paps türkiye'de...

Başlatan derwisch, Aralık 01, 2006, 03:30:56 ÖS

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derwisch

selam,

papa türkiye'den memnun...

Papst beendet erfolgreichen Türkei-Besuch
Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift:  Ein starkes Signal
Die Versöhnungsbotschaft von Benedikt XVI. ist in der Türkei auf ein positives Echo gestoßen. Zum Abschluss seiner viertägigen Türkeireise hat der Papst am Freitag eine Messe in Istanbul gefeiert.

Zum Abschluss seines Türkei-Besuchs hat Papst Benedikt XVI. seine Botschaft der Versöhnung bekräftigt. Die Kirche wolle niemandem etwas aufzwingen, aber in Freiheit leben, betonte er am Freitag (1.12.2006) in der Heilig-Geist-Kathedrale (Saint Esprit) in Istanbul.



Im Hof der Kirche ließ der Papst mehrere weiße Tauben in der Näheeines Denkmals für seinen Vorgänger Benedikt XV. aufsteigen. Die Statue würdigt Benedikt XV., der von 1914 bis 1922 Papst war, als Wohltäter aller Völker und Religionen.



Zwei Konflikte



Benedikts Worte der Versöhnung richteten sich bei der viertägigen
Reise in die Türkei sowohl an die orthodoxe Kirche, die sich vor
fast 1000 Jahren im Streit über den alleinigen Machtanspruch des
Papsttums abspaltete, als auch an den Islam.




Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift:  In der Blauen Moschee
Die umstrittene Regensburger Papst-Rede vom 12. September, in der Benedikt einen byzantinischen Kaiser mit einer islamkritischen Äußerung zitierte, hatte auch in der Türkei heftige Proteste ausgelöst.



Gute Presse



Es war der erste Besuch von Benedikt XVI. in einem überwiegend muslimischen Land. In einer Geste des Respekts besuchte der Papst am Donnerstag auch die Blaue Moschee von Istanbul. Das Oberhaupt der katholischen Kirche mahnte in den vergangenen Tagen aber auch wiederholt an, dass die Religionsfreiheit in allen Teilen der Welt gewahrt werden müsse.



Überschwänglich berichtete die türkische Presse am Freitag vom Besuch des Papstes in der Blauen Moschee, wo Benedikt am Vorabend gemeinsam mit dem Mufti von Istanbul "wie ein Muslim" gebetet habe. "Historisches Gebet", "Frieden von Istanbul", lauteten die Schlagzeilen. Mit seinen Worten und Gesten habe der Papst "große Sympathien" geerntet, schrieb die größte türkische Zeitung "Hürriyet".



"Spaltung ist ein Skandal"



Bartholomäus zeigte sich einer Annäherung mit Rom äußerst aufgeschlossen. "Wir bekennen in Trauer, dass wir noch nicht im Stande sind, die heiligen Sakramente gemeinsam zu feiern", sagte der Patriarch am Donnerstag mit Blick auf die nicht vorhandene Abendmahlsgemeinschaft. Benedikt betonte: "Die Spaltung der Christen ist ein Skandal für die Welt und eine Hindernis bei der Verkündung des Evangeliums." (kas)