Akk) knien gespr; etwas intensiv und mit voller Energie tun: sich in die Arbeit knien


Kra•gen der; -s, -/südd (A) (CH) Krä•gen; der (feste) Teil eines Hemds, einer Bluse o.Ä., der um den Hals geht <ein enger, weiter, steifer, mit Pelz besetzter Kragen>: den obersten Knopf des Hemdes am Kragen offen lassen; Als Schutz gegen den kalten Wind schlug er den Kragen seines Mantels hoch
|| K-: Kragenknopf
|| -K: Rollkragen, Stehkragen, Wechselkragen; Hemdenkragen, Jackenkragen, Mantelkragen; Papierkragen, Pelzkragen
|| ID jemanden am Kragen kriegen/packen; jemanden beim Kragen packen/nehmen gespr; jemanden (greifen und) zur Rede stellen; jemandem platzt der Kragen gespr; jemand verliert die Geduld; jemandem/einem Tier den Kragen umdrehen gespr; jemanden/ein Tier töten; jemandem geht es an den Kragen gespr; jemand gerät in Gefahr oder wird zur Verantwortung gezogen; jemandem an den Kragen wollen gespr; jemandem etwas Böses antun (oder nachweisen) wollen; etwas kostet jemandem/jemanden den Kragen gespr; etwas kostet jemanden seine (Arbeits)Stelle (bzw. veraltend auch sein Leben)


Kra•ke der; -n, -n; ein Tier mit acht langen (Fang)Armen, das im Meer lebt (und bei Gefahr eine dunkle Flüssigkeit ausstößt)
|| NB: der Krake; den, dem, des Kraken


kra•kee•len; krakeelte, hat krakeelt; [Vi] gespr pej; laut schreien, schimpfen oder streiten
|| hierzu Kra•kee•ler der; -s, -


Kra•ke•lei die; -, -en; gespr pej; eine Schrift, die man schlecht lesen kann (besonders weil jemand beim Schreiben gezittert hat oder nicht gut schreiben kann)
|| hierzu kra•ke•lig, krak•lig Adj; kra•keln (hat) Vt/i


Kran der; -(e)s, Krä•ne; eine Maschine mit einem langen, beweglichen (Quer)Balken, der (besonders auf Baustellen) große und schwere Dinge heben und bewegen kann
|| K-: Kranführer


Krangen  deutscher Ortsname


krank, kränker, kränkst-; Adj;
1 in dem Zustand, in dem sich ein Mensch oder ein Tier nicht wohl fühlt, schwach ist oder Schmerzen, Fieber o.Ä. hat  gesund <geistig, körperlich, schwer, unheilbar krank sein; krank im/zu Bett liegen; sich krank fühlen, stellen (= so tun, als wäre man k.); krank spielen>: Dieses Wetter macht mich krank, da bekomme ich Kopfweh; Geh doch zum Arzt, wenn du krank bist!; Ich habe gehört, du bist krank, was hast du denn? - Grippe!
|| -K: gallenkrank, geisteskrank, geschlechtskrank, herzkrank, magenkrank usw; fieberkrank, grippekrank, krebskrank usw; sterbenskrank, todkrank
||
2 <Pflanzen> so, dass sie Parasiten haben, nicht gut wachsen, die Blätter verlieren o.Ä.  gesund: Der Baum ist an der Wurzel krank; kranke Zweige entfernen
3 psychisch schwach und leidend <vor Eifersucht, Einsamkeit, Liebe usw krank sein>
|| -K: gemütskrank, liebeskrank
4 krank vor Sehnsucht nach jemandem/etwas sein sich nach jemandem/etwas sehr sehnen
5 sich krank ärgern gespr; sich sehr ärgern
|| ID meist Das macht mich (ganz) krank gespr; das geht mir auf die Nerven
|| Krankheit, erkranken


Kran•ke der/die; -n, -n; jemand, der krank (1) ist: einen Kranken pflegen
|| K-: Krankenbesuch, Krankenbett, Krankengeschichte, Krankengymnastik, Krankenkost, Krankenpflege, Krankentransport, Krankenversicherung, Krankenwagen, Krankenzimmer
|| NB: ein Kranker; der Kranke; den, dem, des Kranken


kran•ken; krankte, hat gekrankt; [Vi] etwas krankt an etwas (Dat) es gibt einen bestimmten Grund dafür, dass etwas nicht oder nicht richtig funktioniert: Die Sache krankt daran, dass sich niemand verantwortlich fühlt


Kran•ken•pfle•ger der; ein Mann, der beruflich kranke Menschen pflegt
|| NB: Krankenschwester


krank•fei•ern; feierte krank, hat krankgefeiert; [Vi] gespr hum; nicht zur Arbeit gehen, obwohl man nicht wirklich (ernsthaft) krank ist


Krap•fen der; -s, -; südd (A) ein rundes Gebäck aus (Hefe)Teig, das in heißem Fett gebacken wird  Pfannkuchen, Berliner


kre•gel Adj; nordd; munter und fröhlich, fit <Menschen>
|| NB: kregel  kregle Kinder


Kreien  deutscher Ortsname


kre•ie•ren []; kreierte, hat kreiert; [Vt] etwas kreieren (besonders in der Mode) ein neues Muster oder Modell machen: Dieses Modell wurde von Dior kreiert
|| Kreation


Kren der; -(e)s; nur Sg, südd (A)  Meerrettich


kre•pie•ren; krepierte, ist krepiert; [Vi] jemand/ein Tier krepiert gespr! ein Mensch oder ein Tier stirbt


Krieg der; -(e)s, -e;
1 ein Krieg (gegen jemanden/mit jemandem); ein Krieg (zwischen <Ländern, Völkern o.Ä.>) eine Auseinandersetzung, ein Konflikt über einen meist längeren Zeitraum, bei denen verschiedene Länder oder Teile eines Landes/Volkes mit Waffen gegeneinander kämpfen  Frieden <ein blutiger, grausamer, unerklärter, offener, verlorener/aussichtsloser Krieg; ein Land o.Ä. rüstet zum/für den Krieg, bereitet einen Krieg vor, fängt einen Krieg an, führt, beendet, gewinnt, verliert einen Krieg; irgendwo ist/herrscht Krieg; ein Land erklärt einem Land den Krieg, befindet sich mit einem Land im Krieg; in den Krieg ziehen, müssen; aus dem Krieg heimkehren>: einen Krieg durch einen Waffenstillstand unterbrechen, durch einen Friedensschluss, eine Kapitulation beenden; Viele Soldaten fallen im Krieg, und viele Zivilisten kommen im Krieg um
|| K-: Kriegsanfang, Kriegsausbruch, Kriegsbeginn, Kriegsbericht, Kriegsende, Kriegserklärung, Kriegsfilm, Kriegsflotte, Kriegsfolge, Kriegsgefangene(r), Kriegsgefangenschaft, Kriegsgegner, Kriegsgeneration, Kriegsgericht, Kriegsgrab, Kriegshetze, Kriegsinvalide, Kriegskamerad, Kriegsmarine, Kriegsopfer, Kriegsschauplatz, Kriegsschiff, Kriegsschulden, Kriegsteilnehmer, Kriegstote(r), Kriegsverbrechen, Kriegsverbrecher, Kriegsverletzung, Kriegsveteran, Kriegswirren, Kriegszustand; kriegsbedingt, kriegsentscheidend, kriegsgeschädigt
|| -K: Angriffskrieg, Bombenkrieg, Eroberungskrieg, Kolonialkrieg, Stellungskrieg, Vernichtungskrieg, Verteidigungskrieg, Weltkrieg
|| NB: Kampf
2 ein (politischer oder persönlicher) Kampf mit harten Worten und bösen Taten: mit den Nachbarn im Krieg liegen
|| -K: Nervenkrieg, Privatkrieg
3 der Kalte Krieg hist; eine Situation, in der zwei unterschiedliche (ideologische) Machtblöcke (besonders der NATO und der ehemaligen Sowjetunion) mit Krieg (1) drohten und wenig verhandelten, aber nicht mit Waffen gegeneinander kämpften
4 ein heiliger Krieg ein Krieg (1) aus religiösen Motiven
|| ID in ständigem/im Krieg mit jemandem leben ständig Streit mit jemandem haben; jemandem/etwas den Krieg erklären beginnen, jemanden/etwas offen zu bekämpfen
|| bekriegen


krie•gen; kriegte, hat gekriegt; [Vt] etwas kriegen gespr  bekommen1: Hat die Polizei den Einbrecher (zu fassen) gekriegt?; Ich kriege noch dreißig Euro von dir; Wenn er so weitermacht, kriegt er noch eine Ohrfeige
|| NB: kein Passiv!
|| ID sich nicht mehr kriegen <vor Lachen, Staunen> gespr; laut und lange lachen, sehr staunen (müssen); meist Das kriegen wir schon wieder (hin) gespr; verwendet, um auszudrücken, dass man etwas (Störendes, Kaputtes o.Ä.) wieder in Ordnung bringen wird


Krie•ger der; -s, -;
1 hist; ein Mann, der als Mitglied seines Volkes (z.B. bei den Germanen oder Indianern) Waffen trug
2 veraltend; ein Kämpfer im Krieg  Soldat
|| K-: Kriegerdenkmal, Kriegergrab, Kriegerwitwe
3 ein kalter Krieger Pol; ein Politiker, der die Methoden des Kalten Krieges (3) unterstützt
4 ein müder Krieger gespr hum; ein Junge oder ein Mann, der schon nach kurzer Zeit (beim Spiel oder Sport) matt und erschöpft ist


Kriele  deutscher Ortsname


Krien  deutscher Ortsname


Krina  deutscher Ortsname


Krin•gel der; -s, -;
1 ein kleiner, nicht exakt gezeichneter Kreis: aus Langeweile Kringel an den Heftrand malen
2 eine Art Keks mit der Form eines Kringels (1)
|| -K: Schokoladekringel, Zuckerkringel


krin•geln; kringelte, hat gekringelt;
[Vt]
1 etwas kringeln etwas nach Art einer Spirale formen: eine Haarsträhne um den Finger kringeln;
[Vr]
2 etwas kringelt sich etwas hat/bekommt die Form von Kringeln (1) <jemandes Haare>: Die Schwänze von Schweinen kringeln sich
3 sich kringeln (vor Lachen) gespr; herzhaft, intensiv lachen




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18.12.2007 23:54:02

Devami......



L, l [] das; -, -/gespr auch -s; der zwölfte Buchstabe des Alphabets <ein großes L; ein kleines l>


la eine Silbe, mit der man die Worte eines Textes beim Singen ersetzt


Laer  deutscher Ortsname


lag Imperfekt, 1. und 3. Person Sg; liegen


La•ge die; -, -n;
1 die Art und Weise, in der sich jemand/ etwas im Raum befindet  Position <sich in horizontaler, schiefer, schräger Lage befinden>: die Lage des Kindes im Mutterleib, bei der Geburt
|| -K: Schräglage
2 meist Sg; der Ort, an dem etwas in Bezug auf seine Umgebung liegt <in ruhiger, sonniger, geographisch begünstigter, verkehrsgünstiger Lage>: ein Haus in sonniger Lage am Hang; ein Bungalow in ruhiger Lage am Stadtrand
|| K-: Lageplan
|| -K: Hanglage, Stadtrandlage
3 die äußeren Umstände, in denen sich jemand befindet  Situation <in einer günstigen, beneidenswerten, herrlichen, schlechten, misslichen Lage sein>: Er lieh seinem Freund 2000 Euro und half ihm so aus seiner misslichen finanziellen Lage; Um sie zu verstehen, musst du dich einmal in ihre Lage versetzen
|| K-: Lagebericht, Lagebesprechung
|| -K: Finanzlage, Rechtslage, Wirtschaftslage
4 gespr; die Getränke, die jemand (in einem Gasthaus) für seine Freunde bestellt und bezahlt  Runde (4) <eine Lage (Bier) ausgeben>
5  Schicht <eine Lage Stroh, Stoff>
|| ID (nicht) in der Lage sein, etwas zu tun (nicht) dazu fähig sein, etwas zu tun  etwas (nicht) tun können; meist Ich bin in der glücklichen Lage, ... ich freue mich (etwas Ehrenvolles tun zu dürfen, etwas Angenehmes zu haben oder zu empfangen); die Lage peilen gespr; sehen, beobachten, wie die momentane Lage (3) ist


La•gen die; nur Pl, Sport; eine Disziplin beim Schwimmen, in der man je ein Viertel der Strecke Delphin, Rücken, Brust und Kraul schwimmen muss: 400m Lagen; 4 x 100 m Lagen
|| K-: Lagenschwimmen, Lagenstaffel


La•ger das; -s, -;
1 ein Raum oder eine Halle, wo man Waren abstellt, die man im Augenblick nicht braucht <etwas auf Lager haben>: Ich schau mal im Lager nach, ob wir diese Größe noch da haben
|| K-: Lagerarbeiter, Lagerhalle, Lagerhaltung, Lagerhaus, Lagerraum, Lagerschuppen, Lagerverwalter
|| -K: Baustofflager, Getränkelager, Getreidelager, Schuhlager
2 Kollekt; mehrere Zelte oder Hütten, die man aufbaut, damit Menschen dort (meist vorübergehend) übernachten und leben können  Camp <ein Lager errichten, aufbauen, aufschlagen, abbrechen, auflösen>: Die Truppen schlugen ihr Lager am Rand des Waldes auf; Nach dem Erdbeben wurden Lager errichtet, um die Menschen zu versorgen
|| K-: Lagerleben, Lagerplatz
|| -K: Arbeitslager, Flüchtlingslager, Ferienlager, Gefangenenlager, Truppenlager
3 Kollekt; alle Personen oder Staaten, die die gleiche politische oder philosophische Meinung haben <das östliche, westliche L; das feindliche Lager>: Beim Thema Abtreibung ist das Parlament in zwei Lager gespalten
|| -K: Feindeslager
4 eine Schicht besonders eines Metalls, die sich im Felsen befindet  Mine <ein Lager ausfindig machen, abbauen>
|| -K: Erzlager, Kohlelager, Minerallager
|| ID etwas auf Lager haben gespr; etwas sofort erzählen oder zeigen können, besonders um andere zu unterhalten: eine Menge Witze auf Lager haben


la•gern; lagerte, hat gelagert;
[Vt]
1 etwas lagern etwas, das man im Augenblick nicht braucht, an eine Stelle tun, an der es bleiben kann  aufbewahren: Kartoffeln in einem dunklen Keller lagern; Holz muss trocken gelagert werden
2 jemanden/etwas irgendwie lagern jemanden/etwas in eine bestimmte Stellung bringen: den Ohnmächtigen fachgerecht lagern;
[Vi]
3 etwas lagert irgendwo etwas ist an der genannten Stelle, an der Waren bleiben können: Der Weinbrand lagert in alten Holzfässern
4 irgendwo lagern geschr; an der genannten Stelle (im Freien) übernachten oder sein Lager (2) aufbauen  nächtigen: Die Cowboys lagerten an einem Fluss
|| ID etwas ist irgendwie gelagert <ein Fall, ein Problem, eine Sache> ist irgendwie beschaffen
|| zu 1 und 3 La•ge•rung die; nur Sg


Laie der; -n, -n;
1 jemand, der auf einem speziellen Gebiet keine besonderen Kenntnisse hat  Nichtfachmann  Experte, Fachmann, Spezialist: Auf dem Gebiet der Astrophysik bin ich völliger Laie; etwas auch für den Laien verständlich machen
2 Rel; ein Mitglied einer Kirche, das nicht Geistlicher ist
|| K-: Laienprediger
|| NB: der Laie; den, dem, des Laien
|| zu 1 lai•en•haft Adj


La•ken das; -s, -;  Betttuch
|| -K: Bettlaken


lang1, länger, längst-; Adj;
1 so, dass es eine bestimmte Ausdehnung von einem Ende bis zum anderen hat (die meist größer ist als die der anderen Seiten)  breit: Das Zimmer hat eine Fläche von 20 Quadratmetern - es ist 5 Meter lang und 4 Meter breit; ein 50 Meter langes Schwimmbecken
|| NB: lang wird immer hinter die Maßangabe gestellt
2 so, dass es eine ziemlich oder überdurchschnittlich große Ausdehnung von einem Ende bis zum anderen hat  kurz (1): Ein endlos langer Weg führt hinauf zur Burg; Die Donau ist viel länger als der Rhein; die Ärmel eines Pullovers kürzer machen, weil sie zu lang sind; Ihr Mantel ist so lang, dass er ihr bis an die Fersen reicht; Seine Freundin hat lange blonde Haare
|| Abbildung unter Eigenschaften
3 so, dass es sich über einen relativ großen Zeitraum erstreckt  kurz (2) <unendlich, endlos, ewig lang>: ein langes Gespräch mit jemandem führen; Das Theaterstück war sehr lang - es dauerte volle drei Stunden; Im Frühjahr werden die Tage wieder länger und die Nächte kürzer; eine lange Fahrt, Reise hinter sich haben; Wir haben uns seit langer Zeit nicht mehr gesehen
|| -K: jahrelang, nächtelang, stundenlang, tagelang
4 so, dass es mehrere Seiten und viele Details umfasst  ausführlich  kurz (4), knapp <ein Brief, ein Schreiben>
5 Maßangabe + lang mit der genannten Ausdehnung, Dauer oder Seitenzahl: Meine Skier sind 2 Meter 10 lang; eine vier Meter lange Schlange; ein 18 cm langer Reißverschluss; ein eineinhalb Stunden langer Vortrag; Wir haben zwei Stunden lang auf dich gewartet!; jemandem einen vier Seiten langen Brief schreiben
6 gespr; von großer Körpergröße  groß  klein: Beim Basketball braucht man lange Spieler
7 lang und breit mit vielen Details  ausführlich, detailliert <etwas lang und breit erzählen>
8 seit langem seit einem großen Zeitraum: Wir haben uns seit langem nicht mehr gesehen


lang2 Adv; gespr  entlang: Ich glaube, wir müssen diese Straße lang, um zum Bahnhof zu kommen


Lang  Vorname


lan•ge, länger, längst-; Adv;
1 während einer relativ langen Zeit  kurz: Gestern Nachmittag schwammen wir lange im See; Das hat ja ziemlich lange gedauert, bis du mit deiner Arbeit fertig warst!
2 seit einem relativ großen Zeitraum  seit einiger Zeit, seit geraumer Zeit  gerade erst: Ich habe schon lange darauf gewartet, dass du mich mal besuchst; Das weiß ich schon lange!
|| NB: in der gesprochenen Sprache wird statt lange häufig lang1 (3) verwendet: Ihr habt euch ganz schön lang miteinander unterhalten


Langeln  deutscher Ortsname


lan•gen1; langte, hat gelangt; [Vi] irgendwohin langen gespr; mit der Hand irgendwohin fassen, um etwas zu greifen  greifen: in eine Dose langen, um ein Bonbon herauszuholen
|| ID jemandem eine langen gespr; jemandem eine Ohrfeige geben


Lanke  deutscher Ortsname


-le südd -lein


Lea  Vorname


Lee die; -; nur Sg; die Seite eines Schiffes oder einer Insel, die nicht dem Wind ausgesetzt ist  Windschatten  Luv <etwas liegt in Lee, neigt sich nach Lee>
|| K-: Leeseite


Leefka  Vorname


Leefke  Vorname


leer [] Adj;
1 ohne Inhalt  voll <Behälter, Gefäße: ein Schrank, ein Tank, eine Kiste, eine Schachtel, eine Flasche, ein Glas, ein Fass; der Magen>: Sobald sein Glas leer war, bestellte er sich ein neues; Mit großem Hunger kam er nach Hause, aber der Kühlschrank war leer; ein Glas in einem Zug leer trinken; seinen Teller leer essen
|| Abbildung unter Eigenschaften
|| K-: Leergewicht, Leergut
2 ohne Menschen darin unbewohnt, leer stehend  bewohnt <eine Wohnung, ein Haus, ein Zimmer>: Die Wohnung steht schon seit Monaten leer
3 (fast) ohne oder nur mit sehr wenigen Menschen (darin)  voll <ein Bus, ein Zugabteil, eine Konzerthalle, ein Saal, ein Kino; Straßen, eine Stadt>: Trotz des guten Wetters blieb das Stadion fast leer; Während der Sommermonate ist die Stadt fast leer
|| -K: menschenleer
4 so, dass nichts darauf geschrieben oder gedruckt ist  unbeschrieben, unbedruckt <meist ein Blatt (Papier)>
5 nur attr, nicht adv; wertlos und ohne Inhalt  nichtig, wertlos <Gerede, Sprüche>
|| -K: ausdrucksleer, inhaltsleer
6 nur attr, nicht adv; <Versprechungen, Verheißungen; Drohungen> so, dass man ihnen keinen Glauben schenken darf oder muss
7 nur attr, nicht adv; ohne Ausdruck oder Gefühl  ausdruckslos <meist jemanden mit leeren Augen anstarren>
|| ID leer ausgehen gespr; nichts bekommen


Leer  deutscher Ortsname


Lee•re1 die; -; nur Sg;
1 der Zustand, in dem etwas leer (2) ist: die Leere des Weltalls;
2 gähnende Leere vollkommene Leere1 (1): Es herrschte gähnende Leere


Lee•re2 nur in
1 ins Leere greifen irgendwohin greifen, wo nichts ist
2 ins Leere starren frustriert oder abwesend vor sich hin starren und dabei keinen festen Punkt ansehen
3 ein Schlag ins Leere gespr; eine erfolglose Aktion  Misserfolg, Scheitern


lee•ren; leerte, hat geleert;
[Vt]
1 etwas leeren ein Gefäß oder einen Behälter leer (1) machen  ausleeren  füllen: ein Glas in einem Zug leeren; Der Briefkasten wird jeden Tag zweimal geleert;
[Vr]
2 etwas leert sich etwas wird (allmählich) leer (3)  etwas füllt sich: Nach Ende des Konzerts leerte sich der Saal allmählich; Gegen Geschäftsschluss beginnen die Straßen sich zu leeren


le•gen; legte, hat gelegt;
[Vt]
1 jemanden/sich/etwas irgendwohin legen eine Person/sich/eine Sache so irgendwohin bringen, dass sie/man dort liegt <sich ins Bett legen, sich auf die Seite, auf den Bauch legen, sich in die Sonne, in den Schatten legen>: Sie legte das Baby auf den Tisch, um es zu wickeln; Er legte das Messer und die Gabel neben den Teller; Er legte ihr die Hand auf die Schulter, um sie zu trösten; Bretter über ein Loch legen, damit niemand hineinfällt; Als es ihnen in der Sonne zu heiß wurde, legten sie sich in den Schatten
2 etwas legen etwas an einer bestimmten Stelle oder auf einer Fläche befestigen  verlegen1 (4), installieren <Schienen, Rohre, Kabel, Fliesen legen>
3 sich/jemanden schlafen legen meist ins Bett gehen, um zu schlafen/meist ein Kind zu Bett bringen
|| NB: legen ist ein transitives Verb, liegen ist intransitiv, also: Er legte sein Fahrrad/sich unter einen Baum, aber: Sein Fahrrad/ Er lag unter einem Baum;
[Vt/i]
4 ein Tier legt (ein Ei/Eier) <ein Huhn, ein Vogel> produziert ein Ei/Eier
|| K-: Legehenne;
[Vr]
5 etwas legt sich etwas wird in seiner Stärke oder Intensität schwächer  etwas lässt nach, flaut ab, hört auf  etwas nimmt zu, wird stärker <der Wind, der Sturm; der Zorn, die Wut, die Aufregung, die Empörung>: Nachdem sich der Sturm gelegt hatte, fuhren sie auf den See hinaus
|| Lage, Gelege
|| NB: setzen, stellen


le•ger [] Adj;
1 so, wie man sich unter Freunden und in der Familie benimmt  locker (6), lässig, ungezwungen  steif (4) <jemandes Benehmen, Verhalten, Umgangsformen, der Umgangston>
2 nicht sehr vornehm, aber trotzdem passend  lässig, salopp  streng, zugeknöpft <jemandes Kleidung>: Ganz leger mit einem Pullover bekleidet ging er in die Oper


-lei im Zahladj, meist attr, indeklinabel, kaum produktiv;
1 nach Zahladj; verwendet, um eine bestimmte Anzahl verschiedener Arten von Personen/Dingen zu bezeichnen; einerlei, zweierlei, dreierlei, viererlei, fünferlei
2 nach Pronomen oder Zahladj; verwendet, um eine bestimmte Art oder eine unbestimmte Anzahl verschiedener Arten von Personen/Dingen zu bezeichnen; beiderlei, derlei, keinerlei, mancherlei, solcherlei, tausenderlei, verschiedenerlei


Lei  Vorname


Leia  Vorname


Lei•er die; -, -n; hist; (in der Antike) ein Musikinstrument mit Saiten
|| ID meist Das ist immer die gleiche/die alte/dieselbe Leier! gespr pej; das ist immer dasselbe (besonders was jemand erzählt)


lei•ern; leierte, hat geleiert; [Vt/i] (etwas) leiern etwas schnell und ohne Betonung sagen oder singen  herunterleiern <ein Gedicht, ein Lied leiern>


Leila  Vorname


Leilena  Vorname


-lein das; -s, -; sehr produktiv, besonders lit oder hum; verwendet, um die Verkleinerungsform eines Substantivs zu bilden (meist in Verbindung mit Umlaut des betonten Vokals)  -chen; Bäumlein, Blümlein, Häuslein, Hündlein, Kätzlein, Kindlein, Vöglein
|| NB: nicht nach einsilbigen Substantiven auf -l (Ball, Stuhl) oder nach mehrsilbigen Substantiven auf -le(n) (Bulle, Stollen)


Leina  deutscher Ortsname


Lei•ne die; -, -n;
1 ein dünnes Seil, an das man besonders die nasse Wäsche hängt, damit sie trocknet <Wäsche an die Leine hängen>
|| Abbildung unter Schnur
|| -K: Wäscheleine
2 ein dünnes Band meist aus Leder, an dem man besonders einen Hund führt <den Hund an die Leine nehmen, an der Leine führen; dem Hund die Leine abmachen>
|| Abbildung unter Schnur
|| ID jemanden an die Leine legen; jemanden an einer/der kurzen Leine halten gespr; jemandem (besonders im privaten Bereich) wenig Freiheiten lassen; Zieh Leine! gespr; verwendet, um jemandem (unhöflich) zu sagen, dass er weggehen soll  hau ab!


Lei•nen das; -s; nur Sg; ein sehr fester und glatter Stoff (aus Flachs): Die Tischdecke ist aus Leinen; ein in Leinen gebundenes Buch
|| K-: Leineneinband, Leinengarn, Leinengewebe, Leinentuch, Leinenweber


Leipa  deutscher Ortsname


Leipe  deutscher Ortsname


Lena  Vorname


Lene  Vorname


Leni  Vorname


Lenka  Vorname


len•ken; lenkte, hat gelenkt;
[Vt/i]
1 (etwas) lenken die Richtung eines Fahrzeugs bestimmen  steuern <ein Fahrzeug l.: einen Bus, ein Auto, einen Wagen, ein Fahrrad lenken>: Unser Sohn hat schon gelernt, (sein Fahrrad) mit einer Hand zu lenken;
[Vt]
2 etwas auf jemanden/ etwas lenken bewirken, dass sich ein Gespräch oder jemandes Aufmerksamkeit auf etwas (anderes) konzentriert  etwas auf etwas richten: den Verdacht auf einen Unschuldigen lenken; versuchen, das Gespräch auf ein anderes Thema zu lenken; jemandes Aufmerksamkeit auf wichtige Details lenken
3 etwas lenken die Entwicklung einer Sache bestimmen  führen (8) <die Verhandlungen, eine Debatte; die Wirtschaft, den Staat lenken>
|| zu 1 und 3 lenk•bar Adj; nicht adv


Len•ker der; -s, -;
1 die Stange am Fahrrad oder Motorrad, mit der man das Fahrzeug lenkt (1)  Lenkstange
|| Abbildung unter Fahrrad
|| -K: Fahrradlenker
2 (A) (CH) der Fahrer eines Autos oder Motorrads


Lenne  deutscher Ortsname


Lep•ra die; -; nur Sg; eine tropische (Infektions)Krankheit, bei der die Haut zerstört wird und Finger oder Zehen abfallen können  Aussatz < Lepra haben>
|| K-: leprakrank
|| hierzu lep•rös Adj


-ler der; -s, -; sehr produktiv;
1 -ler bezeichnet jemanden, der etwas Bestimmtes tut oder sich damit beschäftigt; Altsprachler, Arbeitsrechtler, Künstler, Sportler, Völkerkundler, Wissenschaftler
2 -ler bezeichnet jemanden, der zu einer Gruppe, einer Kategorie oder einem Gebiet gehört; CDUler, FKKler, Nordstaatler, Ruheständler, SPDler, Viertklässler, Westler, Zuchthäusler
3 -ler bezeichnet einen Menschen, ein Tier oder eine Sache, die etwas Bestimmtes haben; Frontantriebler (ein Auto mit Frontantrieb), Tausendfüßler (ein Tier mit vielen Füßen), Vierflügler (ein Insekt mit vier Flügeln)


ler•nen; lernte, hat gelernt;
[Vt]
1 (von jemandem) etwas lernen durch Erfahrung sein Verhalten ändern <Pünktlichkeit, Verlässlichkeit, Anstand, Sauberkeit lernen>: Er hat nie gelernt, pünktlich zu sein; Sie hat sehr schnell gelernt, wie man sich im Beruf verhalten muss
|| K-: Lernfähigkeit, Lernprozess; lernfähig
2 einen Beruf lernen eine Ausbildung für einen Beruf machen  in die Lehre gehen, eine Lehre machen <Bäcker, Schreiner, Maurer, Bankkaufmann lernen>: Ich glaube, Paul hat Maler gelernt;
[Vt/i]
3 (etwas) lernen ein besonderes Wissen erwerben, so dass man etwas beherrscht  verlernen, vergessen <eine Fremdsprache, Vokabeln lernen; Auto fahren, Rad fahren, Ski fahren, schwimmen, tauchen, kochen lernen>: Sie lernt Spanisch an der Volkshochschule; Er sitzt ständig in seinem Zimmer und lernt; Sie lernt gerade, wie man einen Computer bedient
|| K-: Lernbegierde, Lerneifer, Lernstoff; lernbegierig, lerneifrig
4 (etwas) auswendig lernen etwas so lernen, dass man es aus dem Gedächtnis wiederholen kann <ein Gedicht, ein Zitat auswendig lernen>: Wir müssen das Gedicht bis morgen auswendig lernen
5 (etwas) aus etwas lernen aufgrund bestimmter Erfahrungen sein Verhalten ändern  eine Lehre aus etwas ziehen <aus der Erfahrung, aus Fehlern, aus der Geschichte lernen>: Ich habe aus dieser Geschichte gelernt, dass ich mich nicht auf mein Glück verlassen sollte
|| zu 1 und 3 lern•bar Adj; meist präd, nicht adv
|| zu 3 Ler•ner der; -s, -
|| NB: In der gesprochenen Sprache kommt oft die Form jemandem etwas lernen vor. Es müsste jedoch heißen jemanden etwas lehren oder jemandem etwas beibringen; lehren (1)


-li (CH) -lein


Lia  Vorname


Li•a•ne die; -, -n; eine (Schling)Pflanze, die besonders in den Tropen wächst und sich um Bäume wickelt


lief Imperfekt, 1. und 3. Person Sg; laufen


lie•fern; lieferte, hat geliefert;
[Vt/i]
1 ((jemandem) etwas) liefern jemandem eine bestellte oder gekaufte Ware bringen  erhalten <etwas sofort, pünktlich, termingemäß, per Post, frei Haus liefern>: Wir können (Ihnen die Möbel) erst in sechs Wochen liefern
|| K-: Lieferbedingungen, Lieferfrist, Liefertermin, Lieferzeit;
[Vt]
2 ein Tier/etwas liefert etwas ein Tier/etwas bringt etwas Essbares bzw. Rohstoffe o.Ä. hervor: Bienen liefern Honig
3 jemand/etwas liefert (jemandem) etwas jemand/etwas stellt jemandem etwas zur Verfügung  jemand/etwas bietet (jemandem) etwas, gibt etwas her: Der Skandal lieferte der Presse viel Gesprächsstoff
4 zusammen mit einem Substantiv verwendet, um ein Verb zu umschreiben; einen Beweis (für etwas) liefern  etwas beweisen; einen Nachweis (für etwas) liefern  etwas nachweisen; sich (Pl) einen Kampf liefern  miteinander kämpfen; ein gutes/schlechtes Spiel liefern  gut/schlecht spielen
|| zu 1 lie•fer•bar Adj; nicht adv; Lie•fe•rant der; -en, -en


Lieg  deutscher Ortsname


Lienen  deutscher Ortsname


Liepe  deutscher Ortsname


Liepen  deutscher Ortsname


Li•ga die; -, Li•gen;
1 Sport; eine Anzahl von Mannschaften, die im Verlauf einer Saison jeweils gegeneinander spielen, um zu sehen, wer der Beste ist  Spielklasse <in eine höhere Liga aufsteigen; in eine niedrigere Liga absteigen>
|| K-: Ligaspiel
|| -K: Bezirksliga, Kreisliga, Landesliga, Regionalliga, Bundesliga
2 Pol; eine Union, die man schließt, damit man seine politischen Ziele leichter erreichen kann  Bündnis, Vereinigung: die Liga der Arabischen Staaten


Lina  Vorname


Line  Vorname


-ling der; -s, -e; begrenzt produktiv;
1 nach Verbstamm; jemand, mit dem etwas geschieht oder getan wird; Findling, Impfling, Lehrling, Pflegling, Schützling, Sträfling
2 meist pej; jemand, der das im ersten Wortteil Genannte ist oder tut; Dichterling, Eindringling, Feigling, Fremdling, Naivling, Schädling, Schreiberling, Schwächling
3 meist Pl; die genannte Zahl von Menschen, die dieselbe Mutter haben und gleich alt sind; Zwillinge (= zwei gleichaltrige Geschwister), Drillinge (= drei gleichaltrige Geschwister), Vierlinge, Fünflinge


Lingen  deutscher Ortsname


link Adj; nicht adv, gespr pej; <eine Tour, ein Typ; linke Geschäfte machen> so, dass andere dabei betrogen werden  fragwürdig  ehrlich


lin•k- Adj; nur attr, nicht adv;
1 auf der Seite, auf der das Herz ist  recht-: sich den linken Arm brechen; mit der linken Hand schreiben; Der kleine Junge vertauschte den linken mit dem rechten Schuh; Er hat eine Narbe auf der linken Wange
2 mit den Prinzipien des Kommunismus, des Sozialismus oder einer sozialdemokratischen Partei  recht- <eine Zeitung; ein Abgeordneter; der linke Flügel einer Partei>


Lin•ke1 die; -n, -n;
1 nur Sg; die linke Hand  Rechte
2 ein Schlag mit der linken Hand  Rechte <jemandem eine Linke verpassen>
3 nur Sg, Kollekt; alle Parteien und politischen Gruppen, die für Kommunismus und Sozialismus sind oder die sozialdemokratische Prinzipien haben  Rechte
4 zu jemandes Linken auf der linken1 (1) Seite  zu jemandes Rechten: Zu Ihrer Linken sehen Sie das Stadttheater


Lin•ke2 der/die; -n, -n; gespr; eine Person, die einer kommunistischen, sozialistischen oder sozialdemokratischen Partei angehört oder deren Ideen gut findet  Rechte
|| NB: ein Linker; der Linke; den, dem, des Linken


lin•ken; linkte, hat gelinkt; [Vt] jemanden linken gespr; jemanden betrügen  hereinlegen


Linn  Vorname


LP [] die; -, -s; gespr  Langspielplatte




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18.12.2007 23:55:11

Devami......



N, n [] das; -, -/gespr auch -s; der vierzehnte Buchstabe des Alphabets <ein großes N; ein kleines n>


na Interjektion; gespr;
1 verwendet, um eine Frage auszudrücken oder einzuleiten: Na (wie gehts)?; Na, bist du bald fertig?; Na, wie hat dir der Film gefallen?
2 verwendet, um eine Aufforderung oder Feststellung einzuleiten und Ärger oder Ungeduld auszudrücken: Na endlich!; Na, dann eben nicht!; Na, das wurde aber auch Zeit!
3 besonders allein, ohne einen Satz, verwendet, um seine Einstellung zu einer Situation auszudrücken. Ob na Zustimmung oder Ablehnung ausdrückt, ergibt sich aus der Intonation und der Situation
4 na, na (na) verwendet, um jemandes Handlung oder Worte (auch im Scherz) zu kritisieren: Na, na, na, das tut man aber nicht!
5 na 'ja gespr; verwendet am Anfang des Satzes, drückt Zögern oder Skepsis aus: Na ja, ich weiß nicht so recht ...
6 na 'gut/na 'ja/na 'schön verwendet, um auszudrücken, dass man etwas akzeptiert, obwohl einem etwas anderes lieber gewesen wäre: Na gut, dann bleibe ich eben hier; Na ja, der Mantel ist zwar nicht schön, aber warm
7 na 'also!/na 'bitte! verwendet, um auszudrücken, dass man schon längere Zeit darauf gewartet hat, dass jemand etwas tut, einsieht, glaubt o.Ä.: Na bitte, da ist ja der Schlüssel - genau da, wo ich es dir gesagt habe!; Na also, warum nicht gleich so!
8 na 'so was! verwendet, um Erstaunen auszudrücken
9 na 'und? verwendet, um auf unhöfliche Weise auszudrücken, dass einen etwas nicht interessiert
10 na, 'warte! verwendet, um jemandem zu drohen: Na, warte, das wirst du noch bereuen!


Na•gel1 der; -s, Nä•gel; ein langer, dünner und spitzer Gegenstand meist aus Metall mit einem flachen Kopf, den man irgendwo hineinschlägt, um etwas zu befestigen <einen Nagel (mit dem Hammer) einschlagen, in die Wand schlagen, (mit der Zange) aus der Wand, aus dem Holz ziehen; einen Nagel krumm schlagen, etwas an einen Nagel hängen, an einem Nagel aufhängen; etwas mit Nägeln befestigen>
|| -K: Eisennagel, Stahlnagel
|| ID den Nagel auf den Kopf treffen gespr; das Wesentliche einer Sache erkennen und sagen; etwas an den Nagel hängen gespr; etwas nicht mehr weitermachen  aufgeben2 (2) <den Beruf an den Nagel hängen>; Nägel mit Köpfen machen eine Aufgabe o.Ä. konsequent durchführen 


Na•gel2 der; -s, Nä•gel; der harte, flache Teil am Ende von Fingern und Zehen <(jemandem/sich) die Nägel schneiden, feilen, polieren, lackieren; an den Nägeln kauen; kurze, lange, (un)gepflegte Nägel (haben)>
|| NB: Hunde, Katzen, Vögel usw haben Krallen
|| K-: Nagelbürste, Nagelfeile, Nagellack, Nagelschere
|| -K: Daumennagel, Fingernagel, Fußnagel, Zehennagel
|| zu Nagelbürste Abbildung unter Bürste
|| ID etwas brennt jemandem auf/unter den Nägeln gespr; etwas muss dringend getan werden, weil es einen beunruhigt; sich (Dat) etwas unter den Nagel reißen gespr; etwas nehmen, was jemand anderem gehört 


Nagel  deutscher Ortsname


na•geln; nagelte, hat genagelt;
[Vt]
1 etwas irgendwohin nageln etwas mit Nägeln irgendwo befestigen: ein Brett vor ein Fenster nageln
2 etwas nageln etwas mit Nägeln schließen oder (wieder) zu einem Ganzen machen <eine Kiste, einen Sarg aus Brettern nageln; einen Knochen(bruch), ein Bein nageln>
3 etwas nageln in etwas Nägel hineinschlagen <genagelte Schuhe>
|| NB: meist im Partizip Perfekt


na•gen; nagte, hat genagt;
[Vi]
1 an etwas (Dat) nagen mit den Zähnen sehr kleine Stücke von etwas Hartem entfernen: Der Hund nagte an einem Knochen; Die Maus nagt an einem Stück Käse
2 etwas nagt an jemandem etwas quält jemanden <Zweifel, Kummer; ein nagendes Hungergefühl>;
[Vt]
3 ein Tier nagt etwas (in etwas (Akk)) ein (Nage)Tier macht durch Nagen (1) ein Loch in etwas
4 ein Tier nagt etwas (von etwas) ein (Nage)Tier entfernt etwas durch Nagen (1)


Nane  Vorname


Nannerl  Vorname


Nanni  Vorname


Napf der; -(e)s, Näp•fe; eine kleine, meist flache Schüssel, in der man z.B. Hunden und Katzen das Futter gibt: der Katze einen Napf mit Milch hinstellen
|| -K: Blechnapf, Essnapf, Spucknapf; Fressnapf, Futternapf, Milchnapf, Trinknapf


Narr der; -en, -en;
1 jemand, der nicht richtig nachdenkt und sich (in einer bestimmten Situation) ganz falsch und unvernünftig verhält  Dummkopf: Er war ein Narr, ihren Lügen zu glauben
2 hist; jemand, der besonders am Hof eines Königs oder Fürsten die Aufgabe hatte, die Menschen zum Lachen zu bringen
|| -K: Hofnarr
3 jemand, der sich ein buntes lustiges Kleid anzieht und so Karneval feiert
|| ID jemanden zum Narren halten versuchen, jemanden zu täuschen, einen Spaß mit jemandem zu machen: Dieses teure Auto soll dir gehören? - Du willst mich wohl zum Narren halten!; an jemandem/etwas einen Narren gefressen haben gespr; jemanden/etwas sehr gern mögen
|| zu 1 und 3 När•rin die; -, -nen
|| NB: der Narr; den, dem, des Narren


-narr der; im Subst, begrenzt produktiv; jemand, der das, was genannt wird, so gern mag, dass er sich fast die ganze Zeit damit beschäftigt  -liebhaber, -fan, -freak; Blumennarr, Büchernarr, Computernarr, Hundenarr, Kindernarr, Pferdenarr


ne!1, nee! [] Partikel; gespr  nein


ne2 [] Partikel; betont, gespr  nicht wahr: Die Stimmung ist gut hier, ne?


nee  ne!1


ne!1, nee! [] Partikel; gespr  nein


Neef  deutscher Ortsname


Ne•ger der; -s, -; ein Mensch, dessen Haut dunkel oder schwarz ist und der einem Volk angehört, das (ursprünglich) aus Afrika kommt  Schwarzer  Weißer, Indianer, Asiate
|| hierzu Ne•ge•rin die; -, -nen
|| NB: Statt Neger verwendet man heute oft Schwarzer (besonders in politischem Zusammenhang), weil Neger oft als beleidigend empfunden wird


ne•gie•ren; negierte, hat negiert; [Vt] etwas negieren geschr  ablehnen <eine Ansicht, eine Vorstellung negieren>
|| hierzu Ne•gie•rung die


Nei•ge die; -; nur Sg, geschr; meist in
1 etwas geht zur Neige etwas ist bald fertig (aufgebraucht) oder zu Ende <das Geld, ein Vorrat, das Wasser, der Urlaub, die Ferien>
2 etwas bis auf die/zur Neige leeren etwas völlig austrinken <ein Glas bis zur Neige leeren>


nei•gen; neigte, hat geneigt;
[Vi]
1 zu etwas neigen so sein, dass ein bestimmter Zustand leicht eintreten kann oder dass man etwas oft tut <zu Depressionen, Erkältungen, Übertreibungen, Übergewicht neigen>: Eisen neigt dazu, schnell zu rosten
2 zu etwas neigen eine bestimmte Meinung einer anderen vorziehen  zu etwas tendieren: Ich neige zu der Ansicht/Auffassung, dass er Recht hat; Er neigt dazu, das Projekt aufzugeben
|| NB: geneigt;
[Vt]
3 etwas neigen etwas aus einer senkrechten Lage in eine schräge (Lage) bringen  aufrichten <den Kopf zur Seite, den Oberkörper nach vorn neigen>;
[Vr]
4 sich irgendwohin neigen den Oberkörper aus der senkrechten Lage in eine schräge (Lage) bringen  sich beugen  sich aufrichten: Er neigte sich über sein Buch; Sie neigte sich aus dem Fenster
5 etwas neigt sich (irgendwohin) etwas ändert seine senkrechte oder waagrechte Lage oder Richtung nach unten: Unter der Last des Schnees neigten sich die Bäume; Das Segelboot neigte sich zur Seite, als es vom Wind erfasst wurde


nein Partikel;
1 meist betont; als Antwort verwendet, um auszudrücken, dass man eine Bitte, Aufforderung o.Ä. ablehnt oder dass man einer Aussage nicht zustimmt  ja: Willst du noch ein Stück Kuchen?  Nein danke!; Bist du fertig? -  Nein, noch nicht.; Ich glaube, es regnet. -  Nein, da irrst du dich.
2 betont und unbetont; verwendet, um einen Ausruf des Erstaunens einzuleiten: Nein, dass es so etwas gibt!; Nein, wie schön!; O nein, wie schrecklich!
3 betont und unbetont; verwendet, um eine Aussage zu korrigieren oder genauer zu formulieren  ja (7): Das Wasser war angenehm warm, nein, geradezu heiß; Das gefällt mir hundert-, nein, tausendmal besser
4 nein? betont; verwendet am Ende von verneinten (rhetorischen) Fragesätzen, wenn der Sprecher eine Zustimmung erwartet  nicht wahr, oder: Du bist mir doch nicht mehr böse, nein?


Nein das; -(s); nur Sg;
1 die Antwort nein <ein eindeutiges, klares Nein; mit Nein stimmen; bei seinem Nein bleiben>
2 (zu etwas) Nein/nein sagen sagen, dass man etwas nicht will, etwas nicht akzeptiert  ablehnen  zustimmen: Er hat ihr einen Vorschlag gemacht, aber sie hat Nein dazu gesagt; Wenn du mich so ansiehst, kann ich einfach nicht Nein sagen
|| NB: Ja


Nele  Vorname


Nel•ke die; -, -n;
1 eine (Garten)Blume, die meist sehr stark riecht und weiße, rosa oder rote Blüten hat <eine Nelke im Knopfloch tragen>
|| K-: Nelkenstrauß
2 die getrocknete Blüte eines tropischen Baumes, die man als Gewürz verwendet: einen Schweinebraten mit Nelken spicken
|| -K: Gewürznelke


nen•nen; nannte, hat genannt;
[Vt]
1 jemanden/etwas + Name + nennen jemandem/etwas einen bestimmten Namen geben: Sie nannten ihre Tochter Christa; Er nennt seinen Hund Schnuffi
2 jemanden + Name + nennen jemanden mit einem bestimmten Namen ansprechen <jemanden bei/mit seinem Vornamen, Nachnamen nennen>: Du kannst mich ruhig Robbi nennen, wie alle meine Freunde
3 jemanden/etwas + Adj/Subst + nennen sagen, dass jemand/etwas eine bestimmte Eigenschaft hat oder dass er etwas ist  jemanden/etwas als etwas bezeichnen: Sie nannten ihn einen Dummkopf; Das nenne ich ein schönes Fest; Fleißig kann man ihn nicht gerade nennen (= er ist ein bisschen faul)
4 (jemandem) etwas nennen (jemandem) etwas sagen  verschweigen: Kannst du mir einen Vogel mit sechs Buchstaben nennen?; Der Mörder wollte die Gründe für seine Tat nicht nennen;
[Vr]
5 sich + Name nennen  Name + heißen: Und wie nennt sich eure Band?
6 jemand/etwas nennt sich etwas oft iron; jemand/etwas hat einen Namen, den er/es nicht verdient: Jeden Tag Regen - das nennt sich nun Sommer!; Er nennt sich Künstler - warum, ist mir unverständlich
|| NB: das Substantiv steht meist im Nominativ: Und so was nennt sich mein Freund!
|| so genannt


Nen•ner der; -s, -; Math; die Zahl, die bei einem Bruch unter dem Strich steht  Zähler: Der Nenner von 1/5 ist 5
|| ID einen gemeinsamen Nenner finden eine Grundlage für ein Vorgehen o.Ä. finden, die für alle akzeptabel ist; etwas auf einen (gemeinsamen) Nenner bringen unterschiedliche Meinungen, Interessen o.Ä. einander näher bringen


nie Adv;
1 zu keiner Zeit  immer <nie lügen; nie Zeit haben; etwas nie ganz verstehen>: Ich werde nie vergessen, wie schön der Urlaub war
2 kein einziges Mal: Er war noch nie in London; Er hat mich noch nie betrogen; Sie ist verliebt wie nie zuvor; Wenn ich anrufe, ist sie nie da
3 auf keinen Fall; unter keinen Umständen  problemlos: Diesen Mann wirst du nie dazu bringen, Geschirr zu spülen
4 nie wieder/nie mehr (in Zukunft) nicht noch einmal: Ich hoffe, dieser Fehler wird mir nie mehr passieren; Du wirst nie wieder so viel Glück haben!
5 nie wieder (...)! verwendet, um auszudrücken, dass etwas Bestimmtes nicht mehr vorkommen soll: nie wieder Krieg!
6 nie und nimmer! gespr  nie (3): Das ist so viel Arbeit, das schaffe ich nie und nimmer


Nie•re die; -, -n;
1 eines der beiden Organe, die den Urin produzieren
|| K-: Nierenentzündung, Nierenkolik, Nierenschrumpfung, Nierensteine, Nierentransplantation; nierenkrank
2 meist Pl; dieses Organ bestimmter Tiere, das man essen kann <saure, geschmorte Nieren>
|| K-: Nierenrollbraten
3 etwas geht jemandem an die Nieren gespr; etwas belastet jemanden psychisch
|| zu 1 nie•ren•för•mig Adj


Nila  Vorname


Nina  Vorname


Nr. Abk für Nummer




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18.12.2007 23:56:22

Devami......




P, p [] das; -, - / gespr auch -s; der sechzehnte Buchstabe des Alphabets <ein großes P; ein kleines p>


Pa•ge [] der; -n, -n; ein (junger) Diener, der eine Uniform trägt
|| -K: Hotelpage
|| NB: der Page; den, dem, des Pagen


Palingen  deutscher Ortsname


pa•nie•ren; panierte, hat paniert; [Vt] etwas panieren etwas vor dem Braten in Ei und (Panier)Mehl tauchen <Blumenkohl, Fisch, ein Kotelett, ein Schnitzel panieren>


Pa•nik die; -, -en; meist Sg; eine Angst, die so stark ist, dass man nicht mehr denken kann und meist nur noch davonlaufen will <(eine) Panik bricht aus; in Panik geraten; Panik erfasst, ergreift jemanden; jemanden in Panik versetzen>: Als das Feuer ausbrach, rannten alle voller Panik zum Ausgang
|| K-: Panikstimmung
|| hierzu pa•nik•ar•tig Adj


Panker  deutscher Ortsname


Pan•ne die; -, -n;
1 ein plötzlicher Schaden an einem Fahrzeug, aufgrund dessen man dann nicht weiterfahren kann <eine Panne haben, beheben>: Er hatte mit seinem Fahrrad eine Panne - der Reifen war geplatzt; Das Auto hatte eine Panne und musste abgeschleppt werden
|| K-: Pannenhilfe, Pannenhilfsdienst
|| -K: Autopanne, Fahrradpanne, Reifenpanne
2 ein Fehler oder technisches Problem: Bei dem Empfang gab es mehrere Pannen: Erst funktionierte das Mikrofon des Redners nicht, und dann kam der Dolmetscher auch noch zu spät


pan-/Pan- im Adj und Subst, begrenzt produktiv; Ganz-, Gesamt-; panafrikanisch, panamerikanisch, panarabisch, der Panamerikanismus, der Panslawismus


pa•rie•ren; parierte, hat pariert;
[Vt/i]
1 (etwas) parieren einen Schlag oder Schuss abwehren <einen Hieb, einen Schlag, einen Stoß, einen Schuss parieren>;
[Vt]
2 ein Pferd parieren als Reiter ein Pferd dazu bringen, stehen zu bleiben oder langsamer zu werden;
[Vi]
3 (jemandem) parieren gespr  gehorchen <jemand muss parieren lernen>


Parin  deutscher Ortsname


Park der; -(e)s, -s; eine ziemlich große und gepflegte Fläche mit Gras, Blumen und Bäumen (besonders in einer Stadt), wo man sich erholen kann  Grünanlage <in den Park gehen, im Park spielen, spazieren gehen>
|| K-: Parkanlage, Parkbank, Parklandschaft, Parkweg
|| -K: Kurpark, Schlosspark, Stadtpark


-park der; im Subst, wenig produktiv;
1 Kollekt; alle Fahrzeuge, Maschinen, Anlagen o.Ä., die einem Betrieb o.Ä. zur Verfügung stehen; Fahrzeugpark, Fuhrpark, Maschinenpark, Wagenpark
2 ein Gebiet mit mehreren Anlagen, Gebäuden usw, die einem bestimmten Zweck dienen  -zentrum; Entsorgungspark <für Atommüll>, Forschungspark, Industriepark, Vergnügungspark


par•ken; parkte, hat geparkt;
[Vt/i]
1 (etwas) parken ein Auto oder Motorrad dorthin stellen, wo man aussteigen will: das Auto direkt vor dem Haus parken; Parken ist hier verboten; im Parkverbot parken
|| K-: Parkbucht, Parkdauer, Parkgebühr, Parkzeit;
[Vi]
2 jemand/etwas parkt irgendwo jemandes Auto ist irgendwo geparkt (1)  jemand/etwas steht irgendwo: Ich parke hier um die Ecke


par•kie•ren; parkierte, hat parkiert; (CH)
[Vt/i]
1 (etwas) parkieren  parken (1);
[Vi]
2 etwas parkiert  etwas parkt


Pearl  Vorname


Peer  Vorname


Pe•gel der; -s, -;
1 die Höhe, bis zu der (in einem Fluss oder See) das Wasser steht  Wasserstand <der Pegel steigt, fällt>
|| K-: Pegelhöhe, Pegelstand
2 ein Gerät zum Messen des Wasserstandes


pei•len; peilte, hat gepeilt; [Vt] etwas peilen mit einem Kompass oder mit elektrischen Geräten feststellen, wo oder in welcher Entfernung etwas ist <ein Schiff, eine Station, den Standpunkt eines Schiffes peilen>
|| hierzu Pei•lung die


Pein die; -; nur Sg; geschr; ein intensiver körperlicher oder psychischer Schmerz  Qual <körperliche, seelische Pein>


Peine  deutscher Ortsname


Pe•li•kan der; -s, -e; ein großer Vogel, der Fische fängt und unter seinem langen Schnabel einen großen Sack hat


peng! Interjektion; verwendet, um das Geräusch eines Schusses oder Knalls zu imitieren


Penig  deutscher Ortsname


Pen•ne die; -, -n; gespr hum  Schule


pen•nen; pennte, hat gepennt; [Vi] gespr  schlafen


Pen•ner der; -s, -; gespr pej;
1  Landstreicher, Obdachlose(r)
2 jemand, der viel oder lang schläft


per Präp; mit Akk;
1 per + Subst verwendet, um das Mittel zu nennen, mit dem jemand/etwas von einem Ort zu einem anderen gelangt  mit1(1) <per Bahn, per Schiff, per Luftpost, per Autostopp>
2 per + Subst geschr; verwendet, um das Mittel zu nennen, das man zu einem bestimmten Zweck verwendet: etwas per Vertrag regeln, einen Brief per Einschreiben schicken, eine Rechnung per Scheck zahlen
3 per + Subst (Admin) geschr; verwendet, um anzugeben, wie etwas gemessen oder gezählt wird  pro: ein Preis von fünf Euro per Stück, per Kilo; hundert Umdrehungen per Sekunde
|| NB zu 1, 2 und 3: Das folgende Subst. wird ohne Artikel verwendet
4 Ökon; verwendet, um den Zeitpunkt anzugeben, an dem man etwas tun soll: per sofort; Die Rechnung ist per 31. Dezember zu zahlen
5 (mit jemandem) per du, per Sie sein zu jemandem du, Sie sagen  jemanden duzen, siezen: Sie ist mit dem Chef per du
6 per pedes hum; zu Fuß


Per  Vorname


Perl  deutscher Ortsname


Perlin  deutscher Ortsname


Perne  deutscher Ortsname


Pf. hist; Abk für Pfennig


Pfan•ne die; -, -n;
1 ein meist rundes und flaches Gefäß mit einem langen Stiel, in dem man z.B. Fleisch und Kartoffeln braten kann: ein Schnitzel in der Pfanne braten; ein Ei in die Pfanne schlagen
|| -K: Bratpfanne
2 (CH) ein Kochtopf (mit Stiel)
|| ID jemanden in die Pfanne hauen gespr; jemandem absichtlich schaden oder ihn stark kritisieren


Pfar•rei die; -, -en;
1  Gemeinde (2)
2  Pfarrhaus


Pfar•rer der; -s, -; ein Mann, der in einer christlichen Kirche (als Priester) religiöse Aufgaben erfüllt und z.B. Gottesdienste hält <ein evangelischer, katholischer Pfarrer>
|| hierzu Pfar•re•rin die; -, -nen


Pfeil der; -(e)s, -e;
1 ein dünner gerader Stab, der vorne eine Spitze hat und den man meist mit einem Bogen1(4) abschießt <mit Pfeil und Bogen jagen, schießen, kämpfen; Pfeile in einem Köcher aufbewahren>
|| -K: Indianerpfeil
2 ein Zeichen, (das aussieht wie ein Pfeil (1) und) das in eine bestimmte Richtung zeigt: Ein Pfeil zeigt den Weg zum Ausgang
|| K-: Pfeilrichtung


Pfei•ler der; -s,-; eine Art dicke, senkrechte Säule aus Holz, Stein oder Metall, die ein Haus oder eine Brücke stützt  Träger: Die Brücke wird von mächtigen Pfeilern getragen
|| -K: Brückenpfeiler, Eckpfeiler, Stützpfeiler


Pfen•nig der; -s, -/-e; hist; die ehemals kleinste Einheit des Geldes in Deutschland; Abk Pf <keinen Pfennig (bei sich) haben; auf den Pfennig genau herausgeben, abrechnen>: Eine Mark hat 100 Pfennig
|| K-: Pfennigmünze
|| ID mit jedem Pfennig rechnen (müssen) gespr; wenig Geld haben; etwas ist keinen Pfennig wert gespr; etwas hat keinen Wert; für jemanden/etwas keinen Pfennig geben gespr; glauben, dass jemand/etwas nichts wert ist; jeden Pfennig (zweimal/dreimal) umdrehen gespr; sehr sparen oder geizig sein


Pfle•ge die; -; nur Sg;
1 alles, was jemand tut, der sich um die Gesundheit o.Ä. von jemandem/einem Tier kümmert <eine liebevolle, aufopfernde Pflege; die Pflege der Kranken; Pflege brauchen; ständiger Pflege bedürfen; bei jemandem in Pflege sein; jemanden/ein Tier zu jemandem in Pflege geben; ein Tier in Pflege nehmen>: Es war ihrer guten Pflege zu verdanken, dass er so schnell gesund wurde
|| K-: Pflegeheim, Pflegepersonal, Pflegestation; pflegebedürftig
|| -K: Altenpflege, Krankenpflege, Säuglingspflege
2 meist ein Kind in Pflege nehmen ein (fremdes) Kind in seine Familie aufnehmen und dort versorgen
3 das, was man tut, damit etwas in einem guten Zustand bleibt <etwas braucht, erfordert, verlangt viel, wenig Pflege; die Pflege der Zähne, des Körpers, der Pflanzen usw>
|| K-: Pflegemittel
|| -K: Fußpflege, Haarpflege, Körperpflege, Mundpflege, Zahnpflege; Denkmalpflege, Gesundheitspflege, Landschaftspflege
4 die Pflege + Gen das, was man tut, um etwas zu fördern oder zu erhalten <die Pflege nachbarlicher, freundschaftlicher, gesellschaftlicher Beziehungen; die Pflege des Brauchtums, der Musik>

Pfle•ge- im Subst, nicht produktiv; verwendet, um die Beziehungen in einer Familie zu bezeichnen, in der ein fremdes Kind für eine gewisse Zeit lebt; die Pflegeeltern, das Pflegekind, die Pflegemutter, die Pflegetochter, der Pflegesohn, der Pflegevater


pfle•gen1; pflegte, hat gepflegt;
[Vt]
1 jemanden pflegen für jemanden, der krank oder alt ist, alles tun, was nötig ist, damit er gesund wird oder damit es ihm gut geht  für jemanden sorgen, jemanden betreuen <jemanden aufopfernd, liebevoll pflegen; jemanden gesund pflegen>
2 etwas pflegen alles tun, was nötig ist, damit etwas in einem guten Zustand bleibt  vernachlässigen: sein Auto, den Garten, den Teppich pflegen
3 etwas/sich pflegen sich um sein Aussehen kümmern (indem man sich schön anzieht, frisiert usw) <seine Haare, sein Gesicht, seine Fingernägel pflegen; ein gepflegtes Äußeres/Aussehen haben; eine gepflegte Erscheinung sein>


pfle•gen2; pflegte, hat gepflegt;
[Vt]
1 etwas pflegen sich mit etwas beschäftigen, um es zu fördern oder zu erhalten <die Künste, die Wissenschaften, Geselligkeit, Beziehungen zu jemandem pflegen>
2 pflegen + zu + Infinitiv geschr; etwas immer wieder tun  die Gewohnheit haben + zu + Infinitiv: Als junger Mann pflegte er jeden Abend durch die Wälder zu reiten


Pfle•ger der; Kurzw Krankenpfleger


Pi das; -(s); nur Sg; der griechische Buchstabe p, der in der Mathematik eine Zahl bezeichnet, die das Verhältnis des Umfanges eines Kreises zu seinem Durchmesser angibt: Pi ist ungefähr 3,14


Pia  Vorname


Pief•ke der; -s, -s;
1 besonders nordd gespr; jemand, der dumm ist, aber angibt und sich für wichtig hält <ein eingebildeter, kleiner, frecher Piefke>
2 (A) gespr pej  Norddeutsche(r)


piek•fein Adj; gespr; sehr elegant oder vornehm <Leute; sich piekfein anziehen>


Pier der; -s, -e/-s; eine Art Brücke, die in einen See oder ins Meer geht. Am Pier halten Schiffe, damit man sie z.B. beladen kann <am Pier festmachen, liegen>


Pierre  Vorname


Pik das; -s, -; eine Spielfarbe im internationalen Kartenspiel oder eine Karte dieser Farbe
|| Abbildung unter Spielkarten
|| NB: Herz


Pi•ke die; nur in etwas von der Pike auf lernen gespr; etwas gründlich und von Anfang an lernen: einen Beruf von der Pike auf lernen


pi•ken; pikte, hat gepikt; [Vt/i] (jemanden) piken nordd gespr  stechen <jemanden mit einer Nadel piken; etwas pikt>


Pilar  Vorname


Pil•ger der; -s, -; jemand, der eine (weite) Reise zu einem heiligen Ort macht, um dort zu beten  Wallfahrer <ein frommer Pilger>
|| K-: Pilgerfahrt, Pilgerreise
|| -K: Mekkapilger, Rompilger
|| hierzu Pil•ge•rin die; -, -nen


pil•gern; pilgerte, ist gepilgert;
[Vi]
1 irgendwohin pilgern als Pilger zu einer religiösen Stätte reisen  wallfahren: nach Jerusalem, nach Mekka pilgern
2 irgendwohin pilgern hum; (meist in einer Gruppe) irgendwohin gehen oder wandern


pink Adj; nur präd oder adv; leuchtend rosa


Pin•ke die; -; nur Sg, gespr  Geld


Pin•kel der; -s, -; meist in ein feiner Pinkel gespr pej; jemand, der reich und vornehm ist (oder nur so tut)


pin•keln; pinkelte, hat gepinkelt; [Vi] gespr; die Blase entleeren
|| K-: Pinkelpause


Pin•ne die; -, -n; Seefahrt; die Stange, mit der man das Steuerruder bewegt
|| -K: Ruderpinne


pin•nen; pinnte, hat gepinnt; [Vt] etwas irgendwohin pinnen etwas z.B. mit Stecknadeln an der Wand o.Ä. befestigen <ein Plakat, eine Notiz an die Wand pinnen>


Pirk  deutscher Ortsname


Pirna  deutscher Ortsname


Pla•ge die; -, -n;
1 etwas, das für jemanden (lange) unangenehm und belastend ist  Qual <eine schreckliche, lästige Plage; jemandem das Leben zur Plage machen>: Ihre Allergie ist eine richtige Plage für sie
|| -K: Heuschreckenplage, Insektenplage, Mäuseplage, Mückenplage
2 gespr; eine Arbeit, die schwer und anstrengend ist  Mühsal


pla•gen; plagte, hat geplagt;
[Vt]
1 etwas plagt jemanden etwas ist für jemanden (meist ziemlich lange Zeit) unangenehm und belastend, weil Arbeit, Probleme oder Schmerzen damit verbunden sind  etwas quält jemanden <die Hitze, der Durst, Schmerzen, Gedanken>: Die Mücken plagten uns sehr
2 jemanden (mit etwas) plagen immer wieder etwas tun, sagen o.Ä., das für jemanden lästig oder unangenehm ist: Er plagte uns mit seinen Fragen;
[Vr]
3 sich (mit etwas) plagen viel Mühe mit etwas haben <sich in der Schule plagen; sich mit Problemen plagen müssen>


plan Adj; geschr  flach, eben <eine Fläche>


Plan der; -(e)s, Plä•ne;
1 eine Art Programm, das genau beschreibt, was man bis zu einem bestimmten Zeitpunkt tun muss <einen Plan ausarbeiten, erarbeiten, ausführen, durchführen, verwirklichen; einen Plan, Pläne machen>: Er überließ nichts dem Zufall, sondern hatte einen genauen Plan, wie alles gemacht werden sollte
|| K-: Planänderung
|| -K: Arbeitsplan, Dienstplan, Fahrplan, Sendeplan, Spielplan, Stundenplan, Terminplan, Veranstaltungsplan, Zeitplan
2  Absicht, Intention <einen Plan, Pläne haben; einen Plan fassen (= etwas beabsichtigen), verfolgen (= durchführen wollen), verwirklichen, aufrechterhalten (= weiterhin durchführen (wollen)), aufgeben; einen Plan fallen lassen (= aufgeben); jemandes Pläne durchkreuzen (= zerstören)>: Sie fassten den Plan, sich ein Haus zu kaufen
|| -K: Fluchtplan; Heiratsplan, Urlaubsplan, Zukunftsplan
3 eine Zeichnung, die zeigt, wie etwas gebaut ist oder gebaut werden soll  Entwurf <einen Plan zeichnen, entwerfen, ausarbeiten>: Die Pläne für den Umbau unseres Hauses sind inzwischen fertig
|| -K: Bauplan, Konstruktionsplan
4 eine Zeichnung, die meist eine Stadt in einem kleinen Maßstab darstellt  Karte (5): ein Plan von Salzburg; Auf diesem Plan sind alle Sehenswürdigkeiten eingezeichnet
|| -K: Lageplan, Stadtplan, Übersichtsplan
5 Pläne schmieden Pläne (1) machen
6 etwas steht auf dem Plan etwas ist geplant (2), steht bevor
7 etwas geht/(ver)läuft nach Plan etwas funktioniert so, wie man es gewünscht und geplant hat
|| ID jemand/etwas tritt auf den Plan jemand/etwas erscheint; etwas ruft jemanden auf den Plan etwas bewirkt, dass jemand aktiv wird (indem er z.B. protestiert oder sich gegen etwas wehrt)


Pla•ne die; -, -n; eine große Decke aus Stoff oder Plastik, die man (zum Schutz) über etwas legt <etwas mit einer Plane abdecken, zudecken>
|| -K: Plastikplane; Regenplane, Wagenplane, Zeltplane


pla•nen; plante, hat geplant;
[Vt]
1 etwas planen sich gut überlegen, wie man etwas machen will <etwas lange im Voraus planen; etwas auf lange Sicht planen; einen Diebstahl planen; seinen Urlaub planen>: Wir müssen genau planen, was wir tun wollen
2 etwas planen die Absicht haben, etwas zu tun  beabsichtigen, vorhaben: Wir planen, nächstes Jahr nach Japan zu fliegen
3 etwas planen eine Zeichnung, ein Modell o.Ä. von etwas machen, damit man weiß, wie man es bauen muss  entwerfen <ein Haus, einen Garten, eine Straße planen>


pla•nie•ren; planierte, hat planiert; [Vt/i] (etwas) planieren etwas mit Maschinen eben machen  einebnen <den Boden, ein Gelände planieren>
|| hierzu Pla•nie•rung die


Plan•ke die; -, -n; ein dickes und breites Brett
|| -K: Schiffsplanke


Plein  deutscher Ortsname


PR [|] ohne Artikel; (Abk für Public Relations) alles, womit man über ein Produkt oder über eine Institution informiert, um für sie zu werben <für PR zuständig sein>
|| K-: PR-Abteilung, PR-Manager


Pra•li•ne die; -, -n; ein kleines Stück Schokolade, das mit einer Masse gefüllt ist <eine Schachtel (mit) Pralinen>
|| K-: Pralinenschachtel


pran•gen; prangte, hat geprangt;
[Vi]
1 etwas prangt irgendwo etwas ist an einer Stelle so befestigt o.Ä., dass es jeder gut sieht: Mehrere Orden prangten an seiner Uniform
2 etwas prangt (in etwas (Dat)) geschr; etwas ist schön (und leuchtet): Die Stadt prangt im festlichen Weihnachtsschmuck


Pran•ger der; -s, -; hist; ein Pfahl auf einem öffentlichen Platz, an den man im Mittelalter Verbrecher zur Strafe angebunden hat, um sie allen zu zeigen <jemanden an den Pranger bringen, stellen>
|| ID jemanden/etwas an den Pranger stellen jemanden/etwas öffentlich kritisieren; am Pranger stehen öffentlich kritisiert werden


Pran•ke die; -, -n;
1 einer der (Vorder)Füße eines Löwen, Bären o.Ä.  Tatze
|| K-: Prankenhieb
|| -K: Löwenpranke
2 gespr pej oder hum; eine große, kräftige Hand


Prien  deutscher Ortsname




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18.12.2007 23:57:30

Devami......




R, r [] das; -, -/gespr auch -s; der achtzehnte Buchstabe des Alphabets <ein großes R, ein kleines r>


RAF [||] die; -; nur Sg, Kurzw Rote-Armee-Fraktion

Ra•ge [] die; -; nur Sg; meist in in Rage gespr  wütend <in Rage kommen; jemanden in Rage bringen>


ra•gen; ragte, hat/ist geragt; [Vi] etwas ragt irgendwohin etwas reicht weiter nach oben, außen usw als die Umgebung: Ein Nagel ragt aus der Wand


Rain der; -(e)s, -e; ein schmales Stück Boden am Rand eines Feldes, auf dem Gras und Blumen wachsen
|| -K: Ackerrain, Feldrain, Wegrain


ran Adv; gespr; heran


ran- im Verb, sehr produktiv, gespr; heran-


Rang der; -(e)s, Rän•ge;
1 eine bestimmte Stufe in einer Ordnung (Hierarchie), die durch soziale oder dienstliche Wichtigkeit gekennzeichnet ist  Stellung (3) <einen hohen, niedrigen Rang haben, einnehmen, bekleiden>: der Rang eines Leutnants; Sie steht im Rang einer Ministerin
|| K-: Rangabzeichen, Rangfolge, Ranghöchste(r), Ranghöhere(r), Rangordnung, Rangstufe, Rangunterschied; ranghöchst-, rangniedrigst-
|| -K: Dienstrang; Generalsrang, Offiziersrang
2 nur Sg; verwendet, um die Qualität oder den Stellenwert von jemandem/etwas einzustufen: ein Komponist vom Rang Beethovens
3 der Platz, den man in e-mWettkampf erreicht: den ersten/letzten Rang belegen
4 der hintere und höher liegende Teil des Raumes, in dem man im Kino oder Theater sitzt
|| Abbildung unter Theater
5 von Rang mit einem hohen Wert, Rang (2): ein Schriftsteller von Rang
6 ersten Ranges von großer Bedeutung: ein Skandal ersten Ranges
|| ID jemandem den Rang ablaufen bessere Leistungen bringen als jemand  jemanden überflügeln; alles, was Rang und Namen hat sehr viele bekannte Leute  die Prominenz; zu Rang und Würden kommen bekannt und einflussreich werden
|| zu 1, 2 und 3 rang•gleich Adj; rang•mä•ßig Adv


rang Imperfekt, 1. und 3. Person Sg; ringen


Ran•ge die; -, -n; ein lebhaftes und freches Kind


ran•geln; rangelte, hat gerangelt; [Vi] (mit jemandem) (um etwas) rangeln gespr; mit jemandem kämpfen, ohne ihm wehtun zu wollen  (sich) um etwas raufen, balgen: Die Kinder rangelten um die besten Plätze


ran•gie•ren []; rangierte, hat rangiert;
[Vt/i]
1 (etwas) rangieren Eisenbahnwagen auf ein anderes Gleis bringen, besonders um neue Züge zusammenzustellen
|| K-: Rangierbahnhof, Rangiergleis, Rangierlok;
[Vi]
2 irgendwo rangieren einen bestimmten Rang (2), eine bestimmte Bedeutung haben: Der Urlaub rangiert auf der Prioritätsliste vieler Deutschen ganz oben


rank Adj; meist in rank und schlank sehr schlank


Ran•ke die; -, -n; ein langer, dünner und biegsamer Teil einer Pflanze, mit dem sie sich irgendwo festhält: die Ranken des Efeus, der Erbse, des Weines
|| K-: Rankengewächs
|| -K: Blattranke, Blumenranke, Bohnenranke, Brombeerranke, Efeuranke, Hopfenranke, Kürbisranke, Weinranke


ran•ken; rankte, hat/ist gerankt;
[Vi] (ist)
1 etwas rankt irgendwo etwas wächst an einer Stelle und hält sich mit Ranken fest <Pflanzen>;
[Vr] (hat)
2 etwas rankt sich irgendwohin etwas wächst an etwas entlang oder in die Höhe: An der Mauer rankt sich Efeu in die Höhe
3 etwas rankt sich um jemanden/etwas geschr; etwas existiert in Zusammenhang mit jemandem/etwas <Erzählungen, Geschichten, Legenden>: Viele Geschichten ranken sich um König Ludwigs Tod


ran•krie•gen (hat)
[Vt] gespr;
1 jemanden rankriegen jemandem eine schwere Arbeit geben
2 jemanden rankriegen jemanden zwingen, einen Schaden wieder gutzumachen
3 jemanden rankriegen  hereinlegen


rann Imperfekt, 3. Person Sg; rinnen


rar, rarer, rarst-; Adj;
1 nicht oft vorkommend  selten: Die Eulen sind in unseren Wäldern inzwischen rar geworden
|| NB: selten wird häufiger verwendet als rar
2 nur präd, nicht adv; nicht in genügender Menge vorhanden  knapp <Lebensmittel, Rohstoffe>
3 sich (bei jemandem) rar machen gespr; weniger Kontakt zu jemandem haben als früher, besonders weil man keine Zeit oder Lust mehr dazu hatre- im Verb, unbetont und nicht trennbar, begrenzt produktiv; Die Verben mit re- werden nach folgendem Muster gebildet: rekultivieren - rekultivierte - rekultiviert
1 re- drückt aus, dass etwas wieder so gemacht wird, wie es früher war; etwas reprivatisieren: Die Regierung hat die Banken reprivatisiert  Die Regierung hat die Banken, die früher in privatem Besitz waren, wieder in private Hände gegeben ebenso: etwas reaktivieren, etwas remilitarisieren
2 re- drückt aus, dass etwas neu oder anders gemacht wird; etwas reorganisieren: Nach dem Krieg wurde die Wirtschaft reorganisiert  Nach dem Krieg wurde die Wirtschaft neu und besser organisiert


re•a•gie•ren; reagierte, hat reagiert;
[Vi]
1 (auf jemanden/ etwas irgendwie) reagieren in einer bestimmten Weise handeln (als Antwort auf eine Handlung, Bemerkung o.Ä.): auf eine Frage unfreundlich reagieren; Sie hat blitzschnell reagiert und so einen Unfall vermieden; Wie hat sie auf die Einladung reagiert?
2 etwas reagiert (mit etwas) etwas verändert sich (chemisch), wenn eine Mischung entsteht oder etwas in Kontakt mit einer anderen Substanz kommt <etwas reagiert basisch, sauer, heftig, träge>: Wenn eine Säure mit einer Lauge reagiert, entsteht ein Salz

re•al [] Adj;
1 geschr; <eine Chance, die Gegebenheiten; die Welt> so, wie sie in Wirklichkeit sind  wirklich, tatsächlich  imaginär
2 der real existierende Sozialismus meist iron; der Sozialismus, wie er in kommunistischen Ländern in Wirklichkeit ist oder war
3  realistisch (1) <eine Einschätzung, eine Beurteilung; real denken, etwas real einschätzen>
4 Ökon; in Bezug auf den tatsächlichen Wert des Geldes  nominell <das Einkommen, der Zinsertrag>
|| K-: Realeinkommen, Reallohn, Realwert


Re•fe•ree [] der; -s, -s; (A) (CH) Sport  Schiedsrichter


re•fe•rie•ren; referierte, hat referiert;
[Vt/i]
1 (etwas) referieren einen mündlichen oder schriftlichen Bericht über etwas geben: den Stand der wissenschaftlichen Forschung referieren;
[Vi]
2 (über etwas (Akk)) referieren ein Referat (1) über ein Thema halten: über archäologische Ausgrabungen referieren


Re•gal das; -s, -e; eine Konstruktion aus Brettern, die man an einer Wand oder auf Stützen befestigt, damit man dort Dinge aufbewahren kann <etwas ins/auf das Regal stellen, legen; etwas liegt, steht im Regal; etwas aus dem/vom Regal nehmen>
|| K-: Regalbrett, Regalfach, Regalwand
|| -K: Aktenregal, Bücherregal, Wandregal 


rege, reger, regst -; Adj;
1 mit viel Bewegung, Aktivität und Energie  lebhaft, munter <Verkehr, der Handel, der Absatz, eine Nachfrage, eine Diskussion, ein Briefwechsel; körperlich rege sein; regen Anteil an etwas nehmen>
2 so, dass der Betreffende Zusammenhänge schnell versteht  lebhaft  träge <eine rege Intelligenz, Fantasie, Vorstellungskraft haben; geistig rege sein>
|| hierzu Reg•sam•keit die; nur Sg


Re•gel die; -, -n;
1 ein Prinzip oder eine Ordnung, die sagt, wie man bestimmte Dinge tun muss  Norm, Vorschrift <strenge, grammatische, mathematische Regeln; die Regeln anwenden, beachten, befolgen, übertreten, verletzen; eine Regel aufstellen; sich an eine Regel halten; gegen eine Regel verstoßen; die Regeln des Zusammenlebens, des Anstands, der Höflichkeit, eines Spiels>
|| K-: Regelbruch, Regelverstoß
|| -K: Anstandsregel, Grundregel, Klosterregel, Lebensregel, Ordensregel, Rechtschreibregel, Spielregel, Sprachregel, Verhaltensregel, Verkehrsregel, Vorfahrtsregel
2 nur Sg; das, was (bei jemandem oder etwas) normal oder üblich ist  das Übliche  Ausnahme <etwas bildet, ist die Regel; sich (Dat) etwas zur Regel machen>: Dass sie zu spät kommt, ist bei ihr die Regel
3 nur Sg  Menstruation <die monatliche Regel der Frau; die Regel haben, (nicht) bekommen; die Regel bleibt aus>
|| K-: Regelblutung, Regelzyklus
4 in der Regel/in aller Regel  meistens, normalerweise  selten: In der Regel ist er schon vor acht Uhr zu Hause
|| ID nach allen Regeln der Kunst gespr; gründlich, in jeder Hinsicht


re•geln; regelte, hat geregelt;
[Vt]
1 etwas regeln etwas (mit Regeln (1)) in eine bestimmte Ordnung bringen <etwas ist genau geregelt>: Der Polizist regelt den Verkehr; In unserem Haus ist genau geregelt, wann jeder Mieter die Treppe putzen muss
2 etwas regeln etwas so einstellen, dass es angenehm oder praktisch ist  regulieren <die Temperatur regeln; die Lautstärke regeln>;
[Vr]
3 etwas regelt sich (von selbst) etwas kommt (ohne Einflüsse von außen) in eine Ordnung, in der alles funktioniert


re•gen; regte, hat geregt;
[Vt]
1 etwas regen geschr; einen Teil des Körpers (ein wenig) bewegen  rühren <die Finger, einen Arm, ein Bein regen>;
[Vr]
2 sich regen sich (ein wenig) bewegen  sich rühren: Er schlief ganz ruhig und regte sich überhaupt nicht
3 etwas regt sich (bei jemandem) ein Wunsch, ein Gefühl o.Ä. macht sich bei jemandem bemerkbar <Eifersucht, Angst, ein Zweifel, Mitleid>: Bei ihm regte sich der Wunsch, ein bisschen mehr von der Welt zu sehen


Re•gen der; -s; nur Sg;
1 das Wasser, das (in Tropfen) aus den Wolken zur Erde fällt <ein leichter, starker, heftiger, anhaltender, kurzer Regen; der Regen prasselt>: Ich glaube, wir bekommen bald Regen
|| K-: Regenbekleidung, Regendach, Regenfront, Regengebiet, Regenlache, Regenmenge, Regenpfütze, Regenrinne, Regenschauer, Regenschutz, Regenspritzer, Regentag, Regentonne, Regentropfen, Regenwasser, Regenwetter, Regenwolke; regenarm, regenreich
|| -K: Dauerregen, Gewitterregen, Monsunregen, Nieselregen, Sprühregen
|| NB: als Plural wird Regenfälle verwendet
2 ein Regen von etwas (Pl) eine große Zahl von etwas <ein Regen von Blumen, Glückwünschen, Vorwürfen>
|| ID vom Regen in die Traufe kommen von einer schlechten Situation in eine noch schlechtere kommen; jemanden im Regen stehen lassen jemandem nicht helfen, der in einer schlechten Situation ist; ein warmer Regen Geld, das man bekommt und gut gebrauchen kann, aber nicht erwartet hatte


Re•gie [] die; -; nur Sg;
1 die Anweisungen des Regisseurs an die Schauspieler  Spielleitung <unter jemandes Regie spielen>
|| K-: Regieassistent, Regiekonzeption
|| -K: Bildregie, Tonregie
2 (die) Regie führen a) für die Inszenierung eines Theaterstücks o.Ä. verantwortlich sein;
b) ein Projekt leiten
|| ID in eigener Regie selbstständig, auf eigene Verantwortung; unter jemandes Regie unter der Leitung der genannten Person


re•gie•ren1; regierte, hat regiert;
[Vt/i]
1 (jemanden/etwas) regieren die höchste Macht über ein Land oder ein Volk haben  (über jemanden/etwas) herrschen <eine Regierung; ein Monarch regiert einen Staat, ein Volk>
2 (jemanden/etwas) regieren oft hum; über jemanden/etwas so viel Macht haben, dass man alles bestimmt <seine Angestellten regieren>;
[Vi]
3 über jemanden/etwas regieren  regieren (1) <über ein Land, ein Reich regieren>
4 irgendwo regieren oft hum; irgendwo die absolute Macht haben <im Haushalt, in der Küche regieren>
|| Regierung


re•gie•ren2; regierte, hat regiert; [Vt] etwas regiert etwas Ling; ein Wort zieht einen bestimmten Kasus nach sich: Mit regiert den Dativ
|| Rektion


Reg•ler der; -s, -; der Teil bei einem Gerät, mit dem man die Lautstärke, Temperatur, Frequenz o.Ä. steuern kann
|| -K: Helligkeitsregler, Kontrastregler, Lautstärkeregler


reg•nen; regnete, hat geregnet;
[Vimp]
1 es regnet es fällt Regen zur Erde <es regnet leicht, stark, heftig, in Strömen>
2 es regnet etwas (Pl) etwas fällt in großen Mengen herunter: Im Karneval regnet es Konfetti
3 es regnet etwas (Pl) gespr; jemand bekommt etwas in großen Mengen  es hagelt etwas: Es regnete Anfragen


Reif1 der; -(e)s; nur Sg; eine dünne weiße Schicht Eis, die besonders auf Gras und Zweigen entsteht, wenn es nachts sehr kalt ist (auch wenn kein Schnee liegt)
|| K-: Reifbildung
|| -K: Frühreif, Morgenreif, Nachtreif


Reif2 der; -(e)s, -e; ein kreisförmiges Schmuckstück, das besonders Frauen am Handgelenk oder am Unterarm tragen
|| -K: Armreif


reif Adj; nicht adv;
1 <Tomaten; Obst: Äpfel, Birnen, Pflaumen usw; Getreide: Weizen, Roggen, Gerste, Hafer usw> so weit entwickelt, dass man sie ernten (und essen) kann  unreif, grün (2)
2 so lange gelagert, dass der Geschmack gut ist <Käse, Wein, Cognac>
3 so vernünftig, wie man es von einem Erwachsenen erwartet  unreif <eine Frau, ein Mann>: Ihr Sohn ist sehr reif für sein Alter
4 klug und vernünftig gedacht oder gemacht <ein Urteil; ein Kunstwerk, eine Idee; eine Leistung, eine Arbeit>
5 für etwas reif sein etwas dringend benötigen: Wir sind reif für einen Urlaub
6 körperlich reif  geschlechtsreif
|| ID Insel


-reif im Adj, begrenzt produktiv;
1 drückt aus, dass jemand das im ersten Wortteil Genannte dringend braucht oder verdient; erholungsreif, pensionsreif, urlaubsreif
2 drückt aus, dass jemand/etwas für das im ersten Wortteil Genannte gut genug oder weit genug entwickelt ist; druckreif <eine Äußerung>, olympiareif <eine Leistung>, pflückreif <Obst>, serienreif <ein Prototyp>
3 oft iron; drückt aus, dass etwas sehr alt oder in schlechtem Zustand ist; abbruchreif <ein Haus>, museumsreif <ein Modell>, schrottreif <ein Auto>


Rei•fe die; -; nur Sg;
1 der Zustand, in dem jemand/etwas reif (3,6) ist  Unreife <jemandes geschlechtliche, körperliche, geistige, politische, sittliche Reife>: Für diese Aufgabe fehlt ihm die nötige Reife
|| -K: Geschlechtsreife
2 der Zustand, in dem etwas reif (1) ist: Diese Traubensorte erreicht ihre Reife im Oktober
|| K-: Reifedauer, Reifezeit
3 (D) (die) mittlere Reife der Abschluss, den man nach Bestehen der letzten Klasse in der Realschule oder der 10. Klasse im Gymnasium hat  Abitur <(die) mittlere Reife machen, haben>


rei•fen; reifte, ist gereift;
[Vi]
1 etwas reift etwas wird reif (1,2) <Obst, Getreide, Käse, Wein>
2 jemand reift jemand wird reif (3): Hans ist in den letzten Jahren sehr gereift
3 etwas reift in jemandem etwas entwickelt sich in jemandes Gedanken <ein Plan, ein Entschluss>


Rei•fen der; -s, -;
1 eine Art dickes Band aus Gummi, das beim Auto, Fahrrad usw um das Rad liegt und mit Luft gefüllt ist <den Reifen aufpumpen, flicken, wechseln; abgefahrene Reifen>: An seinem Fahrrad ist ein Reifen geplatzt; Die Reifen des Autos quietschten, als er um die Ecke fuhr
|| Abbildung unter Auto, Fahrrad
|| K-: Reifenpanne, Reifenprofil, Reifenschaden, Reifenwechsel
|| -K: Autoreifen, Fahrradreifen; Gummireifen, Reservereifen; Sommerreifen, Winterreifen
2 ein festes Band aus Eisen, Gummi, Holz, Metall o.Ä., das die Form eines Kreises hat
|| -K: Fassreifen; Eisenreifen, Gummireifen, Holzreifen, Metallreifen


Rei•gen der; -s, -; ein Tanz im Kreis mit Gesang
|| ID etwas eröffnet/schließt den Reigen geschr; etwas bildet den Anfang/Schluss von etwas (meist einer Feier)


rein1 Adj;
1 nicht mit anderen Stoffen gemischt  pur <Gold, Silber, Alkohol, Baumwolle; chemisch rein>: Das Kleid ist aus reiner Seide
2 nicht mit anderen Tönen oder Farben gemischt <ein Blau, ein Ton; rein weiß>
3 sehr klar <ein Klang, eine Stimme>: etwas klingt rein; jemand singt rein
4 ohne Akzent  akzentfrei <eine Aussprache>: ein reines Französisch sprechen
5 ganz sauber <ein Hemd, Wäsche; Luft, Wasser>
6 ohne schlechte Gedanken (besonders sexueller Art)  unschuldig  verdorben <Gedanken, eine Liebe; ein reines Herz haben>
7 nur attr oder adv, gespr; nichts anderes als  pur: Es war der reine Zufall, dass wir uns heute getroffen haben; Dieser Antrag ist eine reine Formalität
8 meist etwas ist der/die/das reinste + Subst, gespr, oft iron oder hum; verwendet, um eine Aussage zu verstärken: Im Vergleich zu Joggen ist Arbeiten die reinste Erholung; Das ist der reinste Wahnsinn!
|| ID etwas ins Reine bringen etwas in Ordnung bringen; mit jemandem/etwas ins Reine kommen Probleme, die man mit jemandem/etwas hat, lösen; mit sich (selbst) ins Reine kommen sich darüber klar werden, was man will; etwas ins Reine schreiben etwas noch einmal schreiben, damit es schön und sauber ist <einen Aufsatz, einen Brief ins Reine schreiben>
|| NB: Gewissen
|| zu 1-6 Rein•heit die; nur Sg


rein2 Adv; gespr; hinein, herein


rein3 Partikel; betont und unbetont;
1 verwendet, um auszudrücken, dass etwas ausschließlich im genannten Sinne erfolgt (ist): rein gefühlsmäßig handeln; Das ist ein rein privates Gespräch
2 verwendet, um eine Aussage zu verstärken: Sie glaubt mir rein gar nichts; Es ist rein zum Verzweifeln mit ihm!


rein- im Verb, sehr produktiv, gespr; hinein-, herein-


re•keln, sich; rekelte sich, hat sich gerekelt; [Vr] sich rekeln gespr; seinen Körper so strecken und dehnen, dass es angenehm ist: sich vor dem Aufstehen im Bett rekeln


Re•li•ef [] das; -s, -s;
1 eine Art Bild aus Stein, Ton o.Ä., dessen Oberfläche nicht eben ist, weil die Figuren, Muster o.Ä. höher (oder tiefer) als ihre Umgebung sind, wie z.B. bei einer Münze
|| -K: Flachrelief, Hochrelief; Giebelrelief; Steinrelief, Tonrelief
2 Geogr; die Form der Oberfläche eines Planeten, besonders der Erde <ein reich gegliedertes, geringes Relief>
|| -K: Bodenrelief, Tiefseerelief, Unterwasserrelief
3 eine Art (Land)Karte, bei der Gebirge usw wie bei einem Relief (1) gezeichnet sind
|| K-: Reliefglobus, Reliefkarte
|| zu 1 re•li•ef•ar•tig Adj


Re•ling die; -; nur Sg; das Geländer auf dem Deck eines Schiffes <an der Reling stehen; sich an die Reling lehnen; sich über die Reling beugen>


Ren•nen das; -s, -;
1 ein Wettkampf, bei dem man versucht, schneller als andere zu laufen, zu fahren oder zu reiten <ein Rennen findet statt; ein packendes, spannendes Rennen; ins Rennen gehen; ein Rennen machen, veranstalten, abhalten; ein Rennen gewinnen, verlieren; als Sieger aus einem Rennen hervorgehen>
|| K-: Rennauto, Rennboot, Rennfahrer, Rennleitung, Rennpferd, Rennrad, Rennreiter, Rennrodel, Rennsport, Rennstrecke, Rennwagen
|| -K: Autorennen, Bootsrennen, Pferderennen, Rodelrennen, Skirennen, Seifenkistenrennen; Hindernisrennen, Sandbahnrennen, Wettrennen
2 ein totes Rennen ein Rennen (1), bei dem zwei Teilnehmer genau zur gleichen Zeit ins Ziel kommen
|| ID das Rennen machen gespr; a) ein Rennen (1) gewinnen;
b) bei etwas Erfolg haben; gut im Rennen liegen gespr; gute Chancen haben, bei etwas Erfolg zu haben; Das Rennen ist gelaufen a) es ist bereits sicher, wer das Rennen (1) gewinnen wird;
b) gespr; etwas ist bereits entschieden oder vorbei


ren•nen; rannte, hat/ist gerannt;
[Vi] (ist)
1 (irgendwohin) rennen sich schnell auf den Füßen fortbewegen (sodass beide Füße kurze Zeit in der Luft sind)  laufen  gehen <mit jemandem um die Wette rennen; um sein Leben rennen>: Er ist so schnell gerannt, dass er jetzt völlig außer Atem ist
2 irgendwohin rennen gespr pej; immer wieder irgendwohin gehen: Musst du wirklich jeden Sonntag auf den Fußballplatz rennen?
3 gegen/an etwas (Akk) rennen gespr; beim Laufen oder Gehen heftig an etwas stoßen (und sich wehtun): mit dem Kopf gegen/an ein Bücherregal rennen
4 in etwas (Akk) rennen in eine gefährliche Situation kommen (ohne dass man es merkt) <ins Unglück, in sein Verderben rennen; blindlings in den Tod rennen>;
[Vt] (hat)
5 meist sich (Dat) ein Loch in etwas (Akk) rennen gespr; sich beim Laufen o.Ä. an einem Körperteil verletzen <sich ein Loch in den Kopf rennen>
6 meist jemandem/sich <ein Messer o.Ä.> in etwas (Akk) rennen gespr; jemandem/sich ein Messer o.Ä. in den Körper stoßen
|| zu Rennerei -ei


Ren•ner der; -s, -; gespr; ein Produkt, von dem in kurzer Zeit viel verkauft wird  Schlager (2): der Renner der Saison; Dieses Buch ist ein absoluter Renner


Rep der; -s, -s; gespr, Kurzw Republikaner (2)


Rep•lik die; -, -en; geschr; eine Rede oder ein Text, mit denen jemand auf die Äußerung eines Kritikers antwortet  Entgegnung <eine geschliffene, glänzende Replik>


rief Imperfekt, 1. und 3. Person Sg; rufen


Rie•ge die; -, -n; Sport; eine Mannschaft beim (Geräte)Turnen
|| -K: Frauenriege, Männerriege, Turnriege


Rie•gel der; -s, -;
1 ein Stab aus Metall oder Holz, den man vor etwas schiebt, um es so zu sichern <ein hölzerner, eiserner Riegel; einen Riegel vorschieben; etwas mit einem Riegel verschließen>: Wir konnten nicht in den Garten, weil das Tor mit einem Riegel verschlossen war
|| -K: Eisenriegel, Fensterriegel, Türriegel
2 ein schmales, langes Stück Schokolade o.Ä. <ein Riegel Schokolade>
|| -K: Schokoladenriegel
|| ID etwas (Dat) einen Riegel vorschieben etwas verhindern


Ring der; -(e)s, -e;
1 ein kleiner Gegenstand meist aus Gold oder Silber, der die Form eines Kreises hat und den man als Schmuck an einem Finger trägt <jemandem, sich einen Ring anstecken/an den Finger stecken; einen Ring (am Finger) tragen; den Ring vom Finger ziehen, streifen>: ein goldener, mit Diamanten besetzter Ring
|| -K: Goldring, Silberring; Ehering, Trauring, Verlobungsring
2 etwas, das ungefähr die Form eines Rings (1) hat <die olympischen Ringe>
|| K-: Ringform
|| -K: Eisenring, Gummiring, Holzring, Messingring; Baumring, Beißring, Dichtungsring, Gardinenring, Nasenring, Ohrring, Rettungsring, Serviettenring
3 eine Straße, die wie ein Ring (1) verläuft <am Ring wohnen, über den Ring fahren>
|| K-: Ringstraße
|| -K: Autobahnring
4 Kollekt; eine Gruppe von Menschen, die illegale Geschäfte machen: ein internationaler Ring von Waffenschmugglern
|| -K: Gangsterring, Rauschgiftring, Schmugglerring, Spionagering, Verbrecherring
5 Sport; der viereckige Platz, auf dem Boxer o.Ä. kämpfen <in den Ring klettern, steigen; den Ring verlassen>
|| -K: Boxring
|| ID <das Brautpaar o.Ä.> tauscht/wechselt die Ringe geschr; das Brautpaar heiratet; Ring frei! Sport; beim Boxen o.Ä. verwendet, um die nächste Runde anzukündigen; Ring frei für ...! verwendet, um jemandes Auftritt anzukündigen: Ring frei für unsere nächste Kandidatin!; Ringe unter den Augen haben dunkle Schatten unter den Augen haben (meist weil man zu wenig geschlafen hat); jemand (Kollekt oder Pl) bildet einen Ring um jemanden/etwas viele Leute stellen sich im Kreis um jemanden/etwas auf
|| zu 2 ring•ar•tig Adj; ring•för•mig Adj


Rin•gel der; -s, -; etwas, das die Form einer Spirale oder eines Ringes (2) hat: Socken mit weißen und roten Ringeln
|| K-: Ringellocke, Ringelmuster, Ringelpullover


rin•geln, sich; ringelte sich, hat sich geringelt; [Vr] ein Tier/etwas ringelt sich etwas formt sich zu Ringeln, rollt sich ein <die Haare, Schlangen>


rin•gen; rang, hat gerungen;
[Vi]
1 (mit jemandem) ringen mit jemandem kämpfen und dabei versuchen, ihn zu Boden zu drücken oder zu werfen: Die beiden rangen miteinander, bis ihnen die Luft ausging
2 (mit jemandem) ringen als Sport ringen (1)
3 um etwas ringen mit großer Mühe und Geduld versuchen, etwas zu erreichen  um etwas kämpfen <um Freiheit, Unabhängigkeit, Erfolg, Anerkennung ringen>
4 mit etwas ringen sich mit etwas auseinander setzen <mit einem Problem ringen>
5 mit sich ringen (ob, wie, bevor o.Ä. ...) versuchen, seine Bedenken o.Ä. zu überwinden: Ich habe lange mit mir gerungen, bevor ich beschloss, die Firma zu verlassen
6 nach Atem, Luft ringen nur mit Mühe atmen können, weil man zu wenig Luft bekommt
7 nach Worten ringen (mit großer Mühe) die richtigen, passenden Worte suchen
8 mit dem Tod ringen so schwer verletzt oder krank sein, dass man sterben könnte
|| zu 2 Rin•ger der; -s, -


Rin•gen das; -s; nur Sg; ein sportlicher Kampf, bei dem man mit jemandem um den Sieg ringt (2)


Rin•ne die; -, -n;
1 ein schmaler und meist langer Graben, in dem meist Wasser fließt: Die Wassermassen haben tiefe Rinnen in die Erde gezogen
|| -K: Wasserrinne
2 ein langer und schmaler Gegenstand meist aus Holz oder Metall, der aussieht wie eine R.(1)
|| -K: Abflussrinne, Dachrinne
|| hierzu rin•nen•för•mig Adj


rin•nen; rann, hat/ist geronnen;
[Vi]
1 etwas rinnt (irgendwohin) (ist) etwas fließt gleichmäßig mit wenig Druck <das Blut, Tränen, ein Bach, der Schweiß>: Das Regenwasser rinnt vom Dach
2 etwas rinnt (irgendwohin) (ist) kleine Körnchen (meist Sand, Salz oder Zucker) fallen irgendwohin: Wenn du die Sanduhr umdrehst, rinnt der Sand nach unten
3 etwas rinnt (hat) etwas ist nicht dicht, sodass Flüssigkeit nach außen kommt <die Kanne, die Flasche, die Packung, der Wasserhahn>
|| ID jemandem rinnt das Geld durch die Finger jemand gibt sein Geld zu schnell aus




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19.12.2007 00:02:55

Hepsi bu kadar, umarim isinize yarar...  Isteyenlere tamamini Word olarak gönderebilirim..


Sevgi ve saygilarimla...

QUELLE35 25.12.2007 01:56:08

Arkadaşım buna nasıl vakit bulabildin emeğine sağlık   :)

mikail 28.12.2007 19:41:18


  ;D Das neue Wort: Lebensmittelgeschäft

29.12.2007 01:18:27

Alıntı yapılan: QUELLE35 - Aralık 25, 2007, 01:56:08 ÖÖ
Arkadaşım buna nasıl vakit bulabildin emeğine sağlık   :)

Rica ederim, cok zamanimi aldi ama, hepsini tek tek yazmadim :), Almanca'dan Almanca'ya bir sözlügüm var. (Pc'ye yükledim)

Isteyen arkadaslar varsa, (Göndermesini bilmiyorum, ama bir sekilde olur sanirim.) gönderebilirim.  ;)

Schönen Gruß

Sonsuzluk Yolcusu 29.12.2007 06:54:26

Onur kardes elerine saglik. Bana gönderebilirsen sevinirim. Mümkünse sözlügün isminide verebilirmisin. Bende böyle sözlük ariyordum.


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